Cover-Bild Nur einen Herzschlag entfernt
(35)
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

12,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 27.03.2020
  • ISBN: 9783785726730
Renée Carlino

Nur einen Herzschlag entfernt

Roman
Frauke Meier (Übersetzer)

Als der Debutroman des mysteriösen Autors J. Colby zur literarischen Sensation des Jahres wird, ist die junge Unidozentin Emiline neugierig, was hinter dem Hype steckt.
Doch dann entdeckt sie, dass das Buch ihre eigene unglückliche Kindheit erzählt. Was bedeutet, Jackson muss Jase sein, ihr einst bester Freund und erste große Liebe, den sie seit über zehn Jahren nicht mehr gesehen hat. Zutiefst verletzt von dem Verrat macht sie sich auf die Suche, um ihn zur Rede zur stellen. Bald muss sie sich fragen, ob sie tatsächlich erfahren will, was damals geschah ...

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.07.2020

Traurig, lustig und einfach nur wunderschön

0

Das Buch war einfach nur klasse. Es war , lustig, traurig, aber vor allem wunderschön!

Die Mischung aus der "realen" Perspektive und den Romanseiten ist eine außergewöhnliche Idee und hat dem Lesen etwas ...

Das Buch war einfach nur klasse. Es war , lustig, traurig, aber vor allem wunderschön!

Die Mischung aus der "realen" Perspektive und den Romanseiten ist eine außergewöhnliche Idee und hat dem Lesen etwas Besonderes verliehen.

Man konnte die Verbindung der beiden förmlich spüren und ich habe von Anfang bis Ende mitgefiebert.

Neben der Liebesgeschichte ging es auch um die Aufarbeitung und Verarbeitung der Vergangenheit. Also war neben dem Liebesaspekt auch noch die Familie wichtig.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.06.2020

zu wenig Handlung, war nicht überzeugt

0

Konnte mich leider nicht so überzeugen, wie das erste Buch was ich von Carlino gelesen habe.
Der Schreibstil war wieder sehr leicht. Allerdings haben mich die Rückblenden bzw. die Passagen aus Jase Roman ...

Konnte mich leider nicht so überzeugen, wie das erste Buch was ich von Carlino gelesen habe.
Der Schreibstil war wieder sehr leicht. Allerdings haben mich die Rückblenden bzw. die Passagen aus Jase Roman im Lesefluss gestört.
Die Protagonisten sind mir nicht ans Herz gewachsen. Traurig, was in deren Kindheit passiert ist, ganz klar. Aber letztendlich war es mir egal, wie die Geschichte nun ausgeht.
Em ging mir mit ihren Reaktionen ziemlich auf den Keks, sie war einfach nur egoistisch und kindisch. Ihre Zweckgemeinschaft mit Trevor spiegelt auch genau das wieder. Sie macht es sich sehr einfach.
Und Jase: Warum wartet er so lange, um wieder mit Em in Kontakt zu treten, wenn er sie doch so unsterblich liebt? Jeder braucht Abstand und muss in seinem Leben zurecht kommen, ganz klar, aber 10 Jahre? Ernsthaft?

Die ganze Geschichte hat mich emotional absolut nicht abgeholt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.06.2020

Eine wundervolle Liebesgeschichte zum Mitfühlen

0

Was macht man, wenn man plötzlich einen Roman über seine Kindheit und Jugend in den Händen hält und der Autor die erste große Liebe war? Genau diese Frage muss sich auch Emiline stellen, als sie "All die ...

Was macht man, wenn man plötzlich einen Roman über seine Kindheit und Jugend in den Händen hält und der Autor die erste große Liebe war? Genau diese Frage muss sich auch Emiline stellen, als sie "All die Straßen auf unserem Weg" von J. Colby liest und darin ihr eigene Kindheit wiedererkennt. Doch mit dem Lesen des Buches kommen nicht nur die alten, verhassten Erinnerungen wieder zum Vorschein...


Der Klappentext dieser Geschichte hat mich nicht losgelassen. Erst wollte ich es mir gar nicht holen, weil ich annahm, es handele sich um eine klischeehafte Story, doch das Buch hat mich einfach nur überrascht. Ich war von der ersten Sekunde an begeistert und wollte einfach nur wissen, wie es weitergeht.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Ich bin so durch die Seiten geflogen und konnte der Story hervorragend folgen, ohne zwischendrin unterbrechen zu müssen. Es war auch so spannend geschrieben, dass man meist an einer sehr interessanten Stelle gestoppt hat und ich allein deswegen ja schon hätte weiterlesen können. Aber auch, um zu sehen, wie Emiline auf die Ausschnitte aus "All die Straßen auf unserem Weg" reagiert und wie nah sie an der Wahrheit liegen.


