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Veröffentlicht am 07.01.2020

Geschichte mit Luft nach oben

Dragon Hunter Diaries - Drachenküssen leicht gemacht
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Das Cover steht exemplarisch für sein Genre. Es gefällt mir mittelmäßig, es passt aber sehr gut zum 1. Teil der Reihe.

Inhaltlich gefällt mir die Idee sehr gut mit dem Medaillon und den beiden Zwillingen ...

Das Cover steht exemplarisch für sein Genre. Es gefällt mir mittelmäßig, es passt aber sehr gut zum 1. Teil der Reihe.

Inhaltlich gefällt mir die Idee sehr gut mit dem Medaillon und den beiden Zwillingen Archer und Hunter. Thaisa ist eine interessante Persönlichkeit, ich mochte sie recht gern. Mit Bree konnte ich mich bis zum Schluss nicht so richtig anfreunden. Sie erfüllt zwar ihre Rolle, aber ob sie dazu fast permanent an Thaisas Seite sein musste, weiß ich nicht.

Der erste Teil ist sehr gut aufgebaut, man lernt alle Personen etwas kennen und spürt auch gleich das Knistern zwischen Archer und Thaisa. Das Manuskript spielt eine bedeutende Rolle im Buch, es treibt die Geschichte letztendlich voran.

Der typische MacAlister Humor ist wieder vorhanden und hat mir auch dieses Mal wieder das ein oder andere Schmunzeln beschert.

Ich habe schon viele Bücher der Autorin gelesen, dennoch fehlte mir hin und wieder eine kurze Beschreibung einiger Begriffe. Für einen kompletten Neuleser ist das Buch sicherlich schwieriger zu lesen, da es kaum oder nur magere Erklärungen gibt und man sich daher viel selbst erschließen muss. Sinnvoll und toll fände ich es, wenn es in den nächsten Bänden ein Glossar geben würde, da die Begriffe auch zur Welt der anderen Drachenbüchern passen.

Insgesamt ging mir alles etwas zu schnell. Nachdem das Buch am Anfang super angefangen hat, wurde alles schnell abgehandelt. Archer und Thaisa finden sehr schnell zueinander und auch die schnelle Konfliktlösung am Ende hat mich zunächst mehr verwirrt. Auch, dass Thaisa sich mit allem so schnell abgefunden hat, fand ich etwas zu einfach. Klar, als Wissenschaftlerin in diesem Gebiet ist ihr vieles bekannt, dennoch fragt sie vor allem am Anfang sehr wenig nach, dabei müsste es doch als Wissenschaftlerin in ihrer Natur liegen, möglichst schnell ihre Neugierde und ihren Wissendurst zu befriedigen.

Dennoch ist das Buch sehr flüssig geschrieben, so dass man gut und schnell durch das Buch kommt.

Zusammenfassend würde ich sagen, als Fan der Autorin wird man das Buch sicher so oder so lesen. Wenn man die Autorin aber erstmal kennenlernen möchte, würde ich doch dazu raten mit einem anderen Buch zu beginnen, da hier leider nicht in Gänze ihr Können zur Schau gestellt wird.

  • Einzelne Kategorien
  • Gefühl
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.12.2019

Toll!

Ein bisschen Romantik, bitte!
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Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Die Charaktere haben ein rundes Bild abgegeben und die gewählte Szenerie mit Norah als Schriftstellerin und Jared dem Koch, Womanizer und Barbesitzer ist wunderbar. ...

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Die Charaktere haben ein rundes Bild abgegeben und die gewählte Szenerie mit Norah als Schriftstellerin und Jared dem Koch, Womanizer und Barbesitzer ist wunderbar. Dazu die kleine Gemeinde und die Freunde von Jared und das romantische Ambiente von Eden Bay geben dem Roman gutes Material. Jared und Norah haben jeweils mit ihrer Vergangenheit und teilweise auch mit Verlust zu kämpfen. Ich finde es wunderbar, wie die Protagonisten sich annähern und kennenlernen. Auf mich hat der Roman real gewirkt. Es ist keine von diesen Geschichten, wo ich mich frage, warum die beiden denn jetzt schon miteinander ins Bett gehen. Die Handlung ist für mich nachvollziehbar und ich könnte mir vorstellen, dass die Geschichte irgendwo irgendwann so passiert oder passiert ist, obwohl die Geschichte fiktiv ist. Der Schreibstil ist angenehm.

