Profilbild von ILoveBooks

ILoveBooks

Lesejury Star
offline

ILoveBooks ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit ILoveBooks über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.05.2022

Die Liebe hat ihren eigenen Plan

Noble Match
0

„Noble Match“ ist mein zweites Buch von Nicole Knoblauch und ich las es, weil mir das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe (More than Love - Was dein Blick mir sagt) so gut gefiel, denn mit Themen ...

„Noble Match“ ist mein zweites Buch von Nicole Knoblauch und ich las es, weil mir das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe (More than Love - Was dein Blick mir sagt) so gut gefiel, denn mit Themen á la Bachelor kann ich nicht viel anfangen. Auch im Fernsehen mache ich um solche Dating-Sendungen, egal wie sie heißen, einen Bogen.

Ich war auch am Anfang noch skeptisch, habe mich gefragt, wie viel Raum die Sendung einnehmen wird und habe nach Beginn des Lesens mehrmals überlegt, ob ich es wagen oder abbrechen soll. Ich habe es schlussendlich gewagt und bereue es nicht, denn je mehr ich las, desto mehr nahmen mich April und Kayden gefangen.

Der Fokus der Geschichte liegt sehr auf April und Kayden, was ich begrüße. Die Sendung kann zwar nicht wegdiskutiert werden und hat auch großen Einfluss auf den Verlauf (was auch völlig in Ordnung ist), nimmt aber lange nicht den Raum ein, den ich befürchtet hatte. Wer hier mehr erwartet, wird vermutlich enttäuscht werden. Die Frauen, die als Kandidatinnen bei Noble Match teilnehmen, kamen mir daher auch sehr blass vor. Einen richtigen Bezug zu ihnen konnte ich nicht herstellen. Da empfand die ich Menschen hinter den Kulissen bzw. Aprils beste Freundin Lindsay prägnanter.

April und Kayden haben mir gefallen. Die Emotionen waren greifbar. Da abwechselnd von den beiden die Geschichte erzählt wird, konnte ich ihre Handlungen und Entscheidungen gut nachvollziehen. Was Aprils Beurteilung einer bestimmten Sache angeht, hätte ich ihr manchmal gerne vor Augen gehalten, dass eine Medaille immer zwei Seiten hat. Ich hatte zwar auch überlegt, was dahinter stecken könnte, wollte aber nicht urteilen, bevor ich die andere Seite gehört hatte.

Das Ende kam mir etwas zu plötzlich. Ein weiteres Kapitel wäre, zur Abrundung der Geschichte, schön gewesen.

Von mir gibt es hier 4,5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.05.2022

Wie ein Urlaub mit Wohlfühlfaktor

A Place to Love
0

Ich bin positiv überrascht von „A Place to Love“. Bisher kenne ich von Lilly Lucas nur „New Beginnings“, von dem ich ein bisschen enttäuscht war.

Mir hat es auf Cherry Hill sehr gut gefallen und mit ...

Ich bin positiv überrascht von „A Place to Love“. Bisher kenne ich von Lilly Lucas nur „New Beginnings“, von dem ich ein bisschen enttäuscht war.

Mir hat es auf Cherry Hill sehr gut gefallen und mit den sympathischen Charakteren habe ich mich dort sehr wohlgefühlt. Die Geschichte ließ sich flüssig lesen, die einzelnen Kapitel waren dabei im Schnitt eher kurz. Da „A Place to Love“ ausschließlich von June erzählt wird, habe ich mir das ein oder andere Mal gewünscht, in Henrys Kopf sehen zu können.

June und Henry sowie auch die anderen Charaktere habe ich in mein Herz geschlossen. Ich bin gespannt, was es hier noch zu erfahren gibt, denn alle Fragen sind hier noch nicht beantwortet.

Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich in der Gegenwart mit vereinzelten Rückblenden in die Vergangenheit. Hin und wieder dachte ich, vorauszusehen, welchen Lauf die Geschichte nimmt. Ich musste dann aber feststellen, dass ich sehr oft daneben lag.

Der Alltag auf der Farm wurde gut eingefangen. Auf June lastet hierbei viel Verantwortung und neben der Ernte muss sie sich mit dem ein oder anderen Problem herumschlagen. Ich konnte mich hier gut in June hineinversetzen.

Das Ende kam mir ein bisschen zu plötzlich. Ich war etwas überrascht, schon auf der letzten Seite angekommen zu sein. Hier hätte ich gerne noch ein weiteres Kapitel gelesen.

