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Veröffentlicht am 26.10.2022

Grossartiger zweiter Teil

Zwischen heute und morgen
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INHALT:
Die sechziger Jahre brechen an und versprechen Aufbruch, Wohlstand und Lebensfreude. In den Freundesfamilien in Köln, Hamburg und San Remo passiert viel. In Köln floriert die Galerie von Gerda ...


INHALT:
Die sechziger Jahre brechen an und versprechen Aufbruch, Wohlstand und Lebensfreude. In den Freundesfamilien in Köln, Hamburg und San Remo passiert viel. In Köln floriert die Galerie von Gerda und Heinrich. Tochter Ursula erwartet ihr erstes Kind und ist den Freunden ihrer Eltern, Kurt und Elisabeth, sehr dankbar dafür, dass die ihr und Joachim in Hamburg ein Zuhause geben. Es ist nicht immer einfach und die neue Generartion versucht, sich zu finden. Elisabeth lebt dafür lieber in der Vergangengeit. In San Remo gibt es Veränderungen und Abschiede und vor allem Pips macht ihnen Sorgen.
MEINE MEINUNG:
Ich habe mich sehr auf diesen zweiten Teil gefreut. Endlich wieder in die drei befreundeten Familien einzutauchen und ein Teil von ihnen zu sein. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir unheimlich leicht. Sofort hat sich mein Kopfkino eingeschaltet und ich tauchte in die Ereignisse ein. Der Schreibstil ist wie gewohnt fantastisch zu lesen. Alles wird sehr bildhaft beschrieben und man ist nah an den Ereignissen, an den Gedanken und Gefühlen der Charaktere. Durch die sehr klare Kapiteleinteilung findet man sich sofort zurecht und weiss wo und bei wem man sich gerade befindet. Auch due Charaktete konnten mich wieder unheimlich fesseln. So wie das Leben weitergeht und sich entwickelt, entwickeln sich auch die Familienmitglieder und ich bin als Leser dabei. Besonders gut wurde hier auch wieder der Zeitgeist der sechziger Jahre beschrieben. Alles wirkte überaus lebendig und authentisch. Sehr angenehm finde ich immer, dass die Autorin ihren Charakteren soviel Zeit einräumt. Sie hetzt nicht durch ihre Leben, sondern gibt ihnen Zeit und Raum, um sich zu entwickeln und sich anzupassen. Und das ist immer grossartig zu lesen und zu erleben. Es war wieder ein grosses Lesevergnügen und ein Highlight. Mich begristern die Bücher der Autorin immer wieder.
FAZIT:
Grossartiger zweiter Teil. Viel Raum und Zeit für die Charaktere.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.10.2022

Ein unvergleichlicher Maarten S. Sneijder

Todesrache
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INHALT:
Sein letzter Einsatz war für Maarten S. Sneijder die Hölle. Er selber ist nur knapp dem Tod entronnen und hat fast sein gesamtes Team verloren. Auch seine Kollegin Sabine Nemez. Doch jetzt erhält ...


