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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.07.2017

Finde den Verrückten, sonst wirds böse enden!

Broken House - Düstere Ahnung
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Endlich einmal wieder ein Werk von Gillian Flynn, das meiner Meinung nach an ihren Erfolgsroman "Cry baby" anknüpfen konnte und mir bewiesen hat das sie nicht zu unrecht auf die Liste meiner Lieblingsautorinnnen ...

Endlich einmal wieder ein Werk von Gillian Flynn, das meiner Meinung nach an ihren Erfolgsroman "Cry baby" anknüpfen konnte und mir bewiesen hat das sie nicht zu unrecht auf die Liste meiner Lieblingsautorinnnen gehört.

Broken.House ist das Paradebeispiel für eine Kurzgeschichte! Die Charaktere sind allesamt etwas skuril genau wie die Geschichte als Gesantwerk, spannend bis zum Schluss.

Das typische offene Ende, wie es bei Kurzgeschichten meist üblich ist, hat mich komplett Überrascht und meine.Ahnungslosigkeit ist genauso hoch wie bei der Protagonistin selbst.


Eine Lesempfehlung gibt es für Broken House von mir aufjedenfall, die perfekte Lektüre für zwischendurch.

Veröffentlicht am 07.07.2017

Professor auf Verbrecherjagd

Ich finde dich
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"Ich finde dich" war mein erster Thriller von Harlan Coben und ich kann schon vorn weg sagen, das ich ein wenig enttäuscht bin. Ich habe bisher nur gutes über den Autor gehört und bin deshalb mit hohen ...

"Ich finde dich" war mein erster Thriller von Harlan Coben und ich kann schon vorn weg sagen, das ich ein wenig enttäuscht bin. Ich habe bisher nur gutes über den Autor gehört und bin deshalb mit hohen Erwartungen in diese Geschichte gestartet.

Jake Fisher, College Professor für den Fachbereich Politikwissenschaften, hat vor 6 Jahren seine große Liebe Nathalie das letzte mal gesehen. Kennen gelernt haben sich die beiden in einem abgeschiedenen Kunstrefugium und Jake erlebt die glücklichsten Wochen seines Lebens, bis Nathalie die Liason abruptabrupt beendet und einen anderen heiratet. Jake lässt es sich nicht nehmen persönlich zu ihrer Hochzeit zu gehen und sich selbst davon zu überzeugen, das er seine große Liebe an einen anderen verloren hat. Am Tag ihrer Hochzeit muss er Nathalie wiederwillig versprechen sie zu vergessen und nie wieder Kontakt zu ihm aufzunehmen.


Als Jake 6 Jahre später die Todesanzeige von Nathalies Ehemann liest, ist für ihn das Versprechen jedoch ungültigund er begibt such auf die Such nach der einzigen Frau die er je Geliebt hat.

Die Geschichte ist spannend und der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Jedoch bleibt die Handlung auf einem.gleichbleibenden spannungslevel und zeichnet sich meiner Meinung nach nicht durch besondere Spannungsmomente aus.

Alles in allem ein eher durchschnittlicher Thriller, der zwar durch einen guten Schreibstil überzeugen kann, gleichzeitig aber auch keine Höhepunkte liefert.

Veröffentlicht am 28.05.2017

Ein Insider berichtet: #aus der Klapse

Depression abzugeben
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Depressionen abzugeben von Uwe Hauck überzeugt nicht nur auf den ersten Blick mit einem optisch attraktiven Buchcover, sondern hat auch inhaltlich viel zu bieten.

Wer sich bisher gefragt hat, was es ...

Depressionen abzugeben von Uwe Hauck überzeugt nicht nur auf den ersten Blick mit einem optisch attraktiven Buchcover, sondern hat auch inhaltlich viel zu bieten.

Wer sich bisher gefragt hat, was es mit der oft als "neumodisch" bezeichneten Krankheit Depressionen auf sich hat, ist bei Uwe genau richtig. Mit viel schwarzem Humor und einer unheimlich sympathischen Art, nimmt er uns mit auf seine Reise im Kampf gegen seine Depressionen mit.

Anders als sonst üblich ist Depressionen abzugeben eine Geschichte die persönlicher und realer nicht sein könnte. Als Leser durchlebt man zusammen mit dem Autor und seiner Familie, in etwas mehr als 400 Seiten, eine der schwersten Zeiten ihres Lebens. Als die letzten Seiten des Buches langsam näher rückten, hatte man das Gefühl sich nach einer langen Reisen von einem guten Freund verabschieden zu müssen.

Für "Depressionen abzugeben" kann ich guten Gewissens eine 100%ige Leseempfehlung aussprechen. Von solchen Büchern bräuchte es mehr, denn Uwe Hauck hat geschafft, wovon der ein oder andere SPIEGEL Bestseller noch träumen darf. Er hat uns vor Augen geführt, das Literatur sowohl unterhalten kann, als auch zwischenmenschliche Barrieren, die geprägt durch Vorurteile und Unwissenheit sind, zum bröckeln bringen kann.

