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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.11.2018

4,5 für eine Geschichte über Freundschaft und Liebe

From Ashes - Herzleuchten
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„From Ashes – Herzleuchten“ ist, eine emotionale Geschichte. Insbesondere die erste Hälfte ist eine Berg- und Talfahrt. Der Titel „From Ashes“ passt dabei sehr gut, da der Phönix eine wichtige Rolle spielt. ...

„From Ashes – Herzleuchten“ ist, eine emotionale Geschichte. Insbesondere die erste Hälfte ist eine Berg- und Talfahrt. Der Titel „From Ashes“ passt dabei sehr gut, da der Phönix eine wichtige Rolle spielt. Aber hierzu will ich nicht zu viel verraten.

Man erfährt hier sehr schnell, was Cassidy in ihrer Kindheit wiederfahren ist. Darin ist auch die Freundschaft zu Tyler begründet. Die für den Leser frühe Information sorgt aber keineswegs für mangelnde Spannung.

Cassidy, Gage und Tyler waren mir gleich sympathisch. Tyler verspielte bei mir dann allerdings sämtliche Sympathiepunkte, da er ein Verhalten annahm, das ich mir zwar zu erklärten versuchte (bis zu einem gewissen Grad gelang mir das auch), aber am liebsten hätte ich in die Geschichte eingegriffen. Hätte ich es gekonnt, wäre das Buch wohl um einige Seiten kürzer. Man muss ihm aber zugutehalten, dass er sich die Sympathiepunkte wieder verdienen konnte.

Gage ist ein Charakter, in den ich mich sehr schnell verliebt habe. Und daran änderte sich auch während dem Verlauf der Geschichte nichts.

„From Ashes – Herzleuchten“ behandelt eine Thematik, die keine leichte Kost ist. Cassidys Kindheit war, um es kurz zu machen, die Hölle. Ihre einzige Stütze war Tyler. Ihre Freundschaft ist für Außenstehende nur schwer zu verstehen.

Die Handlung erstreckt sich über ca. zwei Jahre. Cassidy macht dabei eine Entwicklung durch, die mir gefallen hat. Sie ist eine starke Persönlichkeit, macht aber auch Fehler.

Die Nebencharaktere fand ich auch klasse. Gages Familie hat es mir dabei insbesondere angetan. Auf seiner Ranch stellte sich bei mir immer gleich ein Gefühl von Geborgenheit und Zuhause ein.

Von mir gibt es hier 4,5 Sterne.

Veröffentlicht am 01.11.2018

Wenn das Leben Dir eine zweite Chance gibt: Nutze sie

Die Stille der Sterne
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„Die Stille der Sterne“ ist eine emotionale (Liebes-)Geschichte, was ich ihr zu Beginn nicht zugetraut hätte. In ihrer Danksagung erwähnt die Autorin auch, dass es ihr zum Teil nicht leicht gefallen ist. ...

„Die Stille der Sterne“ ist eine emotionale (Liebes-)Geschichte, was ich ihr zu Beginn nicht zugetraut hätte. In ihrer Danksagung erwähnt die Autorin auch, dass es ihr zum Teil nicht leicht gefallen ist. Und ja, ich verstehe es. Mache Szenen gingen auch mir nahe.

Es geht darum, dass Blake seine Erinnerung wieder bekommt, Geheimnisse, die alles in Frage stellen, um Manipulationen und das Erfüllen von Träumen. Die Sorge um Cams Großmutter und darum, ob ihre Liebe noch eine Chance hat.

Cameron kam nie ganz über Blake hinweg. Und es geht auch an ihr nicht spurlos vorbei, dass Blake nun, da er durch einen Unfall die letzten drei Jahre „vergessen“ hat, nach ihr verlangt. Es sollte nur vorübergehend sein, doch schnell werden die Gefühle wieder intensiver.

Die Geschichte ließ sich flüssig lesen, in der zweiten Hälfte jedoch nahm sie Wendungen, die ich nicht alle kommen sah. Mit einem habe ich allerdings gerechnet, wobei ich mich hier aber gerne getäuscht hätte. Eine Portion Dramatik fehlt natürlich nicht, wobei sie aber erst ab einem gewissen Zeitraum greift.