INHALT:
Sein letzter Einsatz war für Maarten S. Sneijder die Hölle. Er selber ist nur knapp dem Tod entronnen und hat fast sein gesamtes Team verloren. Auch seine Kollegin Sabine Nemez. Doch jetzt erhält er einen Anruf und dieser kann nur von Nemez stammen. Es gibt also die kleine Chance, dass zumindest sie noch am Leben ist. Unter Hochdruck stellt er ein Team zusammen, um Nemez aufzuspüren und zu befreien. Die Mitarbeit vom Leipziger Kripoermittler Pulaski ist dabei von grosser Bedeutung. Doch Pulaski ist gerade selber einem furchtbaren Vergehen auf der Spur und zeigt sich wenig hilfsbereit.
MEINE MEINUNG:
Dies ist der siebte Teil der Maarten S. Sneijder Reihe und der Thriller schliesst sich nahtlos an die Ereignisse des Endes vom sechsten Teiles an. Der Autor wirft hier den Leser schon mit der ersten Seite vollends in das Geschehen und man befindet sich plötzlich in einem undurchsichtigen Gerüst. Mich konnte das Buch wegen seiner Spannung und seiner Komplexität sofort wieder für sich einnehmen. Wir erleben hier wieder einen grossartigen Maarten S. Sneijder, der auf den Höhepunkt seines Charakters ist. Besonders interessant fand ich, dass auch ein Kripoermittler aus einer anderen Thrillerreihe von Andreas Gruber hier mit eingeflochten wird und den Thriller unheimlich an Spannung bereichert. Es ist ein fantastisches Geflecht aus Ermittlerarbeit, Teamarbeit, grossartigen Charakteren und einer unheimlich spannenden Konstruktion eines Falles. Wir haben ein hohes Tempo, wir haben unerwartete Wendungen, wir haben Spannung und wir haben Nervenkitzel. Der Thriller hat viele Gesichter und ist unheimlich facettenreich. Die Spannung und das Tempo halten sich bis zum Ende auf höchstem Niveau. Die verschiedenen Handlungsstränge werden hier wunderbar miteinander verknüpft und auch das Ende ist einfach grossartig konstruiert.
FAZIT:
Ein Maarten S. Sneijder in Höchstform, Spannung, Tempo, fantastisch und grossartig.

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Veröffentlicht am 20.10.2022

Interessant und spannend

Die Totenärztin: Donaunebel
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INHALT:
Wien 1909: Die Gerichtsmedizin ist eine noch sehr junge Wissenschaft, die sich aber mit grossen Schritten weiterentwickelt. Fanny Goldmann treibt diesen Fortschritt immer mit an, doch jetzt ist ...


INHALT:
Wien 1909: Die Gerichtsmedizin ist eine noch sehr junge Wissenschaft, die sich aber mit grossen Schritten weiterentwickelt. Fanny Goldmann treibt diesen Fortschritt immer mit an, doch jetzt ist die unerschrockene Ärztin zwiegespalten. Sie und ihr Kollege Franz werden zu einem Tatort gerufen, was bisher noch nie vorgekommen ist. Dort sollen sie eine Leichenschau direkt vor Ort vornehmen. Fanny hat schon viel gesehen und ist abgehärtet, doch hier fährt ihr ein Schauer über den Rücken. In den dunklen Wäldern der Donau-Auen geschah ein Mehrfachmord und die Opfer sind qualvoll gestorben, ohne dass sie eine erkennbare Todesursache gefunden haben. Ein grausiges Rätsel, welches Fanny lösen muss.
MEINE MEINUNG:
Dies ist der dritten Teil aus der Reihe "Die Totenärztin". Man kann das Buch aber auch sehr gut eigenständig lesen. Mich hat die Geschichte gleich von der ersten Seite an sehr gut aufgenommen und begeistern können. Man braucht nicht lange zu lesen und die Spannung steigt und der Mord ist geschehen. Jetzt geht es daran, die Ursache zu finden. Man ist die ganze Zeit über nah an Fanny und ihren Ermittlungen und geht auch mit in den Sektionssaal. Das finde ich ja sehr spannend und interessant, besonders auch im Hinblick auf den wissenschaftlichen Fortschritt. Wir begleiten Fanny aber nicht nur in ihrem Beruf, sondern erfahren auch viel aus ihrem Privatleben und so schafft der Autor hier eine sehr runde Storie, die immer interessant wirkt. Man erfährt viel vom damaligen Leben der Menschen, ihren Kampf ums Überleben. Das wurde sehr emotional dargestellt und konnte mich sehr berühren. Auch die Entwicklung der Protagonisten und besonders der Fortschritt der Gerichtsmedizin war faszinierend zu lesen und super interessant.
FAZIT:
Interessant und spannend, unheimlich mitreissend und authentisch.

