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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.07.2020

Anders als gedacht, aber trotzdem gut

American Spy
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Das Cover finde ich sehr ansprechend. Allein schon die Farbe zieht die Blicke gleich auf sich, aber auch die Schriftart des Titels und die Abbildung der Frau mit der amerikanischen Flagge als Kleid finde ...

Das Cover finde ich sehr ansprechend. Allein schon die Farbe zieht die Blicke gleich auf sich, aber auch die Schriftart des Titels und die Abbildung der Frau mit der amerikanischen Flagge als Kleid finde ich sehr gelungen.

Der Einstieg in die Geschichte war sehr mitreißend und spannend. Die Erzählung wirkte, als würde man einen Film schauen, oder dabei sein, so lebhaft war sie geschrieben. Jedoch würde ich auch behaupten, dass dies der Höhepunkt der Spannung war. Spannender, im Sinne eines Thrillers, wurde das Buch nicht mehr. Trotzdem wurden weiterhin viele interessante und durchaus auch spannende Themen wie z.B. Rassismus, Sexismus oder Politik im Allgemeinen angesprochen. Denn sich als Frau in einer Männerdomäne, also dem FBI, durchzuschlagen ist schon eine Hausnummer, aber als schwarze Frau in den 80er Jahren...das ist quasi undenkbar. Ja, das ist eine fiktive Geschichte, aber wenn man sich mal überlegt, dass sich seit der 80er Jahre nicht wirklich viel verändert hat hinsichtlich der Themen Rassismus und Sexismus, kann man eigentlich nur bitter lachen. Das ist echt traurig. Trotz alles Hindernisse, gibt Marie nicht auf und tut ihr Bestes, sich zu beweisen.

Ich verstehe, dass Maries Vergangenheit ein wichtiger Bestandteil des Buches sind, jedoch waren mir diese etwas zu zahlreich und ausschweifend. Hier hätte ich mir, ganz nach dem Motto, gewünscht: Weniger ist mehr.

Ich würde behaupten, dass ich mir anhand des Titels und Klappentextes etwas anderes vorgestellt hatte, jedoch fand ich auch das, was mir "American Spy" geboten hat durchaus leseswert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.07.2020

Subtiler Humor

Pandatage
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Danny und sein Sohn Will scheinen vom Schicksal geplagt. Ein tragischer Unfall, bei dem seine Frau ums Leben kam, eine Kündigung, was soll da noch alles kommen? Aber Danny gibt nicht auf und kämpft sich ...

Danny und sein Sohn Will scheinen vom Schicksal geplagt. Ein tragischer Unfall, bei dem seine Frau ums Leben kam, eine Kündigung, was soll da noch alles kommen? Aber Danny gibt nicht auf und kämpft sich zurück ins Leben, indem er einen neuen Weg einschlägt. Auf seinem neuen Lebensweg lernt er viele neue Leute kennen. Einer der Figuren, die mir am besten gefallen hat, war Ivan. Er ist ein richtiger Freund, der Danny und Will mit Rat und Tat stets zur Seite steht.

Ich finde es kritisch, dass Danny das Pandakostüm "ausnutzt", um einen Zugang zu Will zu bekommen. Gott sei Dank geht es am Ende einigermaßen gut aus und Vater und Sohn finden wieder zueinander.

Eine ganz große Stärke des Buches ist der Humorfaktor. James Gould-Bourn schafft es auch in der ausweglosesten Situation Witz und Humor einzubringen, sodass ich von Anfang bis Ende mindestens schmunzeln, wenn nicht sogar lachen musste. Dieser Humor ist einfach herrlich!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.07.2020

Außergewöhnlich

Eins
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Dieses Buch ist in jeglicher Hinsicht außergewöhnlich. Ein außergewöhnliches Thema, das nicht viele Bücher ansprechen, außergewöhnliche Figuren, es ist unglaublich, wie sie ihren Alltag meistern und ein ...

Dieses Buch ist in jeglicher Hinsicht außergewöhnlich. Ein außergewöhnliches Thema, das nicht viele Bücher ansprechen, außergewöhnliche Figuren, es ist unglaublich, wie sie ihren Alltag meistern und ein außergewöhnlicher Text. Durch die kurzen Seiten und die Reimform lässt sich das Buch super schnell lesen.

Dieses Buch hat mich zum Nachdenken angeregt und es erweitert auf jeden Fall den eigenen Horizont, denn etwas Neues lernen, kann man immer.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.07.2020

Emotional, authentisch, erschreckend

All das zu verlieren
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Das Cover passt hervorragend zum Inhalt. Es spiegelt die Ambivalenz der Protagonistin Adéle wieder. Auch die Frau auf dem Cover ist der den Beschreibungen der Figur aus dem Buch nachzuempfinden.

Meiner ...

Das Cover passt hervorragend zum Inhalt. Es spiegelt die Ambivalenz der Protagonistin Adéle wieder. Auch die Frau auf dem Cover ist der den Beschreibungen der Figur aus dem Buch nachzuempfinden.

Meiner Meinung beschreibt der Klappentext nicht annähernd die Zerrissenheit von Adéle, denn der Autorin Leila Slimani ist es gelungen diese Zerrissenheit auf eine solch emotionale Art und Weise darzustellen, dass der Leser in ihr Leid, ihre Ängste, ihre Wünsche und Gedanken hineingezogen wird. "All das zu verlieren" ist ein gutes Beispiel dafür, dass man sich nicht immer mit der Hauptfigur identifizieren muss, um die Gedanken und Gefühle nachzuempfinden oder Spaß am Lesen zu haben.

Mit seinen 224 Seiten hat das Buch genau die richtige Länge, um gut in den Inhalt hineinzufinden, ohne dass man diesem überdrüssig wird. Dies wird ebenfalls durch die Einbettung der Geschichte in viele kurze Kapitel untertützt.

Der Perspektivwechsel zum Ende hin hat mir ebenfalls gut gefallen und den Leser die Problematik von einer anderen Seite betrachten lassen.

Außerdem sollte gesagt werden, dass "All das zu verlieren" kein Gute-Laune-Buch ist und eher die menschlichen Abgründe aufzeigt.


SPOILER ZUM ENDE:
Das Ende bringt eine Hassliebe mit sich, denn es ist ein offenes Ende. Man erfährt nicht direkt, was mit der Protagonistin, ihrer Sucht und ihrer Familie geschieht, erhält aber einige Anhaltspunkte. Interpretationen seitens des Lesers, bleiben nicht aus.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.07.2020

Emotional und echt

Raven
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Der zweite Teil über die Nolan-Brüder steht auf keinen Fall im Schatten des ersten Teils.

Die Geschichte von May und Raven, sie abwechselnd erzählt wird, ist einfach nur mitreißend und packend. Wer da ...

Der zweite Teil über die Nolan-Brüder steht auf keinen Fall im Schatten des ersten Teils.

Die Geschichte von May und Raven, sie abwechselnd erzählt wird, ist einfach nur mitreißend und packend. Wer da nicht mitfühlt, ist wohl gefühlskalt.

Ich finde es schön, dass auch andere Figuren hier und da mal einen "Gastauftritt" haben, wie z.B. Phoenix und Amber.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere