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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.04.2020

Merkwürdiger Todesfall in einer Seniorenresidenz

Elbgift
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Es ist ein neuer Fall für die drei Ermittler Peter Brandt, Hauke Thomsen und Philip Goldberg.
In einer sehr noblen Seniorenresidenz stirbt eine Bewohnerin ganz plötzlich und unerwartet. Herzversagen wird ...

Es ist ein neuer Fall für die drei Ermittler Peter Brandt, Hauke Thomsen und Philip Goldberg.
In einer sehr noblen Seniorenresidenz stirbt eine Bewohnerin ganz plötzlich und unerwartet. Herzversagen wird attestiert, aber ihre Freundin Bärbel, auch Peter mit dem sich Henriette angefreundet hatte, und der bei der Polizei tätig ist, haben Zweifel an der Todesursache.
Bei den Ermittlungen kann ich als Leser eintauchen in die Welt der noblen Seniorenresidenz und bekomme Einblicke hinter die Fassade. Es wird sehr spannend, denn nicht nur der Hausarzt von Henriette verschwindet, Akten tauchen auf nebst anderer ungeahnter Verstrickungen. Trotz der ernsten Thematik kommt auch der Humor nicht zu kurz, denn einige Aussprüche, Beschreibungen und Gedanken lassen mich schmunzeln.
Insgesamt ein spannender Fall mit einer sehr ernstem Hintergrund, jedoch auch humorvollen Untertönen. Eine glungene Mischung für die ich fünf Sterne vergebe.

Veröffentlicht am 20.04.2020

Kurzweiliger Ruhrgebietskrimi

Zechentod
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Andy Goretzka, ein ehemaliger Bergarbeiter, verschwindet spurlos und seine Ehefrau klagt ihrer Nachbarin ihr Leid, da die Polizei ihr noch nicht zu helfen vermag. Die Nachbarin ist Oma Kwatkowiak, die ...

Andy Goretzka, ein ehemaliger Bergarbeiter, verschwindet spurlos und seine Ehefrau klagt ihrer Nachbarin ihr Leid, da die Polizei ihr noch nicht zu helfen vermag. Die Nachbarin ist Oma Kwatkowiak, die Oma von Liesa, ihres Zeichens Psychologiestudentin. Sie begibt sich auf Bitten ihrer Oma ins Arbeitszimmer des verschwundenen Nachbarn und stösst dort mit Timo, dem Sohn, des Vermissten, im wahrsten Sinne des Wortes zusammen. Gemeinsam begeben sie sich auf Spurensuche.
Der Kriminalroman ist unterhaltsam geschrieben und erzählt sehr anschaulich wie es in einer Bergarbeitersiedlung aussieht und auch die Optik der Bewohner wird sehr genau beschrieben. ich habe mich viele Jahre zurückversetzt gefühlt, da ich Wachstuchtischdecken und Kittelschürzen auch von damals kenne. Sprachlich ( Oma ist natürlich "Omma") bringt die Autorin das Ruhrgebiet auch gut herüber, wenn man es auf die Bergarbeiter und die Arbeiterschicht im allgemeinen bezieht. Ich, die die Sprache verstehe, hätte gerne ein wenig mehr davon gehabt, da es für mich dann authentischer gewirkt hätte, aber dadurch hätten es " Fremdsprachler" schwerer gehabt.
Sehr schön fand ich die Erklärungen bezüglich der Schutzpatronin der Bergleute, der heiligen Barbara.
Die Auflösung der Geschichte hat mich dann überascht, da die Autorin geschickte falsche Fährten gelegt hatte.
Vier Sterne von mir!

Veröffentlicht am 20.04.2020

Wer steckt hinter dem Verschwinden des kleinen Luca?

Als Luca verschwand
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Mitten am Tag verschwindet der kleine Luca aus seinem Kinderwagen, als seine Mutter mit seinem Bruder in einem Drogeriemarkt einkaufen geht. Ziemlich schnell gerät eine Frau unter Verdacht, die Kindern ...

Mitten am Tag verschwindet der kleine Luca aus seinem Kinderwagen, als seine Mutter mit seinem Bruder in einem Drogeriemarkt einkaufen geht. Ziemlich schnell gerät eine Frau unter Verdacht, die Kindern Lollys schenkt. Wer ist sie und wo ist sie? Während sie nach der Frau suchen ebenso wie nach Zeugen, die den Jungen zuletzt gesehen haben, lernen wir auch die Familie des kleinen Luca näher kennen.
Ich habe mich ziemlich schwer getan mit den vielen Personen innerhalb und außerhalb der Familie, die ich nur schwer zuordnen konnte, insbesondere da auch Verstrickungen zur Polizei bestanden. In meinen Augen waren es zu viele Komponenten, so dass mich das Ende der Geschichte bezüglich des Verschwindens von Luca nicht so überrascht hat, dagegen aber was noch alles drum herum passiert ist. Es waren mir zu viele Schicksale in einer Geschichte. Für mich war es einer der schwächeren Romane von der Autorin Petra Hammesfahr, deswegen 2,5 Sterne aufgerundet 3!

