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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.11.2019

Sehr spannender Kriminalroman

Schonungslos offen
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Der Kriminalroman "Schonungslos offen..." von Irene Matt beginnt mit dem Arbeitsalltag der Kriminalkommissarin Alexandra Rau, die einen Täter verhaftet hat und sich gemeinsam mit ihrem Kollegen Isidor ...

Der Kriminalroman "Schonungslos offen..." von Irene Matt beginnt mit dem Arbeitsalltag der Kriminalkommissarin Alexandra Rau, die einen Täter verhaftet hat und sich gemeinsam mit ihrem Kollegen Isidor Rogg nun sogleich an einen neuen Ort und dem Fundort der Leiche eines jungen Mannes begeben muss. Sie stecken noch in den Anfängen der Ermitllungen, als sie zusätzlich sich mit der Vermisstenmeldung einer jungen Frau befassen müssen.

Der Kriminalroman hat parallel zu den Ermitllungen rund um Alexandra Rau und ihren Kollegen noch einen weiteren Erzählstrang und zwar die Protokolle von Therapiestunden. Als Leser erfahre ich nun schnell mit wem ich es zu tun habe und bin damit den Ermittlern im Vorteil, die noch völllig im Dunkeln tappen. Ein weiteres Merkmal ist das zügige Tempo der Emittlungen, die ich durch sehr gute Beschreibungen, bildlich vor mir sah. Dazu kommt, dass ich recht schnell eine genaue Vorstellung von Alexandra Rau, aber insbesondere von Isidor Rogg, hatte, den ich mit seinen "Marotten" und durch sein besonderes Einfühlungsvermögen und Umgang mit Situationen, sofort in mein Herz geschlossen habe. Irene Matt schafft es ihren Figuren - auch den Randfiguren, eine besondere Tiefe zu geben. Es kommt keine Sekunde Langeweile auf, sondern der Kriminalroman ist äußerst spannend. Der Stress für Alexandra Rau nimmt stetig zu und ich leide mit ihr unter dem psychischen Terror, dem sie ausgesetzt wird.

Ein überaus spannender Kriminalroman, der schon Elemente eines Psychothrillers beinhaltet!

Von mir eine glasklare Leseempfehlung ! Fünf Sterne!

Ich selber werde jetzt erst einmal "Nichts drin?" von Irene Matt - ebenfalls mit Alexandra Rau - auf meine Weihnachtswunschliste setzen.


Veröffentlicht am 30.10.2019

Genialer Thriller mit nervenaufreibenden Ermittlungen

Dunkle Botschaft: Thriller
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Der vierte Fall für Julia Schwarz - ihres Zeichens Gerichtsmedizinerin - ist bizarr. Ein verrmeintlicher Unfall einer jungen Frau in einer Badewanne erweist sich als Mord, bei dem der Täter eine Botschaft ...

Der vierte Fall für Julia Schwarz - ihres Zeichens Gerichtsmedizinerin - ist bizarr. Ein verrmeintlicher Unfall einer jungen Frau in einer Badewanne erweist sich als Mord, bei dem der Täter eine Botschaft beim Opfer hinterlässt, was auf auf weitere Opfer schließen lässt, wenn das Rätsel nicht gelöst wird.

Catherine Shepard erweist sich als Meisterin ihres Fachs, denn sie lässt mich als Leser keine Minute zu Ruhe kommen und spielt mit mir, ebenso wie der Täter, in dem sie mir unterschiedlichste Hinweise gibt und Spuren verfolgen lässt. Ein geschickter Schachzug sind auch die Rückblicke in die Kindheit eines Jungens, der auf perfide Weise von seinem Großvater unter Druck gesetzt und gequält wird. Julia "schert" mal wieder aus Ihrer Rolle als Gerichtsmedizinerin aus, in dem sie sich selber auf Spurensuche begibt. Dies baut zwar eine ungeheure Spannung auf, aber gleichzeitig hätte ich mir hier mehr Zusammenspiel und Einsatz des Kommissars gewünscht. Dem Thriller schadet dies jedoch nicht. Ich habe höchst unterhaltsame, spannende Lesestunden gehabt, die mich um meine Nachtruhe gebracht haben.

Absolute Leseempfehlung - auch für Neueinsteiger geeignet!

Veröffentlicht am 23.10.2019

Wundervoll erzählte Geschichte - nicht nur für Pferde- und Islandliebhaber

Mein Feuerpferd - Sturmfohlen
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In ihrem zweiten Teil "Sturmfohlen" aus der Reihe "Mein Feuerpferd" erzählt Chantal Schreiber die Geschichte von der 10jährigen Eva weiter, die erneut zu Besuch bei ihrem Vater Magnus, dessen Ehefrau ...

In ihrem zweiten Teil "Sturmfohlen" aus der Reihe "Mein Feuerpferd" erzählt Chantal Schreiber die Geschichte von der 10jährigen Eva weiter, die erneut zu Besuch bei ihrem Vater Magnus, dessen Ehefrau Hrönn und ihrem Halbbruder Björn auf Island ist. Während im ersten Teil die Kennenlerngeschichte zwischen Eva und Hrönn, Island, den Pferden etc. sowie außerdem eine spannende Rettungsaktion im Vordergrund stand, geht es dieses Mal verstärkt, um das Verhältnis zwischen Hrönns 12jähriger Nichte Emma und Eva, sowie die Schwierigkeiten, die daraus für die "Patchworkfamilie" entstehen. Außerdem spielen natürlich auch die Pferde, die beide Mädchen sehr lieben und imposante Naturschauspiele auf Island eine Rolle.

