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Veröffentlicht am 04.03.2026

In the Likely Event – Bis wir uns wiedersehen

In the Likely Event – Bis wir uns wiedersehen
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Worum geht es?: Als Izzy Astor 2011 in ein Flugzeug steigt, rechnet sie höchstens mit ihrer üblichen Flugangst, aber ganz bestimmt nicht mit Nate Phelan: dunkelhaarig, mit strahlend blauen Augen, charmant ...

Worum geht es?: Als Izzy Astor 2011 in ein Flugzeug steigt, rechnet sie höchstens mit ihrer üblichen Flugangst, aber ganz bestimmt nicht mit Nate Phelan: dunkelhaarig, mit strahlend blauen Augen, charmant und irgendwie genau der Mensch, den sie nie gesucht hat. Zwischen ihnen entsteht sofort eine tiefe Verbindung. Doch kurz nach dem Start stürzt das Flugzeug in den Missouri River.

Ihre Leben verändern sich. Sie verändern sich. Nate macht Karriere beim Militär, Izzy verfolgt ihren eigenen Weg als Juristin. Trotz der Entfernung verlieren sie nie den Kontakt, aber das Timing scheint nie zu stimmen. Sind sie trotz ihrer schicksalhaften Verbindung vielleicht doch nicht füreinander bestimmt?

2021 begegnen sie sich erneut – mitten in einem Kriegsgebiet, wo Nate am allerwenigsten mit Izzy gerechnet hätte. Während Izzy in dem zerfallenden Land auf geheimer Mission unterwegs ist, soll Nate ihr Leben schützen. Am liebsten wüsste er Izzy natürlich im nächsten Flieger nach Hause, aber er wird alles tun, damit sie so sicher wie möglich ist. Gibt das Schicksal ihnen eine letzte Chance?

Das Cover: Das Cover ist ein echter Hingucker: peppige Farben, ein toller Schriftzug und insgesamt ein sehr stimmiges, modernes Design, das sofort ins Auge fällt. Es passt hervorragend zum Genre und macht direkt Lust aufs Lesen.

Der Schreibstil: Die Geschichte wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Izzy und Nathaniel erzählt. Dabei springt der Roman ständig zwischen Gegenwart und dem Flugzeugabsturz von damals hin und her. Man begleitet die beiden über viele Jahre, was grundsätzlich eine schöne Tiefe schafft. Für mich war der Schreibstil jedoch anstrengend, weil die häufigen Zeitwechsel den Lesefluss erschweren. Ich musste mich immer wieder neu orientieren, ob wir gerade in der Vergangenheit oder in der Gegenwart sind – das hat den Genuss etwas getrübt. Trotzdem gelingt es Rebecca Yarros, viel Gefühl einzubringen und alltägliche Themen wie Familie, Erwartungen, Loyalität und Selbstfindung sensibel in die dramatische Rahmenhandlung einzubetten. Das Ende empfand ich als schön und rund.

Die Hauptfiguren: Izzy ist eine junge Frau, die sich von ihren Eltern kaum ernst genommen fühlt. Sie soll funktionieren, Leistung bringen und am besten einen reichen Politiker-Sohn heiraten – Liebe spielt in den Vorstellungen ihrer Eltern keine Rolle. Ihre Schwester ist ihr Fels in der Brandung, und die beiden halten wie Pech und Schwefel zusammen. Zwischen Izzy und Nathaniel besteht von Anfang an eine starke Anziehung, doch der Zeitpunkt ist nie richtig. Die Frage bleibt: Kann Izzy sich von den Erwartungen ihrer Eltern lösen? Und finden Izzy und Nathaniel trotz aller Hindernisse zueinander?

Nathaniel ist Soldat, um seine Familie finanziell zu unterstützen. Er trägt schwer an den Folgen traumatischer Kriegseinsätze, was ihn zu einer verletzlichen, aber sehr authentischen Figur macht. Seine innere Zerrissenheit verleiht der Geschichte zusätzliche Tiefe.

Endfazit: "In the Likely Event – Bis wir uns wiedersehen" ist ein gutes Buch. Es hat eine tolle Grundidee, starke Protagonisten und eine emotionale Geschichte, die über Jahre hinweg wirkt. Gleichzeitig hat mich der unruhige, sprunghafte Erzählstil immer wieder aus dem Lesefluss gerissen. Dennoch gibt es eine Leseempfehlung meinerseits.

Das Buch erhält von mir gute 3 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.02.2026

Selling Dreams

Selling Dreams
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Worum geht es?: Marissa Gallagher ist Immobilienmaklerin und lässt sich von niemandem unterkriegen. Auch nicht von Calder Bevyn, ihrem größten Konkurrenten. Calder leitet gemeinsam mit seinen Brüdern die ...

