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Veröffentlicht am 08.01.2026

Konnte mich nicht überzeugen

Rabid
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Ich hatte letztes Jahr ständig Werbung von einer App bei Insta, wo man in Spicy Gestaltwandlerbücher reinlesen konnte. Die meisten Geschichten waren allerdings furchtbar geschrieben, trotzdem weckten sie ...

Ich hatte letztes Jahr ständig Werbung von einer App bei Insta, wo man in Spicy Gestaltwandlerbücher reinlesen konnte. Die meisten Geschichten waren allerdings furchtbar geschrieben, trotzdem weckten sie in mir den Wunsch, so eine Story in richtig gut zu lesen. Als ich dann „Rabid“ bei Vorablesen entdeckte und mir Klappentext und die Leseprobe auch gefiel, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen musste.

Ich finde den Start auch immer noch gelungen, aber im Laufe des Lesen ließ meine Begeisterung nach. Seneca fand ich zu Beginn als starken Charakter. Jemand, der die Rudelführung hinterfragt und sich auch mit Wolf nicht einfach ihrem Alpha unterwerfen will. Ihre Wut und Verzweiflung sind ein Grundton, der zu Beginn gut passt, aber im Laufe der Geschichte sich auch entwickeln sollte. Diese Entwicklung habe ich allerdings nicht gesehen. Ich fand Senecas Selbstmitleid, ihre Wut auf alles irgendwann nervig. Da half es auch nicht, dass sie auf alles und jeden mit Abneigung reagiert, aber eine Handlung oder kurze Erklärung zu einer schnellen kompletten Änderung dieser Abneigung führt. Das fand ich nicht glaubwürdig.

Die Beziehung zu Tyran war von der Wolfsseite aus glaubwürdig. Das sich die menschliche Seite allerdings auch innerhalb weniger Tage verliebte, ich weiß nicht. Das kam bei mir emotionsmäßig nicht an. Allerdings fand ich die Spice-Szenen schlecht geschrieben und die „Knoten“-Sache dabei, war für mich eher erschreckend und auch irgendwie unlogisch.


In der Handlung selbst ging es einmal darum, dass Seneca mit sich selbst Frieden findet und um den Konflikt zu ihrem alten Rudel. Ersteres habe ich oben schon erwähnt. Bei der anderen Sache muss ich sagen, dass das alles ziemlich grausam ist. Ich habe mich auf die Abrechnung mit dem Rudel gefreut. Auf das Zerreißen und Töten. Allerdings habe ich mich auch gefragt, ob die Handlungen von Burke und seinen Betas zum Instinkt eines Wolfes passt. Die menschliche Seite scheint bei dem Alpha und seinen Betas deutlich mehr sagen zu haben als deren Wölfe. Dabei verstand ich den Flux und die Vereinigung von Mensch und Wolfsgeist so, dass zwei gleichberechtigte Seelen im Körper wohnen.

Alles in allem warte ich jetzt immer noch auf ein richtig gutes Gestaltwandler Buch.

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Jahreshighlight

Glow of the Everflame
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Ich war ja schon begeistert von Band 1 und Band 2 hat es für mich nochmal getoppt. Ich habe in jeder freien Minute nach dem Buch gegriffen. Trotz der Tatsache, dass ich hier schon wieder mit einem fiesen ...

Ich war ja schon begeistert von Band 1 und Band 2 hat es für mich nochmal getoppt. Ich habe in jeder freien Minute nach dem Buch gegriffen. Trotz der Tatsache, dass ich hier schon wieder mit einem fiesen Cliffhanger am Ende klarkommen musste, liebe ich es.

In diesem zweiten Band begleiten wir Diem ins Schloss und mitten hinein in die Gesellschaft der Descended. Nicht mehr als Mortal, sondern als ihre Königin. Eine Rolle, die längst nicht jeder akzeptiert. Diem muss lernen, wem sie trauen kann, wie sie regieren soll und gleichzeitig damit umgehen, dass ihre eigene Magie ihr nicht gehorcht. Nicht mal ein Funken oder Schattenfitzel will beschworen werden. Ich habe so mit ihr mitgefiebert und mitgelitten. Sie bewegt sich durch ein Netz aus Intrigen, Machtspielen und Erwartungen, und genau das hat mich komplett abgeholt. Dieses ständige Abwägen, jeder falsche Schritt mit möglichen Konsequenzen. Ich habe es geliebt.

