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Veröffentlicht am 20.04.2020

Silvie

Die Schwestern vom Ku'damm: Wunderbare Zeiten
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Es ist der zweite Teil der Trilogie von Brigitte Riebe um die Thalheim-Schwestern und dieses Mal steht Silvie im Mittelpunkt der Erzählung. Wir befinden uns in den Jahren 1952-1957 in Berlin. Während für ...

Es ist der zweite Teil der Trilogie von Brigitte Riebe um die Thalheim-Schwestern und dieses Mal steht Silvie im Mittelpunkt der Erzählung. Wir befinden uns in den Jahren 1952-1957 in Berlin. Während für ihre Schwester Rieke stets das Kaufhaus im Mittelpunkt ihres Interesses stand, hat Silvie das Ziel beim Rundfunk "Karriere" zu machen. Da Oskar, Silvies Zwillingsbruder, nun von dem Vater mit so großen Befugnissen für das Geschäft ausgestattet worden ist, gibt es Schwierigkeiten im Familienimperium. Silvie indessen erlebt beruflich und privat einiges an Neuland.
Die Autorin erzählt in ihrem Roman ein Stück Zeitgeschichte, in dem sie historische Ereignisse und Personen in ihren Roman einwebt. Es geht um Politik, Wirtschaft, die Rolle der Frau, Sexualität, das Lebensgefühl inklusive Sorgen, Ängste aber auch Hoffungen sowie Aufbruch in eine neue Zeit. Auch die Musik und die Mode werden uns anschaulich vor Augen geführt. Trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs wird klar, auch wenn es Silvie nun beruflich gut geht. privat hat sie einige Päckchen zu tragen. Ob es nun um die Situation der Familienmitglieder im Osten geht, wo die Drangsalierungen weiter zu nehmen oder um die Familie nah um sie herum, überall gibt es zwischen viel Freude auch viele Schattenseiten. Silvie versucht ihr Glück zu finden, jedoch der Weg ist steinig.
Mich hat der Roman tief bewegt zurückgelassen und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Silvies Leben, und das der Menschen im Umkreis, Familie und Freunde, ging mir sehr nahe. Wenn ich zuvor Wirtschaftswunderzeit gehört habe, dann dachte ich an fröhliches Leben mit viel Schwung ähnlich den Petticoats, die ich dabei stets vor Augen hatte. Die vielen Facetten, die die Autorin nun aufzeigt, waren mir zum größten Teil gar nicht klar. Sehr gelungen ist auch die Zeittafel am Ende des Buches, mit dem mir als Leser noch mal alle historischen Ereignisse dieser Jahre in Erinnerung gerufen werden.
Ein wunderbares Buch und ich möchte den dritten Teil der Reihe um keinen Preis verpassen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.04.2020

Spannender und unterhaltsamer Krimi, der vielschichtig aufgebaut ist

Hainberg
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Ein Mann kommt zu Tode und die Kommissare Christian Heldt und sein Kollege Tomek Piotrowski beginnen mit den Ermittlungen.
Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen, denn er war tempo - und sehr facettenreich. ...

Ein Mann kommt zu Tode und die Kommissare Christian Heldt und sein Kollege Tomek Piotrowski beginnen mit den Ermittlungen.
Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen, denn er war tempo - und sehr facettenreich. Während die Kommissare gerade ihre höchst eigenen Probleme haben, d. h. Christian muss sich nach über einem Jahrzehnt als Alleinerziehender damit anfreunden, dass die Mutter seines Sohnes, nachdem sie ihn über ein Jahrzehnt mit ihm alleingelassen hat, wieder einen Platz in dessen Leben haben möchte. Sein Kollege hat stattdessen familiäre Probleme bezüglich seines Outings. Außerdem kommt es zu Spannungen im Team, da der Chef plötzlich mit einem neuen Mitarbeiter aufwartet und es auch ansonsten zu Eifelsüchteleien kommt.
Der Fall selber hat viele Verstrickungen und der Autor schaffte es mich auf völlig falsche Spuren zu locken. Ich bin vom logisch nachvollziehbaren Ende des Falles überrascht worden und das Privatleben der Kommissare hängt irgendwie in der Schwebe.
Ich werde diesen Autor nun auf meine eigene Favoritenliste setzen und gespannt auf einen hoffentlich weiteren Fall dieses Ermittlungsteams warten.
Fünf Sterne für einen gandiosen Krimi!