Auch dieses Mal kommt es zu spannenden und berührenden Momenten.

Die Geschichte mit ihren Protagonisten, ganz egal, ob es sich um Menschen oder Tiere handelt, kommt sehr authentisch herüber und so vergesse ich beim Lesen, dass ich sie leider im wirklichen Leben nicht treffen, nicht miit ihnen sprechen oder sie nicht streicheln kann. Das Besondere des Buches in meinen Augen sind die vielen Kleinigkeiten, die die Autorin mit einer gewissen Leichtigkeit in die Story einstreut, aber durch die die Tiefe entsteht. Kleinigkeiten, wie die Namen der Weihnachtsmänner - kurze, knackige Beschreibungen der Geschenke - Darstellungen der inneren Monologe/der Gedanken von Eva - die Whatsappnachrichten zwischen Eva und ihrer Mutter oder Salka, der isländischen Freundin, natürlich die Pferde u. v. m.

Das Gesamtpaket ist ein überaus gelungens Buch mit der Thematik Trennung, Patchworkfamilie, "Zickenkrieg", Verzeihen, ISLAND, Pferde und Glück.
Das Buch machte mich nämlich glücklich beim Lesen! Man kann es sicherlich gut ohne Kenntnisse des ersten Teils lesen, aber dann verpasst man ein weiteres wunderbares Buch.

Ich hoffe auf einen dritten Teil mit Eva, Island und den Pferden!

Fünf Sterne*****

Veröffentlicht am 20.10.2019

Leicht kitschige Liebesgeschichte

Perfectly Broken (Bedford-Reihe 1)
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Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil mir die Leseprobe und der Klappentext sehr gut gefallen haben. Eine junge Frau verliert die Liebe ihres Lebens und sie bleibt zurück allein mit ihrer Trauer. ...

Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil mir die Leseprobe und der Klappentext sehr gut gefallen haben. Eine junge Frau verliert die Liebe ihres Lebens und sie bleibt zurück allein mit ihrer Trauer. Nach einem Jahr beschließt Brooklyn, dass es evtl. gut tut Abstand zwischen ihrem alten Leben mit allen Erinnerungen zu schaffen und zieht um. Ihren Nachbarn, von dem sie nur eine abgeschlossene Verbindungstür trennt, hört sie drüben sprechen, Klavier spielen etc., aber sie hat ihn noch nie gesehen. Erwartet habe ich eine schöne Liebesgeschichte samt Trauerverarbeitung......bekommen habe sehr viele Zufälle und eine ziemlich kitschige sowie vorhersehbare Story. Äußerst gut gefallen haben mir Brooklyns neue Arbeitgeberin und Freundin sowie Brooklyns Hund Ghost, in den ich mich schockverliebt habe. Wer nichts gegen eine ziemlich seichte Liebesgeschichte mit wenig Überraschungen hat, dem sei dieses Buch empfohlen! Von mir leider nur drei Sterne....

Veröffentlicht am 13.10.2019

Ein Thriller, von dem ich mir mehr versprochen habe

Tagebuch meines Verschwindens
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Malin hat als Jugendliche eine Leiche im Wald gefunden und mittlerweile arbeitet sie bei der Polizei. Dieser Fall, der nie gelöst worden ist, ein sogenannter "Cold Case" wird noch einmal aufgerollt ...

Malin hat als Jugendliche eine Leiche im Wald gefunden und mittlerweile arbeitet sie bei der Polizei. Dieser Fall, der nie gelöst worden ist, ein sogenannter "Cold Case" wird noch einmal aufgerollt und Malin ist als ortskundige Ermittlerin dem Team zugeordnet worden. Nach Möglichkeit versucht Malin Besuche bei ihrer Mutter bzw. in der Heimat zu vermeiden, sondern lädt die Mutter zu sich ein. Die Ermittlungen sind gerade losgegangen als die Profilerin Hanne im Wald ziemlich verwirrt aufgefunden wird und ihr Partner, im Leben und im Job, spurlos verschwunden ist. Was ist passiert?
Mir gefiel die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart sehr gut, sowie die Passagen aus Hannes Tagebuch, die immer wieder in die Geschichte einflossen. So sehr ich den Schreibstil der Autorin mag, die Story an sich hat mir eher wenig gefallen, was zunächst einmal schon ein wenig an Malin selber, deren Verhalten ich nicht nachvollziehen konnte, jedoch zum größten Teil an Hanne, der Profilerin, deren Rolle mir sehr unglaubwürdig erschien. Zwischendurch habe trotz der trostlosen Umgebung und der Kälte, die mir ebenso wie den Protagonisten zusetzte, wenig Spannung verpürt. Außerdem hatte ich das Gefühl das mir wichtiges Hintergundwissen der Protagonisten fehlte, aufgrund der Tatsache, das es sich um einen zweiten Fall handelt.
Zwei Sterne für eine Geschichte, die mich nicht annähernd spannend und interessant unterhalten hat.