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Veröffentlicht am 09.12.2023

absolut gelungen

Der Hodscha und die Piepenkötter
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In einer mittelgroßen Stadt irgendwo in Deutschland...........

Es sind noch 42 Tage bis zum Wahltermin und die Oberbürgermeisterin Ursel Piepenkötter ist sich ihres Sieges sicher.Als bodenständige ...

In einer mittelgroßen Stadt irgendwo in Deutschland...........

Es sind noch 42 Tage bis zum Wahltermin und die Oberbürgermeisterin Ursel Piepenkötter ist sich ihres Sieges sicher.Als bodenständige CDU-Frau hat sie die Massen hinter sich, glaubt sie,doch dann kommt der Hodscha, der neue Iman der türkischen Gemeinde der Stadt und verkündet eine prachtvolle Moschee bauen zu wollen.Aber nicht mit Ursel Piepenkötter, die noch nicht einmal gefragt wurde.Die Oberbürgermeisterin wittert Morgenluft, zeigt ihre Zähne und will mit einer wohldosierten Portion Populismus bei ihren Wählern punkten.Doch da hat sie nicht mit dem Hodscha gerechnet, denn der beißt genauso zurück, daran ändern auch die konspirativen Treffen mit der Piepenkötter in ihrer Laube nichts.Irgendetwas muss geschehen, denn der Wahltermin rückt immer näher und die Wähler machen der Piepenkötter Druck.Da hilft auch kein Rotwein zur Entspannung.Der Hodscha allerdings setzt auf Allah, mit dem er regelmäßig in Verbindung steht, der ihm allerdings auch manchmal den Marsch bläst.


In einer Art und Weise, die absoluten Unterhaltungswert hat, beschreibt Birand Bingül die Annäherung zweier Kulturen deren Vertreter es beide faustdick hinter den Ohren haben. Die Situationskomik hat mich mehrmals laut auflachen lassen und der Vergleich zu Don Camillo und Pepone, wie auf dem Umschlag zu lesen,ist nicht zu leugnen.

Die beiden Hauptprotagonisten werden treffend beschrieben(vor allem der Bruce Springsteen Fan Nuri Hodscha hat mir gut gefallen.)

Ein Buch mit hohem Unterhaltungswert, dass ich gern weiterempfehle

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Veröffentlicht am 09.12.2023

ein Roman zum Abtauechen

Wenn nicht jetzt, wann dann?
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"Wenn nicht jetzt, wann dann", ist ein wunderbares Leseerlebnis, das einem so manchen Seufzen machen läßt.Die Geschichte dreier unterschiedlicher Frauen, deren Leben sich durch ihre Begegnung miteinander ...

"Wenn nicht jetzt, wann dann", ist ein wunderbares Leseerlebnis, das einem so manchen Seufzen machen läßt.Die Geschichte dreier unterschiedlicher Frauen, deren Leben sich durch ihre Begegnung miteinander grundlegend ändert, wird so empathisch und unterhaltend erzählt, dass man traurig ist, wenn man den Buchdeckel schließt.

Liz, Anfang dreizig und Inhaberin einer Hochzeitsagentur, hat mit dem Kapitel Männer abgeschlossen, nachdem sie von ihrem zukünftigen Mann und ihrer besten Freundin betrogen wurde.Die Hochzeitsagentur bietet eine willkommende Abwechslung, da sie so viel zu tun hat, dass sie gar keine Zeit mehr hat über ihre Einsamkewit nachzudenken, in die sie geraten ist, seitdem sie sowohl ihre beste Freundin, alsauch ihren besten Freund, die sie heiraten wollte, verloren hat.Doch nachdem sie eines Tages einen Fahrradunfall hat und just in diesem Moment die Hochzeit einer sehr wichtigen Person, der selbstbewussten Nina Winter, ausrichten muss, bittet sie ihre Nachbarin Annemie, eine ältere Dame, sie in ihrer Agentur zu vertreten. Annemie tut ihr den Gefallen,allerdings ist sie sehr unsicher,ob es ihr gelingt diese Arbeit zu bewältigen, da es um ihr Selbstbewusstsein nicht gut bestellt ist und sie zuvor nur die Hochzeittorten für Nina gebacken hat.Doch durch den Kontakt zur Familie Winter nimmt Annemies Leben eine große Wendung und auch die ungeduldige Liz erfährt im Krankenhaus, dass es noch wichtigeres gibt, als ihre Hochzeitsagentur. Allen drei Frauen gemeinsam ist, dass sie erfahren müssen, dass die Liebe nicht so einfach ist , wie zu Anfang gedacht.