Worum geht es?: Marissa Gallagher ist Immobilienmaklerin und lässt sich von niemandem unterkriegen. Auch nicht von Calder Bevyn, ihrem größten Konkurrenten. Calder leitet gemeinsam mit seinen Brüdern die Bevyn Estates und ist der Prince Charming von New York. Doch dann schnappt Marissa ihm einen Deal vor der Nase weg und wird prompt vom CEO und Bruder von Calder eingestellt. Als Rivalen im selben Unternehmen kämpfen sie darum, die Nummer eins im Verkauf zu werden - bis echte Gefühle ins Spiel kommen und sich Marissa und Calder nicht mehr sicher sind, ob sie noch gewinnen wollen oder längst dabei sind, ihre Herzen zu verlieren ...

Das Cover: Das Cover ist wunderschön gestaltet, der Farbschnitt ein echtes Highlight. Auch wenn das Design insgesamt etwas unauffällig wirkt, bleibt es dennoch ein sehr hübsches Buch im Regal.

Der Schreibstil: Der Schreibstil, den ich sonst an April Dawson so liebe, hat mich diesmal enttäuscht. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Marissa und Calder erzählt, was grundsätzlich gut funktioniert. Allerdings zogen sich die Kapitel für meinen Geschmack viel zu sehr in die Länge. Ich fand es frustrierend, in einer halben Stunde kaum 20 Seiten zu schaffen, weil Handlungen extrem detailliert beschrieben werden. Dadurch kam ich nur schwer in die Geschichte hinein, und auch die Liebesgeschichte konnte mich nicht wirklich überzeugen. Das Ende war zwar süß, aber leider nicht stark genug, um den Gesamteindruck zu retten.

Die Hauptfiguren: Die Hauptfiguren haben für mich ebenfalls nicht ihr volles Potenzial entfaltet. Marissa ist eine junge, erfolgreiche Frau, die sich in einer männerdominierten Branche behaupten muss. Sie ist tough, engagiert und leidenschaftlich – eigentlich eine Figur, die ich mögen müsste. Ihre anfängliche Antipathie gegenüber Calder und die gleichzeitig spürbare Anziehungskraft hätten eine spannende Enemies-to-Lovers-Dynamik ergeben können, doch der Funke sprang bei mir nicht über.

Calder fand ich grundsätzlich interessanter, doch leider blieb seine Figur zu blass, da er nicht genügend Facetten zeigen durfte. Seine Hintergrundgeschichte kam überraschend, wurde aber für meinen Geschmack viel zu kurz abgehandelt.

Endfazit: Im Endfazit bleibt für mich die Überraschung, dass mich ein Buch von April Dawson so enttäuschen konnte. Bisher mochte ich all ihre Werke sehr, doch mit diesem bin ich einfach nicht warm geworden. Der Schreibstil hat mich ausgebremst und letztlich sogar in eine kleine Leseflaute gestürzt. Trotzdem möchte ich dem zweiten Band eine Chance geben – ich weiß, dass die Autorin großartige Geschichten schreiben kann, und vielleicht war dieses Buch und ich einfach nicht das perfekte Match.

Das Buch erhält von mir enttäuschte 2 von 5 Sterne.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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Veröffentlicht am 26.02.2026

Jonah Goes Off Script

Jonah Goes Off Script
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Worum geht es?: Jonah Penrose schwebt auf Wolke sieben. Ihm ist mit seiner Darstellung des Achill in dem Stück The Wooden Horse endlich der Durchbruch gelungen. Er gewinnt einen renommierten Preis und ...

Worum geht es?: Jonah Penrose schwebt auf Wolke sieben. Ihm ist mit seiner Darstellung des Achill in dem Stück The Wooden Horse endlich der Durchbruch gelungen. Er gewinnt einen renommierten Preis und wird gefeiert - doch dann macht plötzlich sein Freund mit ihm Schluss. Und als wäre das nicht schon genug, tritt auch noch jemand neues dem Ensemble bei: Dexter Ellis. Der Dexter Ellis, der die Rolle des Achill einst uraufgeführt und geprägt hat. Der Dexter Ellis, der Jonah seinen Platz als erfolgreichen aufstrebenden Schauspieler streitig machen will. Der Dexter Ellis, den Jonah so nervtötend wie attraktiv findet - und der ihm einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen will ..

Das Cover: Das Buch überzeugt bereits auf den ersten Blick mit einem süßen, ansprechenden Cover, das durch den starken Farbkontrast zwischen Blau und Rosa sofort ins Auge fällt. Die Scheinwerfer setzen das Bühnenthema klar in Szene, sodass man als Leser unmittelbar weiß, worum es in der Geschichte gehen wird.

