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Veröffentlicht am 18.04.2026

ein Roman der sich zu lesen lohnt

Jetzt ist unsere Zeit
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„Jetzt ist unsere Zeit“, das neue Buch von Virginie Grimaldi, erschienen im @penguinrandomhouse Verlag ,war für mich wieder ein richtiger Volltreffer. Ich liebe die Bücher dieser Autorin, die Leichtigkeit ...

„Jetzt ist unsere Zeit“, das neue Buch von Virginie Grimaldi, erschienen im @penguinrandomhouse Verlag ,war für mich wieder ein richtiger Volltreffer. Ich liebe die Bücher dieser Autorin, die Leichtigkeit mit viel Humor in ihren Büchern verbindet, die schwere Themen erträglich machen. Genau dies ist ihr auch mit ihrem neuen berührenden Roman gelungen.

Julianne ist eine sehr strukturierte Persönlichkeit, die nichts mehr verabscheut als Überraschungen und Chaos. Als ihr mehr als unkonventioneller Vater nach einem Hausbrand bei ihr einzieht, sieht sie dem Ganzen mehr als skeptisch entgegen. Ihr Vater war immer schon „anders“. Er ist ein Freigeist,hat nie das getan, was „man“ oder die Gesellschaft von ihm erwartete, er hat immer „sein Ding „durchgezogen, auch wenn er viel Kopfschütteln erntete. Als Kinder fanden fanden Juliane und ihre Schwester Adele das toll, als Jugendliche haben sie sich für ihren Vater geschämt.Die Ehe der Eltern zerbrach, der Kontakt zum Vater wurde immer weniger und jetzt zieht er bei Julianne ein,ob das gut geht?
Das Zusammenleben gestaltet sich bunt, spontan, chaotisch und immer überraschend, Langeweile ist ein Wort, dass im Leben des Vaters nicht existiert, deshalb fällt es Julianne zu Anfang auch nicht auf, dass ihr Vater immer vergesslicher wird. Doch nach und nach wird ihr bewusst, dass ihr Vater krank ist und unter einer Art der Demenz leidet und das mit 67 Jahren. Für Adele und Julianne ist klar, sie wollen die Zeit, die ihnen mit ihrem Vater noch bleibt genießen und ihm seinen größten Wunsch erfüllen. Was sie dabei alle voneinander lernen, merken sie erst später.

Wir erleben als Leser mit, wie schwer es ist sich dieser Tatsache zu stellen, sie zu akzeptieren, dass der Mann, der dein Vater ist und dich dein Leben lang begleitet hat und vielleicht sogar dein Vorbild war, sich immer mehr „auflöst“ und zu einer dir fremden Person wird. Er verliert seine kognitiven Fähigkeit, seine Orientierung, sein Einfühlungsvermögen, sein Urteilsvermögen und ist plötzlich das Kind in der Familie. Ein schmerzlicher Prozess, den ich leider auch bei meiner Mutter erleben musste,

„Da mein Vater nicht mehr ganz in dieser Welt wohnt, werde ich einen Blick in seine werfen“ S. 211

Dieser Satz sagt so viel über die Liebe, die Kindern ihren dementen Eltern geben können. Sie annehmen , wie sie sind und versuchen ihnen das Leben in ihrer Welt so angenehm wie möglich zu machen, denn alles andere würde sie noch mehr verwirren.

Virginie Grimaldi hat dieses Thema wunderschön in ihrem Buch beschrieben. Mit viel Humor und Situationskomik nimmt sie dem ernsten Thema die Traurigkeit und man erwischt sehr oft dabei lauthals loszulachen und diesen Mann einfach nur zu mögen und am liebsten in den Arm nehmen zu wollen.

Auch überdenkt man seine Sichtweise hinsichtlich Perfektionismus.
Julianne hat einen Sohn, der unter Dysphasie leidet, was eine Störung der Sprache bedeutet, Wortfindung, Satzbildung, Sprachverständnis.
Es war immer schwer für Julianne die Behinderung ihres Sohnes zu akzeptieren. Durch die Erkrankung ihres Vaters und seine Leichtigkeit die er dem Leben abtrotzt, bekommt sie auch dort ein differenzierteres Weltbild.
Perfekt sein ist nicht wichtig, die Hauptsache ist, man ist glücklich und so akzeptiert wie man ist ist.
Ist es nicht einfach schön, wenn man voneinander lernen kann ?

Dieses Buch ist Balsam für Herz und Seele und ich wünsche ihm eine große Leserschaft, denn man verpasst was, wenn man es nicht liest.❤️

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Veröffentlicht am 14.04.2026

drei schräge Vögel für Leo

Pina fällt aus
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Es gibt Bücher , die nimmt man zur Hand und möchte sie niemals loslassen, weil sie einen so tief im Herzen berührt haben, dass es so gar ein wenig weh tut. Genauso ist es mir mit dem neuen Buch von Vera ...

