Building Trust
Building TrustWorum geht es?: Im Wahlkampf ihrer Mutter steht Josephine »Phyn« Pearce unter Druck. Sie braucht dringend einen Job und einen Partner, um den Erwartungen der Öffentlichkeit gerecht zu werden. In der Hoffnung, ...
Worum geht es?: Im Wahlkampf ihrer Mutter steht Josephine »Phyn« Pearce unter Druck. Sie braucht dringend einen Job und einen Partner, um den Erwartungen der Öffentlichkeit gerecht zu werden. In der Hoffnung, mit ihrem Jugendschwarm Gideon Bevyn, dem CEO der Bevyn Estates, zusammenzuarbeiten, übernimmt sie ein Projekt im Unternehmen ihrer Familie. Doch statt Gideon wird ihr ausgerechnet dessen jüngster Bruder Adric zugeteilt, der berüchtigte Bad Boy der Bevyn Boys. Da sein Ruf ihn bald seinen Platz in der Firma kosten könnte, schlägt er Phyn einen Deal vor: Sie geht eine Fake-Beziehung mit ihm ein, um sein Image zu verbessern, und er hilft ihr dabei, seinem großen Bruder näherzukommen. Der Plan scheint perfekt - bis Phyn sich fragt, wem ihr Herz wirklich gehört ...
Das Cover: Das Cover von Building Trust ist für jeden New‑York‑Fan ein kleines Highlight. Das Flat Iron Building, die rosa Farbtöne und der verspielte Schriftzug vermitteln sofort das richtige Flair und machen klar: Diese Geschichte spielt mitten in New York. Besonders der farbige Titelzug ist super gelungen und verleiht dem Cover einen modernen, warmen Touch.
Der Schreibstil: Der Schreibstil wird aus der Ich‑Perspektive abwechselnd von Josephine „Phyn“ und Adric erzählt. Die Kapitel sind kurzweilig, man fliegt regelrecht durch die Seiten. Ich bewundere April Dawsons Art zu schreiben – selbst wenn nicht ständig große Wendungen passieren, wird einem als Leser nie langweilig. Ja, die Handlung ist vorhersehbar und nicht besonders innovativ, aber sie bietet einen angenehmen, leichten Zeitvertreib.
Die Hauptfiguren: Josephine „Phyn“ ist die Tochter einer Senatorin mitten im Wahlkampf. Eigentlich möchte sie mit ihrem Hobby rund um Bücher Geld verdienen, doch ihre Mutter ist strikt dagegen – das passe nicht zum Image einer Senatorinnen‑Tochter. Phyn versucht ständig, den Erwartungen ihrer Mutter gerecht zu werden, doch egal ob Kleidung oder Jobwahl: Nie ist sie zufrieden. Heimlich ist Phyn seit Jahren in Gideon Bevyn verliebt, der sie jedoch kaum wahrnimmt. Als sie ein Praktikum bei Bevyn Estates beginnt, schließt sie nach langem Zögern einen Pakt mit Adric Bevyn: Sie poliert sein Image auf, während er ihr hilft, Gideons Aufmerksamkeit zu gewinnen. Doch schon bald entwickelt sie Gefühle für Adric und muss sich fragen, für welchen Bruder ihr Herz wirklich schlägt. Phyn ist ein kleines Mauerblümchen, das ihre Nase lieber in Bücher steckt als sich mit Menschen auseinanderzusetzen. Erfahrungen mit Mobbing in ihrer Kindheit haben sie stark verunsichert – Adric ist derjenige, der ihr langsam Selbstvertrauen gibt.
Adric ist der Badboy der Familie Bevyn. Niemand nimmt ihn ernst, und er trägt selbst seinen Teil dazu bei. Doch er möchte beweisen, dass mehr in ihm steckt – und der Pakt mit Phyn kommt ihm da gerade recht. Dumm nur, dass er viel schneller Gefühle für sie entwickelt, als ihm lieb ist.
Endfazit: Nachdem ich zuletzt einige Flopbücher erwischt habe, war ich froh, endlich wieder eine Geschichte zu lesen, die mich gut unterhalten hat. Ist das Buch vorhersehbar? Absolut. Gab es eine große Wendung, die ich nicht habe kommen sehen? Nein. Und trotzdem war es eine schöne, leichte Liebesgeschichte für zwischendurch. Phyn und Adric ergänzen sich perfekt und machen das Buch zu einem angenehmen Leseerlebnis.
Das Buch erhält von mir gute 3 von 5 Sternen.
Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.