Emiline war ein sehr interessanter Charakter. Mir gefällt, dass sie nicht sofort Erfolg hat mit dem Schreiben und ein wenig verloren scheint in ihrem Leben. Daher ist die Entwicklung, die sie durchmacht, auch umso spannender und richtig aufregend. Da das Buch aus ihrer Sichtweise geschrieben wurde, konnte man richtig gut mit ihr mitfühlen, was die Ich-Perspektive verstärkt hat. Ich hatte auch ein sehr detailliertes Bild vor Augen und konnte mich in sie hineinversetzen, konnte ihren Schmerz verstehen, die Trauer, die Wut und die Glücksphasen.
Jase dagegen lernt man erst sehr sehr spät richtig kennen und er kommt auch nicht in sehr vielen Szenen vor. Dennoch war er mir ein wenig unsymphatisch. Ich mochte seine selbstsichere Art nicht, die mir ganz oft zu selbstsicher war. Ich kann aber nachvollziehen, warum sich Emiline in jungen Jahren in ihn verliebt hat. Die erwachsene Version von Jase konnte mich aber nicht ansprechen, das tut der Geschichte allerdings keinen Abbruch, es macht sie nur interessanter, da man noch intensiver die Szenen zwischen den Beiden betrachtet.


Die Rückblenden im Buch, damit man die gemeinsame Geschichte von Jase und Emiline auch versteht, sind Passagen aus "All die Straßen auf unserem Weg" und auch diese Szenen wurden aus Emilines Sicht verfasst. Dabei wurde auch schnell klar, wie Jase seine Nachbarin damals gesehen hat und was er für sie empfand, es machte Emilines Reaktionen darauf aber noch intensiver, da sie jedes Mal in die Vergangenheit zurückversetzt wurde.
Die Geschichte rüttelt auch insofern an meinen Gefühlen, da Emiline nicht nur die Sache zwischen Jase und ihr bereinigen muss, sondern auch den Personen um sich herum - ihr Freund, ihre Mitbewohnerin und all die Figuren, die noch genannt werden - reinen Wein einschenken muss und damit auch neue Erkenntnisse über sich selbst erfährt. Das macht ihre Charakterentwicklung so besonders.


Das Aufeinandertreffen von Jase und Emiline erfolgt erst relativ spät, da es sich hier vorangig um die Vergangenheit und das Bereinigen der Gegenwart Emilines dreht. Ich finde das aber gut so, da man sonst vielleicht nicht genug Details erfahren und somit etwas fehlen würde.
Auch wenn ich Jase' manchmal sehr arrogante Art nicht leiden konnte, haben mir einige Szenen mit ihm auch ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Es war stellenweise also witzig.
Das Ende jedoch war etwas abrupt, auch wenn es einen Epilog gabe, der das Ganze etwas abgerundet und näher erläutert hat. Es war dennoch ein sehr schönes Ende und ich habe das Buch mit einem Lächeln beendet.


Fazit: Ein umwerfendes Buch, bei dem ich auch das Buch im Buch eins A fand. Auch wenn mit Jase manchmal nicht so sympathisch war, war es ein 5 Sternebuch für mich, welches ich nur jedem empfehlen kann und immer wieder lesen könnte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.06.2020

Leider finde ich die Geschichten der Autorin bisher immer unrealistisch ...

0

Emiline unterrichtet, gemeinsam mit ihrer besten Freundin und Mitbewohnerin, Literatur an einer Universität. Ein Buch, welches ihre Freundin eines Tages mit nach Hause bringt, stellt Ems ganzes gegenwärtiges ...

Emiline unterrichtet, gemeinsam mit ihrer besten Freundin und Mitbewohnerin, Literatur an einer Universität. Ein Buch, welches ihre Freundin eines Tages mit nach Hause bringt, stellt Ems ganzes gegenwärtiges Leben auf den Kopf. Als Emiline das hochgelobte Buch beginnt, wird ihr schnell klar, dass sie den Autor bereits kennt. Und nicht nur das, die Geschichte stellt sich als Nacherzählung ihrer eigenen traumatischen Kindheit heraus. Der Autor J. Colby muss ihr Kindheitsfreund und erste Liebe Jase sein. Beim lesen des Buchs durchlebt Emiline das Trauma von neuem. Sie kann nicht glauben, dass Jase ihr so etwas antun konnte. Als dieser schließlich eine Lesung in ihrem Wohnort hat, entscheidet sie sich ihn damit zu konfrontieren. Was seine Motive waren und wie es zwischen den beiden weitergeht, müsst ihr allerdings selbst herausfinden. ;)

Charaktere:
Em ist nicht so richtig glücklich mit ihrem Leben. Ihr Beruf hat sie in eine Sackgasse geführt. Neben dem Unterrichten an einer Universität, möchte sie eigentlich ihre eigenen Bücher schreiben. Doch alles was sie probiert, fühlt sich einfach nicht richtig an. Bei ihrer Beziehung ist es nichts anderes. Obwohl sie bereits seit sieben Jahren zusammen sind, harmonieren sie nicht hundert Prozent. Die beiden sind bisher nicht mal zusammengezogen und, wenn man es genau nimmt, möchte das auch keiner von ihnen. Als nun das Buch von Jase in ihren Händen landet, kommt Ems Leben plötzlich wieder in Bewegung. Vor allem durch ihr Treffen mit ihm, ist sie gezwungen nochmal alles zu überdenken und vielleicht zum Besseren zu verändern.

