Cover-Bild Der Ruf des schwimmenden Gartens
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16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: beHEARTBEAT
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: historisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 428
  • Ersterscheinung: 29.10.2024
  • ISBN: 9783741304620
Tara Haigh

Der Ruf des schwimmenden Gartens

Ein neuer Anfang auf der Blumeninsel

Bremen, 1914: Sofie arbeitet als Ärztin im Krankenhaus, leidet jedoch darunter, von den männlichen Kollegen nicht ernst genommen zu werden. Da hört sie, dass deutsche Investoren auf Madeira ein Krankenhaus eröffnen wollen und händeringend nach Ärzten suchen. Bei einem Treffen beeindruckt der Geschäftsmann Richard Hauenstein Sofie mit seinem Charme und schlägt ihr vor, beim Aufbau der Tuberkulose-Station dabei zu sein.

Auf Madeira angekommen muss Sofie jedoch feststellen, dass das Krankenhaus noch nicht fertiggestellt ist. Und auch weitere Ungereimtheiten lassen sie an ihrem Entschluss zweifeln. Doch dann taucht Richards jüngerer Bruder Ludwig auf, der Sofies Herz höherschlagen lässt. Richards Eifersucht ist geweckt. Sofie dämmert, dass sie nur eine Schachfigur im Spiel um die Macht auf Madeira ist. Und ausgerechnet ein Waisenjunge in einem Nonnenkloster gibt ihr den Schlüssel in die Hand, um sich aus einem Netz aus Geheimnissen und Intrigen zu befreien ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.07.2025

Gefühlvoll-spannende Reise auf die Blumeninsel

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Mit ihrem historischen Roman ,, Der Ruf des schwimmenden Gartens " entführt die hervorragende Autorin Tara Haigh den Leser im Jahr 1914 auf die zauberhafte Insel Madeira.
Sofie hat Medizin studiert ...

Mit ihrem historischen Roman ,, Der Ruf des schwimmenden Gartens " entführt die hervorragende Autorin Tara Haigh den Leser im Jahr 1914 auf die zauberhafte Insel Madeira.
Sofie hat Medizin studiert und im renommierten Londoner Krankenhaus gearbeitet. Jetzt hat sie eine Stelle im Krankenhaus ihrer Heimatstadt Bremen. Doch die männlichen Kollegen akzeptieren sie nicht als vollwertiges Teammitglied. Da kommt es Sofie gerade passend, als Richard Hauenstein, ein Bekannter ihres Vaters ihr ein Angebot macht: auf Madeira wird ein deutsches Krankenhaus , spezialisiert auf Tuberkulosepatienten ,eröffnet und sie würde dort die Leitung übernehmen und den Aufbau maßgeblich nach ihren Vorstellungen ermöglichen. Eine großartige Gelegenheit, ihr Wissen einzusetzen. Auf der Insel angekommen, muß Sofie allerdings feststellen, daß das Krankenhaus noch nicht fertig ist. So kann sie zunächst mit Ludwig , dem jüngeren Bruder Richards, als Reiseführer die Insel erkunden. Der ruhige Schriftsteller von Liebesromanen ist ihr vom ersten Moment an sympathisch. Die Ausflüge mit ihm bereiten ihr viel Freude, er zeigt ihr Gegenden abseits der begehrten Plätze von betuchten englischen oder deutschen Touristen. Er zeigt ihr wunderschöne Plätze und lässt ihr Herz schneller schlagen, wenn sie an ihn denkt. Auch der 11 jährige Waisenjunge Camilo hat ihr Herz schon bei der ersten Begegnung im Hafen im Sturm erobert. Sofie und Ludwig stoßen auf mysteriöse Machenschaften der deutschen Bewohner, eigenartige Vorgänge im Kloster, wo Camilo lebt und bei dem Bau des Krankenhauses scheint auch nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen.
Tara Haigh hat mich mit ihrem hervorragend flüssigen und bildhaften Schreibstil von der ersten Seite an gefesselt. Mit Sofie habe ich die Seereise nach Madeira angetreten und auf dieser unglaublich schönen Insel angekommen. Die Beschreibungen der Landschaft ließen sofort Bilder vor meinen Augen entstehen und den Wunsch, mir dort alles einmal in Natura anzusehen.
Die Protagonisten sind liebevoll ausgearbeitet, besonders Sofie, Ludwig und Camilo sind mir auf Anzieb sympathisch und ans Herz gewachsen, genauso wie die liebevolle Haushälterin Rosa.
Tara Haigh, hat eine wahre historische Begebenheit, den Bau eines deutschen Krankenhauses auf der Insel, hervorragend mit der fiktiven Geschichte verwoben. Ebenso wie den Wunsch einiger deutscher Bewohner, die Insel komplett zu übernehmen. Die Gedanken und Gefühle der Personen sind unglaublich authentisch und realistisch dargestellt. Ich habe mit Sofie, Ludwig und den anderen mitgefiebert, gehofft, geweint und mich vor Erleichterung gefreut.
Diese hervorragend erzählte Geschichte ist viel mehr als der Werdegang einer jungen Ärztin, die eine neue Herausforderung antreten möchte. Es ist eine Liebesgeschichte mit interessanten Familiengeheimnissen, spannenden Wendungen bis hin zu Kriminalfall.
Ich kenne schon einige historische Romane von Tara Haigh die mich begeistert haben und mit diesem Roman hat sie es wieder geschafft, mich zu begeistern und mit der Schönheit der Insel zu verzaubern.
Von mir eine hundertprozentige Leseempfehlung für diesen großartigen historischen Roman voller Romantik, Spannung und Dramatik.
Auch ihre humorvollen Romane, die sie als Tesssa Hennig schreibt , sind absolut empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 08.01.2025

Eine Reise auf die Blumeninsel Madeira, auf der nicht nur Blumen blühen sondern auch Geheimnisse und Intrigen

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Ich bin ein großer Fan der Autorin Tara Haigh und freue mich jedes Jahr auf Neue, wenn ein neuer Roman von ihr erscheint, die ausnahmslos zu meinen Jahreshighlights zählen, so wie auch dieser hier. Die ...

Ich bin ein großer Fan der Autorin Tara Haigh und freue mich jedes Jahr auf Neue, wenn ein neuer Roman von ihr erscheint, die ausnahmslos zu meinen Jahreshighlights zählen, so wie auch dieser hier. Die Autorin schafft es immer wieder einen neuen, unentdeckten Teil deutscher Geschichte aus ihrer Fundgrube hervorzuholen und verarbeitet diesen in einem spannenden, genreübergreifenden Roman, den ich als Leser nur genießen kann.

Diesmal führt uns die Autorin auf die Blumeninsel Madeira, wo die junge Ärztin Sofie 1914 beim Aufbau einer deutschen Klinik helfen möchte. Voller Tatendrang erreicht sie die blühende Insel, muss aber bald feststellen, dass nicht alles so rosig ist, wie ihr von Richard Hauenstein, der eine Gruppe von deutschen Investoren vertritt, versprochen wurde. Anstelle eines Krankenhaus warten Intrigen und Geheminisse auf sie, doch Sofie spielt nicht, wie von Richard geplant, die Schwachfigur in diesem Spiel aus Lügen und Macht, sondern kämpft für Gerechtigkeit. Unerwartet geht ihr ein Weisenjunge zur Hand, sodass sie sich aus diesem Netz voller Unwahrheiten und Gier befreien kann, wobei sie auch von Ludwig, Richards Bruder, unterstützt wird, der schnell ihr Herz schneller schlagen lässt. Aber kann diese Liebe erblühen unter solchen Umständen?

Ich bin doch immer wieder fasziniert, wo die Deutschen im Laufe der Geschichte ihre Hände im Spiel hatten, wo man es gar nicht erwartet hätte. Normalerweise bin ich kein großer Geschichtsfan, aber Tara Haight schafft es mit ihren Romanen, dann doch meine Neugierde zu wecken. Aus diesem Grund bin ich ein großer Fan von ihrer Gabe, einen wahren historischen Kern, in eine aufregende Geschichte voller Höhen und Tiefen einzuarbeiten. Während das wunderschön gestaltete Cover auf den ersten Blick eine Liebesgeschichte vermuten lässt, zeigt schon der Klappentext, dass die Handlung mehr Tiefgang hat und facettenreicher ist. Spätestens dann ging mir das Buch nicht mehr aus dem Kopf und ich habe mich gefreut, als ich es dann endlich in den Händen halten durfte. Von Beginn an war ich an das Buch gefesselt und konnte es nur schwer aus der Hand legen, woran der unglaublich spannende aber auch malerische Schreibstil von Tara Haight Schuld war. Die Landschaftsbeschreibungen von Madeira waren so detalliert, dass ich am liebsten zum Flughafen fahren würde und in den nächsten Flieger auf die Insel steigen möchte (und versprochen, es liegt nich am kalten Wetter hier in Deutschland) und natürlich möchte ich auch Ausflüge wie Sofie mit Ludwig unternehmen.

