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Veröffentlicht am 31.07.2026

Märchenhafte Nachbarschaft mit dem Bad Boy

Once Upon A Tender Kiss
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Diese Buch ist der erste Teil einer ganzen Reihe mit Märchenhaften Zügen. Es ist nicht Fantasy, hat einfach so eine Anlehnung an klassische Märchen. Was ich spannend fand und darum unbedingt lesen wollte.

Der ...

Diese Buch ist der erste Teil einer ganzen Reihe mit Märchenhaften Zügen. Es ist nicht Fantasy, hat einfach so eine Anlehnung an klassische Märchen. Was ich spannend fand und darum unbedingt lesen wollte.

Der Stil der Autorin ist sympathisch und das Buch liest sich fluffig leicht. Die Sprache ist authentisch und nicht zu rau, passt zum Alter der Protagonisten. Es gab einige spannende Elemente in der Umgebung, wie zum Beispiel das neue »Tanzlokal« im Haus.

Den Auftakt der Reihe machen Bibliothekarin Mia und ihr neuer Mieter Tate. Ruhiges, graues Mäuschen trifft auf geheimnisvollen Bad Boy. So kurz zusammengefasst.
Mia ist durch ihre Krankheit sehr isoliert und überbehütet aufgewachsen. Manchmal dachte ich mir beim Lesen, dass sie doch nicht so geschockt sein kann ob der Realität. Andererseits blüht sie während der Geschichte immer mehr auf, wächst an Herausforderungen und gewinnt an Stärke und Selbstbewusstsein.
Tate wirkt zuerst ein bisschen rough und ein bisschen Klischee-Bad-Boy. Dass er sich aber verändert hat, zeichnet die Autorin aber interessant auf. Interessant finde ich auch, dass sie ihn nicht um 180 Grad in einen anderen Menschen gewandelt hat, sondern dass er immer noch seine Ecken und Kanten hat.

Bei den Nebenfiguren gibt es einige die echt nett waren und überraschten, andere die ich jetzt nicht unbedingt sympathisch fand. Gut umgesetzt, so dass man automatisch Partei für Mia und Tate ergreift. Clever.

Ich hatte etwas anderes erwartet und war überrascht. Eine Liebesgeschichte die man an einem ruhigen Sommernachmittag auf dem Balkon lesen mag. Jetzt bin ich schon sehr auf die weiteren Geschichten gespannt.

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Veröffentlicht am 31.07.2026

Der Surfer und die Journalistin

Ride the Wave
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Mir ist der Name der Autorin schon einmal aufgefallen, weil ich den auf einem ähnlichen Cover gesehen hatte. Als ich jetzt bei diesem gesehen hatte, dass es ums Surfen geht, war ich gespannt auf die Geschichte ...

Mir ist der Name der Autorin schon einmal aufgefallen, weil ich den auf einem ähnlichen Cover gesehen hatte. Als ich jetzt bei diesem gesehen hatte, dass es ums Surfen geht, war ich gespannt auf die Geschichte dahinter.

Den Namen der Autorin hatte ich wie gesagt schon mal gesehen, aber gelesen hab ich zuvor noch nichts von ihr. Der Stil ist angenehm und die Geschichte gut aufgebaut. Ich kam beim Lesen gut voran. Lag sicher auch am Thema Surfen und den zwei Spielorten, Portugal und Australien. Die Sprache passte zu den Protagonisten und deren Alter. Einzig was mir nicht so gefiel war, dass die weibliche Prota gar nicht so ein fancy Citygirl ist, plötzlich aber immer wieder sehr aufs Äussere geachtet und beschrieben wird. Das hätte nicht so ausführlich sein müssen. Hat ihr einfach ein bisschen die Tiefe genommen und sich oberflächlich wirken lassen. Nur mein Eindruck.

Das Ambiente in Portugal fand ich sehr cool und passte gut. Auch Australien war schön integriert, obwohl es hier noch gerne ein bisschen mehr hätte sein können.

Wie schon angedeutet, war mir Iris manchmal zu fancy. Wer geht schon ständig mit High Heels an den Strand? Sorry, aber das war dann zu viel des Guten. Ich hätte es auch schön gefunden, wenn man ein bisschen mehr von ihr und ihrer Geschichte erfahren hätte. Es war immer alles ein bisschen angedeutet, aber nicht ganz so tief.

