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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.07.2025

Ab in den Hut

Jim Salabim und der Mogel-Strauß
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Das Cover begrüßt den jungen Leser im lustigen Cartoon Stil. Wir lernen auch direkt den Hasen Jim kennen. Jim ist neu im Hut von Mogel Strauß - einem berühmten Zauberer. Aber eigentlich hat er darauf keine ...

Das Cover begrüßt den jungen Leser im lustigen Cartoon Stil. Wir lernen auch direkt den Hasen Jim kennen. Jim ist neu im Hut von Mogel Strauß - einem berühmten Zauberer. Aber eigentlich hat er darauf keine Lust und begibt sich auf einen Ausflug. Dass dabei einiges schief gehen wird, weiß er noch nicht.
Jim passieren viele witzige Situationen und mit Witz und Verstand kommt er immer weiter. Der Text ist kurz gefasst und nie mehr als 3 Sätze auf einer Seite. Das passt wunderbar für die Leseanfänger, die eben deswegen ein tolles Abenteuer erleben. Untermalt wird das ganze mit wunderschönen ganzseitigen Illustrationen, die im Comicstil gehalten sind, wie das Cover. Man kann sich nur in die Geschichte verlieben und mit Jim mitfiebern, wie es weiter geht. Es liest sich sehr gut, egal ob selbst oder als Vorlesebuch, es ist witzig und spannend und wir freuen uns schon auf den zweiten Band und Jims neues Abenteuer.

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Veröffentlicht am 21.07.2025

Zuviel und doch nicht genug

Kein Zurück
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Dass Holly eine von Kings Lieblingsfiguren ist, das weiß inzwischen jeder. Daher überrascht es nicht, dass auch sein neuer Roman mit ihr in der Hauptrolle auftaucht. Was mich persönlich ein wenig stört, ...

Dass Holly eine von Kings Lieblingsfiguren ist, das weiß inzwischen jeder. Daher überrascht es nicht, dass auch sein neuer Roman mit ihr in der Hauptrolle auftaucht. Was mich persönlich ein wenig stört, denn bisher hat er nie einer Figur so viel Aufmerksamkeit geschenkt, wie ihr. Ich oute mich jetzt - ich bin von Holly nicht unbedingt begeistert und das hat sich auch mit diesem Buch nicht geändert.

Doch fangen wir am Anfang an: Selten ist es mir so schwer gefallen in ein King Buch zu starten. Klar, es sind immer viele Figuren, aber dieses Mal wechseln sie sich Kapitelweise ab und das auch noch in zwei erst mal sehr unterschiedlichen Handlungssträngen. Denn einmal geht es um einen Seriemörder, auf der anderen um eine Frauenaktivisten, auf die Anschläge verübt werden. Mittendrin Holly - also jedenfalls ab Seite 200. Vorher wäre der Roman auch gut ohne sie ausgekommen. Holly ermittelt dieses Mal auch nicht, sondern ist Personenschützerin., was ich ihr ehrlich nicht ganz abkaufe, aber seis drum. Die anderen Figuren können durchaus brillieren und sind gut ausgearbeitet - ich bin immer wieder fasziniert, wie King es schafft, sich in die Köpfe von Killern hineinzuversetzen. Allerdings muss ich gestehen kam die wirkliche Spannung erst weit im letzten viertel auf und selbst dann war es irgendwie nicht genug, denn vieles konnte man sich vorher denken und obwohl es doch einige Leichen gibt, wartet man auf den großen Krach vergeblich. Die beiden Handlungsstränge sind schön miteinander verwoben worden, trotzdem hätte es für mich nur einer mit Nebenhandlung sein können.

Fazit: Es ist ein ganz guter Krimi. Nicht mehr und nicht weniger - ganz weit weg vom Thriller, der das Buch eigentlich sein wollte und Lichtjahre entfernt von der Horrorliteratur, die man von ihm kennt. Da hilft dann auch der letzte Abschnitt nicht mehr. Mehr als 3 Sterne kann ich dem Buch nicht geben.

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Veröffentlicht am 11.07.2025

Schräges, witziges Comic-Abenteuer

Franky 1: Meine schräge Zombie-Familie, Schrumpfdrachen und andere Katastrophen
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Bereits beim Cover war bei meinem Sohn das Interesse geweckt - man sieht Frankie (ein 3/4 Zombie und Hauptfigur des Buches) auf einem Foto erschrocken dreinschauen und hat einen grünen Glibberklecks mitten ...