Kleinigkeiten sorgten bei mir für Schmunzeln, so zum Beispiel die Sache mit der amerikanischen Präsidentschaft (auch wenn es nicht zum Lachen ist).

Es wird abwechselnd von Cameron und Blake erzählt, die, soweit notwendig, auch ihre Erinnerungen aus der Vergangenheit mitteilen. Hier wäre eine optische Unterscheidung schön gewesen, denn einmal bin ich zurück in die Gegenwart während die Erzählung noch in der Vergangenheit blieb, weshalb der weitere Verlauf der Geschichte für mich erstmal keinen Sinn ergeben hat.

Cameron und Blake mochte ich beide sehr gerne, aber es war Camerons Großmutter, die ich besonderes in mein Herz schloss.

Karin Lindberg konnte mich überzeugen. Von mir gibt es hier gute vier Sterne.

Veröffentlicht am 01.11.2018

Von den Wendungen bekommt man ein Schleudertrauma

Die tausend Teile meines Herzens
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Ich habe mich auf den neuen Hoover gefreut. Bisher konnte Colleen Hoover mich auf die eine oder andere Weise immer überwältigen. Das gelang ihr auch hier. Der Verlauf der Geschichte war für mich absolut ...

Ich habe mich auf den neuen Hoover gefreut. Bisher konnte Colleen Hoover mich auf die eine oder andere Weise immer überwältigen. Das gelang ihr auch hier. Der Verlauf der Geschichte war für mich absolut nicht vorauszusehen. Von den Wendungen bekommt man ein Schleudertrauma. Kaum hat man sich von der einen erholt, kommt schon der nächste Hammer. Näher kann und will ich hier nicht darauf eingehen. Ich würde zu viel verraten und das würde der Geschichte einiges nehmen.

Die Geschichte wird von Merit erzählt. Ich hatte nur ein Problem. Ich kam mit ihr nicht klar. Ich wurde einfach nicht warm mit ihr. Auch dass sie sich in Sagan verliebt hat, war für mich nicht richtig spürbar.

Im Großen und Ganzen war mein Lieblingscharakter der kleine Moby. Ein süßes Kind, das mit seiner kindlichen Sichtweise für eine Auflockerung sorgte.

Die Familie Voss ist eine gewöhnungsbedürftige Familie. Jeder Charakter hat seine eigenen Ecken, Kanten und Eigenheiten. Bei manchen Dingen habe ich mich nach dem Warum gefragt oder wie das funktionieren soll, da ich manches am Anfang noch nicht verstand. Als ich dann die Hintergründe erfuhr oder der Sachverhalt aufgeklärt wurde, machte vieles Sinn. Nur gerechnet hatte ich damit eben nicht. Aber das mag ich so an Colleen Hoover. Es kommt immer irgendwas, womit man ich nicht rechne.

„Die tausend Teile meines Herzens“ ist für mich kein Wohlfühlbuch. Die Atmosphäre im Voss Dollar, wie Merit das „Haus“ nennt, war keine angenehme. Ständig gab es Streit. Erst gegen Ende fühlte ich mich dort wohler, aber dann war das Buch auch schon ausgelesen.

Der Originaltitel, „Without Merit“ empfinde ich hier als passender als der deutsche Titel. Was es damit auf sich hat, erfährt man während des Lesens. Gefallen haben mir auch Sagans Zeichnungen, die mal schockierend, mal brutal, mal kurios waren, aber irgendwie immer passend.

Für mich fühlen sich hier 3,5 Sterne richtig an.

Veröffentlicht am 03.10.2018

Die Geschichte konnte mich nicht ganz überzeugen

Ich gebe dir die Sonne
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Ich bin froh, dass ich „Ich gebe dir die Sonne“ nun beendet habe. Lange stand es auf der Kippe, da ich am Anfang immer wieder mit dem Gedanken gespielt habe, abzubrechen, aufzugeben. Ich musste mich immer ...

Ich bin froh, dass ich „Ich gebe dir die Sonne“ nun beendet habe. Lange stand es auf der Kippe, da ich am Anfang immer wieder mit dem Gedanken gespielt habe, abzubrechen, aufzugeben. Ich musste mich immer wieder motivieren, weiterzulesen. Auch jedes Mal, wenn ich weitergelesen habe, hat es eine Zeit gebraucht, um mich wieder in der Geschichte zurecht zu finden.

Ich wollte dann aber wissen, wie die Geschichte ausgeht und mir blieb nichts anders übrig, als weiterzulesen. Irgendwann kam dann zum Glück der Punkte, an dem es besser wurde.
Ungefähr auch an dem Punkt kam ich mit Jude besser klar. Allerdings war das dann auch der Punkt, an dem Noah derjenige war, mit dem ich nicht so gut klar kam. Die Zwillinge hatten also ihre Rollen getauscht.

Gegen Ende der Geschichte, als sich alles aufzulösen begann, standen die Zwillinge bei mir dann wieder auf einer Stufe und es war eine gute.

Den Schreibstil fand ich etwas gewöhnungsbedürftig, kam aber schlussendlich dann doch damit klar. Die „Bibel-Zitate“ sowie auch Noahs „Portraits“ fand ich dabei interessant.

Die Erzählweise, Noah in der Vergangenheit, Jude in der Gegenwart, fand ich ganz gut. Ich sah am Anfang aber immer nach, wie lange es denn noch dauern möge, bis der jeweils andere wieder dran ist. Der Wechsel der Perspektiven kam dann natürlich immer dann, wenn ich mich gerade zurechtgefunden hatte und das Einfinden ging wieder von vorne los.

Für mich reicht es schlussendlich nur für drei Sterne, da ich in der zweiten Hälfte/im letzten Drittel dann doch noch Gefallen an der Geschichte finden konnte.

Veröffentlicht am 30.09.2018

Super, kommt aber nicht ganz an Band 1 ran

Redwood Love – Es beginnt mit einem Kuss
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Endlich hatte ich Band 2 in den Händen und jetzt ist die Geschichte schon wieder ausgelesen. Dabei wäre ich doch so gerne noch in Redwood geblieben.

Meine Erwartungen waren nach „Es beginnt mit einem ...

Endlich hatte ich Band 2 in den Händen und jetzt ist die Geschichte schon wieder ausgelesen. Dabei wäre ich doch so gerne noch in Redwood geblieben.

Meine Erwartungen waren nach „Es beginnt mit einem Blick“ – zugegebenermaßen – ziemlich hoch. Ganz erfüllen konnten sie sich nicht. Vielleicht hatte ich auch andere Vorstellungen, wie der Anfang zu verlaufen hatte. Vielleicht haben mich aber auch die Missverständnisse genervt (von Missverständnissen bin ich in der Regel immer ziemlich schnell genervt). Irgendwann kam dann aber der Punkt, an dem ich an meine Erwartungen anknüpfen konnte und mich einfach über die Geschichte freuen konnte.

Bereits seit Band 1 mochte ich Gabby und Flynn. Die Sympathie wurde hier nochmals bestätigt. Zudem fand ich Flynns Umgang mit Averys Tochter Hailey süß, wobei Cades „Krümel“ aber nicht getoppt werden konnte.

Flynn hat schon vor einer Weile Gefühle für Gabby entwickelt, die er bisher unterdrückt hat. Doch wenn sich die „drei Drachen“ einmischen, kann der Wille noch so groß sein, gegen sie hat man einfach keine Chance. Das musste ja auch schon Avery feststellen

Gabby und Flynn machen es sich nicht leicht, da beide ihre langjährige Freundschaft nicht gefährden wollten. Als die beiden dann ihrer Beziehung eine Chance gegeben haben, hätte draußen die Welt untergehen könnten. Es wäre mir egal gewesen. Ich wäre in Redwood, Oregon, geblieben (Dort wäre die Welt dann übrigens nicht untergegangen). Die beiden passen wirklich sehr gut zusammen. Ich freue mich schon, sie im letzten Teil wiederzutreffen.

Drakes Entwicklung hat mir auch gefallen, wie er sich immer weiter geöffnet hat und wieder mehr am Leben teilnahm. Auf seine Streitereien mit Zoe bin ich schon sehr gespannt. Am Ende ist zwar eine Leseprobe zu „Es beginnt mit einer Nacht“ abgedruckt. Ich habe sie aber noch nicht gelesen, da ich genau weiß, dass ich danach am liebsten gleich weiterlesen wollen würde.

Für fünf Sterne reicht es für mich zwar nicht ganz, aber für starke 4,5 Sterne.