Leo, der coole Surfer, ist zu Beginn der Bad Boy und unzähmbare männliche Prota. Dass viel mehr hinter diesem Image steckt, wird im Lauf der Geschichte dann auch deutlicher. Ihn fand ich fast interessanter als Iris, aus deren Perspektive man alles mitbekommt.

Es gab ein paar Nebenfiguren, die meisten gefielen mir recht gut. Aber auch hier, hat mir ein bisschen mehr Tiefe gefehlt. Einige Erzählstränge und Twists wurden angefangen, aber nicht komplett durchgezogen.

Eine angenehme Lovestory mit Surfen, Küsten und Sommerfeeling. Meiner Meinung nach wurde aber leider nicht das ganze Potential ausgeschöpft.

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Veröffentlicht am 19.06.2026

Wiedersehen mit Violet

A Photo Finish
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Ok, dass ich die Elsie Silver Bücher toll finde, ist jetzt kein wirkliches Geheimnis. Und logisch, habe ich auch Band zwei der Gold Rush Ranch Reihe gelesen.

Silver schreibt luftig, leicht und man kommt ...

Ok, dass ich die Elsie Silver Bücher toll finde, ist jetzt kein wirkliches Geheimnis. Und logisch, habe ich auch Band zwei der Gold Rush Ranch Reihe gelesen.

Silver schreibt luftig, leicht und man kommt einfach echt gut vorwärts. Manchmal hab ich das Gefühl, es ist wie eine Smalltown TV-Serie, so wie die Autorin das ganze Ambiete aufbaut. Was auch hier wieder der Fall war. Ich war jedenfalls ratzfatz durch mit Lesen.

Im zweiten Teil dreht sich alles um Violet und Cole. Cole, der Bruder vom Prota aus Band 1, und Violet die man aus den Chestnut Springs Büchern »kennt«.

Mir gefällt vor allem die Entwicklung von Violet, die aus dem Schatten ihrer Familie tritt. Zu Beginn fand ich, wirkte sie sehr ruhig, zurückgezogen und im Verlauf der Geschichte wird steht sie für sich, ihre Arbeit und das was sie erreichen will, ein. Sie wird tough und lässt sich nicht unterbuttern. Ich fand es spannend mitzuerleben wie sie sich weiterentwickelt und ihren Platz findet; ob im Leben, der Liebe oder dem Job. Sie ist einfach cool.

Bei Cole war ich mir lange nicht sicher, was ich von ihm halten soll. Es gibt so viele Dinge, über die er nicht spricht, so dass er, fand ich, lange nicht ganz so greif- und nahbar war. Und jetzt nicht, weil er grumpy wirkt und sein Widerwille gegen das Leben auf der Ranch deutlich aufgezeichnet wird, nein, einfach weil er sich krass von allen distanziert. Dass er sich dann doch noch öffnet und selbst seiner eigenen Familie gegenüber endlich Nähe zulässt, das fand ich einen schönen Twist.

Eine weitere, angenehm lesbare Geschichte aus dem Silver-Universum, die aber, sorry!, einfach ein klein wenig schwächer ist, als die Bücher der anderen Reihen.

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Veröffentlicht am 19.06.2026

Alte Liebe...

The Broken Vows
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Da ich die vorherigen Bände auch schon gelesen habe und die Teaser auf die zwei Figuren mitbekommen habe, war ich neugierig auf Band 4 und somit auf die Geschichte von Celeste und Zane.

Zum Schreibstil ...

Da ich die vorherigen Bände auch schon gelesen habe und die Teaser auf die zwei Figuren mitbekommen habe, war ich neugierig auf Band 4 und somit auf die Geschichte von Celeste und Zane.

Zum Schreibstil kann ich sagen, dass es ähnlich wie die Vorgängerbände war – leicht und angenehm zu lesen. Nur, dass es hier zwei Zeitblöcke gab, in dem man die Vorgeschichte der zwei erfährt und dann natürlich die Gegenwart. Somit lernt man die zwei eigentlich auf ganz andere Art und Weise kennen. Dass es zwischendrin ein paar Jahre gibt die fehlen, fand ich nicht schlecht. Ich glaub es wäre dann sonst auch ein bisschen langatmig geworden.

