Cover-Bild Zechentod

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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Gmeiner-Verlag
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 14.08.2019
  • ISBN: 9783839225202
Sylvia Sabrowski

Zechentod

Kriminalroman
In Bottrop schließt die letzte Zeche. Als der ehemalige Bergarbeiter Andy Goretzka spurlos verschwindet, beginnt die Psychologiestudentin Liesa Kwatkowiak zu ermitteln. Zusammen mit Timo, Computernerd und Sohn des Vermissten, stößt sie auf den rätselhaften Todesfall eines jungen Bergmanns in den neunziger Jahren. Ist der Steiger Schleheck ein kaltblütiger Mörder? Während der Steinkohlenbergbau zu Grabe getragen wird, gerät Liesa selbst in Gefahr. Es droht der Fall ins Bergfreie - in den Tod …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.10.2019

Kohle und Tod

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Erst seit kurzem sind die deutschen Zechen zu, wird in Deutschland keine Steinkohle mehr gefördert. Nicht mal ein Jahr ist der offizielle Festakt her, der in diesem Buch so eindringlich beschrieben wird. ...

Erst seit kurzem sind die deutschen Zechen zu, wird in Deutschland keine Steinkohle mehr gefördert. Nicht mal ein Jahr ist der offizielle Festakt her, der in diesem Buch so eindringlich beschrieben wird. Selbst mir ging diese Schilderung sehr zu Herzen, das war schon emotional – wie muss es dann erst für die Betroffenen gewesen sein?
Dieser Frage geht dieser Roman nach, der gleichzeitig ein Zeitdokument ist, aber auch ein guter Krimi, der mir gut gefallen hat. Ich musst erst einmal warm werden mit den Figuren und ihren Eigenarten, aber dann hat mir der Fall sehr gut gefallen und mich neugierig gemacht. Ich denke, dieses Buch kommt in mein Behalteregal, auch wenn dort der Platz inzwischen schon sehr begrenzt ist.
Gut fand ich, dass so viele verschiedene Dinge gemischt werden, dadurch bekommt die Geschichte so richtig Schwung und ist sehr realitätsnah. Die beiden Hauptfiguren stehen in einem interessanten Spannungsverhältnis zu einander, Liesa hat so ihre ganz eigenen Probleme und muss erst den kürzlichen Tod ihrer Mutter verkraften, dann die Schließung des Bergwerks und der Kriminalfall... Das alles ergibt ein interessantes Buch, das die jüngste deutsche Geschichte beschreibt, spannend ist und zugleich viel Lokalkolorit bietet.
Ich bin gespannt auf den Nachfolger, darauf freue ich mich schon!

Veröffentlicht am 01.10.2019

Unter Tage passiert so einiges......

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MEINE MEINUNG
Bei diesem Buch ist man sofort mitten im geschehen.
Andreas Goretzka, ein ehemaliger Bergarbeiter, ist verschwunden. Martina seine Frau, vermisst ihn und vermutet das schlimmste.
Eine Freundin ...

MEINE MEINUNG
Bei diesem Buch ist man sofort mitten im geschehen.
Andreas Goretzka, ein ehemaliger Bergarbeiter, ist verschwunden. Martina seine Frau, vermisst ihn und vermutet das schlimmste.
Eine Freundin von ihrer Tochter, die Liesa, die soll helfen ihn wieder zu finden. Die Psychologiestudentin lässt sich nicht lange bitten und beginnt sofort zu ermitteln.

Dieses Buch macht auch zwei Gründen unwahrscheinlich Spaß und gute Laune.
Die Autorin hat eine sehr humorvolle Art, den Leser hier zu fesseln und an den Fall zu binden. Ja, auch bei ernsten Themen kann ein bischen Humor nicht schaden. Die Mischung aus den Komponenten ist der Autorin hier sehr gut gelungen und sie hat hier eine gute Balance gefunden.

Wir lesen zwischen den einzelnen Kapiteln immer wieder in kursiver Schrift kurze Abschnitte, in denen etwas passiert. Um dieses Geschehen geht es dann auch und diese kurzen Einwürfe sorgen dann auch für die entsprechende Spannung.
Auch das hat die Autorin super gelöst. So lässt man die Spannung nie außer Acht und man verliert sie nicht aus den Augen.

Von mir gibt es hier 4 Sterne, da mir manche Sachen doch zu unrund waren. Der Studiengang von Liesa wurde zwar erwähnt, war hier aber für mich nicht wichtig und auch nicht ausschlaggebend.

Wer gerne Krimis liest, die auch eine Prise Humor in sich tragen, der ist mit diesem Buch hier richtig bedient. Es lässt sich wunderbar lesen und ist nicht so brutal wie so manch anderer Krimi.

Bluesky_13
Rosi

Veröffentlicht am 23.09.2019

Glück auf, der Steiger kommt...

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Die Psychologiestudentin Liesa Kwatkowiak hätte wohl selbst nicht gedacht, dass sie mal in einem Vermisstenfall ermitteln wird. Der ehemalige Bergarbeiter Andy Goretzka ist spurlos verschwunden ...


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Die Psychologiestudentin Liesa Kwatkowiak hätte wohl selbst nicht gedacht, dass sie mal in einem Vermisstenfall ermitteln wird. Der ehemalige Bergarbeiter Andy Goretzka ist spurlos verschwunden und Liesa beschließt sich mit Timo, dem Sohn des Vermissten, auf die Suche zu begeben. Dabei stoßen die Beiden auf den rätselhaften Tod eines Kumpels aus den 90ern. Hatte Andy eventuell etwas mit dem vermeintlichen Unfall zu tun? Ging dort etwas nicht mit rechten Dingen zu?

