Profilbild von I-absolutely-heart-books

I-absolutely-heart-books

Lesejury Star
offline

I-absolutely-heart-books ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit I-absolutely-heart-books über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.06.2026

Wiedersehen mit Violet

A Photo Finish
0

Ok, dass ich die Elsie Silver Bücher toll finde, ist jetzt kein wirkliches Geheimnis. Und logisch, habe ich auch Band zwei der Gold Rush Ranch Reihe gelesen.

Silver schreibt luftig, leicht und man kommt ...

Ok, dass ich die Elsie Silver Bücher toll finde, ist jetzt kein wirkliches Geheimnis. Und logisch, habe ich auch Band zwei der Gold Rush Ranch Reihe gelesen.

Silver schreibt luftig, leicht und man kommt einfach echt gut vorwärts. Manchmal hab ich das Gefühl, es ist wie eine Smalltown TV-Serie, so wie die Autorin das ganze Ambiete aufbaut. Was auch hier wieder der Fall war. Ich war jedenfalls ratzfatz durch mit Lesen.

Im zweiten Teil dreht sich alles um Violet und Cole. Cole, der Bruder vom Prota aus Band 1, und Violet die man aus den Chestnut Springs Büchern »kennt«.

Mir gefällt vor allem die Entwicklung von Violet, die aus dem Schatten ihrer Familie tritt. Zu Beginn fand ich, wirkte sie sehr ruhig, zurückgezogen und im Verlauf der Geschichte wird steht sie für sich, ihre Arbeit und das was sie erreichen will, ein. Sie wird tough und lässt sich nicht unterbuttern. Ich fand es spannend mitzuerleben wie sie sich weiterentwickelt und ihren Platz findet; ob im Leben, der Liebe oder dem Job. Sie ist einfach cool.

Bei Cole war ich mir lange nicht sicher, was ich von ihm halten soll. Es gibt so viele Dinge, über die er nicht spricht, so dass er, fand ich, lange nicht ganz so greif- und nahbar war. Und jetzt nicht, weil er grumpy wirkt und sein Widerwille gegen das Leben auf der Ranch deutlich aufgezeichnet wird, nein, einfach weil er sich krass von allen distanziert. Dass er sich dann doch noch öffnet und selbst seiner eigenen Familie gegenüber endlich Nähe zulässt, das fand ich einen schönen Twist.

Eine weitere, angenehm lesbare Geschichte aus dem Silver-Universum, die aber, sorry!, einfach ein klein wenig schwächer ist, als die Bücher der anderen Reihen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.06.2026

Alte Liebe...

The Broken Vows
0

Da ich die vorherigen Bände auch schon gelesen habe und die Teaser auf die zwei Figuren mitbekommen habe, war ich neugierig auf Band 4 und somit auf die Geschichte von Celeste und Zane.

Zum Schreibstil ...

Da ich die vorherigen Bände auch schon gelesen habe und die Teaser auf die zwei Figuren mitbekommen habe, war ich neugierig auf Band 4 und somit auf die Geschichte von Celeste und Zane.

Zum Schreibstil kann ich sagen, dass es ähnlich wie die Vorgängerbände war – leicht und angenehm zu lesen. Nur, dass es hier zwei Zeitblöcke gab, in dem man die Vorgeschichte der zwei erfährt und dann natürlich die Gegenwart. Somit lernt man die zwei eigentlich auf ganz andere Art und Weise kennen. Dass es zwischendrin ein paar Jahre gibt die fehlen, fand ich nicht schlecht. Ich glaub es wäre dann sonst auch ein bisschen langatmig geworden.

Die Dynamik zwischen Celeste und Zane ist ziemlich explosiv. Im Vergleich zu seinen Brüdern hat Zane nämlich eine Vorgeschichte mit seiner Braut. Ich weiss jetzt nicht, ob ich es unbedingt als Second Chance einordnen würde, aber in gewisser Weise ist es das, denn die zwei hatten eine Beziehung aus Liebe, nicht Verpflichtung. Und doch gehen sie jetzt, wie alle Windsor Sprösslinge, eine Zweckehe ein.