Auch Luther konnte mich hier für sich entdgültig gewinnen. In diesem Band bekommt man so viele neue Facetten von ihm zu sehen, dass am Ende klar ist: Da steckt noch sehr viel mehr unter der Oberfläche. Für mich ist er ein unglaublich vielschichtiger und wichtiger Charakter und weit mehr als nur eine Nebenfigur. Aber auch die anderen Descended, die Stück für Stück Diems innerer Kreis werden, sind so wichtige Nebencharaktere für die Story. Diem findet bei ihnen etwas, das sich nach Familie anfühlt, und es war schön zu sehen, wie sehr sie sich gegenseitig prägen. Sie laufen nicht einfach nebenher, sondern beeinflussen Diems Entwicklung ganz entscheidend. Vor allem Taran hält sich nicht zurück und ist schonungslos ehrlich zu ihr. Insbesondere, wenn sie naive Entscheidungen trifft. Und das tut sie. HInsichtlich Henry, der Hüter, ihren eigenen Gefühlen … und ich denke, einiges wird in Zukunft zu größeren Hindernissen führen.

Die Handlung am Hof war für mich durchgehend spannend. Die Geschichte wechselt fließend zwischen politischen Ränkespielen, emotionalen Momenten und dramatischen Szenen. Ich bin in diese Geschichte eingetaucht und muss so schnell wie möglich Band 3 beginnen. Für mich ist dieser zweite Band ganz klar mein Jahreshighlight 2025.

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Veröffentlicht am 18.12.2025

Sympathischer Tod, grausame Welt

Whispers of Destiny
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Whispers of Destiny habe ich über Netgalley bezogen und hatte mich gefreut, in diese Dystopie einzutauchen. Ich meine, ein personifizierter Tod und die Entscheidung, wer leben und sterben darf in einer ...

Whispers of Destiny habe ich über Netgalley bezogen und hatte mich gefreut, in diese Dystopie einzutauchen. Ich meine, ein personifizierter Tod und die Entscheidung, wer leben und sterben darf in einer grausamen Welt? Das klang spannend.

Der Einstieg fiel mir leicht. Man merkte direkt die düstere Grundstimmung, die auch im ganzen Buch beibehalten wird. Kein Wunder bei der Gesellschaft. Menschen werden nach Stufen geordnet, die unteren erhalten kaum das nötigste um zu überleben, während die Reichen in Saus und Braus leben. Anscheinend sind die oberen Stufen auch besser gegen die „mutierten“ Naturgewalten geschützt. Allerdings bleibt unklar wie und vor allem warum Regen nicht mehr einfach nur Regen ist. Ich verrate an dieser Stelle mal nicht, was da vom Himmel fällt. Allgemein hätte ich mir ein bisschen mehr Hintergrundwissen gewünscht, wie genau die Erde nun aussieht, wie es zum „mutierten“ Regen gekommen ist und so weiter. Leider fiel das aus.

Allgemein muss ich sagen, dass ich mehr Infos hätte haben wollen. Death Call ist für mich ausreichend beschrieben worden, allerdings die dystopische Welt und die Gesellschaft nicht in Gänze. Aber ich bin auch jemand, der da gerne ganz viel wissen will. Die Story selbst hat auch ohne diese Informationen funktioniert.

Blue ist jemand, der von Anfang an ziemlich wütend ist. Gefühlt auf alles und jeden. Im Gegensatz zu ihrer besten Freundin Iris, die in allem das positive sucht. Bei mochte ich außerdem, dass sie sehr direkt ist. Sie lässt sich nicht unterkriegen. Nicht mal vom Tod. Die Dialoge zwischen ihr und ihm waren immer amüsant.

Vom Klappentext her lässt sich nicht wirklich ableiten wo der Plot hinverläuft. Aber das hat mir sehr gefallen. So wurde man überrascht. Das Ende hatte mir allerdings nicht so gefallen. Da ging alles ganz schnell. Hier haben mir dann wirklich Informationen gefehlt.

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Veröffentlicht am 08.12.2025

Interessanter Einstieg

Till the End of the Moon 1
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Ich habe den ersten Band als eBook gelesen, und obwohl das Glossar hilfreich ist, war es im ebook nicht sonderlich gut zu erreichen. Das ständige Hin- und Herspringen hat meinen Lesefluss so sehr gestört, ...

Ich habe den ersten Band als eBook gelesen, und obwohl das Glossar hilfreich ist, war es im ebook nicht sonderlich gut zu erreichen. Das ständige Hin- und Herspringen hat meinen Lesefluss so sehr gestört, dass ich es irgendwann gelassen und im Notfall lieber Begriffe gegoogelt habe.

Der Einstieg gelang mir erstaunlich gut, was ich nicht gedacht habe. Vermutlich lag es daran, weil ich früher ein paar chinesische Serien geschaut habe und dadurch bereits mit Namen, Titeln, Hierarchien und der historischen Lebensweise bekannt war. Ohne diesen Hintergrund könnte der Anfang deutlich fordernder wirken, denn die Welt und ihre Figuren werden recht schnell und umfangreich eingeführt. Schon allein das Glossar zeigt, dass die Autorin bestimmtes Wissen voraussetzt und es nicht für „westliche“ Leser erklärt.