Neben der malerischen Landschaft, hat natürlich auch die Handlung Lust aufs Weiterlesen gemacht. Es handelt sich bei diesem Buch um eine Mischung aus historischem Roman, Krimi und einer Liebesgeschichte, eine unglaublich aufregende Kombination, die mich in ihren bann gezogen hat. Ich kenne keinen Autor oder Autorin, die es schafft solche diversen Genres zu verknüpfen, sodass am Ende alles glaubwürdig und stimmig rüberkommt, doch Tara hat es mal wieder geschafft. Die ganze Handlung samt sämtlicher Figuren erschien mir so unglaublich real, als hätte es die Persönlichkeiten wirklich gegeben, beim Lesen ist mir die Handlung dabei fast wie ein Film vor meinem inneren Auge vorgekommen. Ich denke, die Tatsache, dass die Autorin ihre Figuren so voller Leben gestaltet hat, hat dazu beigetragen, dass mir die Handlung so täuschend echt erschienen sind. Nicht nur Sofie als Protagonistin wurde von der Autorin liebevoll gestaltet, sondern auch in der kleinsten Nebenfigur spürt man als Leser die Liebe zum Detail und die Gedanken, die sie sich gemacht hat. Die einzelnen Charaktere haben es geschafft, die unterschiedlichsten Gefühle in mir hervorzurufen, sodass ich eine Achterbahnfahrt der Gefühle beim lesen mitgemacht habe. Viele Figuren habe ich in mein Herz geschlossen, andere gehasst, aber das man als Leser so tief für fiktive Charaktere empfinden kann, bedarf meiner Meinung nach schon großes Talent der Autorin. Oft haben mich die Protagonisten mit ihrer Handlung überrascht, sodass es nie langweilig wurde und die Handlung in keinster Weise vorhersehbar war, was für mich ein sehr wichtiger Aspekt is.

Was habe ich mit den einzelnen Personen und insbesondere mit Sofie mitgefühlt und Eotionen erlebt. Am Ende war ich dann doch sehr traurig, dass der Roman mal wieder ausgelesen war, aber ein anderes Ende hätte auch nicht gepasst und irgendwann muss auch mal Schluss sein, egal wie schwer es einem als Leser fällt sich von seinen liebgewonnen Figuren zu verabschieden. Aber es bleibt die große Vorfreude auf den nächsten Roman und ich bin heute schon gespannt, mit welchem Teil mysteriöser, vergessener Geschichte uns Leser als nächstes überrascht.

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Veröffentlicht am 27.11.2024

Ein wunderbarer Roman mit einer tollen Protagonistin.

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Die Gestaltung des Covers finde ich sehr hübsch und ansprechend gestaltet. Die junge Frau im Vordergrund wirkt entschlossen und mutig, der Hintergrund sieht malerisch aus.

Die Geschichte spielt im Jahr ...

Die Gestaltung des Covers finde ich sehr hübsch und ansprechend gestaltet. Die junge Frau im Vordergrund wirkt entschlossen und mutig, der Hintergrund sieht malerisch aus.

Die Geschichte spielt im Jahr 1914, die junge Sofie arbeitet als Ärztin in einem Bremer Krankenhaus, dort wird sie aber von ihren männlichen Kollegen nicht für voll genommen. Da hört sie von einem neuen Investitionsprojekt. In Madeira soll ein Krankenhaus eröffnet werden, jedoch werden noch dringend Ärzte gesucht. Bei einem Treffen lernt sie Richard Hauenstein kennen, er bietet ihr an, beim Aufbau der Tuberkulose Station mitarbeiten zu können. Was sie jedoch nicht ahnt... Sowohl die geplante Klinik als auch das Sanatorium sind nur Fassade, eigentlich sollen nur Wohnungen für gut betuchte Deutsche entstehen. In Madeira angekommen lernt Sofie die wunderschöne Insel, sie recherchiert immer weiter und entdeckt düstere Geheimnisse....

Dieser Roman hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die vielen facettenreichen Nebencharaktere haben mir auch sehr gut gefallen. Die Geschichte war äußerst spannend und immer wieder gab es überraschende Wendungen.

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Veröffentlicht am 19.11.2024

Soviel Spannung, damit rechnet man hier nicht

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MEINE MEINUNG
Sofie war nach dem Medizinstudium in der Schweiz wieder nach Bremen zurück gekehrt. Es war das Jahr 1914 und noch waren die Männer der Meinung, sie wüssten es besser als Frauen.
Sofie fühlte ...

MEINE MEINUNG
Sofie war nach dem Medizinstudium in der Schweiz wieder nach Bremen zurück gekehrt. Es war das Jahr 1914 und noch waren die Männer der Meinung, sie wüssten es besser als Frauen.
Sofie fühlte sich aus diesem Grund auch überhaupt nicht wohl in der Klinik in Bremen.
Ihr Vater berichtet ihr dann, das die Deutschen auf Madeira ein Krankenhaus bauen wollen. Dort kann Sofie sofort anfangen, denn der Geschäftsmann Richard Hauenstein umgarnt sie entsprechend. Die soll beim Aufbau der Tuberkulose Station helfen. Das veranlasst sie dann, mit Einwilligung ihres Vaters, das sie sofort mit Richard nach Madeira aufbricht.
Doch als sie dort ankommt, merkt sie, das das Krankenhaus noch garnicht fertig ist und das wohl auch nicht so schnell passieren wird.