Dieses Buch ist keines das man innerhalb eines Tages weglesen kann. Man muss sich etwas Zeit nehmen, denn trotz Uwes erfrischendem Humor, ist es eine emotionale Achterbahnfahrt, die einen auch nach dem weglegen des Buches noch beschäftigt.

Zum Schluss bleibt mir nur noch zu sagen: Vielen Dank lieber Uwe, dass du dieses Buch geschrieben hast und uns die Möglichkeit gegeben hast an deiner Geschichte teilzunehmen.


  • Einzelne Kategorien
  • Erzählstil
  • Gefühl
  • Psychologie
  • Originalität
  • Cover
Veröffentlicht am 20.03.2017

Unerwartet

Ich bin kein Serienkiller
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Ich bin kein Serienkiller ist der Auftakt einer Trilogie von Dan Wells, angesiedelt im Thrillergenre. Es thematisiert den 15-jährigen John der früh merkt, das er anders ist als andere Menschen. Ihm fällt ...

Ich bin kein Serienkiller ist der Auftakt einer Trilogie von Dan Wells, angesiedelt im Thrillergenre. Es thematisiert den 15-jährigen John der früh merkt, das er anders ist als andere Menschen. Ihm fällt es schwer Beziehungen zu anderen Menschen einzugehen und beschäftigt sich stattdessen lieber mit Serienkillern. Seine Recherchen über Serienkiller veranlasst ihn dau anzunehmen er könnte selbst zu einem werden ,denn er hat nicht nur viele Charaktereigenschaftwn die übereinstimmen, sondern auch eine besondere Neigung zu Leichen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und in Verbindung mit der ansprechenden Gestaltung des Buches, ist es eine Geschichte die weder langatmigg noch langweilig ist. Jedch wartet der Autor nach etwa 100 Seiten mit einer ungewöhnlichen Handlung auf.

Ab diesem Zeitpunkt driftet die Geschichte leider von einer sehr interessanten und ungewöhnlichen Thriller in eine unglaubwürdige Mordserie mit starken Fantasy Elementen ab, die keine wirkliche Funktion haben.

Herausragend sind die analytischen Gespräche zwischen dem Jungen John und seinem Psychater Dr. Nebelin, die interessante Blickweisen in die Psyche von Serienkillern oder Mördern im allgemeinen zulassen.

Alles ist allen ist dieses Buch leider kein must-read, weshalb und ob es such lohnt die beiden Folgebäbde zu lessen stelle ich auch in Frage.

Veröffentlicht am 14.03.2017

Vervolgungswahn garantiert!

Cry Baby - Scharfe Schnitte
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Cry Baby, ist kein 08/15 Thriller wie er schon tausende Male geschrieben wurde. Mit Camille Preaker, die versucht die Schattenseiten ihrer Heimaststadt Wind Gap zu enthüllen und dabei selbst mit ihren ...

Cry Baby, ist kein 08/15 Thriller wie er schon tausende Male geschrieben wurde. Mit Camille Preaker, die versucht die Schattenseiten ihrer Heimaststadt Wind Gap zu enthüllen und dabei selbst mit ihren duneklsten Familiengeheimnissen konfrontiert wird, ist Gillian Flynn, der Bestsellerautorin von Gone Girl etwas ebenso faszinierendes wie abstoßendes gelungen.

Der Körper der jungen Journalistin Camille Preaker lässt sich lesen wie ein Buch- und das nicht im metaphorischen Sinn. Im Gesicht eines Menschens zu lesen wie in einem offenen Buch, bekommt hier eine ganz neue Bedeutung, denn auf Camilles Körper ist dies tatsächlich mühelos möglich. Klingt eigenartig? Ist es auch, denn unsere Protagonistin benutzt für Worte die ihr im Kopf rumschwirren nur beruflich Papier und Stift, im wahren Leben ritzt sie sie auf ihren Körper. Einzig allein eine kleine Stelle auf ihrem Rücken ist unversehrt.

Auch wenn die Geschichte relativ lange braucht um in Fahrt zu kommen, ist Camilles Körper nicht das schokierendste Detail des Buches. Auf den Spuren ihrer Vergangenheit wird es noch bizarrer, abgedrehter und vorallem ziemlich wahnsinnig.

Wer ist für die Morde verantwortlich die das kleine Städtchen Wind Gap heimsuchen? Ähnlich wie unsere Protagonistin selbst ist der Leser stehts in einen angenehmen Kokon uus Ahnungslosigkeit gehüllt und gerade wenn man denkt man habe endlich die letzten Puzzleteile zu einem logischen Ende zusammengesetzt, kommt alles dichwas ganz anders.

Kaum ein Thriller schafft es auf den letzten Seiten die ganze Geschichte noch einmal so unverhofft auf den Kopf zu stellen. Cry Baby schockiert und sorgt bis zur letzten Seite für Spannung. Das ist keine Geschichte die schnell in Vergessenheit gerät und genau deshalb gibt es hier eine klare Leseempfehlung aber Vorsicht, Verfolgungswahn garantiert! Einmal gelesen bleibt Camille Preaker und das Geheimnis von Wind Gap undwideruflich in Erinnerung.