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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.06.2025

Spannend und witzig

InvestiGators (Band 3) – Die Rache der Brösel
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Wie bereits bei den ersten beiden Bänden sticht das Cover direkt ins Auge - man sieht die Investigators mitten in ihrem neuen Fall. Genauso detailreich und bunt geht es mit den Illustrationen im ganzen ...

Wie bereits bei den ersten beiden Bänden sticht das Cover direkt ins Auge - man sieht die Investigators mitten in ihrem neuen Fall. Genauso detailreich und bunt geht es mit den Illustrationen im ganzen Buch weiter. Es ist eine Freude sie anzusehen.
Die Bilde sind auch gut strukturiert und nicht zu klein bzw. angemessen der Sprechblasendichte. Die sind gut platziert und die Schriftgröße ist für Kinder angenehm zu lesen.
Der Fall selbst entwickelt sich rasant und es viele Wendungen, die das ganze spannend machen, die Kids aber nicht überfordern. Dabei stolpern die beiden Investigators ganz oft über Missverständnisse, die sie aber nicht immer in die Irre führen. Viel Wortwitz ist ebenfalls gegeben. Alles ist kindgerecht verarbeitet und sogar die bösen sind irgendwie süß. Man fiebert mit ihnen mit und hofft, dass am Ende auch alles wieder gut wird.
Besonders gut gefällt mir, dass man die anderen Bände nicht zwingend kennen muss. Sie sind in sich abgeschlossen und alles wichtige wird erklärt.
Wir empfehlen diese tolle Comicreihe gerne weiter.

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Veröffentlicht am 17.06.2025

Witzig und locker

Sie haben Ihr Toupet ins Glücksrad geschmissen
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Ich fange mal mit dem Cove an - es sieht wunderbar witzig aus und spricht mich als Quizshow-Fan natürlich an. Wir begleiten Sybille Bullatschek bei ihrem Alltag als Pflegerin in einem Seniorenheim. Dass ...

Ich fange mal mit dem Cove an - es sieht wunderbar witzig aus und spricht mich als Quizshow-Fan natürlich an. Wir begleiten Sybille Bullatschek bei ihrem Alltag als Pflegerin in einem Seniorenheim. Dass es schon der dritte Band der Reihe ist, merkt man an einigen "Erinnerungen", die aber nur kurz sind und nicht stören. Man hat nie das Gefühl, dass man die anderen Bände schon gelesen haben muss, aber danach auf jeden Fall den Wunsch, das nachzuholen.

So kümmert sich Sybille nicht nur um ihre Senioren, sondern auch um Vögel und Gäste der Nachbarn. Dass sie dabei immer mal ein Fettnäpfchen mitnimmt, macht das Ganze sehr liebenswert und nahbar. Mit dem schwäbischen Dialekt musste ich mich erst anfreunden, aber er wurde in Grenzen gehalten, so dass ich ihn als Sachse auch verstehen konnte.

Auch die anderen Figuren sind wie aus dem Leben gegriffen und alle sympathisch, bis auf die Pflegedienstleiterin, die mir, um ehrlich zu sein, mit ihrem Verhalten doch einige Rätsel aufgegeben hat.

Und dann natürlich die Quizshow - die hätte für mich ein wenig mehr Platz einnehmen dürfen, aber es ist okay und sehr witzig. Die Kandidaten gefallen mir sehr und ich musste ganz oft kichern.



Das Buch ist etwas leichtes, witziges, genau das, was man manchmal braucht. Ich fand es super.

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Veröffentlicht am 13.06.2025

Ein amüsanter Blick zurück

Kein Wetter für Dachdecker und kleine Gänschen
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Erdmann ist Dachdeckerlehrling in der ehemaligen DDR. Als solcher erzählt uns das Buch allerlei Anekdoten aus seinen zwei Lehrjahren. Und das ist es auch - eine Anekdotensammlung, so ein bisschen wie ein ...