Die Autorin Sylvia Sabrowski hat mit "Zechentod" ein spannendes Krimi-Debüt mit viel Lokalkolorit veröffentlicht. Sie erzählt die Geschichte in einem temporeichen und gut zu lesenden Schreibstil, der den Leser auch Dank der eingefügten Mundart in die tiefen Regionen des Ruhrgebiets entführt. Man kann schnell erkennen, dass die Autorin weiß wovon sie schreibt, da sie in Bottrop geboren und in einer Bergarbeiterfamilie groß geworden ist. Es gelingt ihr aus meiner Sicht sehr gut, den Charme dieser traditionsreichen Region in die Geschichte zu übertragen. Der Spannungsbogen wird mit dem Verschwinden von Andy Goretzka aufgebaut und nicht über blut-rünstige Taten, sondern über die kurzweiligen Ermittlungen auf einem guten Niveau gehalten. Sylvia Sabrowski gelingt es mit einer wohldosierten Portion Humor die Atmosphäre stets auf einem lockeren Niveau zu halten. Das fulminante Finale konnte mich dann noch einmal überraschen und die Geschichte für mich gelungen abschließen.

Insgesamt ist "Zechentod" aus meiner Sicht ein spannender und unterhaltsamer Regionalkrimi, der dem Leser das Ruhrgebiet etwas näher bringt und Lust auf weitere Fälle gemacht hat. ICh empfehle das Buch daher gerne weiter und bewerte es mit guten vier von fünf Sternen.

Veröffentlicht am 23.09.2019

Tolle Idee

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" Wir Bergleut sein´s, kreuzbrave Leut, denn wir tragen das Leder vor dem Arsch bei der Nacht und saufen Schnaps."
Zechentod von Sylvia Sabrowski ist ein unblutiger Regionalkrimi mit Informationen zum ...

" Wir Bergleut sein´s, kreuzbrave Leut, denn wir tragen das Leder vor dem Arsch bei der Nacht und saufen Schnaps."
Zechentod von Sylvia Sabrowski ist ein unblutiger Regionalkrimi mit Informationen zum Zechensterben und deren Kumpel.
Prosper Haniel in Bottrop ist die letzte Steinkohlezeche die geschlossen wird. Es ist ein Krimi Debüt erschienen im Gmeiner Verlag aufgeteilt in 27 Kapitel auf 215 Seiten. Sylvia Sabrowski schafft es reelle Informationen zur Zeche und ihren Kumpeln zu liefern ebenso wie fiktives zu erfinden und diese Dinge gekonnt zu einem raffinierten Krimi zu verweben. Ich hatte lange keinen Plan wie die Dinge denn nun zusammenhängen und war am Ende ziemlich überrascht.
Die letzte Zeche schließt. Ex Bergmann Andy Gortzka verschwindet und Psychologiestudentin Liesa Kwatkowiak ermittelt.
Hier gelingt es gut den Ruhrpott darzustellen. Mit den Charakteren und vor allem der beschriebenen Ortschaften. Bis jetzt war mir alles was mit Zechen zu tun hat gänzlich unbekannt und deswegen habe ich die Infos dazu regelrecht eingesogen. Die Zeche selbst und die Häuschen der Kumpel, die Uniform des Steigers und die Barbara Statue, alles so dargestellt das ich jedes Teil bildlich vor Augen hatte. Für den Ruhrpottslang sorgt Oma Kwatkowiak und auch hier wird am Küchentisch ermittelt. Die Wachstischtuchdecke nicht zu vergessen. Das sind dann die Stellen zum Schmunzeln.
Die Idee so einen unblutigen Krimi entstehen zu lassen ist in meinen Augen sehr gut gelungen.

Veröffentlicht am 20.09.2019

Schicht im Schacht

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Klappentext:

In Bottrop schließt die letzte Zeche. Als der ehemalige Bergarbeiter Andy Goretzka spurlos verschwindet, beginnt die Psychologiestudentin Liesa Kwatkowiak zu ermitteln. Zusammen mit Timo, ...

Klappentext:

In Bottrop schließt die letzte Zeche. Als der ehemalige Bergarbeiter Andy Goretzka spurlos verschwindet, beginnt die Psychologiestudentin Liesa Kwatkowiak zu ermitteln. Zusammen mit Timo, Computernerd und Sohn des Vermissten, stößt sie auf den rätselhaften Todesfall eines jungen Bergmanns in den neunziger Jahren. Ist der Steiger Schleheck ein kaltblütiger Mörder? Während der Steinkohlenbergbau zu Grabe getragen wird, gerät Liesa selbst in Gefahr. Es droht der Fall ins Bergfreie - in den Tod …

Leseeindruck:

Mit "Zechentod" von Autorin Sylvia Sabrowski liegt dem Leser ein wahrlich spannender und rätselhafter Ruhrpott-Krimi vor. Wie man dem Klappentext ja bereits entnehmen kann, ist in Bottrop Schluss mit Schicht im Schacht: Die letzte Zeche schließt und einer der Bergleute verschwindet spurlos: Der ehemalige Bergmann Andy Goretzka. Die Psychologiestudentin Liesa Kwatkowiak nimmt gemeinsam mit dem Sohn Timo des Vermissten die Ermittlungen auf. Ist er einfach nur abgehauen oder liegt gar ein Gewaltverbrechen vor?

Dieser Krimi ist sehr gut konstruiert und richtig schön verstrickt mit schicklich gelegten Blindspuren und jede Menge Spannung. Gegen Ende hin löst sich der Krimi schlüssig und fesselnd auf. Das Cover mit der Bottroper Zeche Prosperität Haniel könnte treffender kaum gewählt sein.

@ esposa1969