Celestes innerer Kampf ist sehr intensiv beschrieben und emotional. Wobei ich mich manchmal gefragt habe, wieso sie so verbohrt an ihrem Standpunkt festhält und nicht einmal das Gespräch mit Zane gesucht hat. So viel Zeit verging mit Gram und Hass... Das ist auch das, was mich am meisten gestört hat, wenn man es so will. Ich hab mich manchmal einfach über ihre Reaktionen und Aktionen genervt. Dann gab es aber auch wieder Szenen, in denen sie mir echt Leid tat. Im Ganzen betrachtet gefiel sie mir als weibliche Prota bisher am wenigsten. Ich konnte einfach nicht ein Gefühl für ihre Handlungen bekommen.

Und Zane... Ich weiss, man sollte die Figuren eigentlich nicht mit denen in den anderen Bänden vergleichen, aber zwei seiner anderen Brüdern empfand ich einfach nicht als so verbittert und bockig. Klar, er wurde echt krass verletzt durch Celestes Handlungen, aber er verletzt ihre Gefühle mit seinen Aktionen auch unablässig.

Die Entwicklung der Liebesgeschichte und das Ende passen zur Reihe und sind auch gut, aber mir gefielen die Dynamik und die Bad Vibes hier nicht wirklich. Da waren die anderen Stories einfach spannender und nicht so voller Hass. Ok, aber nicht mein Favorit der Reihe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.05.2026

Vogelbeobachtung mit gewissen Vorzügen

Birding with Benefits – Bei genauerer Betrachtung Liebe
0

Also hier war ganz klar das Cover und der Titel, die mich neugierig gemacht haben. Klar, dann auch der Klappentext, aber das Cover war mal was neues und ich war gespannt, was das wohl für eine Story sein ...

Also hier war ganz klar das Cover und der Titel, die mich neugierig gemacht haben. Klar, dann auch der Klappentext, aber das Cover war mal was neues und ich war gespannt, was das wohl für eine Story sein könnte. Und ja, das war mal ganz ein anderes Thema – Vogelbeobachtung im Romance Genre. Ich lese gerne NA und Romance mit Protas um die 30 Jahre rum, von daher war es auch eine schöne Abwechslung mit den Protagonisten, die schon in den späten 30ern / 40ern sind. Ich hatte so gar keine Ahnung wie die Story wohl sein könnte, von daher war ich angenehm überrascht.


Mir gefiel der Schreibstil gut, die Geschichte war auch logisch und gut aufgebaut. Das Ambiente fand ich spannend, denn das ganze Thema Vogelbeobachtung ist zentral, so dass auch die Natur hier nicht zu kurz kommt. Teilweise hätte ich mir fast noch ein bisschen mehr davon gewünscht. Und einige der spicy Szenen waren fast ein bisschen zu gewollt eingebaut worden, als ob die unbedingt rein mussten, um unter all den anderen Romance Titeln mit bestehen zu können. Ein Gang runter wäre auch gegangen.


Die Protas fand ich beide sehr spannend, wobei mein Favorit klar John ist. Er ist ruhig, besonnen und nicht unbedingt unsozial, aber einfach ein bisschen vorsichtig gegenüber anderen Leuten. Er ist ein sympathischer Typ, der über sich hinauswächst und – wenn auch langsam – Selbstvertrauen aufbaut und das findet, was ihn erdet und er liebt.

Celeste ist mir manchmal ein bisschen zu tough und ein bisschen forsch. Klar, das zwingt John aus seinem Schneckenhaus, aber in einigen Situationen hätte ich mir mehr Feingefühl gewünscht. Sie ist mir etwas zu verbissen, ihr Leben umzukrempeln. Man kann ja auch Kompromisse eingehen... Find ich. Aber am Ende der Geschichte... kriegt sie ja noch die Kurve.


Es war eine sehr schöne, angenehme Slow Burn Romance, die mal was anderes war.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.04.2026

Die Jagd beginnt.