Li Susu mochte ich von Beginn an. Sie wirkt ruhig, überlegt, aber entschlossen. Tantai Jin dagegen bleibt ein Rätsel. Er war mal verletzlich und unterwürfig, und dann wieder kalt und bedrohlich. Besonders berührt haben mich die Rückblenden zu Tantai Jins Kindheit. Die Gewalt, die er damals ertragen musste, hat mich wirklich getroffen, und in diesen Momenten tat er mir wahnsinnig leid. Als Erwachsener hat er aber dann wenig Sympathiepunkte sammeln können.

Die Beziehung zwischen Li Susu und Tantai Jin ist eindeutig als „Enemies to Lovers“ angelegt, allerdings zeigt dieser Band wirklich nur den Anfang dieses Weges. Slow Burn meint hier tatsächlich Slow Burn. Hier wird Interesse geweckt. Gezeigt, dass der Feind auch andere Seiten hat als die Bekannten. Von Liebe ist in Band 1 aber noch keine Spur zu finden.

Kurzeitig wurde mir die Story für meinen Geschmack zu langsam, und viele Szenen fühlten sich für mich wie Wiederholungen an – vor allem jene, die zeigen sollen, dass Tantai Jin nicht wie andere empfindet. Dass er keine Empathie hat, Leid schweigend erträgt und seine Vergeltung kalt plant, wird in vielen verschiedenen Szenen gezeigt. Aber bereits nach den ersten entsprechenden Szenen war mir klar, wie sein Charakter funktioniert, sodass die Wiederholungen mich etwas gelangweilt haben. Das Ende fand ich hingegen wieder stark. Vor allem Li Susus Reise, um herauszufinden, wie man den Dämonenknochen entfernen kann, gefiel mir. Inbesondere die chinesische Mythologie und Wesen daraus waren sehr interessant. Auch gegenüber Gewalt und blutigen unschönen Szenen sollte man nichts haben, wenn man dieses Buch liest.

Ob ich die nächsten Bände lesen werde, weiß ich noch nicht. So ganz hat es mich nicht packen können. Vielleicht schaue ich mal in die Verfilmung rein.

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Veröffentlicht am 18.11.2025

Liebe die Fortsetzung

The Darlington - Ethan & Grace
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Was ich an der Darlington Reihe mag, ist, dass es im ersten Teil mit dem Vater von Henry, Ethan und Logan eine Hintergrundstory gibt, die sich durch die Reihe zieht und alles miteinander verbindet. Dadurch ...

Was ich an der Darlington Reihe mag, ist, dass es im ersten Teil mit dem Vater von Henry, Ethan und Logan eine Hintergrundstory gibt, die sich durch die Reihe zieht und alles miteinander verbindet. Dadurch wird die Dynamik zwischen den Brüdern lebendig. Ich fand es sehr spannend, dass ich nun Ethans Sicht kennenlernen durfte, nachdem ich ihn im ersten Band schon aus Henrys und Kates Augen sehen durfte. Und Ethan konnte mich wirklich überraschen.

Ethan und Grace hatte man ja schon im ersten Band kennengelernt und da merkte man schon, dass Grace angezogen, aber auch zutiefst genervt war von Ethans Verhalten. Im ersten Band war er auch einfach nur ein saufender Partygänger und es ließ sich nur erahnen, dass so viel mehr in ihm steckt. Und diese Wandlung in Band 2 ist einfach nur toll zu lesen und gleichzeitig auch echt traurig, wenn man die Hintergründe für sein Verhalten erfährt. Meine Abneigung gegen Mr. Darlington wuchs hier in diesem Band nur weiter an. Mit Grace habe ich viel mitgelitten. Einfach wunderbar wie die Autorin Graces Verlust gezeigt hat und wie unterschiedlich Trauer bei Menschen verläuft.

Neben der Liebesgeschichte ist auch die Suche nach dem Täter ein großer Handlungsstrang. Alles schön miteinander verwoben und ich flog einfach nur durch die Seiten, weil ich wissen wollte, wer für Graces Verlust verantwortlich ist und natürlich, ob ihr Verdacht, dass die Darlingtons mitdrin hängen, der Wahrheit entspringt. Das Ende hat mich dann wirklich überrascht.

Ich freue mich jetzt schon auf Band 3, da Band 2 schon die ersten Hintergrundfragen zu Rose aufgeworfen haben. Ihre Abneigung gegen Ethan und allgemein gegen die Darlingtons hat sicherlich noch einen interessanten Hintergrund. Und auch Logan möchte ich nun endlich kennenlernen und wissen, warum er nichts mehr mit seinen Eltern zu tun haben will. Das fragte ich mich ja schon in Band 1. Und natürlich freue ich mich auf das Wiedersehen mit Henry und Kate und Ethan und Grace.

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