Toll fand am Anfang von jedem Kapitel die Ideen, welche als Romanvorlage für Norah dienen könnten.

Ich habe mit dem 3. Band der Reihe angefangen. Natürlich kenne ich nun die anderen beiden Paare, allerdings hat man nicht das Gefühl etwas verpasst zu haben, so dass man problemlos alle 3 Bände einzeln lesen kann.

Mir fehlte nur dieser „Wow-Effekt“, welcher einen erstaunt und vollends begeistert zurücklässt.

Veröffentlicht am 01.12.2019

Hätte am Ende noch etwas stärker sein müssen

Wenn Donner und Licht sich berühren
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Das Buch ging sehr gut los. Das Kennenlernen von Jazz und Eli war spannend und zugleich konnte man mit den beiden sehr gut mitfühlen. Der erste Teil flog beim Lesen nur so dahin und der Spannungbogen nahm ...

Das Buch ging sehr gut los. Das Kennenlernen von Jazz und Eli war spannend und zugleich konnte man mit den beiden sehr gut mitfühlen. Der erste Teil flog beim Lesen nur so dahin und der Spannungbogen nahm Fahrt auf. Dann kam zunächst der Höhepunkt der ganzen Geschichte. Das was Brittainy C. Cherry dort beschrieben hat, hätte ich niemals erwartet. Es war einfach schrecklich was passiert ist. Meine Gedanken hingen danach eine ganze Weile an diesem Geschehnis fest, ich konnte es gar nicht so richtig begreifen. Zu diesem Zeitpunkt haben sich die Wege von Jazz und Eli allerdings getrennt, so dass die beiden nur noch über Mail kommunizieren bis auch dies zum Stillstand kommt. Bis die beiden sich wiedersehen sind 6 Jahre vergangen und die Gefühle von damals kommen natürlich hoch. Allerdings haben sich beide in der Zeit viel verändert, ebenso sind sie erwachsen geworden. Den 2. Teil des Buches, welches die sich nun endlich anbahnende Liebesgeschichte der beiden und die Bewältigung der Probleme beschreibt fand ich etwas schwächer. Es geht viel um Familienzusammenhalt und gegenseitige Unterstützung, bei dem Ganzen hat mir allerdings eine etwas genauere Beschreibung dazu gefehlt, was für Menschen Eli und Jazz nun genau sind (bzw. zu was für Menschen sie geworden sind) und wie sie den jeweils anderen sehen. Auch fehlte mir eine detailiertere Darstellung wie genau Jazz es geschafft hat Eliott zu "heilen". Da hätte man meiner Meinung nach noch mehr draus machen können, denn mir war sein Turn auch was seine eigene Musik betrifft nicht ganz begreiflich.

Der Schreibstil ist gut und flüssig, so dass das Buch sich fast nahtlos in einem Rutsch durchlesen lässt.

Trotz allem ist es ein schönes und empfehlenswertes Buch, welches für mich im 2. Teil einfach noch etwas stärker hätte sein müssen.

Veröffentlicht am 01.12.2019

Ausbaufähig

Shakespeare Undead - Der Untoten Zähmung
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Katherine Dymond ist Ehefrau und Jägerin von Untoten. Vor allem von Zombies. Dies weiß allerdings niemand, denn es ist ihr Geheimnis. Nachts verkleidet sie sich als Knabe und schleicht sich aus dem Haus, ...

Katherine Dymond ist Ehefrau und Jägerin von Untoten. Vor allem von Zombies. Dies weiß allerdings niemand, denn es ist ihr Geheimnis. Nachts verkleidet sie sich als Knabe und schleicht sich aus dem Haus, um Böses zu Strecke zu bringen. Dabei trifft sie auf William Shakespeare, welcher Stückeschreiber und Schauspieler ist. Vom ersten Moment an, haben sie Gefühle füreinander.

Was Kate und auch sonst niemand weiß: Will ist ein Vampir und dazu geboren selbst Zombies zu erschaffen.