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Veröffentlicht am 20.10.2022

Sehr schöner vierter Teil

Die Wunderfrauen
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MEINE MEINING:

Dies ist der vierte Teil der Wunderfrauen von Stehanie Schuster. Man sollte zum besseren Verständnis die ersten drei Teile schon gelesen haben, um wieder in de Leben der Frauen eintauchen ...

MEINE MEINING:

Dies ist der vierte Teil der Wunderfrauen von Stehanie Schuster. Man sollte zum besseren Verständnis die ersten drei Teile schon gelesen haben, um wieder in de Leben der Frauen eintauchen zu können. Ich habe mich sehr gefreut, wieder etwas von ihnen zu erfahren und war schon mit den ersten Seiten in der Storie versunken. Das Buch spielt zur Weihnachtszeit 1991 und unsere Frauen sind älter geworden. Noch immer sind die Freundinnen tief verbunden und teilen Leid und Sorgen, aber auch Freude miteinander. In kleinen Abschnitten blicken wir mit ihnen auch in die vetgangenheit. Das macht den Roman sehr rund und in sich geschlossen und hat mir gut gefallen.

Das Buch lässt sich wieder durch den fantastischen Schreibstil und der klaren Kapiteleinteilung sehr gut lesen. Alles ist sehr verständlich und man weiss als Leser genau, wo und wann man sich gerade befindet.

Es ist auch immer wieder schon, wie die Autorin den Zeitgeist der neunziger Jahre wiederbelebt. Oft konnte ich schmunzeln und fühlte mich zurückversetzt in diese Zeit. Das alles hat sie wunderbar in Szene gesetzt und mit den Wunderfrauen verbunden.

Für mich war es wieder ein schönes Lesevergnügen mit den Wunderfrauen etwas Weihnachsfeeling zu erleben und das Neuste aus ihrem Leben zu erfahren.

FAZIT:

Ein bisschen Weihnachten und viel Neues von den Wunderfrauen.

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Veröffentlicht am 18.10.2022

Dramatisch, authentisch, berührend

Zeiten neuer Hoffnung
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MEINE MEINUNG:
Dies ist der dritte und abschliessende Teil der Böhmen Saga von Gabriele Sonnberger. Für das bessere Verständnis und die Einordung der Charaktere sollte man die Vorgängerteile gelesen haben.
Im ...

MEINE MEINUNG:
Dies ist der dritte und abschliessende Teil der Böhmen Saga von Gabriele Sonnberger. Für das bessere Verständnis und die Einordung der Charaktere sollte man die Vorgängerteile gelesen haben.
Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht Erica mit ihrer Familie. Man wird als Leser gleich in den Alltag und in die Geschehenisse geworfen und fühlt sich als ein Teil von ihnen. Natürlich begleiten wir auch alle anderen Personen wieder. Der Schreibstil ist, wie erwartet, sehr flüssig und angenehm zu lesen und ich konnte den Geschehnissen sehr gut folgen. Die Kapitel sind klar und eindeutig gegliedert und man weiss an jeder Stelle, wo man sich gerade befindet.
Das Tempo ist unheimlich und und es passiert viel, es passiert sehr viel. Immer wieder gibt es neue Ereignisse und an keiner Stelle der über 600 Seiten kommt Langeweile auf.
Als Leser fühlt man sich integriert und kann alles gut folgen.
Der Zeitgeist von damals wurde sehr gut und authentisch getroffen. Man fühlte sich zurückversetzt. Mir hat das sehr gut gefallen, ob Gespräche oder auch Kleidung und Esse, alles wirkte so wie ich mir das damals vorgstellt hätte,
Die Autorin hat hier eine wirklich grosse Geschichte, eine Saga erschaffen. Ich habe sie sehr gern gelesen und war immer an der Seite der Charaktere und habe alles mit ihnen miterlebt. Vieles konnte mich berühren, einiges war dramatisch und es war immer sehr interessant und authentisch.

FAZIT:
Sehr viel Tempo, sehr intreressant und auch berührend und dramatisch.

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  • Atmosphäre