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Veröffentlicht am 21.07.2025

Neuanfang unter erschwerten Bedingungen

Die Trümmerschule – Zeit der Hoffnung
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Das Cover zeigt zusammen mit dem Titel schon deutlich, dass der Roman zur Zeit des Wiederaufbaus kurz nach Ende der Unrechtsherrschaft der Nationalsozialisten spielt. Die jüdische Lehrerin Stella hat es ...

Das Cover zeigt zusammen mit dem Titel schon deutlich, dass der Roman zur Zeit des Wiederaufbaus kurz nach Ende der Unrechtsherrschaft der Nationalsozialisten spielt. Die jüdische Lehrerin Stella hat es gerade noch rechtzeitig geschafft, vor den Nationalsozialiten aus Österreich nach England zu flüchten, aber der Rest ihrer Familie hat nicht überlebt. Dennoch kehrt sie nach Ende des Zweiten Weltkrieges nach Wien zurück, um dort wieder als Lehrerin zu arbeiten. Stella findet, obwohl auch viele Schulen zerstört sind, eine Anstellung am Lindengymnasium. Dort sind nicht alle von ihren modernen Unterrichtsmethoden und ihrer jüdischen Herkunft begeistert, insbesondere einige konservative ältere Kollegen machen ihr das Leben schwer. Aber, zum Glück erfährt sie auch viel Unterstützung.

Ich fand die Lektüre des Buches sehr interessant. Ich arbeite selbst als Lehrerin und Stella als Protagonistin ist wirklich sehr modern eingestellt für die damalige Zeit und auf jeden Fall sympathisch. Es war spannend, mehr darüber zu erfahren, mit welchen Problemen die Schüler:innen, Lehrkräfte und auch die Schulen insgesamt kurz nach Kriegsende zu kämpfen hatten. Der Schreibstil war gut lesbar und die Handlung hat mich gefesselt. Was speziell das Hörbuch angeht, fand ich die Sprecherin passend gewählt und das Lesetempo war angemessen, sodass man gut folgen konnte.

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Veröffentlicht am 21.07.2025

Roadtrip zur Liebe

Der Sonne entgegen
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Bei diesem Roman hat mich das bunte, sommerliche Cover in Kombination mit dem Titel sofort in Sommerstimmung versetzt und neugierig auf die Geschichte gemacht. Es passt perfekt zu einem Roadtrip gen Süden.

Fotografin ...

Bei diesem Roman hat mich das bunte, sommerliche Cover in Kombination mit dem Titel sofort in Sommerstimmung versetzt und neugierig auf die Geschichte gemacht. Es passt perfekt zu einem Roadtrip gen Süden.

Fotografin Romy, Anfang 30, bekommt überraschend einen Heiratsantrag ihres Partners Henri, mit dem sie bis dahin eine Wochenendbeziehung zwischen Hamburg und Berlin geführt hat. Seine sehr konkreten Zukunftspläne für sie beide machen ihr dann aber Angst und so flüchtet sie sich am nächsten Tag spontan vom Hotelparkplatz in das Auto des Kunsthändlers Valentin, dem sie schon am Vorabend im Hotel begegnet ist. Gemeinsam begeben sie sich auf einen Roadtrip Richtung Italien, wo Valentin ein ersteigertes Gemälde übergeben muss, und dann immer weiter gen Süden. Auf der abenteuerlichen Fahrt kommen sie sich näher, geraten aber auch in ernsthafte Gefahr, weil Valentin nicht einfach nur Kunsthändler ist, sondern einiges zu verbergen hat.

Bei der Geschichte handelt es sich einerseits um einen sommerlich leichten Liebesroman, bei dem ein Roadtrip im Mittelpunkt steht, der uns als Leser an einige schöne Orte unter der italienischen Sonne führt. Daneben geht es aber durchaus auch um etwas tiefsinnigere Fragen, wie die, woran man erkennt, dass man wirklich den Partner für's Leben gefunden hat. Romy ist mir sympathisch, allerdings konnte ich nicht so recht verstehen, was genau sie an ihrem Partner Henri gefunden hat, der nicht gerade ein Sympathieträger und ganz anders als sie ist. Der Schreibstil der Autorin ist gut lesbar, sodass man flüssig durch die Seiten fliegt und dabei Romy und Valentin durch Italien begleitet. Dadurch, dass abwechselnd aus ihrer und seiner Perspektive erzählt wird, kann man sich gut in die beiden hineinversetzen. Manches ist sicher etwas vorhersehbar, aber, das ist bei dem Genre durchaus in Ordnung.

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Veröffentlicht am 21.07.2025

Weniger wäre manchmal mehr gewesen

Great Big Beautiful Life
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Von diesem Roman habe ich mir aufgrund des Covers und der Autorin einen kurzweiligen Liebesroman versprochen, der Klappentext versprach eine amüsante Geschichte.

Alice Scott und Hayden Anderson konkurrieren ...

Von diesem Roman habe ich mir aufgrund des Covers und der Autorin einen kurzweiligen Liebesroman versprochen, der Klappentext versprach eine amüsante Geschichte.