Das erste Aufeinandertreffen der beiden Protagonisten ist der Autorin sehr gut gelungen, so dass man gleich in der Story drin ist. Der Schreibstil ist sehr flüssig. Man merkt dem Buch nicht an, dass es das Jahr 1616 ist, abgesehen von der Angst einer drohenden Pest. Es wird auch typisch für Shakespeare viel in Versen gesprochen, die so für Theaterstücke seinerseits bekannt sind. Das Buch ist allgemein sehr an das Theater angelehnt. Es ist der Hauptschauplatz des Buches. Wer das nicht so gerne mag, der sollte dieses Buch nicht unbedingt lesen, denn auch an jedem Kapitelanfang steht ein Vers aus einem Werk Shakespeares.

Es wurde versucht Will sehr menschlich aussehen zu lassen, da er sich der menschlichen Schicht anpasst und versucht seine vampirischen Merkmale zu verbergen.

Es wird, meiner Meinung nach, leider wenig Wert wirklich auf die Jagd nach Zombies gelegt. Die meiste Zeit geht darum, wie die Protagonisten miteinander agieren, wie sie sich kennenlernen. Ab und zu gehen sie auf Zombiejagd, aber wie gesagt, es wird kein Hauptaugenmerk darauf gelegt. Erst am Schluss kommen wir der Sache näher, was es mit den Zombies auf sich hat und auch dann ist, der Moment in dem der Böse getötet werden soll, ziemlich schnell vorbei. Das war etwas enttäuschend. Zum Schluss lernen wir noch Kates Ehemann kennen, welcher die meiste Zeit gar nicht zu Hause ist und Königin Elisabeth hat auch noch ein Wort zu sprechen.

Ob die Liebe eine Chance hat, wird quasi bis zu letzten Satz offen gelassen, da Kate sehr skeptisch allem Übernatürlichen ist und sie gelernt hat, alles was nicht menschlich ist, gleich zu töten. Es fügt sich aber alles zum Richtigen, trotz ihrer Gebundenheit an Ihre Ehe.

Veröffentlicht am 01.12.2019

Guter 2. Band

Deep Secrets - Enthüllung
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Das Buch beginnt spannend, da der erste Band der Reihe spannend geendet hat und man sich fragte was nun passieren würde. Dies klärt sich zunächst schnell auf, allerdings wird der Hintergrund dieser Situation ...

Das Buch beginnt spannend, da der erste Band der Reihe spannend geendet hat und man sich fragte was nun passieren würde. Dies klärt sich zunächst schnell auf, allerdings wird der Hintergrund dieser Situation erst später aufgedeckt. Auch ist die Beziehung zwischen Chris und Sara noch zerrüttelt, vom Abend zuvor an dem Chris, Sara eine dunkle Seite an ihm gezeigt hat, und jetzt beruflich verreist ist.

Im 2. Band der Reihe geht es meiner Meinung mehr um die Beziehung zwischen Sara und Chris als um Rebecca. Vielleicht größtenteils sogar nur um die Geheimnisse des Chris Merit, welche Sara zu erforschen versucht. Gestört hat mich dieser Aspekt allerdings wenig, da Chris für mich ein sehr spannender Charakter ist und ich jede Information von ihm aufsauge. Es gibt immer wieder Höhen und Tiefen in dem Buch bis der Leser am Schluss zum Höhepunkt kommt. An diesem wird das Rätsel um Rebecca aufgelöst und die Beziehung der beiden Protagonisten scheint ins Ungewisse zu laufen.

Im 3. Band „Hingabe“ werden wir weiteres über die Beziehung und deren Verlauf erfahren können.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und das Buch ist einfach mega spannend geschrieben.

Die erotischen Szenen haben nicht die Oberhand über das Buch, da wie ich finde, hier die Liebe im Mittelpunkt steht und nicht der Geschlechtsverkehr an sich, wenn man den Aspekt, aus welcher sich die Geschichte entwickelte (der Inhalt Rebeccas Tagebücher), nicht so streng sieht.

In Sara konnte ich mich sehr gut hineinversetzen und Chris ist ein Charakter, der wie ich oben schon schrieb, spannend und interessant ist. Er ist verschlossen und geheimnisvoll und auch ich möchte wissen, warum. Marks Reaktion hat mich am Ende des Romans doch sehr überrascht.