Es gibt Bücher , die nimmt man zur Hand und möchte sie niemals loslassen, weil sie einen so tief im Herzen berührt haben, dass es so gar ein wenig weh tut. Genauso ist es mir mit dem neuen Buch von Vera Zischke gegangen. Schon "Ava liebt noch" war ein Highlight für mich, doch ihr neues Buch " Pina fällt aus" wird für mich ein Jahrzehnte Highlight, weil die Aussage dieses Buches einfach so wichtig für uns alle ist.
Ein Buch über das " Anderssein" und über das Überwinden von Vorurteilen und Unsicherheiten,die wir haben im Umgang mit Menschen, die nicht der "Norm unserer Gesellschaft " entsprechen und die uns davon abhalten,wichtige Erfahrungen über uns selbst und das Miteinander mit diesen Menschen zu machen.

Leo ist 20 Jahre alt und besonders. Er ist Autist und braucht in seiner Welt feste Strukturen und immer wiederkehrende Rituale, die ihm Sicherheit geben, denn jede Abweichung von seinen Routinen bedeuten für ihn Angst. Seine Wahrnehmung ist eine andere als bei gesunden Menschen, er kann viele Reize und Eindrücke nicht richtig verarbeiten und das verunsichert ihn.

"Es ist eine große Aufgabe die Welt passend zu machen, die nicht für ihn geschaffen ist ", aber Pina, Leos Mutter, tut alles dafür und bleibt dabei selbst auf der Strecke.

Als Pina auf der Straße zusammenbricht und für lange Zeit im Krankenhaus bleiben muss, ist die Frage, wer sorgt für Leo, der nicht in der Lage ist , sein Leben selbst zu managen ?

Die 86 jährige Nachbarin Inge Russek,die seit Jahren ihre Wohnung nicht mehr verlassen hat und bei der Leo während Pinas Abwesenheit fern sieht, fühlt sich vollkommen überfordert, als sie erfährt, dass Pina nicht zurückkommt. Sie kennt Leo nur wenig und ist mit seinen Reaktionen nicht vertraut, weiß nicht, wie sie ihm beibringen soll, dass seine "Mutsch" im Krankenhaus ist.
Zusammen mit der 16 jährigen Zola, die gerade die Schule abgebrochen hat und nur wütend ist, auf die Welt, ihren Vater und auch sonst und dem Einsiedler Wojtek, dessen Komunikation sich auf eine Internetfreundschaft im fernen Jakutien beschränkt,versucht man den Alltag mit Leo zu bewältigen.
Was zu Anfang undenkbar schien für die drei, wird im Laufe der Zeit zu einer unschätzbaren Erfahrung für alle, auf die keiner der drei mehr verzichten will.

Ich habe gelacht und geweint bei diesem Buch das den Alltag eines gehandycapten Menschen ziemlich realistisch wiedergibt. Zu beobachten wie sich die Protagonisten Stück für Stück weiterentwickelten, war schon toll zu erleben. Inge , die eigentlich schon mit dem Leben abgeschlossen hatte, Zola, die nicht genau weiß, wofür sie eigentlich da ist und wohin sie will und wie sie ihre Wut kanalisieren soll und Wojtek, der ähnlich wie Leo in seiner eigens für ihn geschaffenen Welt lebt. Da ich selbst Mutter eines gehandycapten Sohnes bin, habe ich mich in vielen Situationen wiedergefunden und habe oft gedacht " Wäre es schön gewesen, wenn Julian auch solche Menschen um sich gehabt hätte", denn in der Realität sind diese Menschen und somit auch die Angehörigen oft allein, weil man oft auch unsicher im Umgang mit besonderen Menschen ist. Um so schöner war es in diesem Buch mitzuerleben, wie ein Miteinander möglich ist und alle Beteiligten dabei profitieren. Gelebte Inklusion, die leider immer noch nicht selbstverständlich ist.

Ein Buch das für mich ein großes Plädoyer für das Anderssein und ein offeneres Miteinander ist und für das ich mich ganz herzlich bei Vera Zischke bedanke, denn wer legt fest was normal ist und wenn wir ehrlich sind, sind wir doch alle ein bisschen Leo oder nicht ?

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Veröffentlicht am 14.04.2026

die Tauben als Zeichen der Freiheit

Der letzte Sommer der Tauben
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„Der letzte Sommer der Tauben“von Abbas Khider, erschienen bei @hanserliteratur ,erzählt vom Ende einer Kindheit unter den Muschahedin. Noah ist 14 Jahre alt und Taubenzüchter. Sein Onkel Ali, der jüngere ...