Der Schreibstil: Der Schreibstil ist aus der Erzählerperspektive geschrieben und jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat aus einem Theaterstück, was dem Roman eine besondere, fast schon theatrale Rahmung verleiht. Gleichzeitig ist der Stil etwas gewöhnungsbedürftig, da die Gefühlslage der Figuren – vor allem die von Dexter – nicht immer greifbar wirkt. Trotz dieser Distanz punktet das Buch mit viel Humor und einem lebendigen Blick hinter die Kulissen des Theaterbetriebs. Die Liebesgeschichte folgt dem beliebten Enemies-to-Lovers-Muster, entwickelt sich jedoch sehr langsam. Etwa ab der Hälfte stellt sich die Frage, wann endlich die Funken fliegen – dafür entschädigt das Ende mit einer schönen, runden Auflösung.

Die Hauptfiguren: Jonah ist ein junger Mann mit dem großen Traum, ein gefeierter Schauspieler oder Musicaldarsteller zu werden. Als Dexter ihm seine Traumrolle vor der Nase wegschnappt, entsteht ein nachvollziehbarer Groll. Jonah ist ehrgeizig, gleichzeitig aber stark belastet durch die Alzheimer-Erkrankung seines Vaters und den ständigen Versuch, zwischen Karriere und Familie zu vermitteln. Auch in der Liebe hat er Pech: Sein Exfreund hat ihn betrogen und versucht dennoch, ihn zurückzugewinnen. Im Laufe der Geschichte lernt Jonah Dexter besser kennen, und aus anfänglicher Rivalität entsteht langsam Freundschaft – und schließlich mehr.

Endfazit: „Jonah Goes Off Script“ ist ein gelungenes LGBT‑Buch, das wohltuend auf Klischees verzichtet und stattdessen alltägliche Themen in den Vordergrund stellt. Die Liebesgeschichte hätte jedoch mehr Raum und Tempo vertragen können, und besonders Dexter bleibt durch den distanzierten Schreibstil schwer greifbar. Insgesamt bietet der Roman eine gute Geschichte mit Potenzial nach oben.

Das Buch erhält von mir gute 3,5 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Was die Nacht nie vergisst

Was die Nacht nie vergisst
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Worum geht es?: Mona ist eine der Auserwählten für die zweite Staffel der Reality-TV-Show Celebrity Cache. Zusammen mit fünf anderen wird sie in Finnland an einer GPS-Schnitzeljagd teilnehmen, deren gut ...

Worum geht es?: Mona ist eine der Auserwählten für die zweite Staffel der Reality-TV-Show Celebrity Cache. Zusammen mit fünf anderen wird sie in Finnland an einer GPS-Schnitzeljagd teilnehmen, deren gut versteckte Hinweise und Challenges zu 100.000 Euro führen. Aber weder das Geld noch der Ruhm treiben Mona an. Sie will herausfinden, was sich hinter der Kulisse der Reality-Show abspielt, denn ihre Freundin Fine nahm an der ersten Staffel teil und ist seitdem nicht mehr dieselbe. Um die dunklen Machenschaften aufzudecken, ist Mona (fast) jedes Mittel recht. Nur mit Samu rechnet sie nicht, als sie einen Tag vor Drehbeginn nach Helsinki fliegt. Aus einem harmlosen Flirt wird eine heiße Nacht. Dann stellt sich heraus, dass auch Samu an der Show teilnimmt – und um jeden Preis gewinnen will. Wie Mona scheint er eine eigene Mission zu verfolgen …

Das Cover: Die perfekte Mischung zwischen mystischem Thriller und Romance. Wirklich gut getroffen lieber KNAUR Verlag.

Der Schreibstil: Der Schreibstil von Justine Pust ist gewohnt flüssig und emotional, wobei die Erzählweise aus der Ich-Perspektive abwechselnd von Mona und Samu für Dynamik sorgt. Anfangs haben mich die unterschiedlichen Männernamen – Samu und Matti – etwas verwirrt, doch diese Irritation löst sich im Verlauf der Handlung auf. Besonders gelungen fand ich die eingestreuten Tagebucheinträge von Mona, die den Stil auflockern und zusätzliche Tiefe schaffen. Gleichzeitig wirkt das Buch jedoch manchmal so, als könne es sich nicht entscheiden, ob es eine Lovestory oder ein Thriller sein möchte. Für einen Thriller war mir der Plot stellenweise zu abgedreht, für eine Liebesgeschichte zog sich die Romanze etwas zu lange hin. Dennoch bleibt die Spannung bis zur letzten Seite erhalten.