Ich schwanke zwischen 4 und 4,5 Sternen, habe mich dann aber für 4,5 Sterne entschieden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.04.2022

Unterhaltsamer Zeitreiseroman

#London Whisper – Als Zofe ist man selten online
0

„Als Zofe ist man selten online“ hat mich positiv überrascht. Ich hatte eine andere Geschichte erwartet. Für mich entpuppte sich dieser erste Band als ein erfrischender Zeitreiseroman mit sympathischen ...

„Als Zofe ist man selten online“ hat mich positiv überrascht. Ich hatte eine andere Geschichte erwartet. Für mich entpuppte sich dieser erste Band als ein erfrischender Zeitreiseroman mit sympathischen Charakteren und einem Rätsel, dass es zu lösen gilt.

Zoe ist eine starke Persönlichkeit, die sich nicht von der Tatsache aus der Ruhe bringen lässt, sich plötzlich im Jahr 1816 wiederzufinden. Sie hadert nicht mit ihrem Schicksal, sondern nimmt die Herausforderung an. Sie passt sich in ihrem Verhalten auch nicht der Zeit an, was in meinen Augen zu mehr Bemerkungen hätte führen müssen. Hayden hingegen empfand ich bei diesem Kontrast als ziemlich blass. Ich mochte ihn aber, da er so ganz anders war, als ich ihn erwartet hatte (ich hatte mehr mit einem Bad Boy gerechnet).

Zoe kommt den Haushalt der Arlingtons, wo sie für Lucie zuständig ist. Wie Lucie langsam ihre Schüchternheit ablegt, war gut zu beobachten. Immer mit dabei ihr Hund Prickelton, der für mich die größte Überraschung des Buches war.

Der Verlauf der Geschichte mag zwar den einen oder anderen kleinen Spannungsbogen aufweisen, richtig große Spannung kam für mich nicht auf. Mir fehlte hier jedoch nichts, da ich auch so gut unterhalten wurde.

Mit Zoe das Jahr 1816 zu erleben war interessant. Da soziale Medien nicht zur Verfügung standen, musste sie sich überlegen, wie man seine Beiträge auch ohne weltweite Vernetzung unter das Volk bringt. Die Umsetzung fand ich gut, zumal ja auch das Schriftbild auf die Geschichte angepasst war.

Die Romantik hat mir hier etwas gefehlt, aber nur, weil ich sie erwartet hatte. Ein bisschen mehr hätte ich mir allerdings gewünscht, wobei es auch so stimmig war. Ich bin aber gespannt, wie es hier weitergeht.

4 Sterne gibt es hier von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.04.2022

Für das, was man wirklich will, lohnt es sich zu kämpfen

The Brooklyn Years - Wenn wir es wagen
1

Bei „Wenn wir es wagen“ handelt es sich um den 5. Band um die Brooklyn Bruisers. Dies ist die Geschichte von Jason Castro und Heidi Pepper.

Diesmal fällt mir eine Gesamtbeurteilung etwas schwer. Ich ...

Bei „Wenn wir es wagen“ handelt es sich um den 5. Band um die Brooklyn Bruisers. Dies ist die Geschichte von Jason Castro und Heidi Pepper.

Diesmal fällt mir eine Gesamtbeurteilung etwas schwer. Ich bin mir nicht sicher, ob das Gefühl, das ich habe Enttäuschung ist oder wie ich es genau benennen soll. Sicher bin ich mir jedoch, dass „Wenn wir es wagen“ für mich der bisher schwächste Band der Reihe ist.

Zu Beginn tat ich mir etwas schwer, zu Jason und Heidi eine Verbindung aufzubauen. Das gab sich dann aber zum Glück mit der Zeit. An Heidi gefiel mir besonders, dass sie sich nicht unterkriegen lässt, egal, wie viele Steine man ihr in den Weg legte. Sie jammerte nicht, sondern machte das Beste daraus. Jason hingegen musste sich mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen. Diese Thematik fand ich interessant.

Heidi und Jason gemeinsam zu beobachten, war zwar unterhaltsam, jedoch hat mir hier das Besondere gefehlt. Für mich war es hier kein Liebesroman, der sich von der Masse hervorhebt.

Ich mag Eishockey und lese gerne Bücher darüber. Hier kam ich mal wieder auf meine Kosten und bin zufrieden. Es ist auch immer wieder toll, die Jungs wiederzutreffen. Eine Person habe ich allerdings etwas vermisst.

