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Veröffentlicht am 02.02.2025

Wieviel kann man ertragen

Im Namen der Barmherzigkeit
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Das Buch „Im Namen der Barmherzigkeit“ ist ein Buch das mich sehr gefordert hat und dass ich immer wieder weglegen musste, um es ertragen zu können. Trotzdem entwickelt es eine Sogwirkung, weil man dem ...

Das Buch „Im Namen der Barmherzigkeit“ ist ein Buch das mich sehr gefordert hat und dass ich immer wieder weglegen musste, um es ertragen zu können. Trotzdem entwickelt es eine Sogwirkung, weil man dem Leben von Steffi folgen möchte.

Steffi ist das siebte Kind ihrer Mutter und aus einem Seitensprung entstanden. Ihre Mutter, die in prekären sozialen Verhältnissen lebt, will sie noch nicht mal nach der Geburt sehen und gibt sie gleich zur Pflege frei. Nach drei Jahren Waisenhaus kommt Steffi zu einer Familien in der Steiermark, die einen Bauernhof betreibt. Sie ist eines von mehreren Pflegekindern, die Familie hat aber auch leibliche Kinder.
Zwischen ihnen wird ein großer Unterschied gemacht. Während die leiblichen Kinder jegliche Annehmlichkeiten genießen, werden die Pflegekinder als „Arbeitssklaven „missbraucht, was aber nicht der einzige Missbraucht ist. Steffi erfährt psychische, körperliche und sexuelle Gewalt, die sie bis zu ihrem 15 Lebensjahr stoisch erträgt, immer mit der Drohung im Ohr, dass sie sterben würde, wenn sie darüber redet.
Als sich starke körperliche Probleme herausstellen, kommt sie in die Psychatrie, später in ein Jugendhaus.
Der Leser verfolgt ihr weiteres Leben das geprägt ist von Rückschlägen, Abhängigkeiten und wiederholten Fehlentscheidungen des Jugendamtes, die einen maßgeblichen Einfluss auf ihr weiteres Leben haben.

Wie schon zu Anfang erwähnt, fiel es mir schwer dieses Buch zu ertragen. Die Autorin schreibt am Schluss, dass sie nicht alle Schicksalsschläge aufgeführt hat und ich dachte, was konnte denn da noch mehr kommen. Ich habe es als Aneinanderreihung von Katastrophen empfunden, die für mehr als 5 Menschenleben gereicht hätten.Steffi ist mir schnell ans Herz gewachsen und ich hätte sie am liebsten ständig in den Arm genommen und sie getröstet.
Wieder wird einem bewusst, wie wichtig Liebe, Anerkennung und ein stabiles familiäres Umfeld einen Lebensweg prägen können, um so erstaunlicher, wieviel Kraft Steffi entwickeln konnte, um diesem Teufelskreis zu entkommen.
Es war schön zu lesen, dass sie zum Schluss doch ihr Glück gefunden hat, was ich ihr von Herzen gönne.

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Veröffentlicht am 29.01.2025

wieder ein toller Roman dieser Autorin

Von hier aus weiter
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„Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“, durch dieses Buch ist dieAutorin bekannt geworden und es war für mich ein Highlight. Als ich gesehen habe, dass Susanne Pasztor ein neues Buch geschrieben ...

„Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“, durch dieses Buch ist dieAutorin bekannt geworden und es war für mich ein Highlight. Als ich gesehen habe, dass Susanne Pasztor ein neues Buch geschrieben hat, war für mich klar, das möchte ich lesen und auch dieses Buch hat mich nicht enttäuscht.

Marlene ist wütend.Ihr Mann Rolf,mit dem sie 30 Jahre ihres Lebens geteilt hat ist tot.Er hatte einen Hirntumor und hat für sich entschieden,selbst zu bestimmen, wann er geht. zusammen mit Marlene,die keinen Sinn im Leben ohne Rolf sieht,wollen sie sich durch Medikamente das Leben nimmt.Da Rolf Arzt ist,vertraut Marlene ihm,dass er die richtige Dosierung findet.Doch Rolf entscheidet diesen Weg allein zu gehen.Er verabreicht ihr nur eine größere Menge Schlafmittel.Marlene ist geschockt und wütend,als sie feststellt,dass sie lebt.Die erste Zeit ist sie wie betäubt.Als dann Jack in ihr Leben tritt,ein junger Klemptner,die sie wegen einer defekten Dusche ruft,ändert sich ihr Leben.

Wenn man diese Geschichte hört ,denkt man,was für eine traurige Geschichte.Sicherlich stimmt das,aber Susanne Pasztor findet eine tolle Art,dieser Traurigkeit die Spitze zu nehmen.Mit viel Humor und Situationskomik wird die Geschichte aufgelockert,sodass man manchmal laut lachen muss.Auch ihre Figuren sind liebevoll gezeichnet.Vor allem Jack hat mir gut gefallen.