Die Hauptfiguren: Mona, eine junge Influencerin und engagierte Tierrechtsaktivistin, eckt mit ihrer direkten Art häufig an und kämpft leidenschaftlich für Gerechtigkeit – besonders, nachdem ihre Freundin Fine in einer Reality-Show vergewaltigt wurde. Ihr großes Kämpferherz und ihre innere Zerrissenheit, ob sie Samu vertrauen kann, machen sie greifbar und authentisch. Schon beim One-Night-Stand zwischen den beiden fliegen die Funken, und obwohl ich Mona insgesamt sehr mochte, war mir ihre stark emanzipierte Art manchmal etwas zu viel.

Samu hingegen ist ein junger Sport-Influencer, der die Show unbedingt gewinnen möchte, um das Hotel seiner Familie finanziell zu retten. Seine Gefühle für Mona stehen für ihn im Konflikt mit seinem Ehrgeiz, denn eine Beziehung zwischen Teilnehmern ist für ihn tabu – zumal sie seine direkte Konkurrentin ist. Samu ist ein starker Charakter, der besonders auf den letzten fünfzig Seiten noch einmal richtig aufblüht und die Geschichte emotional trägt.

Endfazit: Ich kann sagen, dass Justine Pust sich mutig an ein neues Genre gewagt hat – und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist gut, wenn auch durch die ständigen Perspektivwechsel und Tagebucheinträge manchmal etwas anstrengend. Die Protagonisten sind überzeugend, der Plot für meinen Geschmack etwas zu überdreht, aber insgesamt bleibt das Buch spannend und unterhaltsam. Manchmal wäre weniger tatsächlich mehr gewesen.

Das Buch erhält von mir gute 3,5 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Schneeflockenfunkeln

Schneeflockenfunkeln
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Worum geht es?: Auf der Suche nach einem Neubeginn reist Lynn kurz vor Weihnachten in die verschneite Kleinstadt Starwood. Sie freut sich darauf, in dem kleinen Laden ihrer Tante auszuhelfen, und hofft, ...

Worum geht es?: Auf der Suche nach einem Neubeginn reist Lynn kurz vor Weihnachten in die verschneite Kleinstadt Starwood. Sie freut sich darauf, in dem kleinen Laden ihrer Tante auszuhelfen, und hofft, den Schmerz ihrer Vergangenheit hinter sich zu lassen. Als sie einen Weihnachtsbaum fürs bevorstehende Fest aussuchen möchte, trifft sie auf Miles. Er verkauft nicht nur die schönsten Tannenbäume, sondern lässt auch Lynns Herz höherschlagen. In den nächsten Tag sucht Miles immer wieder Lynns Nähe. Er spürt ihre Verletzungen und weiß nur zu gut, wie sich das anfühlt. Doch gerade als Lynn beginnt, wieder an die Liebe zu glauben, droht ein unerwarteter Besuch, ihr neu gewonnenes Glück zu zerstören.

Das Cover: Das Cover von Schneeflockenfunkeln ist wirklich schön gestaltet und fängt die winterliche Atmosphäre des Romans hervorragend ein. Es vermittelt sofort ein Gefühl von Kälte, Gemütlichkeit und Weihnachtszauber, was perfekt zur Stimmung der Geschichte passt.

Der Schreibstil: Der Schreibstil ist überwiegend in der Ich‑Perspektive aus Lynns Sicht gehalten, was einen unmittelbaren Zugang zu ihren Gefühlen ermöglicht. Die winterliche Atmosphäre wird sehr stark in den Vordergrund gerückt und schafft ein stimmiges, kuscheliges Setting. Allerdings bietet die Handlung kaum Überraschungen und verläuft sehr vorhersehbar, sodass ich mich stellenweise gelangweilt habe.

Die Hauptfiguren: Die Hauptfiguren sind Lynn, die nach emotionalen Verletzungen einen Neuanfang wagt, und Miles, der Tannenbäume verkauft und sich immer wieder bemüht, Lynn näherzukommen. Er erkennt ihre Verletzungen und öffnet sich gleichzeitig selbst, denn auch er trägt seine eigenen Wunden mit sich herum. Die Dynamik zwischen den beiden ist warmherzig, aber insgesamt eher ruhig und ohne große Spannungsmomente.

Endfazit: Mein Endfazit fällt daher gemischt aus: Schneeflockenfunkeln ist ein süßes Buch für zwischendurch, das sich angenehm weglesen lässt, aber leider nicht lange im Gedächtnis bleibt. Es ist eine nette Geschichte, doch man verpasst nichts, wenn man sie nicht liest.

Das Buch erhält von mir enttäuschte 2 von 5 Sterne.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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