Die Dynamik zwischen Celeste und Zane ist ziemlich explosiv. Im Vergleich zu seinen Brüdern hat Zane nämlich eine Vorgeschichte mit seiner Braut. Ich weiss jetzt nicht, ob ich es unbedingt als Second Chance einordnen würde, aber in gewisser Weise ist es das, denn die zwei hatten eine Beziehung aus Liebe, nicht Verpflichtung. Und doch gehen sie jetzt, wie alle Windsor Sprösslinge, eine Zweckehe ein.

Celestes innerer Kampf ist sehr intensiv beschrieben und emotional. Wobei ich mich manchmal gefragt habe, wieso sie so verbohrt an ihrem Standpunkt festhält und nicht einmal das Gespräch mit Zane gesucht hat. So viel Zeit verging mit Gram und Hass... Das ist auch das, was mich am meisten gestört hat, wenn man es so will. Ich hab mich manchmal einfach über ihre Reaktionen und Aktionen genervt. Dann gab es aber auch wieder Szenen, in denen sie mir echt Leid tat. Im Ganzen betrachtet gefiel sie mir als weibliche Prota bisher am wenigsten. Ich konnte einfach nicht ein Gefühl für ihre Handlungen bekommen.

Und Zane... Ich weiss, man sollte die Figuren eigentlich nicht mit denen in den anderen Bänden vergleichen, aber zwei seiner anderen Brüdern empfand ich einfach nicht als so verbittert und bockig. Klar, er wurde echt krass verletzt durch Celestes Handlungen, aber er verletzt ihre Gefühle mit seinen Aktionen auch unablässig.

Die Entwicklung der Liebesgeschichte und das Ende passen zur Reihe und sind auch gut, aber mir gefielen die Dynamik und die Bad Vibes hier nicht wirklich. Da waren die anderen Stories einfach spannender und nicht so voller Hass. Ok, aber nicht mein Favorit der Reihe.

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Veröffentlicht am 14.05.2026

Vogelbeobachtung mit gewissen Vorzügen

Birding with Benefits – Bei genauerer Betrachtung Liebe
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Also hier war ganz klar das Cover und der Titel, die mich neugierig gemacht haben. Klar, dann auch der Klappentext, aber das Cover war mal was neues und ich war gespannt, was das wohl für eine Story sein ...

Also hier war ganz klar das Cover und der Titel, die mich neugierig gemacht haben. Klar, dann auch der Klappentext, aber das Cover war mal was neues und ich war gespannt, was das wohl für eine Story sein könnte. Und ja, das war mal ganz ein anderes Thema – Vogelbeobachtung im Romance Genre. Ich lese gerne NA und Romance mit Protas um die 30 Jahre rum, von daher war es auch eine schöne Abwechslung mit den Protagonisten, die schon in den späten 30ern / 40ern sind. Ich hatte so gar keine Ahnung wie die Story wohl sein könnte, von daher war ich angenehm überrascht.


Mir gefiel der Schreibstil gut, die Geschichte war auch logisch und gut aufgebaut. Das Ambiente fand ich spannend, denn das ganze Thema Vogelbeobachtung ist zentral, so dass auch die Natur hier nicht zu kurz kommt. Teilweise hätte ich mir fast noch ein bisschen mehr davon gewünscht. Und einige der spicy Szenen waren fast ein bisschen zu gewollt eingebaut worden, als ob die unbedingt rein mussten, um unter all den anderen Romance Titeln mit bestehen zu können. Ein Gang runter wäre auch gegangen.


Die Protas fand ich beide sehr spannend, wobei mein Favorit klar John ist. Er ist ruhig, besonnen und nicht unbedingt unsozial, aber einfach ein bisschen vorsichtig gegenüber anderen Leuten. Er ist ein sympathischer Typ, der über sich hinauswächst und – wenn auch langsam – Selbstvertrauen aufbaut und das findet, was ihn erdet und er liebt.

Celeste ist mir manchmal ein bisschen zu tough und ein bisschen forsch. Klar, das zwingt John aus seinem Schneckenhaus, aber in einigen Situationen hätte ich mir mehr Feingefühl gewünscht. Sie ist mir etwas zu verbissen, ihr Leben umzukrempeln. Man kann ja auch Kompromisse eingehen... Find ich. Aber am Ende der Geschichte... kriegt sie ja noch die Kurve.


Es war eine sehr schöne, angenehme Slow Burn Romance, die mal was anderes war.

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