Veröffentlicht am 20.04.2020

Absolut grandioses Tagebuch "geschrieben" aus der Sicht eines Hundes

Mister Dog
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"Wuschel" wird der riesiger Zottelhund von seinem Frauchen genannt, ihres Zeichens eine alleinstehende Frau, die es gerne ruhig hat. "Wuschel" ist kein gewöhnlicher Hund, denn er "schreibt" Tagebuch und ...

"Wuschel" wird der riesiger Zottelhund von seinem Frauchen genannt, ihres Zeichens eine alleinstehende Frau, die es gerne ruhig hat. "Wuschel" ist kein gewöhnlicher Hund, denn er "schreibt" Tagebuch und erzählt von seinen Gedanken und seinem Leben. Als Frauchen nun wieder mal beschließt auf Reisen zu gehen, stellt sich die Frage, wohin mit Wuschel und Frauchen versucht ihren Hund nun bei ihrem Neffen unterzubringen.
Auf grandiose und sehr unterhaltsame Weise erzählt die Autorin Sabine Zett in ihrem Buch aus der Sicht des Hundes aus dessen Leben bei Frauchen und dann bei der Familie des Neffen. Alles ist sehr schön illustriert nebst verschiedenen Schriftgrößen oder fett gedruckt, um die Aussagen des Hundes bzw. dessen Beschreibungen zu unterstreichen. Besonders gut haben mir viele Formulierungen der Autorin gefallen und zu dem der Wortwitz, den der Hund innehatte. Ein Buch, was groß und klein zum Schmunzeln bringt und zu gerne möchte wohl nun jeder einen Hund wie Wuschel oder "Mister Dog" haben.
Geniale Unterhaltung!

Veröffentlicht am 20.04.2020

Spannender Thriller

Der Blütenjäger: Thriller
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Zwei junge Frauen werden innerhalb weniger Tage tot - erschossen im Abendkleid- im Wald aufgefunden. Neben ihnen legt der Täter eine Blume und ein Foto, auf dem sie lebend zu sehen sind.

Laura Kern ...

Zwei junge Frauen werden innerhalb weniger Tage tot - erschossen im Abendkleid- im Wald aufgefunden. Neben ihnen legt der Täter eine Blume und ein Foto, auf dem sie lebend zu sehen sind.

Laura Kern nimmt mit ihrem Partner die Ermittlungen auf.
Mich hat dieser Thriller von Anfang an gepackt, Ich finde die Spurensuche äußerst faszinierend, sowie die Rückblenden in die Vergangenheit vor zwanzig Jahren, als ein kleiner Junge bei einem Todesfall verdächtigt wird. Die Autorin hat es geschafft, dass ich meine Vermutungen bezüglich des Täters und dessen Motivation, ständig neu überdenken musste und ich bis zum Schluss mitgefiebert habe. Fünf***** Sterne für ein spannendes, abwechsllungsreiches Lesevergnügen mit vielschichtigen Charakteren und einem interessanten Fall mit vielen Details!

Veröffentlicht am 20.04.2020

Genialer Thriller

Wenn ich tot bin
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Vor zehn Jahren wurde die damals 9 jährige Madelin entführt. Nun ist ihr die Flucht gelungen und Susan kann ihre Tochter wieder in die Arme schließen. Kurze Zeit später ist Madelin wieder verschwunden, ...

Vor zehn Jahren wurde die damals 9 jährige Madelin entführt. Nun ist ihr die Flucht gelungen und Susan kann ihre Tochter wieder in die Arme schließen. Kurze Zeit später ist Madelin wieder verschwunden, der Stiefvater wurde niedergestochen und liegt schwerverletzt auf dem Küchenboden. Harper, die jüngere Tochter, spricht kein Wort mehr. Gerade eben dachte Tom Detective Inspector bei Scotland Yard, dass der Fall Madelin, der
ihn die ganzen Jahre nie losgelassen hat, ein gutes Ende genommen hat und nun bricht alles zusammen.

Gemeinsam mit seiner Kollegin Kate nimmt er die Ermittlungen auf, Wo ist Madelin? Was ist passiert? Warum schweigt Harper?

Dieser Thriller zeichnet sich einerseits durch die wundervollen Beschreibungen der schottischen Highlands aus - ich spüre die besondere manchmal fast mystische Atmospäre - andererseits bin ich absolut gefesselt von den stetigen Wendungen, die die Ermittlungen nehmen bzw. die Story an sich.

Sehr geschickt lässt die Autorin immer neue Hinweise einfließen, so dass ich nie aufhöre zu rätseln. Dabei lasse ich mich von ihr aufs "Glatteis" führen. Ein, in meinen Augen, perfekter Thriller, der mit einem gelungenem Ende aufwartet.

5 Sterne von mir - ich hätte in dem Fall gerne mehr vergeben!