„Der letzte Sommer der Tauben“von Abbas Khider, erschienen bei @hanserliteratur ,erzählt vom Ende einer Kindheit unter den Muschahedin. Noah ist 14 Jahre alt und Taubenzüchter. Sein Onkel Ali, der jüngere Bruder seines Vaters, der im Nachbarhaus wohnt, hat ihn an dieses Hobby herangeführt.Noah bewundert das Sozialverhalten und die Freiheit der Tauben, die aber immer wieder auf sein Dach zurückkehren. Ein Bild das friedlicher nicht sein kann und für ihn ein Symbol der Beständigkeit ist. Doch dieser Sommer im Irak wird der letzte friedliche für Noah sein. Ein autoritäres Regime übernimmt die Macht und für Noah verändert sich alles. Das Kalifat übernimmt die Kontrolle und mit ihm verschwinden alle Freiheiten und alles was das Leben schön macht. Musik, Feiern, Lachen, Farben, alles verschwindet hinter einer grauen Depression. Die Angst geht in den Familien und den Straßen um.Sein Vater muss den Laden schließen, der Mann seiner Schwester wird inhaftiert, seine Freunde verändern sich , plötzlich verschwindet Onkel Ali, der immer sein Anker war und zum Schluss verschwinden auch die Tauben am Sommerhimmel.

In einer ruhigen, aber doch sehr eindringlichen Sprache erfährt der Leser aus Sicht eines 14 jährigen Jungen, welche Auswirkungen autoritäre Systeme auf das Leben der Menschen, die unter ihnen leben müssen haben, aber auch, was sie mit den einzelnen Menschen machen.
Die einen passen sich an und versuchen das Beste für sich herauszuholen, die anderen haben den Mut sich dagegen zu stemmen, weil sie unter dieser Unmenschlichkeit nicht leben können. Oft bezahlen sie mit ihrer Freiheit, oft auch mit ihrem Leben.

Der Roman wird nicht Effekt heischend geschrieben, doch gerade diese ruhige beobachtende Art der Geschehnisse brennen sich ins Gedächtnis und lassen einen frösteln und die Angst derer, die damit konfrontiert sind, intensiv erleben.

Für Noah verändert sich alles, sein Umfeld, seine Freundschaften, die Situation in der Familie, immer ist man in hab acht Stellung, weil keiner weiß, wann die Willkür wieder zuschlägt. Wie schwer muss es sein unter solchen Lebensumständen zu leben, vielleicht sogar begleitet von kriegerischen Handlungen, wie wir aktuell beobachten können.
Mich hat dieses Buch tief berührt, mich lange nachdenken lassen und mir wieder vor Augen geführt, wie wichtig es ist für unsere Demokratie zu kämpfen in Zeiten , in denen Autokraten immer wieder die Weltordnung bestimmen wollen und auch Parteien unterstützen, auch hier in Europa und in Deutschland, die unsere Demokratie verachten.

Ein leises Buch mit erschreckendem Inhalt.

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Veröffentlicht am 07.04.2026

guter zweiter Band

Montmartre - Traum und Schicksal
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Auch der zweite Teil der „Montmartre“ Dilogie „Traum und Schicksal“ hat mir unterhaltsame Lesestunden beschert.

Wir begleiten die beiden Frauen Elise Lambert und Valerie Dumas und ihre Leben weiter in ...

Auch der zweite Teil der „Montmartre“ Dilogie „Traum und Schicksal“ hat mir unterhaltsame Lesestunden beschert.

Wir begleiten die beiden Frauen Elise Lambert und Valerie Dumas und ihre Leben weiter in diesem Buch.
Elise ist mittlerweile zu einem gefeierten Star des Moulin Rouge aufgestiegen, verliebt sich in einen Adeligen und findet ihre Schwester Simone wieder, die von ihrem Mann zur Prostitution gezwungen wurde.

Valerie Dumas ist gezwungen einen Mann zu heiraten, der ihr nicht nur zuwider ist, sondern sie auch misshandelt. Doch ihr Vater hat sich beim Projekt „Panamakanal“ verspekuliert und Valerie sieht sich in der Verantwortung ihre Familie vor dem finanziellen Ruin zu bewahren, auch zu diesem hohen Preis.
Doch sie findet einen Weg ihrer Malerei weiter nachzugehen.

Was soll ich sagen, diese Bücher sind Unterhaltung pur. Man taucht wieder ein in das Paris des 19. Jahrhundert, erlebt das Schicksal des Moulin Rouge und der Stars dieses Varietés und verfolgt sowohl das verruchte Nachtleben von Paris,als auch die Kunstszene, die dominiert wird von überwiegend männlichen Malern, wie Toulouse-Lautrec, Edgar Degas oder Pizarro und Van Gogh. Impressionistische Maler, die sich nach und nach ihren Platz in der konservativen Kunstszene erobern. Aber auch Frauen halten Einzug in die Kunstszene, obwohl sie es deutlich schwerer haben davon zu leben als ihre männlichen Kollegen, doch Frankreich war Vorreiter der weiblichen Kunstszene.

Ich muss sagen, dass mir die Geschichte um Valerie ein bisschen besser gefallen hat, als Elises Geschichte, weil sie mich mehr berührt hat, aber auch Simones Schicksal war schwer zu ertragen.

Marie Lacrosse verbindet Unterhaltung mit historischen Fakten, was mir sehr gut gefallen hat.
Ihr Schreibstil ist flüssig, ihre Figuren facettenreich dargestellt und liebevoll dargestellt, sodass man sich ihnen nahe fühlt und mit ihnen mitfiebert und mit,endet.

Auch dieses Buch bekommt eine dicke Leseempfehlung für Liebhaber leichter Literatur.

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Veröffentlicht am 07.04.2026

Tragikkomödie

Evil Grandma
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„Evil Grande“ von Line Baugsto erschienen im @rowohltverlag war ein Buch das mir gut gefallen hat, bei dem ich mir aber etwas anderes erwartet hatte.

Beginnen tut es genauso , wie ich es erwartet habe. ...

„Evil Grande“ von Line Baugsto erschienen im @rowohltverlag war ein Buch das mir gut gefallen hat, bei dem ich mir aber etwas anderes erwartet hatte.

Beginnen tut es genauso , wie ich es erwartet habe. Mona, 65 Jahre jung, erfährt , dass sie Großmutter wird. Die normale Reaktion wäre jetzt ja die, dass die potentielle Oma in Freudentränen ausbricht, ihren Sohn und Schwiegertochter umarmt und im selben Atemzug schon das Strickzeug auspackt, um das Enkelkind zu bestricken.
Doch Mona entspricht nicht dem „normalen“ Bild einer werdenden Oma. Statt Freudentränen in den Augen, bekommt sie eine mittelschwere Panickattacke mit Blutdruckspitzen vom 245/130 mmHg. Was ist nur los mit ihr?
Als dann noch die werdenden Eltern wegen eines Wasserschadens in der eigenen Wohnung, für einige Wochen zu Mona ziehen, spitzt sich die Situation zu. Mona überlässt dem Paar ihr Schlafzimmer samt leergeräumten Kleiderschrank und quält sich im schmalen Bett des Gästezimmers durch die Nächte. Das Verhältnis zur Schwiegertochter, die ein verwöhnter Fratz und immer nur am nörgeln ist, trägt nicht unbedingt zur Entspannung der Situation bei. Als Mona dann noch erfährt, dass ihre Schwiegertochter einen Instagram Account betreibt, auf dem sie Mona als unsympathische unsensible Großmutter darstellt, hat Mona den Kaffee auf.
Sie hat sich ihren Ruhestand anders vorgestellt, als ihre letzten schönen Jahre als Kindermädchen für ihr Enkelkind zu verbringen und wenn man sie schon als „evil grandma“ darstellt, dann will sie dem Bild auch gerecht werden. Sie lässt sich einen eigenen Instagram Account von der Tochter ihrer Freundin Annemor, mit denen sie ein Wochenende in den Bergen verbringt , erstellen und ist fortan das „Grandmamonster“das allen Vorurteilen und Darstellungen gerecht wird.

Ich habe das Buch gerne gelesen und habe mich zu Anfang köstlich amüsiert über Mona, aber auch über so manche Situationskomik. Doch die Tonart des Buches änderte sich im Laufe des Lesens. Die locker flockige Geschichte veränderte sich immer mehr hin zur Kritik an Sozial Media und seinen Auswirkungen. Monas Schwiegertochter wird zur Mami Influencerin mit allen dazugehörigen Auswüchsen.
.Sie postet jeden Schritt ihrer Schwangerschaft, beschreibt ihre Wohnsituation bei der Schwiegermutter, ohne Rücksicht auf Gefühle und ohne Monas Einverständnis und schreckt nicht davor zurück , Mona vorzuführen,veranstaltet eine Genderparty auf der Mona zwar vorbereiten darf, aber ihr nichts recht machen kann, bis ihr der Kragen platzt.

Line Baugsto trifft den Zeitgeist in ihrem Buch, übt unterschwellige Kritik am heutigen Umgehen mit Sozial Media, was Mobbing angeht, aber auch die Oberflächlichkeit, die das Ganze begleitet und bringt den Leser zum Nachdenken, aber auch zum Lachen.Aber auch die Auseinandersetzung mit dem Alter und was dies mit sich bringt, sind Themen, die ich diesem Buch entnehmen konnte.

Ein Buch, von dem ich zu Anfang dachte, dass es leichte Unterhaltung wäre, dass aber durchaus ernste Untertöne hat.

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