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Veröffentlicht am 03.08.2026

How to Lose a Lord in 10 Days

How to Lose a Lord in 10 Days
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Worum geht es?: Lord Ashford ist berühmt, reich und gut aussehend – jede Frau in England will ihn heiraten. Schade nur, dass er Miss Lydia Hanworth einen Heiratsantrag gemacht hat, der einzigen Frau, die ...

Worum geht es?: Lord Ashford ist berühmt, reich und gut aussehend – jede Frau in England will ihn heiraten. Schade nur, dass er Miss Lydia Hanworth einen Heiratsantrag gemacht hat, der einzigen Frau, die ihn nicht haben will.
Lydia, die von ihrer Familie unter Druck gesetzt wurde, Ashfords Antrag anzunehmen, ist fest entschlossen, sich aus dieser mit Sicherheit lieblosen Ehe zu befreien – denn sie könnte niemals jemanden lieben, der so furchtbar arrogant und verklemmt ist wie Ashford.
Auf der berüchtigtsten Hausparty des Jahres treffen sie aufeinander, und zehn Tage vor der Bekanntgabe der Verlobung will Lydia alles tun, um Ashford ein für alle Mal loszuwerden. Selbst wenn das bedeutet: schlecht erzogen, schrecklich gekleidet, hohlköpfig und so unglaublich irritierend zu sein, dass Ashford den Tag bereuen wird, an dem er sie jemals zu Gesicht bekommen hat.
Eigentlich kann nichts schiefgehen. Außer natürlich, sich zu verlieben ...

Das Cover: Das Cover von How to Lose a Lord in 10 Days hat mich sofort angesprochen. Endlich einmal ein Regency‑Era‑Roman, der nicht in den üblichen Pastelltönen daherkommt, sondern mit peppigen, kräftigen Farben auffällt. Das wirkt frisch, modern und hebt sich angenehm vom Genre‑Einheitsbrei ab – wirklich well done, Knaur Verlag.

Der Schreibstil: Der Schreibstil wird in der Ich‑Perspektive erzählt und wechselt zwischen Lydia und Lord Ashford. Anfangs fand ich die direkte Interaktion der Figuren mit dem Leser sehr erfrischend, fast schon charmant. Doch je weiter ich gelesen habe, desto anstrengender wurde es – und das lag vor allem an Lydia. Was zu Beginn humorvoll wirkte, verlor zunehmend seinen Reiz. Witzige Szenen waren nicht witzig, und je weiter ich kam, desto demotivierter wurde ich. Ganz ehrlich: So wie Lydia sich benommen hat, hätte ich mir gewünscht, dass Lord Ashford einfach das Weite sucht. Da konnte auch ein abwechslungsreicher Schreibstil nichts mehr retten.

Die Hauptfiguren: Lydia ist eine junge Frau, die – wie es in der Regency Era üblich ist – einen passenden Ehemann finden soll. Ihre Eltern bemühen sich redlich, doch Lydia vergrault jeden potenziellen Kandidaten oder zeigt schlicht kein Interesse. Als Lord Ashford ihr überraschend einen Heiratsantrag macht, sind die Eltern begeistert, Lydia sprachlos – und schon ist sie verlobt. Da sie diesen Mann aber keinesfalls heiraten möchte, beschließt sie, sich so daneben zu benehmen, dass er es sich anders überlegt. Doch Lord Ashford ist hartnäckiger als gedacht. Für mich war Lydia schlicht unerträglich: unangemessen, respektlos und ohne jede positive Eigenschaft. Ich habe bis zuletzt gehofft, dass Lord Ashford endlich aufgibt.

Lord Ashford hingegen steckt in einer schwierigen Lage. Er soll heiraten, möchte das auch, doch die meisten Frauen interessieren sich nur für seinen Titel. Sein Vater wünscht sich eine Liebesheirat, und Lydia scheint dafür zumindest eine Möglichkeit zu sein – vermögend, aber ohne gesellschaftlich bedeutenden Titel. Doch statt Interesse zeigt sie nur Ablehnung und tut alles, um ihn loszuwerden. Lord Ashford tat mir durchgehend leid. Was er sich alles anhören und gefallen lassen musste, war kaum zu ertragen.

Endfazit: Die Grundidee war stark – eine emanzipierte Frau in der Regency Era klingt vielversprechend. Doch die Umsetzung war für mich ein Totalausfall. Lydia benimmt sich so daneben, dass man sich wünscht, Lord Ashford würde einfach gehen. Der Schreibstil ist zwar peppig, aber die Geschichte vorhersehbar und wenig innovativ. Sorry, das war nichts.