Veröffentlicht am 20.04.2020

Grandioses Buch für alle, die sich für die Wirkung von Pfanzen interessieren

Dort oben sehe ich euch wachsen
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Dieses Buch ist eine quasi nicht versiegende Quelle über das Wissen von Bäumen, Sträuchern und Pflanzen, wobei es in erster Linie um Heilkräuter geht bzw. um die heilende Wirkung der Gewächse. Dier Autorin ...

Dieses Buch ist eine quasi nicht versiegende Quelle über das Wissen von Bäumen, Sträuchern und Pflanzen, wobei es in erster Linie um Heilkräuter geht bzw. um die heilende Wirkung der Gewächse. Dier Autorin beschreibt mit viel Liebe zu Detail die einzelen Pflanzen, zählt typische Merkmale auf, gibt aber auch Hinweise auf die "Verwechslerpflanzen", damit man sich sicher ist bei Bestimmung der Pflanze, die man vor sich hat. Dies alles unterlegt sie mit Bildern. Des weiteren gibt es eine Tabelle, die Auskunft gibt, wofür die Pflanze gut bzw. in wie weit unserer Gesundheit dienlich sein kann. Dann gibt es auch noch Anleitungen, wie man die Pflanze, Früchte, Kräuter etc. für die Herstellung von Salben, Seifen etc. nutzen kann . Ein kleines handliches Booklet für den Wanderrucksack ist auch dabei, damit man unterwegs die Kräuter etc. bestimmen kann und auch sammeln kann.
Dieses Buch sollte in keinem Regal von Menschen, die sich für dieses Thema interessieren, fehlen. Fünf Sterne sind für dieses Buch eigentlich zu wenig!

Veröffentlicht am 20.04.2020

Lebensumbrüche

Neuanfang in Dolphin Bay
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Sarah Pearson ist 47 Jahre alt und vor zwei Jahren hat sich ihr Leben von einem auf den anderen Tag dramatisch verändert. Bei Freunden aus Irland will sie Kraft tanken und ausspannen. Auch Nicholas, Anfang ...

Sarah Pearson ist 47 Jahre alt und vor zwei Jahren hat sich ihr Leben von einem auf den anderen Tag dramatisch verändert. Bei Freunden aus Irland will sie Kraft tanken und ausspannen. Auch Nicholas, Anfang 50, ist einer Neufindungsphase, aufgrund einer Ehe, in der es kriselt. Beide lernen sich kennen, verlieben sich, doch wird die neue Liebe auf eine harte Probe gestellt.
Das Flair der grünen Insel hat mich sofort in ihren Bann gezogen, ebenso wie das wunderschöne Cottage, was Sarah für ihre Auszeit bucht.
Zu Beginn schrieb die Autorin in kurzen Sätzen und Kapiteln, dadurch erschien es mir eher stakkatomäßig, wobei sich das änderte und sie längeren Sätze, Kapiteln und intensiveren Beschreibungen den Vorzug gab.
Mit der Geschichte von Sarah und Nicholas tat ich mich dagegen ein wenig schwerer. Während ich mich in Nic gut hineinversetzen konnte und auch den Teil der Liebesszenen wunderschön beschrieben fand - traumhaft, fiel mir der Zugang zu Sarah schwerer. Es fehlte mir der emotionale Zugang, da ich ihr Handeln, Verhalten und ihre Aussagen manchmal nicht nachvollziehen konnte.
Insgesamt gesehen geht alles, was die Liebe und Beziehung zwischen Sarah und Nicholas betrifft, aber auch Entscheidungen, die von unterschiedlichen Protagonisten getroffen werde, recht fix. Mir in dieser Hinsicht oft zu schnell, was ich mir aber damit erkläre, dass die Autorin mich als Leser dadurch indirekt darauf hinweist, wie kurz das Leben ist und das ich es entscheidend mitgestalten kann. Dies wiederherum ist richtig und wichtig, außerdem würde die Geschichte im Roman sonst nicht so schnell vorangehen.
Besonders positiv zu erwähnen sind die irischen Freunde, das Ehepaar Connie und Finlay, sowie einige andere Protagonisten z. B. Maureen und Alex die einen hohen Unterhaltungswert hatten und erstgenannte sowie letztgenannter mir äußerst sympathisch sind.

Ein kleiner Kritikpunkt von mir ist, dass trotz Schicksalsschläge, mir einiges manchmal zu rosarot und märchenhaft ist.

Der Roman endet quasi mit einem Cliffanger ......denn nun möchte ich wissen, wie das Leben weitergeht.

Mit der Sternvergabe habe ich mich schwer getan ......ich bin hin und her gerissen..... 3,5 Sterne - aufgerundet 4 Sterne, wobei Alex als Protagonist 5 Sterne verdient hätte.
Eine Leseempfehlung für alle, die schicksalsträchtige Liebesromane, in denen einiges traum- und märchenhaft ist, mögen.