Bereits beim Cover war bei meinem Sohn das Interesse geweckt - man sieht Frankie (ein 3/4 Zombie und Hauptfigur des Buches) auf einem Foto erschrocken dreinschauen und hat einen grünen Glibberklecks mitten darauf (den kann man abziehen und auch woanders wieder dran kleben ^^).
Das mit dem Foto ist gewollt, denn Frankie möchte Grusel-Tier-Fotograf werden, wie sein großes Vorbild. Nebenbei möchte er auch noch ein Gruseltier als Haustier. Doch davon sind seine Eltern nicht begeistert, aber er bekommt seine Chance und darf auf Onkel Örwins Schrumpfdrachen aufpassen. Mit ihm im Bunde findet er einiges heraus, was später vielleicht mal hilfreich sein kann.

Das Comicabenteuer ist bunt - wirklich bunt. Wer die Addams-Family in anders erwartet hat, ist hier falsch. Denn Frankie und seine Familie sind anders, aber dann irgendwie auch doch nicht. Gruselig wird es an keiner Stelle, auch wenn Grusel-Tiere vorkommen. Die Texte lesen sich super und die Illustrationen passen wunderbar dazu - untermalen und bestärken das Gelesene.
Die Figuren sind witzig und fantasievoll, sie wachsen einem ans Herz. Man will zwar nicht mit Frankie tauschen, aber trotzdem gern lesen, was alles passiert.
Von uns gibt es eine klare Empfehlung.

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Veröffentlicht am 09.07.2025

Wohlfühlroman

Aber bitte mit Sonne
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Lucy feiert ihren 29. Geburtstag, doch der hält einige Überraschungen parat und Lucy hasst Überraschungen. Erst eröffnet ihr, ihre beste Freundin, dass sie wegzieht und dann ertastet Lucy noch einen Knoten ...

Lucy feiert ihren 29. Geburtstag, doch der hält einige Überraschungen parat und Lucy hasst Überraschungen. Erst eröffnet ihr, ihre beste Freundin, dass sie wegzieht und dann ertastet Lucy noch einen Knoten in ihrer Brust. Da auch ihre Mama an Brustkrebs gestorben ist, springen bei ihr alle Sicherungen heraus und sie bucht sich eine Reise auf die Bahamas und legt auf Arbeit ein Sabbatical ein. Allerdings kommt es am Ende anders als sie denkt.

Die Autorin nimmt uns in ihrer Geschichte mit in Lucys dunkelste Stunden. Zum Glück hat sie Hilfe und Unterstützung von ihrem Onkel Mike, seinem Koch Matteo (der bald als einziger weiß was los ist) und kleinen Schweinchen (die Rolle war definitiv zu klein ^^). So viele wunderschöne Überraschungen für Lucy - es wird nicht langweilig. Die Figuren sind sehr schön beschrieben, man kann sich in sie hineinversetzen und leidet mit ihnen mit. Sie haben Ecken und Kanten, machen Fehler, können sie aber auch eingestehen.

Allein Lucys erste Reaktion fand ich komisch - aber wie gesagt: Wer weiß was sonst geworden wäre. Also alles so gut, wie es ist. Ein toller Wohlfühlroman für den Sommer - auch ohne Urlaub - ist ja auch nur fast ein Urlaubsroman.

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Veröffentlicht am 07.07.2025

Wunderschön geschrieben

Die verschwundene Tochter
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Das Cover lässt es schon vermuten - die Geschichte führt einen nach Paris. Doch eigentlich ist es nicht nur eine Geschichte. Man folgt in der Vergangenheit Evelina und ihr Leben als Modedesignerin, während ...

Das Cover lässt es schon vermuten - die Geschichte führt einen nach Paris. Doch eigentlich ist es nicht nur eine Geschichte. Man folgt in der Vergangenheit Evelina und ihr Leben als Modedesignerin, während uns Blake in der Gegenwart auf die Suche nach ihrer Familie mitnimmt. Beide Frauen sind authentisch und gehen stark mit ihrem Schicksal um, das unterschiedlicher nicht sein könnte und doch miteinander verbunden sind.

Es ist der 5. Band der "Verlorene Töchter" Reihe von Soraya Lane und man kann das Buch eigenständig lesen, ohne die anderen Bände zu kennen. Wenn man sie kennt, liest man ab und an von einer bekannten Figur.

Der Schreibstil ist flüssig und liest sich wirklich gut. Einzig, mir fehlte es an einigen Stellen an Spannung, es plätschert nur so vor sich hin und hatte ein paar Längen, die ich gern übersprungen hätte.

Alles in allem ist es aber ein tolles Buch, das ich gern gelesen habe und das ich auch gern weiterempfehle.

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