Der Schreibstil ist flüssig und unterhaltsam.
Eine große Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 29.01.2025

nette Urlaubslektüre

Der Ruf des schwimmenden Gartens
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„Das Buch des schwimmenden Gartens“ ist ein Buch das aufgrund seiner Spannung zu fesseln versteht.
Sophie die Protagonistin dieses Buches, hat sich Anfang des 20. Jahrhunderts zur Ärztin ausbilden lassen.
In ...

„Das Buch des schwimmenden Gartens“ ist ein Buch das aufgrund seiner Spannung zu fesseln versteht.
Sophie die Protagonistin dieses Buches, hat sich Anfang des 20. Jahrhunderts zur Ärztin ausbilden lassen.
In Deutschland als Ärztin zu arbeiten widerstrebt der männlichen Eitelkeit sehr, die sich dafür prädestiniert sehen und die Frauen gern in die von ihnen zugedachte Rolle verweisen möchten.Doch Sophie gibt sich nicht geschlagen.
Sie erfährt von einer Klinik auf der Insel Madeira, die sie mit aufbauen soll. Dort angekommen, zeigt sich ihr ein anderes Bild.

Das Buch, dessen Einband mich ein wenig an eine oberflächliche Liebesgeschichte erinnern ließ, hat mich dann doch mit Spannung und Unterhaltung überrascht. Es ist keine hohe Literatur, weiß aber trotzdem gut zu unterhalten. Die Liebe spielt hier schon auch eineRolle, aber eben auch andere Themen und vor allem gibt es viele Beschreibungen der wunderschönen Atlantikinsel, die ich auch selbst schon besucht habe und ich hatte viele Bilder im Kopf.

Der Schreibstil ist angenehm und unterhaltsam und so kann ich mir dieses Buch gut als Urlaubslektüre Vorstellungen, vielleicht bei einem Urlaub auf Madeira ?

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Veröffentlicht am 17.01.2025

Schmunzelkrimi

Mordscoach
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" Mordscoach" ist ein fesselnder Krimi, der den Leser in die Welt des Couchings führt, wie der Titel ja schon andeutet.
Die sympathische Protagonistin wächst einem schnell ans Herz, obwohl ihre Handlungen ...

" Mordscoach" ist ein fesselnder Krimi, der den Leser in die Welt des Couchings führt, wie der Titel ja schon andeutet.
Die sympathische Protagonistin wächst einem schnell ans Herz, obwohl ihre Handlungen nicht immer rechtskonform sind. Vor allem die unterhaltsamen , tollen Dialoge u, die ünerraschenden Wendungen und die witzigen Couchingszenen, lassen das Buch nicht nur zu einem spannenden, sondern auch zu einem witzigen Lesevergnügen werden.
Allerdings ist es ein Krimi und so geshehen natürlich auch Dinge, die weniger schön sind, nämlich Morde. Teilweise aus dem Affekt heraus, aber eben auch, weil " sie sein müssen"..

Als dann noch ein attraktiver Kriminalkommissar die Bühne betrifft, ist das Chaos perfekt.

Der schreibstil dieses Krimis ist leicht, locker und vor allem spannend und witzig, was sich nicht gegenseitig ausschließt, das wird hier gut bewiesen.
Das lose Ende deuteet ein bisschen auf einen Nachfolger hin, was mich natürlich sehr gefreut hat.

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Veröffentlicht am 17.01.2025

eine schöne Geschichte

Das Buch der neuen Anfänge
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" Das Buch der neuen Anfänge" ist das zweite Buch der Autorin und ich muss ehrlich zugeben, dass es mir nicht ganz leicht gefallen ist, in das Buch hineinzufinden.

Als Sally Page von ihrem Freund verlassen ...

" Das Buch der neuen Anfänge" ist das zweite Buch der Autorin und ich muss ehrlich zugeben, dass es mir nicht ganz leicht gefallen ist, in das Buch hineinzufinden.

Als Sally Page von ihrem Freund verlassen wird, übernimmt sie aus Krankheitsgründen das Schreibwarengeschäft ihres Onkels Wilbur in London.
Dort begegnet sie vielen Menschen, die auch teilweise zu ihren Freunden werden. Diese erleichtern ihr teilweise den Neuanfang, denn Sally merkt, sie ist nicht allein.

Die Themen des Romans sind teilweise sehr treffend, die Geschichte selbst etwas mystisch, da auch ein Freidhof eine Rolle spielt.
Freundschaft, Akzeptanz und Neuanfang sind Themen , die viele Ansprechen. Auch eine Liebesgeschichte findet Platz in dieser Geschichte.

Erzählt wird sie flüssig und warmherzig, sodass dieses Buch sicherlich gut geeignet ist für einen langen Wintertabend mit einem Tee eund einer kuscheligen Decke auf der Couch.

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