Das Buch beinhaltet eine Triggerwarnung. Diese habe ich erst am Ende gelesen, da ich mich nicht versehentlich Spoilern wollte. Ich hatte eine Vermutung, welche Thematik die Warnung beinhalten könnte, musste dann aber feststellen, dass vor etwas anderem gewarnt wurde.

Einzelne Themen, die hier angesprochen wurden, wurden mir etwas zu oberflächlich behandelt. Ich hätte mir hier ein paar Zeilen mehr gewünscht.

Neugierig gemacht wurde ich auf Silas Geschichte, die im nächsten Band behandelt wird. Er wird als großer Fan von Delilah Spark dargestellt. Ich bin schon gespannt, wie es hier weitergeht.

Alles in allem hat mir hier etwas gefehlt, das ich nicht genau benennen kann. 3,5 Sterne fühlen sich für mich richtig an.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.03.2022

Leseempfehlung!

Reminders of Him – Für immer ein Teil von dir
1

Ich bin ein großer Fan von Colleen Hoover, ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass sie mich nicht mit allen ihren Geschichten restlos überzeugen kann. Ich merkte hier jedoch sehr schnell, dass das ...

Ich bin ein großer Fan von Colleen Hoover, ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass sie mich nicht mit allen ihren Geschichten restlos überzeugen kann. Ich merkte hier jedoch sehr schnell, dass das Buch auf einem 5-Sterne-Kurs war und während des Lesens kamen mir hieran auch keine Zweifel. „Für immer ein Teil von dir“ entpuppte sich für mich als ein Hoover, wie ich es liebe: sympathische Charaktere und ein emotionaler Plot.

Die Geschichte beginnt damit, dass Kenna an den Ort zurückkehrt, an dem damals zum einen ein dramatisches Ereignis ihr ganzes Leben verändert hat und zum anderen ihre heute vierjährige Tochter Diem lebt. Sie möchte einfach nur ihre Tochter kennenlernen, aber diese wird von ihrer Familie beschützt und die Wunden sind tief.
Kennas Emotionen waren spürbar: ihre Trauer, ihre Hoffnung, ihre Liebe zu ihrer Tochter und wie sehr sie unter der aktuellen Situation leidet. Auch ich habe beim Lesen mit ihr gelitten.

Dadurch, dass Kenna Briefe an Scotty geschrieben hat, konnte ich ihn ganz gut kennenlernen und mir ein Bild von ihm machen. Es wurde auch deutlich, warum Scotty und Ledger beste Freunde waren.

Ledger mochte ich von Beginn an. Dabei gefielen mir zwar nicht alle seine Handlungen und Entscheidungen, aber wenn man sich in der jeweiligen Situation in ihn hineinversetzt, konnte ich diese zumindest nachvollziehen.

Diem ist eine bezaubernde Vierjährige. Sie wächst bei ihren Großeltern auf und Ledger ist ein wichtiger Bezugspunkt für sie. Ich habe die Szenen mit ihr genossen und Ledger mit Diem gemeinsam zu beobachten waren wundervolle Momente, zumal er ihr auch nichts abschlagen konnte.

Aber nicht nur die Hauptcharaktere sind wunderbar gestaltet, sondern auch die Nebencharaktere. Mit gefielen hier insbesondere Roman und Lady Diana. Ledgers Eltern hatten auch etwas für sich.
Grace und Patrick, Scottys Eltern, mochte ich auch, aber ich fand es schwierig, mich in ihre Lage hineinzuversetzen, ohne selbst dieselbe Erfahrung zu haben. Sie hatten ihren Standpunkt, aber ich kannte eben auch die andere Seite und das machte das Lesen so emotional.

Kenna und Ledger haben beide nicht geplant, sich ineinander zu verlieben. Die Umstände machten es ihnen nicht leicht. Die Entwicklung war schön zu beobachten, die Gefühle waren greifbar. Es war auch gut dargestellt, wie sich Ledger einerseits sehr zu Kenna hingezogen fühlte, andererseits aber nur das Beste für Diem wollte.

Je mehr sich die Geschichte zu Ende neigte, desto mehr habe ich mich gefragt, wie man diese verfahrene Situation lösen kann. Darüber, wie es schlussendlich gelöst wurde, bin ich zufrieden. Und dann blieben auch meine Augen nicht mehr trocken.

Mir fällt im Moment nichts ein, was ich an „Für immer ein Teil von dir“ auszusetzen hätte. Allenfalls das, dass ich mir zum Schluss noch ein paar mehr Seiten gewünscht hätte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere