08/15 Roman
All of MeMit „All of me“ konnte mich K.L. Kreig leider nicht begeistern. Der Klappentext und das grandiose Cover haben mich neugierig gemacht und ich hatte die Hoffnung, dass es kein 08/15 Roman sein würde vor ...
Mit „All of me“ konnte mich K.L. Kreig leider nicht begeistern. Der Klappentext und das grandiose Cover haben mich neugierig gemacht und ich hatte die Hoffnung, dass es kein 08/15 Roman sein würde vor allem, da die Grundidee des Buches nicht neu ist.
Die Protagonisten sind meiner Meinung nach leider nur teilweise gelungen. Willow ist eine eigenständige Frau und hat schon viele Hürden in ihrer Vergangenheit überwinden müssen. Dass ihr die Vergangenheit nachhängt und sie versucht sich und ihr Herz zu schützen ist verständlich. Ich mochte besonders ihre schlagfertige Art. Leider hört es da auch schon auf denn als Shaw in ihr Leben tritt entwickelt sie sich gefühlt einfach nur in eine durchgehend sabbernde Frau. Shaw hingegen ist mit seiner Arbeit verheiratet und benimmt sich eben wie der typische Playboy. Auch seine Entwicklung nach dem kennenlernen ist leider nicht gelungen. Es liest sich als ob er ein Pubertärer Junge geworden ist der nur noch das eine im Sinn hat. Mir waren die beiden auch insgesamt einfach zu platt. Ich hätte mir hier mehr Ecken und Kanten in den Charakterzügen gewünscht. Zudem hat mir einfach die Dynamik zwischen den beiden nicht gänzlich zugesagt.
Handlungsmäßig wurde hier kaum etwas geboten. Das Buch war in den ersten Kapiteln witzig und ich dachte, dass es eben nicht diese standardmäßige Geschichte wird. Damit war es dann auch schnell wieder vorbei und das Buch hat sich dann für mich unglaublich gezogen. Es kam überhaupt keine Spannung auf, da man alles einfach vorhersehen konnte. Zudem geht es immer und immer wieder nur um das eine Thema. Diese sexuellen Anspielungen waren nach einer Weile einfach nur noch nervig. Ich habe wirklich nichts gegen solche Passagen in einem Buch, aber hier war es wirklich zu viel des guten. Zu allem Überfluss fühlt sich das eingebaute „Drama“ wirklich arg inszeniert an. Der Schluss hingegen konnte mich überzeugen. Der eingebaute Cliffhanger war wirklich gelungen.
Fazit:
Leider ein oberflächlicher Roman mit wenig Tiefe, vorhersehbarer Handlung und unsympathischen Protagonisten.