Willing Prey
0

Die Autorin kannte ich nicht, aber ich habe das Buch schon auf der Verlagsseite und in der Vorschau entdeckt. Und irgendwie hat es mich neugierig gemacht; nicht nur das Cover und das Quote von Ali Hazelwood, ...

Die Autorin kannte ich nicht, aber ich habe das Buch schon auf der Verlagsseite und in der Vorschau entdeckt. Und irgendwie hat es mich neugierig gemacht; nicht nur das Cover und das Quote von Ali Hazelwood, sondern die Annotation. Eigentlich bin ich nicht wirklich eine grosse Dark Romance Leserin. Aber dennoch war ich gespannt, mal was ganz anderes zu lesen.

Das Thema Primal Play hatte ich bisher gar nicht auf dem Radar, daher war das eine ganz neue Welt. Ich konnte mir nicht so richtig vorstellen, wie die Autorin das genau umsetzen könnte. Manche Textstellen fand ich dann doch ein bisschen überraschend intensiv… Aber das ist vermutlich auch genau so in den Dark Romance Büchern, ich bin mir das einfach nicht so gewöhnt. Neuland. Der Schreibstil gefiel mir gut, aber ich hatte das Gefühl, dass etwas mehr Tiefe hätte haben können. So wirkte es an einigen Stellen ein bisschen wie eine langgezogene Kurzgeschichte. Nicht falsch verstehen, das ist nicht was schlechtes, aber ich hätte mir teilweise mehr Twists und Background gewünscht. Aber das ist nur meine Meinung.



Die Protas sind spannend, aber irgendwie hatte ich gehofft, dass Shane ein bisschen mysteriöser ist. So im Stil vom Biest in die Schöne und das Biest.


Und Claire hätte auch ein bisschen mehr edgy sein dürfen. Die Idee mit dem Studienkredit war spannend, aber ich hatte gehofft, dass noch mehr zu Tage kommt. Ihre Ehe, ihre Vergangenheit.



Ehrlich gesagt gefielen mir die Nebenprotas fast ein bisschen besser, als die Hauptfiguren. Die Neugier auf deren Story ist fast grösser. Beide wirken viel mysteriöser und unnahbarer.


Ich bin gespannt wie der zweite Band wird. Dieser hier hat mich jedenfalls sehr überrascht. Was ganz anderes als meine sonstigen Romance Titel die ich lese, aber interessant, mit Luft nach oben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.02.2026

Pinguine und ein Abenteuer

The Penguin Paradox
0

Da ich von Greta Milán bereits andere Bücher gelesen habe, hat mich dieses neugierig gemacht. Vor allem weil das Setting mal ganz was Neues war.

Ich fand den Schreibstil sehr angenehm. Gut fand ich, dass ...

Da ich von Greta Milán bereits andere Bücher gelesen habe, hat mich dieses neugierig gemacht. Vor allem weil das Setting mal ganz was Neues war.

Ich fand den Schreibstil sehr angenehm. Gut fand ich, dass es aus zwei Perspektiven geschrieben wurde. Sonst hätte ich vielleicht weniger nachvollziehen können, wieso die Dynamik zwischen den zwei ist, wie sie eben ist. Auch das Element mit den Auszügen aus der Arbeit von Emerie fand ich eine coole Idee. Und was toll war, war das Setting. Die Antarktis? Mega.

Was die Protas betrifft, so gefiel mir hier Beckett besser als Emerie. Ich fand sie zwar auch sympathisch und spannend, aber anderseits auch ziemlich verbohrt, was ihre Einstellung gegen über Beckett betrifft. Klar, im Lauf der Story ändert sich die Beziehung, aber sie war schon ein bisschen voreingenommen und stur. Sie hat eine Entwicklung durchgemacht, aber ganz so warm bin ich bis zum Schluss nicht warm geworden mit ihren Gedankengängen und Taten.

Beckett ist wie gesagt ein sehr sympathischer Kerl, der unglaublich viel Geduld und Nerven hat. Weiss nicht, ob ich die mit Emerie gehabt hätte... Viel kann ich da also nicht anmerken, ausser dass er ein cooler Bookboyfriend ist.

Es war mal so ganz was anderes und hat mir gut gefallen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere