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Veröffentlicht am 06.10.2025

Magische Reise

Rios magische Reisen – Plötzlich in New York
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Die Sommerferien beginnen - für die meisten Kinder eine wunderbare Zeit. Nur nicht für Rio. Da seine Eltern in einem Hotel arbeiten, bleibt er immer zu Hause. dabei zieht es ihn in die Ferne. Dann kommt ...

Die Sommerferien beginnen - für die meisten Kinder eine wunderbare Zeit. Nur nicht für Rio. Da seine Eltern in einem Hotel arbeiten, bleibt er immer zu Hause. dabei zieht es ihn in die Ferne. Dann kommt ihm ein Zauber zu Hilfe, denn Phil.A.Delphia. sucht einen magischen Gegenstand und schwups - sind Rio und seine Freunde in New York. Auf Zauberhafte Weise lernen sie die Stadt "die niemals schläft" kennen, finden neue Freunde und lösen Rätsel.

Dass dabei nicht immer alles glatt geht und die Kids auch unterschiedliche Meinungen haben, fanden wir klasse. So bleibt es spannend und durch die Reibereien entstehen neue Situationen, die sonst so nie passiert wären. Alle handeln, wie man es sich bei Kindern vorstellt, die Leser können sich gut mit ihnen identifizieren.

Dazu kommen wirklich schön gestaltete Illustrationen, die dem Leser die Stadt New York, die Magie, die sich in der Geschichte versteckt und natürlich auch Rio und seine Freunde noch einmal deutlich näher bringt. Spannend sind vor allem die Fakten über New York, die hier kindgerecht verpackt sind und Fernreisen ein wenig näher bringen. Auch die Angst vor der Fremde wird ein wenig genommen, auch wenn wir hier sagen müssen, dass die Kids vielleicht ein wenig zu vertrauensselig sind. Das ist aber noch alles im Rahmen.

Wir sind gern mit Rio auf Reise gegangen und haben uns über den Cliffhanger gefreut, der auf ein nächstes Abenteuer hindeutet.

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Veröffentlicht am 01.10.2025

Komödie in Romanform

Earthventure in Las Vegas
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Ein Alien kommt als Tourist zu uns auf die Erde - allein dieser Ansatz hat mich gefangen genommen. Dazu das tolle Cover mit dem Alien im Ufo über Las Vegas. Also habe ich mich ins Abenteuer gestürzt.

Wir ...

Ein Alien kommt als Tourist zu uns auf die Erde - allein dieser Ansatz hat mich gefangen genommen. Dazu das tolle Cover mit dem Alien im Ufo über Las Vegas. Also habe ich mich ins Abenteuer gestürzt.

Wir landen in Las Vegas - hier gibt es so viele Verrückte, da fällt ein Alien gar nicht auf. Und so sucht der Veranstalter der Reise hier seinen Touristenführer. Er wird in Josh fündig - ein Durchschnittsamerikaner, dessen Leben sich komplett ändert. Denn seine "Tante Uli", wie er seinen Gast vor allen anderen nennt, hat genaue Vorstellungen, was sie sehen will.

Das Buch lebt von seiner Situationskomik, denn "Tante Uli" kennt das alles nicht und auch Josh lernt viele neue Sachen kennen. Neben Gangstern, Hüpfburgen und vielen lustigen Situationen gibt es viel Eiscreme und fast noch mehr Doughnut. Der Schreibstil ist frisch und leicht, man darf kein tiefgründiges Sci-Fi-Buch erwarten, eher eine Komödie in Buchform.

Mir hat es viel Freude bereitet mit Josh und Uli eine Reise zu machen - die Seiten flogen nur so dahin und ich freue mich sehr, dass es eine Fortsetzung geben wird.

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Schule muss nicht langweilig sein

Krawall im Klassenzimmer - Hitzefrei für alle!
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Die Klassen 5a und 5d stehen in Konkurrenz - und das nicht nur bei dem Völkerballturnier, das Auslöser für die ganze Geschichte ist, die uns als Leser erwartet. Denn um sich für das unfaire Spiel zu rächen, ...

Die Klassen 5a und 5d stehen in Konkurrenz - und das nicht nur bei dem Völkerballturnier, das Auslöser für die ganze Geschichte ist, die uns als Leser erwartet. Denn um sich für das unfaire Spiel zu rächen, plant Fritzi einen Streich. Doch am Ende ruft die Schülerzeitung einen Streichewettbewerb aus, bei dem es um einen Hammer-Preis geht und jetzt geht es erst richtig los.