Das Buch erhält von mir total enttäuschte 1 von 5 Sterne.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür!

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Veröffentlicht am 16.07.2026

The Secret Fiancée

The Secret Fiancée
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Worum geht es?: Als Lex Windsor sich in die Server seiner Familie hackt, findet er dort den Namen der Frau, die seine Großmutter als seine Verlobte ausgewählt hat: Raya Lewis. Von der Sekunde an, in der ...

Worum geht es?: Als Lex Windsor sich in die Server seiner Familie hackt, findet er dort den Namen der Frau, die seine Großmutter als seine Verlobte ausgewählt hat: Raya Lewis. Von der Sekunde an, in der er die Unbekannte ausfindig macht, knistert es gewaltig und die beiden verbringen eine magische Nacht miteinander. Aber am nächsten Tag ist Raya verschwunden und hinterlässt Lex nichts weiter als eine Nachricht darüber, dass das Leben einer Studentin und eines CEOs einfach zu unterschiedlich seien. Doch Lex hat andere Pläne, organisiert sich kurzerhand einen Job an Rayas Uni und stellt sich als ihr neuer Professor vor. Als er dann dem gesamten Kurs die einmalige Chance bietet, sich ein Praktikum in seinem Unternehmen zu sichern, muss Raya ihr Glück einfach versuchen - unwissend, dass ihr zukünftiger Chef gleichzeitig ihr Verlobter ist.

Das Cover: Das Cover von "The Secret Fiancée" ist für mich das bisher schönste der gesamten Reihe. Der Kontrast aus Schwarz und verschiedenen Gelbtönen wirkt edel, modern und gleichzeitig perfekt abgestimmt auf die Handlung. Besonders gefällt mir, wie subtil die Farbe Gelb eingebunden wurde – ein kleines Detail, das die Geschichte wunderbar widerspiegelt. Sehr schön gemacht!

Der Schreibstil: Der Schreibstil wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Raya und Lex erzählt. Die Kapitel haben mit 10 bis 20 Seiten eine perfekte Länge, sodass man gut durch die Geschichte gleitet. Der Schreibstil ist angenehm leicht, emotional und die Liebesgeschichte wird in einem schönen Tempo erzählt – nicht zu schnell, nicht zu langsam. Besonders mochte ich, dass sich diesmal der Mann zuerst verliebt. Im Zentrum steht Lex’ Bindungsangst und seine Schwierigkeiten, anderen Menschen zu vertrauen – ein Trauma aus seiner Vergangenheit, das ihn tief geprägt hat. Die Frage, ob er lernen kann, sich Raya zu öffnen, zieht sich spannend durch das gesamte Buch.

Die Hauptfiguren: Raya ist eine junge Collegestudentin mit dem Traum, eines Tages das Automobilunternehmen ihres Vaters zu übernehmen. Gemeinsam entwickeln sie ein solarbetriebenes Auto, doch die finanziellen Mittel werden knapp und die Firma steht kurz vor dem Bankrott. Die Windsor-Familie bietet einen Deal an: eine Fusion mit Windsor Mobiles – im Gegenzug eine arrangierte Ehe zwischen Raya und Lex. Ihr Vater wehrt sich, doch Raya willigt ein, zu groß ist ihr Traum. Raya und Lex verstehen sich von Anfang an gut, doch obwohl sie Gefühle entwickelt, lässt er sie nicht vollständig an sich heran. Ihre Frage bleibt: Kann sie seine harte Schale knacken?

Lex ist der jüngste Sohn der Windsor-Familie. Heimlich liest er auf dem Computer seiner Großmutter den Namen seiner zukünftigen Frau und beschließt, sie vor der arrangierten Ehe kennenzulernen. Von Beginn an ist er fasziniert von Raya und möchte sie zu seiner Frau machen. Doch er weiß, dass er ihr keine perfekte Ehe versprechen kann. Eine traumatische Beziehung hat ihn zerstört und sein Vertrauen in andere Menschen schwer beschädigt. Seine Entwicklung – vom verschlossenen Einzelgänger zum Mann, der sich langsam öffnet – war berührend und glaubwürdig.

Endfazit: "The Secret Fiancée" ist eine tolle Fortsetzung der Reihe. Der Schreibstil ist wie gewohnt leicht und flüssig, und man kommt schnell durch die Geschichte. Raya und Lex sind starke Protagonisten, die eine schöne Entwicklung durchlaufen. Problematisch fand ich allerdings, wie die Windsor-Familie mit Lex’ Kontrollzwang umgegangen ist – das hat mir an einigen Stellen etwas die Freude genommen. Das Happy End war dafür umso schöner. Wichtig: Die Reihe sollte unbedingt in der richtigen Reihenfolge gelesen werden. Ja, jedes Geschwisterkind bekommt sein eigenes Buch, aber die Geschichten gehen ineinander übergehen – Spoilergefahr!