Ein wundervoller Frauenroman ist der Autorin Astrid Ruppert mit ihrem Buch gelungen, dessen Geschichte flüssig, amüsant und zu Herzen gehend geschrieben ist. Die drei Hauptprotagonisten Nina, Annemie und Liz sind treffend beschrieben, sodass der Leser sich in jede Figur gut hineinversetzten kann. Dieser kanpp 400 Seiten starke Roman hätte für mich ruhig noch etwas länger sein können,da das Lesen wie im Flug verging und ich noch gern etwas mehr über die Zukunft der drei Frauen erfahren hätte. Aber wie es bei guten Büchern oft so ist,enden sie meist viel zu schnell, was als Kompliment für die Autorin gewerten werden kann. ![](http://www.vorablesen.de/modules/fckeditor/fckeditor/editor/images/smiley/msn/wink_smile.gif)

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Veröffentlicht am 09.12.2023

Endzeitroman mit leichten Schwächen

Endzeit
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"Endzeit"von Liz Jensen, ist ein Buch, das mir bis auf den Schluss ausnehmend gut gefallen hat.Der recht flüssige und teilweise sehr bildhafte Schreibstil unterstreicht diesen positiven Eindruck noch und ...

"Endzeit"von Liz Jensen, ist ein Buch, das mir bis auf den Schluss ausnehmend gut gefallen hat.Der recht flüssige und teilweise sehr bildhafte Schreibstil unterstreicht diesen positiven Eindruck noch und ließ mich das Buch in wenigen Tagen verschlingen. Nur der Schluss war mir dann doch zu abrupt und zu konstruiert.

England im Jahre X. Der Juni ist ein brütend heißer Monat auf der Insel und die Psychotherapeutin Gabriela Fox, versucht nach einem schweren Autounfall, bei dem sie eine Querschnittslähmung erlitt und ihr Freund starb, wieder Fuß zu fassen in ihrem Beruf.Nicht genug, dass es ihr schwerfällt sich mit ihren körperlichen Einschränkungen zu arrangieren, wird ihr auch noch ein äußert schwieriger Fall zugewiesen.Die sechszehnjährige Bethany hat ihre Mutter mit einem Schraubenzieher grausam ermordet und behauptet zudem, Naturkatastrophen vorraussehen zu können.Gabrielle Fox versucht diesem destruktiven Charakter näher zu kommen und hält ihre "hellseherischen Fähigkeiten für einen Ausdruck ihrer Erkrankung. Als sich aber mehrere Behauptungen als wahr erweisen und Bethany einen Tsunami voraussagt, der ganz Nordeuropa vernichten wird, versucht man mit einigen Wissenschaftlern dem Wahrheitsgehalt dieser Aussage auf den Grund zu gehen.

Dieser Endzeitroman, der Ihnen vielleicht sogar schlaflose Nächte bereitet, da er eine Naturkatastrophe beschreibt,die so unwarscheinlich garnicht erscheint, hat mir nicht nur aufgrund seiner Spannung und des eingangs erwähnten guten Schreibstils gefallen,sondern auch,weil er eine Liebesgeschichte zwischen einer sogenannten "Behinderten" und einem "Nichtbehinderten"beschreibt.Die Schwierigkeiten und die Hilflosigkeit, der diese Menschen aufgrund ihrer Einschränkungen ausgeliefert sind und auch das Gefühl als Frau nicht mehr wahrgenommmen zu werden, "da sich ja unter der Gürtellinie nichts mehr abspielt", werden sehr nachvollziehbar und keineswegs Mitleid heischend beschrieben.Die Charaktere werden absolut passend dargestellt, Bethany, die ihre Verletzungen hinter Sarkasmus versteckt und Gabrielle, die als einfühlsame,empfindsame, aber auch als kämpferische Person gezeichnet wird,ließen mich diesen Thriller nicht mehr aus der Hand legen, weil ich einfach wissen wollte,wie es weitergeht.Allerdings fand ich den Schluss dieser Geschichte etwas enttäuschend, weil er mir zu abrupt, aber auch zu konstruiert erschien.Ansonsten aber Daumen hoch für dieses Buch, dessen schlechte Kritiken ich nicht ganz verstehen kann.

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Veröffentlicht am 09.12.2023

schaurig ist`s übers Moor zu gehen

Verwesung
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Entgegen einigen anderen Rezensionen kann ich für mich nur sagen, dass mir das neue Beckett Buch wieder ausnehmend gut gefallen hat.Der Autor hat eine bezwingende Art zu schreiben und läßt mit seiner ...

Entgegen einigen anderen Rezensionen kann ich für mich nur sagen, dass mir das neue Beckett Buch wieder ausnehmend gut gefallen hat.Der Autor hat eine bezwingende Art zu schreiben und läßt mit seiner bildhaften Sprache das triste Moor im Herbst mit seinen wabbernden Nebelschwaben, vor den Augen der Leser entstehen. Ich dachte gleich an die alten Edgar Wallace Filme mit Blacky Fuchsberger. Allein durch seine atmosphärischen Beschreibungen baut er eine immense Spannung auf, die ihren Höhepunkt dann zuletzt bei der Suche in den alten Minen fand.Auch die Beschreibung der Charaktere in seinem Buch,.fand ich mehr als gelungen, Die Rangeleien um Dienstgrade, Kompetenzen und den Darstellungsdrang macher Personen haben mich so manches Mal amüsiert.Auch dass es eine Vorgeschichte in der Vergangenheit gab, war für mich eine runde Sache, da Beckett ja auch mit alten Dämonen zu kämpfen hatte.Das die Geschichte dann auch nicht so ausging, wie es manchem vielleicht vorschwebte, hat einen zusätzlichen Reiz der Geschichte ausgemacht.
Wenn es einem Autor gelingt,einen so spannenden Thriller ohne viel Blutvergießen und mit so einem überraschendem Ende zu schreiben, dann freue ich mich um so mehr auf sein neues Buch.

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Veröffentlicht am 09.12.2023

ein überzeugender Krimi

Zeugin der Toten
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Das neue Buch von Elisabeth Hermann "Die Zeugen der Toten" überzeugte mich wieder sowohl durch die Sprache,alsauch durch die Thematik.

Die Handlung dieses Buches spielt in Deutschland und in Schweden. ...

Das neue Buch von Elisabeth Hermann "Die Zeugen der Toten" überzeugte mich wieder sowohl durch die Sprache,alsauch durch die Thematik.

Die Handlung dieses Buches spielt in Deutschland und in Schweden. Sie befasst sich mit den Geheimdiensten der damaligen Zeit und zeigt auf, welche Schicksale die Zeit des kalten Krieges hervorbrachte und besiegelte.Die schwächsten Glieder dieser Kette waren die Kinder, die entweder den Eltern entzogen wurden oder übrigblieben,wenn Agenten, bzw. Doppelagenten liquidiert wurden. Häufig fristeten die Kinder ihr Leben in DDR Kinderheimen, in denen unvorstellbare Grausamkeiten an der Tagesordnung waren. Diese Erlebnisse prägten das Leben der Kinder und ließen häufig seelische Krüppel aus ihnen werden.

Eines dieser Kinder spielt in diesem Kriminalroman die Hauptrolle und wird meiner Meinung nach so fantastisch dargestellt, dass sich auch bei mir der Vergleich mit Lisbeth Salander, aus den Stieg Larsson Bücher,aufdrängte.

Judith Kepler ist Cleaner, sie reinigt Wohnungen,in denen Menschen gestorben, oder auch ermordet worden sind.Eines Tages erhält sie den Auftrag eine Wohnung zu reinigen, in der eine Frau auf brutalste Art und Weise ermordet wurde.Beim Säubern der Wohnung findet sie Unterlagen, die sie mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontieren und sie zwingen, sich auf die Suche nach ihrer eigenen Identität zu machen.

Elisabeth Hermann ist mir durch ihre Vorgängerbände, "das Kindermadchen" und "die letzte Instanz"bekannt und hat mich immer wieder durch ihren fantastisches Schreibstil faziniert. Auch in diesem Buch brilliert sie wieder mit ihrer Sprache, die sowohl zum Schmunzel animiert, alsauch eine Spannung erzeugt, die mich das Buch in kurzer Zeit verschlingen ließ.Auch die politischen Hintergründen dieses Buches sind gut recherchiert und kommen sehr realistisch rüber.
Die agierenden Charaktere dieses Buches werden treffend und sehr überzeugend dargestellt, sodass ich mit "Judith" trotz ihrer Art, sehr schnell sympatisierte.

Für mich wieder ein tolles Buch, dass mich absolut überzeugt hat. ![](http://www.vorablesen.de/modules/fckeditor/fckeditor/editor/images/smiley/msn/thumbs_up.gif)

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