Ich muss sagen, dass mir als Mama der Einstieg recht schwer fiel - so viele Streiche und mit dem "Blauen Auge" kam ich auch nicht zurecht, da fehlte mir irgendeine kurze Erklärung. Das hat sich später gelegt und auch die Streiche fand ich nicht mehr so schlimm (trotzdem sollte man mit seinen Kids darüber reden, dass das eben nicht Alltag ist und Streiche auch keinem wehtun dürfen).

Was mich vor allem angesprochen hat, ist die Entwicklung der Kids von der anfänglichen Rivalität hin zu einem gesitteten Miteinander. Und da es sich um den ersten Band der Reihe handelt, sind wir auch sehr gespannt, was dann vielleicht im nächsten band passiert und ob es dann wieder zu einem Wettkampf kommt, oder es etwas ganz anderes wird.

Auf jeden Fall ein toller Auftakt, der Lust auf mehr macht.

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Auf ins Reich der Mitte

Julius Zebra – Aufruhr im alten China
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Julius Zebra reist im nun bereits fünften Band nach China. So wie es im Klappentext steht: Glaubst du wirklich ihn zu kennen? Denn wenn, dann weiß man, dass auf dieser Reise bestimmt wieder einiges schief ...

Julius Zebra reist im nun bereits fünften Band nach China. So wie es im Klappentext steht: Glaubst du wirklich ihn zu kennen? Denn wenn, dann weiß man, dass auf dieser Reise bestimmt wieder einiges schief gehen kann. Wobei die Reise an sich auf 3 Seiten abgehandelt wird - wie immer spaßig im Comicstil und den Kritzelbildern, die anfangs gewöhnungsbedürftig sind, danach aber einfach nur so gut zur Geschichte passen.

Julius und seine Freunde schliddern also ins nächste Abenteuer, dass sie mit viel Witz und auch einiges an Glück angehen. Dabei lernen sie (und natürlich) wir etwas über die Herstellung von Seide und nehmen an einem Kickballspiel teil. Wenn es Wörter gibt, die erklärt werden müssen, dann findet man sie hinten im Glossar - alles sehr verständlich. Der Text selbst liest sich wirklich gut und ist durch die Illustrationen aufgelockert, so dass man eigentlich nur durch die Seiten fliegt. Die Dialoge sind witzig und locker, so wie man sie auch aus den anderen Büchern kennt. Man muss die anderen Bände aber nicht gelesen haben, um das Buch zu verstehen. Allein es fehlen ein paar Hintergründe, wer der Figuren wer ist, da hätte man sich eine kurze Vorstellung gewünscht, aber man kommt trotzdem gut zurecht.

Was besonders ist: Die Seitenzahlen stehen in römischer Schreibweise da. Eine super Übung. Am Ende des Buches wird die Zählweise auch erklärt, sodass man gut zurecht kommt.

Ein toller weiterer Band aus der Julius Zebra Reihe, mit viel Witz, Glück und Abenteuer.

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Ein toller Thriller

Am Ende des Sturms
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Jan Tommen und sein Team ermitteln in "Am Ende des Sturms" bereits zum zwölften Mal. Für mich war es der erste Band mit ihm als Ermittler und das macht überhaupt nichts, denn man wird direkt ins Buch gezogen, ...

Jan Tommen und sein Team ermitteln in "Am Ende des Sturms" bereits zum zwölften Mal. Für mich war es der erste Band mit ihm als Ermittler und das macht überhaupt nichts, denn man wird direkt ins Buch gezogen, egal, ob man die Figuren bereits kennt, oder nicht.

Der Fall beginnt mit einer Leiche in einer Badewanne. War es ein Unfall, oder doch Mord? Das muss erst herausgefunden werden. Mit nicht immer ganz legalen Ermittlungsmethoden wird in der Vergangenheit des Toten gegraben und es tauchen Ungereimtheiten und noch mehr Tote auf. Bald erweist sich der Fall als spektakulärer, als die Leiche in der Badewanne hat vermuten lassen und führt viel weiter zurück, als angenommen.

Als Leser ist man mittendrin in den Ermittlungen. Wir begleiten die Figuren, sei es die etwas verschrobene Gerichtsmedizinerin Zoe, oder Tommens Freund Chandu - alle tragen dazu bei, dass der Fall gelöst wird. Bis ans Ende wird man als Leser auch an der Nase herumgeführt und es ist schwer sich festzulegen, wer denn jetzt der Mörder ist. Man fliegt durch die Seiten - es ist spannend bis zum Schluss.

Für mich endlich wieder ein Thriller, der den Titel auch verdien

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