Erdmann ist Dachdeckerlehrling in der ehemaligen DDR. Als solcher erzählt uns das Buch allerlei Anekdoten aus seinen zwei Lehrjahren. Und das ist es auch - eine Anekdotensammlung, so ein bisschen wie ein Tagebuch, nur nicht so kleinteilig. Daran musste ich mich erst einmal gewöhnen, denn kein Kapitel baut auf dem anderen auf und man findet sich plötzlich auf einer ganz anderen Baustelle wieder und lernt andere Kollegen und ihre Eigenheiten kennen. Bei den längeren Geschichten kommt man gut mit, bei den kürzeren fragt man sich an mancher Stelle, warum das jetzt gesagt werden musste. Auf jeden Fall lernt man viel über das Dachdecker- (und allgemein Handwerker-) wesen in der ehemaligen DDR. Wer es noch kannte, der wir einige Momente haben und Nostalgie verspüren. Ich war 4 als die Wende kam und hatte so ein paar "Aha" Momente. Am Ende war ich richtig drin und hab mich auf jede neue Baustelle gefreut. Ab und an lockert eine Illustration passend zum Text das Ganze etwas auf.

Letztendlich kann ich sagen, dass ich das Buch mochte, es zeigt einen schönen Einblick auf das Leben damals in der DDR und das der Handwerker noch einmal gesondert. Mir waren es aber doch zu viele Beschreibungen, wie denn nun das Dach gedeckt wird - interessant, aber irgendwann ermüdend. An den Tagebuchcharakter hab ich mich schnell gewöhnt, es ist aber sicherlich nicht für jeden etwas. Mir hat es gefallen, aber ob ich es noch mal lese, weiß ich nicht.

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Veröffentlicht am 11.06.2025

Ein buntes Abenteuer

Lila Flax – am liebsten bunt!
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Lila - die Hauptfigur dieses Buches, kommt in die weiterführende Schule - ihr bester Freund aber leider in eine andere Klasse. Ihre Banknachbarin ist komisch, die blöden Mädchen aus der grundschule auch ...

Lila - die Hauptfigur dieses Buches, kommt in die weiterführende Schule - ihr bester Freund aber leider in eine andere Klasse. Ihre Banknachbarin ist komisch, die blöden Mädchen aus der grundschule auch dabei und die Kunstlehrerin eine Schreckschraube. Doch das Kunstprojekt hält Lila über Wasser. Zusammen mit ihren Freunden, will sie allen zeigen, was in ihr steckt und ihre Lieblingskünstlerin kennen lernen.

Das Buch ist bunt in jeder Hinsicht. Nicht nur die Mischung der verschiedenen Nationen (was anderes erwartet man aber auch nicht von einem Buch, das in Köln spielt), sondern auch die Aufgabe von Lila und ihren Freunden. Sie zeigt ihnen und dem Leser, dass jeder Mensch so wie er ist, super ist und manchmal doch ganz anders, als es auf den ersten Blick scheint. Es wird sehr auf die Gefühle der Kinder eingegangen, aber Erwachsene nicht als schlecht dargestellt, sondern es gibt eben solche und solche und man muss nich jeden mögen.

Für uns war das Buch ein Eintauchen in eine andere Welt. Es hat meinen Kindern gefallen und die Freundschaft im Buch war super. Trotzdem sind sie irgendwie froh, dass sie den Rummel nicht jeden Tag haben.

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Mit viel Witz und gutem Essen

Das Wandern ist des Mörders Lust
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Eigentlich wollte Frank Sperber eine Auszeit nehmen - allerdings kamen dann zwei Morde dazwischen und so muss er mit seiner neuen Kollegin Frau Specht in den Thüringer Wald und ermitteln. Und nicht nur ...

Eigentlich wollte Frank Sperber eine Auszeit nehmen - allerdings kamen dann zwei Morde dazwischen und so muss er mit seiner neuen Kollegin Frau Specht in den Thüringer Wald und ermitteln. Und nicht nur dass seine Auszeit zu kurz kommt - er muss sich auch mit seiner Vergangenheit rumschlagen und zieht kurzerhand bei seinen Eltern ein.

Specht und Sperber sind ein komisches Ermittlerduo und nicht nur sie. Eigentlich sind alle Kollegen recht kauzig und eigen, was aber richtig charmant ist und auch in die Gegend passt, in der die Geschichte spielt. Gerade diese Szenerie ist so wunderbar beschrieben und eingefangen - man denkt, man ist wirklich mittendrin. Es passt einfach rundherum.

Ganz viel Witz und Lokalkolorit und so viel gutes Essen. Da lief einem das Wasser im Mund zusammen. Ach ja, die Morde gabs auch noch - das ist spannend und sie fügen sich richtig toll in alles drumherum ein - nur über Sperbers Musikgeschmack lässt sich streiten ^^



Eine rundum gelungene Story und ich freue mich sehr auf den 2. Band.

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