Die Autorin hat uns hier eine Geschichte hinterlassen, die spannender nicht sein kann. Wenn man das Buch in den Händen hält, dann denkt man zuerst, das es sich hier um eine romantische Geschichte handelt, doch es ist weit mehr als das.
Es sind hier sehr viele Gefühle vorhanden, aber es sind hier auch viele Intrigen und üble Machenschaften verarbeitet, was dem Buch eine grandiose Spannung verleiht.
Das Buch wird von Seite zu Seite immer spannender und alles ist so aufregend, das man nicht mehr aufhören kann zu lesen.

Was man dann am Ende des Buches noch zu lesen bekommt; nämlich das es dieses Krankenhaus auch heute noch gibt und das vieles so passiert sein soll, das macht es dann auch so identisch.

Ich war so überrascht von dem Verlauf von diesem Buch, das mir an manchen Stellen vor lauter Spannung der Atem stockte. Dieses Buch sollte man auf jeden Fall lesen und deshalb vergebe ich hier auch gerne die vollen 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.


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Veröffentlicht am 18.11.2024

Madeira Anfang des 20. Jahrhunderts

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Madeira ist für mich der Inbegriff einer Blumeninsel, ihren Ruf als schwimmender Garten im Atlantik verdankt sie einer botanikverliebten Engländerin, wie ich nun weiß. Tara Haigh hat mich mit ihrem Roman, ...

Madeira ist für mich der Inbegriff einer Blumeninsel, ihren Ruf als schwimmender Garten im Atlantik verdankt sie einer botanikverliebten Engländerin, wie ich nun weiß. Tara Haigh hat mich mit ihrem Roman, der auf wahren Begebenheiten beruht, gedanklich auf diese zauberhafte Insel des ewigen Frühlings gelockt.

Zunächst sind wir in Bremen, wir schreiben das Jahr 1914. Die junge Sofie ist im dortigen Krankenhaus aus Ärztin tätig. Als Frau und auch als Verfechterin von Hygienestandards ist sie ihren männlichen Kollegen ein Dorn im Auge. Über ihren Vater, einem Anwalt, erfährt sie von einem Krankenhaus mit Sanatorium auf Madeira, das kurz vor der Eröffnung steht. Das Angebot, dort die Tuberkulose-Station zu leiten, kommt genau richtig und da Richard Hauenstein, Vaters Kontakt, der sich um das Investment kümmert, zurück auf die Insel muss, schließt Sofie sich ihm an.

Kaum angekommen, beobachtet Sofie eine unschöne Szene mit dem kleinen Camilo, einem Waisenjungen, der vom Kloster weggelaufen ist. Sie mischt sich ein, verspricht dem Jungen, dass sie ihn bald besuchen kommt, was sich aber als gar nicht so einfach erweist, denn das Kloster wird mit strenger Hand geführt. Im Verlauf der Geschichte machen wir auch Bekanntschaft mit mehreren Nonnen und mit Schwester Regine, die dem Kloster vorsteht.

Nun, Sofie kommt bei der Familie Hauenstein unter. Auf dem Gutshof leben Vater und Sohn – Fritz und Richard - bestens versorgt von Rosa, ihrer Haushälterin. Da Fritz Geburtstag ansteht, wird neben vielen anderen Gästen auch Ludwig, der jüngere Sohn, erwartet. Der Globetrotter und Schriftsteller lebt überwiegend in London und wie sich bald abzeichnet, können die beiden Brüder so überhaupt nicht miteinander.

Charmant und liebenswert sind die einen, aber auch ganz schön fies, intrigant und hinterhältig erweist sich so manch andere Figur.

Allesamt sind sie charakterlich gut und lebensnah gezeichnet.
Neben der fiktiven Familiengeschichte ist es der reale Bau des Krankenhauses, der von einer deutschen Aktiengesellschaft geplant und in die Tat umgesetzt wurde. Die Investoren hatten auch anderes im Sinn, was den Madeirern nicht gefiel. Rund um den Bau des Krankenhauses werden kriminelle Energien freigesetzt, in dessen Strudel auch Sofie gerät. Und nicht nur hier, auch im Kloster geht nicht alles mit rechten Dingen zu. Das teilweise von den Deutschen gebaute Hospital dos Marmeleiros in Funchal existiert noch heute, wie ich im sehr informativen Nachwort erfahre.

Es war ein spannender, ein kurzweiliger Aufenthalt auf dieser zauberhaften Insel, den ich sehr genossen habe, in der es auch um Rivalität, um Intrigen und um die Liebe geht - angereichert mit Beschreibungen der Insel, die nicht nur von den Engländern dank ihres ausgeglichenen Klimas als angenehmer Kurort geschätzt wurde und auch heute noch geschätzt wird.

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