Alice Scott und Hayden Anderson konkurrieren auf der kleinen, abgelegenen Insel, Little Crescent Island, darum, die Memoiren der legendären Margaret Ives schreiben zu dürfen, die aus einer skandalträchtigen Familie stammt. Die zurückgezogen lebende ältere Dame lädt dann überraschend beide zu einem Probemonat zum besseren Kennenlernen ein, bevor sie sich entscheiden will. Sie trifft Alice und Hayden abwechselnd und beide mussten vorab eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben und dürfen so auch einander nichts erzählen. Auf der kleinen Insel können Hayden und Alice sich aber kaum aus dem Weg gehen und es knistert bald heftig zwischen ihnen, obwohl sie doch eigentlich Konkurrenten sind.

Grundsätzlich eine interessante Ausgangssituation mit Unterhaltungspotenzial, allerdings hatte der Roman für mich auch ein paar Schwachpunkte. So fällt mir der Rückblick zur Lebensgeschichte der alten Dame zu langatmig aus und das, was sie erlebt hat, hat mich auch nicht so recht gefesselt. Zwischen Alice und Hayden ging mir dafür alles etwas zu schnell, um schon die große Liebe zu sein und auch die Sexszenen waren für meinen Geschmack zu häufig und zu explizit beschrieben. Insbesondere bei einem Hörbuch nervt mich das einfach nur und ich habe sie gegen Ende dann teilweise auch übersprungen. Die Sprecherin empfand ich jedoch grundsätzlich als sehr angenehm und sie und man konnte ihr gut Folgen. Ohne die ausführlichen und sich wiederholenden Sexszenen und mit einer gestraffteren Lebensgeschichte im Rückblick wäre ich ziemlich zufrieden gewesen.

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Veröffentlicht am 21.07.2025

Ein unmoralisches Angebot

Wut und Liebe
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Das Cover des Romans ist im typischen Stil von Diogenes gestaltet. Mir persönlich wäre bei der Auswahl des Titelbildes etwas mehr Bezug zur Geschichte lieber gewesen.

In deren Mittelpunkt steht Noah, ...

Das Cover des Romans ist im typischen Stil von Diogenes gestaltet. Mir persönlich wäre bei der Auswahl des Titelbildes etwas mehr Bezug zur Geschichte lieber gewesen.

In deren Mittelpunkt steht Noah, ein eher erfolgloser Künstler Anfang 30, der gerade von seiner Freundin Camilla verlassen wurde, da sie unzufrieden damit war, sie beide mit dem Gehalt ihres ungeliebten Jobs versorgen zu müssen und sich einen wohlhabenden Partner gesucht hat. In dieser Situation lernt er die ältere Witwe Betty kennen, die ihm ein unmoralisches Angebot macht. Er könnte alle Geldsorgen los sein, wenn er sie bei ihrem Racheplan am angeblich skrupellosen Geschäftspartner ihres verstorbenen Mannes unterstützt und diesen für sie umbringt.

Die Geschichte war unterhaltsam mit einigen unerwarteten Wendungen und Twists. Natürlich wurden aber auch immer wieder Klischees bedient und diese ausgereizt, zum Beispiel, was mittellose Künstler oder junge Frauen und reiche Männer angeht. Was das Ende angeht, hatte ich schon eine gewisse Vorahnung. Der Schreibstil war gekonnt, mit vielen sprachlichen Bildern und so, dass man sich die beteiligten Personen gut vorstellen kann. Die sachlich-distanziert wirkende Erzählweise des Hörbuchsprechers passt sehr gut dazu.

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Veröffentlicht am 21.06.2025

Trügerische Idylle

The Surf House
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Von diesem Thriller erwartete ich mir Spannung gepaart mit Strand- und Sommerstimmung, zumal ich schon weitere Bücher der Autorin gelesen habe. Auch das Cover passt zu diesen Erwartungen.

Die Britin Bea ...

Von diesem Thriller erwartete ich mir Spannung gepaart mit Strand- und Sommerstimmung, zumal ich schon weitere Bücher der Autorin gelesen habe. Auch das Cover passt zu diesen Erwartungen.

Die Britin Bea hat ein Foto-Shooting in Marrakesch. Nachdem dieses nicht so läuft, wie geplant, beschließt sie spontan, ihre Model-Karriere, die sie mehr auf Drängen ihrer Mutter begonnen hat, an den Nagel zu hängen und verlässt das Set und checkt aus ihrem Hotel aus. Als sie in einer engen Gasse
von zwei Männern überfallen wird, hilft ihr eine junge Frau, bei der Auseinandersetzung stirbt jedoch einer der Angreifer, der andere entkommt mit Beas Rucksack und somit auch ihrem Pass und ihrem Geld. Marnie, ihre Retterin, bietet ihr einen Job und eine Unterkunft im Surf House an, einem Hostel an der Küste. Doch der Vorfall in Marrakesch lässt Bea nicht so schnell los und auch im Umfeld des Hostels scheint nicht alles so idyllisch zu sein, wie es im ersten Moment wirkte. Ein neuer Gast sucht nach seiner Schwester, die vor einem Jahr dort verschwunden ist und es gibt bald einen weiteren Toten.

Ich fand den Thriller recht spannend, auch wenn ich, trotz unerwarteter Wendungen, schon so eine gewisse Vorahnung hatte. Die Autorin fängt die Stimmung in dem kleinen marokkanischen Surferort und dem Hostel sehr gut ein und Bea als Protagonistin ist mir sympathisch. Der Schreibstil der Autorin war gut nachvollziehbar und auch den Sprecher:innen des Hörbuchs konnte man gut folgen und die verschiedenen Stimmlagen sorgten dabei für Abwechslung beim Zuhören.

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