Das Buch erhält von mir sehr gute 4 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür!

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Veröffentlicht am 16.07.2026

My Lady Jane

My Lady Jane
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Worum geht es?: Die komische, fantastische, romantische, völlig wahre Geschichte von Lady Jane Grey! Okay ... nicht wirklich. EDWARD ist der König von England. Doch er liegt auch im Sterben, was ungünstig ...

Worum geht es?: Die komische, fantastische, romantische, völlig wahre Geschichte von Lady Jane Grey! Okay ... nicht wirklich. EDWARD ist der König von England. Doch er liegt auch im Sterben, was ungünstig ist, da er erst sechzehn ist und viel lieber seinen ersten Kuss planen würde, als darüber nachzudenken, wer einmal seine Krone erben wird. JANE ist Edwards Cousine und viel mehr an Büchern als an Romantik interessiert. Zu Janes Unglück hat Edward ihre Hochzeit arrangiert, um die Thronfolge zu sichern. Allerdings ist an ihrem Verlobten etwas seltsam … GIFFORD ist ein Pferd. Das heißt, er ist ein Eðian (eth-y-un, für die Uneingeweihten). Jeden Tag bei Tagesanbruch wird er zu einem edlen Hengst, doch dann – bei Einbruch der Dunkelheit – wacht er stets mit einem Mund voller Heu auf. Das ist alles sehr würdelos! ABER SO RICHTIG ZUR SACHE GEHT ES, als Edward, Jane und G in eine gefährliche Verschwörung hineingezogen werden. Da das Schicksal des Königreichs auf dem Spiel steht, müssen unsere Helden selbst ein paar Verschwörungen anzetteln. Aber können sie ihren Plan durchziehen, bevor sie noch ihren Kopf verlieren?

Das Cover: Das Cover von "My Lady Jane" ist genial gewählt. Es vermittelt exakt das, was die Geschichte sein möchte: eine Mischung aus Historik und Humor. Die Gestaltung wirkt frech, verspielt und gleichzeitig historisch angehaucht – ein perfektes Zusammenspiel, das sofort neugierig macht. Wirklich well done!

Der Schreibstil: Der Schreibstil wird aus der Ich-Perspektive abwechselnd von verschiedenen Protagonisten erzählt. Der Ton ist humorvoll, oft mit einem Augenzwinkern, und macht schnell klar, dass dies kein historischer Roman ist, der streng an realen Ereignissen bleibt. Wer allerdings eine historisch akkurate Erzählung sucht, ist hier definitiv falsch. Das erste Drittel war für mich großartig – spritzig, unterhaltsam, clever –, ich habe die Seiten verschlungen. Danach zog sich das Buch und ich habe den Überblick bei so vielen Nebensträngen verloren.

Die Hauptfiguren: Jane ist eine junge Frau, die lieber liest, als sich mit der Suche nach einem Ehemann zu beschäftigen. Ihre Mutter hat sie schon mehrfach verlobt, doch nie kam es zur Hochzeit. Die Verlobung mit Gifford Dudley nimmt sie daher nicht ernst – bis die Hochzeit plötzlich unmittelbar bevorsteht. Jane versteht dieses Bündnis nicht, doch dann entdeckt sie die Wahrheit: Gifford ist ein Ethianer, der sich in ein Tier verwandeln kann – in seinem Fall ein Pferd. Tagsüber Pferd, nachts Mensch. Ethianer werden in England gejagt, und Gifford kann seine Verwandlung nicht kontrollieren. Jane soll ihm helfen, diesen Fluch zu brechen. Aus anfänglicher Abneigung entsteht Freundschaft und schließlich mehr.

Parallel dazu gibt es König Edward, der nach dem Tod seines Vaters viel zu jung den Thron übernimmt. Doch jemand trachtet ihm nach dem Leben. Sein Gesundheitszustand verschlechtert sich rapide, und die Frage steht im Raum: Wer will den König töten? Dieser Handlungsstrang bringt Spannung und politische Intrigen in die Geschichte.

Endfazit: Ich habe die Mini-Serie auf Prime Video geliebt und war sehr enttäuscht, als sie abgesetzt wurde. Umso schöner, dass es das Buch gibt – so konnte ich wieder in die Welt von Jane, Gifford und Edward eintauchen. Der Schreibstil ist spritzig und humorvoll, mir aber manchmal etwas zu viel. Es gibt sehr viele Charaktere und Nebenstränge, sodass ich mich frage, ob der Titel "My Lady Jane" wirklich passend ist. Jane rückt stellenweise stark in den Hintergrund, was mich etwas enttäuscht hat. Für Serien-Fans ist das Buch dennoch ein Gewinn: Es bleibt der Serie treu und geht sogar über deren Ende hinaus. Die Geschichte ist abgeschlossen und endet nicht offen. Für mich persönlich war es etwas zu überladen – weniger Nebenstränge oder eine Aufteilung auf mehrere Bände hätten der Geschichte gutgetan. Trotzdem ist es ein Buch, das ich jedem empfehlen kann, der etwas völlig anderes lesen möchte und die Serie mochte.

Das Buch erhält von mir gute 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 16.07.2026

Woman Down

Woman Down
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Worum geht es?: Der Shitstorm um die Verfilmung ihres Romans stürzte Bestsellerautorin Petra Rose in eine Schreibkrise. Sie hat erlebt, wie es sich anfühlt, wenn sich das Internet gegen einen wendet. Nur ...

Worum geht es?: Der Shitstorm um die Verfilmung ihres Romans stürzte Bestsellerautorin Petra Rose in eine Schreibkrise. Sie hat erlebt, wie es sich anfühlt, wenn sich das Internet gegen einen wendet. Nur mithilfe ihrer Kollegin Nora findet sie allmählich zur Normalität zurück: Sie geht wieder live online und mietet eine abgelegene Hütte am See, um endlich ihren nächsten Thriller zu schreiben.

Dann taucht er plötzlich auf.

Nathaniel, ein Detective, berichtet von einem verstörenden Ereignis in unmittelbarer Nähe. Er ist das Ebenbild des Cops in ihrem Roman – und heizt Petras Kreativität unerwartet an. Nie hat sie sich lebendiger gefühlt, als wenn er sie berührt. Doch das Spiel, auf das sie sich einlässt, ist gefährlich und bedroht ihre Existenz …

Das Cover: Das Cover von "Woman Down" konnte mich leider nicht überzeugen. Es wirkt für mich sehr nichtssagend und bleibt weit hinter dem zurück, was der dtv Verlag sonst an starken, aussagekräftigen Coverdesigns liefert. Hier hätte ich mir etwas Mutigeres oder Symbolträchtigeres gewünscht.

Der Schreibstil: Der Schreibstil hingegen war ein absolutes Highlight. Die Kapitel sind angenehm kurz – meist unter zehn Seiten – und die Geschichte steigt ohne langes Vorgeplänkel direkt in den Shitstorm rund um Petras Buchverfilmung ein. Ich habe das Buch regelrecht inhaliert und innerhalb weniger Tage beendet. Es ist spannend, spicy und besonders das letzte Drittel ist vollgepackt mit Plottwists, die mich komplett überrascht haben. Colleen Hoover schafft es, alle Charaktere so perfekt einzubinden, dass am Ende jedes Puzzleteil seinen Platz findet. Das war erzählerisch wirklich stark.

Die Hauptfiguren: Petra ist eine junge Autorin, die mitten in einer kreativen Krise steckt. Die Verfilmung ihres Bestsellers ist gefloppt – und das ausgerechnet wegen einer entscheidenden Änderung, der sie selbst zugestimmt hat. Die Bookcommunity ist außer sich, Petra meidet Social Media und die Öffentlichkeit. Sie soll ein neues Buch schreiben, doch die Inspiration fehlt. In einem abgelegenen Waldhäuschen sucht sie Ruhe, doch die Geschichte will nicht aus ihr herausströmen. Dann taucht Nathaniel auf – ein Polizist, der genauso aussieht wie der Protagonist in ihrem Kopf. Zwischen den beiden entsteht eine gefährliche, sexuelle Spannung, und Petra fragt sich, wie weit sie gehen würde, um wieder einen Bestseller zu kreieren. Die Affäre wird zunehmend riskant und Petra gerät in einen Strudel aus Begierde, Angst und Selbstzweifeln. Ich habe mit ihr mitgefiebert. Ja, sie macht Fehler – und zwar einige. Aber genau das macht sie so menschlich. Sie ist eine Frau, die mitten im Leben steht und sich danach sehnt, sich wieder jung, wild und lebendig zu fühlen.

Endfazit: Ich hatte große Angst, von diesem Buch enttäuscht zu werden – die vielen schlechten Rezensionen haben mich verunsichert. Rückblickend waren diese Befürchtungen völlig unbegründet. "Woman Down" ist großartig. Ich hatte sofort Flashbacks zu "Verity" und "Too Late", denn die Mischung aus Forbidden Romance und Thrill ist einfach perfekt gelungen. Die Plottwists am Ende haben mich komplett überrascht, der Schreibstil ist fesselnd und die spicy Szenen sind intensiv, ohne unangenehm zu wirken. Petra wird nicht den Preis für die sympathischste Protagonistin des Jahres gewinnen – und genau das soll sie auch nicht sein. Sie ist kantig, fehlerhaft, impulsiv und echt. Für mich ist das Buch ein Jahreshighlight. Ich hoffe sehr, dass Netflix, Amazon oder eine andere Produktionsfirma diese Vorlage im Auge hat – als Film könnte ich mir die Geschichte hervorragend vorstellen. Eine große Leseempfehlung von mir!

Das Buch erhält von mir begeisterte 5 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 16.07.2026

Wenn du bei mir bist

Wenn du bei mir bist
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Worum geht es?: Die junge Journalistin Kate wittert ihre große Chance, als der geheimnisvolle, öffentlichkeitsscheue Multimillionär R.J. Lawson endlich einem Interview zustimmt. Kaum auf seinem idyllischen ...

Worum geht es?: Die junge Journalistin Kate wittert ihre große Chance, als der geheimnisvolle, öffentlichkeitsscheue Multimillionär R.J. Lawson endlich einem Interview zustimmt. Kaum auf seinem idyllischen Weingut in Napa Valley angekommen, lernt sie den attraktiven Arbeiter Jamie kennen, und die beiden verlieben sich Hals über Kopf. Doch nach einer märchenhaft romantischen Woche ist Jamie plötzlich verschwunden, und Kate muss sich fragen, wer der Mann, der ihr Herz stahl, eigentlich wirklich ist.

Das Cover: "Wenn du bei mir bist" ist ein kleines Kunstwerk. Für mich gehört es zu den schönsten Büchern der Autorin. Die apricotfarbenen Töne wirken warm und einladend, und das Einmachglas mit der Lichterkette ist ein zauberhafter Eyecatcher. Es strahlt etwas Nostalgisches, Romantisches und zugleich Beruhigendes aus – einfach wunderschön.

Der Schreibstil: Der Schreibstil wird aus der Ich-Perspektive von Kate erzählt und ist sehr poetisch. Renée Carlino legt den Fokus klar auf die Charakterentwicklung und die langsam aufkeimende Beziehung zwischen Kate und Jamie. Besonders Jamies Vergangenheit fand ich spannend und stellenweise überraschend – sie verleiht der Geschichte Tiefe und Emotionalität. Insgesamt ist das Buch gefühlvoll, wenn auch nicht ganz so packend wie andere Werke der Autorin. Das Ende ist süß, aber sehr vorhersehbar, was die emotionale Wirkung jedoch nicht schmälert.

Die Hauptfiguren: Kate ist eine junge Autorin, die noch auf ihren großen Durchbruch wartet. Ihr Leben wirkt nach außen hin trostlos: eine Beziehung, die sie nicht erfüllt, mit einem Freund, dem die Karriere wichtiger ist als seine Freundin. Sie hat keine Familie und wenig Perspektive. Für Kate ist diese Normalität jedoch vertraut – sie ist es gewohnt, allein zu kämpfen und rechnet ohnehin damit, dass ihr Freund sie irgendwann verlassen wird. Ein Artikel über den mysteriösen Multimillionär R. J. Lawson könnte ihre Karriere verändern, doch über ihn weiß man so gut wie nichts. Ihre Aufgabe ist es, seine Geheimnisse zu entlocken – leichter gesagt als getan. Gleichzeitig fasziniert sie der Arbeiter Jamie auf dem Weingut von R. J. Lawson vom ersten Moment an. Was hat es mit ihm auf sich? Und wie soll Kate zwischen Artikel, Karriere und ihren Gefühlen navigieren?

Endfazit: "Wenn du bei mir bist" ist eine wunderschöne, zeitlose Geschichte, die ein klares Ja zum Leben und zur Liebe ausspricht. Jeder verdient die große Liebe – und Kate und Jamie verkörpern diese Botschaft auf süße, authentische Weise. Der Schreibstil ist poetisch und berührend, auch wenn der Mittelteil etwas schleppend wirkt. Die Liebesgeschichte ist warm, zart und voller Hoffnung. Ein Buch, das man immer wieder lesen kann. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

Das Buch erhält von mir sehr gute 4 von 5 Sternen.

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