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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.03.2025

Tierischer Lesespaß

Helden der Weide - Möge das Horn mit dir sein
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„Helden der Weide – Möge das Horn mit dir sein“ von Rosa Marin spricht sofort durch sein humorvolles Cover an. Zu sehen ist das Hochlandrind Shaggy und seine beiden Kumpel auf dem Bauernhof.
Denn da kommt ...

„Helden der Weide – Möge das Horn mit dir sein“ von Rosa Marin spricht sofort durch sein humorvolles Cover an. Zu sehen ist das Hochlandrind Shaggy und seine beiden Kumpel auf dem Bauernhof.
Denn da kommt Shaggy nämlich hin: auf einen Bauernhof und muss dort erst mal Freunde finden und zurecht kommen. Doch die Tiere werden direkt mit einer Aufgabe konfrontiert, die sie gemeinsam angehen.

Das Buch ist, wie auch das Cover, mit vielen tollen Illustrationen gestaltet, die uns die Tiere und ihre Eigenarten näher bringen. Der Text ist witzig und kindgerecht geschrieben, die Dialoge bringen den Leser zum Lachen. Das Abenteuer der Tiere ist wirklich angenehm zu lesen und wird durch die Illustrationen aufgelockert.

Ein humorvolles Buch, das auch durch sein Format besticht. Es ist handlich und klein, trotzdem ist die Schrift super zu lesen. Wir freuen uns auf den 2. Band und neue Abenteuer mit Shaggy und seinen Freunden.

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Veröffentlicht am 10.03.2025

Fesselnder 1. Band

Eden Hall
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Der Jugendroman "Eden Hall – Die Aufnahmeprüfung" ist der erste Band der Wellvern-Saga geschrieben von den Autoren Tina Gerstung und David Ossa.

Noch vor dem Lesen fällt das hochwertige Buch auf - das ...

Der Jugendroman "Eden Hall – Die Aufnahmeprüfung" ist der erste Band der Wellvern-Saga geschrieben von den Autoren Tina Gerstung und David Ossa.

Noch vor dem Lesen fällt das hochwertige Buch auf - das Hardcover ist dunkel gestaltet mit der Hauptfigur in der Mitte. Allein die Gestaltung macht das Buch für mich etwas besonderes - ich hatte lange keins mehr in der Hand, bei dem sich so viel Mühe gemacht wurde. Neben Karten enthält das Buch auch ganzseitig colorierte Bilder, kleine Skizzen, Briefe, ein Lexikon, eine Figurenübersicht usw. Wahnsinn und richtig gut.

Aber worum geht es eigentlich?

Peter Turner hat bereits in jungen Jahren seine Mutter verloren, von der er die Liebe zu Maschinen aller Art geerbt hat. Nun lebt der 12-jährige zusammen mit seiner Schwester und seinem Vater in der Stadt Tury. Er bekommt als einer der Auserwählten die Chance nach Eden Hall zu kommen - die Elite Schule in ganz Wellvern. Ob das alles so läuft, wie er sich das vorgestellt hat?

Die Welt in der Peter lebt ist von Klassenunterschieden gezeichnet - trotzdem erhalten sie alle die Chance auf eine höhere Bildung. Durch Prüfungen werden die besten Kandidaten herausgefiltert. Mehr als einmal musste ich den Atem anhalten und es kam dann doch anders als ich dacht.

Die Geschichte ist für Leser ab 10 geeignet - da gehe ich defintiv mit. Das heißt aber nicht, dass sie einfach gestrickt ist. Mich als Erwachsenen konnte sie auch richtig fesseln. Ab und an kamen Vergleiche zu anderen Werken in meinem Kopf auf, doch die "Wellvern Saga" ist doch etwas ganz anderes. Der erste Band hat mich von der ersten Seite an fasziniert und gefesselt. Mit allem drum und dran und dem wirklich tollen Cliffhanger hat es sich zu meinem ersten Jahreshighlight gemausert. Ich kann das Buch wirklich jedem wärmstens empfehlen - ich vergebe gerne 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Wer war es denn jetzt?

Campion. Tödliches Erbe
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Albert Campion (die titelgebende Figur) übernimmt in diesem Buch den Fall um den versuchten Raub des Kelches der Familie Gyrth.

Das Cover in rot und blau zusammen mit der Lupe, lässt direkt auf einen ...

Albert Campion (die titelgebende Figur) übernimmt in diesem Buch den Fall um den versuchten Raub des Kelches der Familie Gyrth.

Das Cover in rot und blau zusammen mit der Lupe, lässt direkt auf einen Krimi schließen und passt zum Buch.

Campion arbeitet bei der Auflösung mit sehr unorthodoxen Mitteln und ab und an mit falschen Namen. Das wurde mir zum Verhängnis, denn irgendwann waren es mir einfach zu viele Namen und Figuren mit verschiedenen Namen. Auch die Handlung an sich - so spannend sie auch klingen mag, konnte mich irgendwie nicht fesseln. Das ganze Ambiente ist klasse beschrieben und baut Atmosphäre auf und auch die Erklärungen sind schlüssig. Aber es hat mich nicht gepackt - was durchaus an der Namensfülle liegen kann, aber auch an den Beziehungen der Figuren untereinander, die für mich vorausgesetzt wurden. Ob man schlauer wird, wenn man mehrere der Bücher gelesen hat, weiß ich nicht. Auch kam irgendwann das Wort Mickey Maus vor.... die gab es ab 1928, aber ob da auch schon in England? Spätestens da, war ich mir auch mit der Erzählzeit nicht mehr sicher und auch wenn das Buch in den 1930er Jahren geschrieben wurde, hatte ich manchmal das Gefühl, dass es bei der Übersetzung gelitten hat.

An sich ein interessanter Krimi mit vielen Wendungen, aber gefesselt hat er mich leider nicht.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Doch nur eine Fortsetzung

Bridget Jones - Verrückt nach ihm
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Seit "Schokolade zum Frühstück" sind ein paar Jahre ins Land gegangen - Bridget ist Ü50 hat 2 Kinder und ist verwitwet. Eine ziemlich miese Mischung für sie. Und wieder führt sie ein Tagebuch, in welchem ...

Seit "Schokolade zum Frühstück" sind ein paar Jahre ins Land gegangen - Bridget ist Ü50 hat 2 Kinder und ist verwitwet. Eine ziemlich miese Mischung für sie. Und wieder führt sie ein Tagebuch, in welchem sie dem Leser ihre Gedanken und Gefühle näher bringt.

Ich habe die ersten Bände gelesen und war neugierig auf dieses hier - wird Bridget endlich reifer? So, wie es sich las: leider nicht. Es ist der gleiche Schreibstil wie noch im ersten Buch, nur dass es für mich für eine über 50jährige einfach nicht mehr passt. Sie hat 2 Kinder, ist aber eigentlich auch ohne Job damit überfordert - ja, den Mann zu verlieren ist Mist, aber allein der Kinder wegen ein bisschen zusammenreißen.... hätte der Figur nicht geschadet. Es fließen weiterhin große Mengen Alkohol - Zigaretten gibt es nicht mehr so viele, aber trotzdem. Das Geplänkel mit ihren Freunden ähnelt auch immer noch dem aus dem ersten Buch und der Schlagabtausch mit den neuen Männern, erinnern am Ende doch nur wieder wie das aufgewärmte Szenario mit Mr. Darcy. Auch Daniel ist wieder mit von der Partie, nervt mich persönlich aber nur. Wirklich warm werde ich mit Bridgets Lebensstil einfach nicht und auch mit ihrer Art habe ich das ein oder andere Problem. Klar, sie ist da, wenn man sie braucht und meint es meistens nur gut und ich verpeilt, aber irgendwie fand ich es schade, dass sie gefühlt so gar keine Entwicklung durchgemacht hat.

Lustige Szenen hatte das Buch durchaus und als Fortsetzung lässt es sich gut lesen. Aber von einem Highlight ist es weit entfernt. Ich bin gespannt auf den Film - aber ob der noch was retten kann?

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Was wäre wenn

Allein gegen die Lüge
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Matt Pines Bruder sitzt im Gefängnis - er hat seine damalige Schulfreundin ermordet und büßt nun dafür. Doch als eine Netflix Serie über die Straftat Fragen aufwirft, wird alles noch einmal aufgewirbelt.



Matt ...

Matt Pines Bruder sitzt im Gefängnis - er hat seine damalige Schulfreundin ermordet und büßt nun dafür. Doch als eine Netflix Serie über die Straftat Fragen aufwirft, wird alles noch einmal aufgewirbelt.



Matt selbst ist inzwischen im College und ganz weit weg von seiner Heimatstadt und wird erneut mit allem konfrontiert, als seine Familie nicht von einer Mexikoreise zurück kommt und sich das FBI einschaltet. Was dann passiert könnte aus einem von Matts Albträumen kommen, aber das müsst ihr selbst lesen.



Der Roman selbst ist aus verschiedenen Blickwinkeln geschrieben: Matts, der der FBI Agentin und als Rückblick aus der Sicht von Matts Familie vor ihrem Mexiko Urlaub. Es liest sich trotz der vielen Erzähler sehr gut und flüssig und verliert auch nicht an Spannung. Wie kam das Mädchen nun ums Leben? Und Matts Familie? Wieviel hatte sie wirklich damit zu tun?

Es gibt viele Fragen, die nach und nach beantwortet werden. Eins ist jedenfalls klar: Mit Matt möchte ich definitiv nicht tauschen. Durch den Perspektivwechsel bekommt man als Leser ziemlich viele Informationen, die aber gut verarbeitet sind und man trotzdem auf einige falsche Spuren gelenkt wird.

Ein richtig guter Thriller, der für mich gern noch etwas mehr in der Vergangenheit hätte spielen können. Er ist spannend bis zum Schluss und wirklich gut, aber das i-Tüpfelchen fehlte dennoch. 4 von 5 Sternen gibt es aber auf jeden Fall und gerne eine Leseempfehlung, wenn der Thriller nicht allzu blutig sein darf.

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