Was mich ziemlich gestört hat, war ihre Beziehung. Es hat sich für mich nicht authentisch angefühlt, mit jemandem zusammen zu bleiben, bei dem man genau weiß, dass man ihn zwar mag oder sogar liebt, aber nicht auf einer Wellenlänge ist. Dass sie beispielsweise nach sieben Jahren immer noch nicht zusammenziehen wollten, hat ja schon gezeigt, dass da etwas nicht stimmt. Dennoch haben sie an dieser Beziehung noch lange festgehalten.

Schreibstil/Spannungsbogen:
Bei diesen beiden Kategorien möchte ich differenzieren zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart. Das Buch ist so aufgebaut, dass der Leser das Buch liest, welches Em selbst liest. Und diese Geschichte in der Geschichte, fand ich persönlich deutlich spannender und ausgefeilter, als die Gegenwart, welche die tatsächliche Handlung des Buchs darstellt. Meiner Meinung nach war der Jugendbuchanteil (wie sie sich kennengelernt haben, aufgewachsen sind, sich angefreundet und verliebt haben), um einiges gelungener als der Rest. Die beiden Protagonisten sind in wirklich schlimmen Missständen aufgewachsen und dennoch war es für sie erträglich, solange sie einander hatten. Leider hat für mich die gegenwärtige Situation und Beschreibung der Charaktere die Gesamtbewertung des Buchs heruntergezogen. Ich hatte mich bereist mit „Dieser eine Augenblick“, welches von der Autorin stammt, schwer getan und so war es hier dann auch wieder. Ich finde die Geschichten, die sie über Erwachsene schreibt, bisher, leider sehr unrealistisch. Ich kann mich da wirklich nicht hineinversetzen.

Fazit:
Wie bereits erwähnt, war „Dieser eine Augenblick“, das vorherige Buch von Reneé Carlino, nicht so wirklich mein Fall. Als ich sah, dass „Nur ein Herzschlag von dir entfernt“ erscheint, wollte ich es erst nicht lesen, dachte dann aber ich sollte der Autorin doch noch eine Chance geben. Zwar fand ich dieses Buch deutlich besser als das vorherig, doch lag das vor allem an der Geschichte, die innerhalb der eigentlichen Handlung erzählt wurde. Für mich persönlich ist die Autorin wohl einfach nicht die richtige Wahl. Natürlich ist das eine vollkommen subjektive und persönliche Bewertung. Ich weiß, dass viele die Bücher von ihr auch sehr gerne mögen. Mich kann sie leider nicht vollkommen abholen und ich werde zukünftig lieber erstmal nichts mehr von ihr lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.06.2020

Buch im Buch

0

"Nur einen Herzschlag entfern" erzählt die Geschichte von Emi und Jase.
Emiline wird auf ein sehr gehyptes Buch aufmerksam und die Neugier bringt sie dazu es auch zu lesen. Dabei stellt sie fest, dass ...

"Nur einen Herzschlag entfern" erzählt die Geschichte von Emi und Jase.
Emiline wird auf ein sehr gehyptes Buch aufmerksam und die Neugier bringt sie dazu es auch zu lesen. Dabei stellt sie fest, dass dort ihre gesamte Kindheitsgeschichte erzählt wird und kommt so zu der Erkenntnis, dass der mysteriöse Autor J. Colby niemand anderes als ihr einst bester Freund und große Liebe Jase sein muss. Die Beiden haben sich seit über 10 Jahren nicht mehr gesehen und Emiline möchte ihn jetzt zur Rede stellen, weil sie sich verraten und verkauft fühlt.
Mein Fazit:
Dieses Buch ist schon etwas Besonderes. Es ist quasi ein Buch im Buch und das macht Ganze schon sehr spannend. Ich muss aber sagen, dass ich die Geschichte von den beiden Kinden und später Teenagern besser finde als die Geschichte, die in der Gegenwart spielt. Während ich bei den Auszügen des Buches von J. Colby völlig mitgerissen wurde, hat mich die Gegenwartserzählung leider nicht packen können. Die war so kitschig und typisch wie fast jede lLiebesgeschichte. Dennoch hatte ich sehr viel Spaß beim Lesen. Hab auch das ein oder andere Tränchen vergießen müssen und hatte eine schöne Zeit mit dem Buch. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere