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Veröffentlicht am 13.03.2026

Grandioses Lesehighlight!

Das Haus in Charlottenburg
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Mit ihrem historischem Roman,, Das Haus in Charlottenburg " nimmt die Autorin Beate Sauer den Leser mit auf eine spannende Zeitreise Ende des 19. Jahrhunderts nach Berlin.  Mitten in die so schnell gewachsene ...

Mit ihrem historischem Roman,, Das Haus in Charlottenburg " nimmt die Autorin Beate Sauer den Leser mit auf eine spannende Zeitreise Ende des 19. Jahrhunderts nach Berlin.  Mitten in die so schnell gewachsene Stadt,  daß Wohnraum nicht nur äußerst knapp , sondern auch noch von den kargen Einkünften kaum bezahlbar ist. So leben viele Menschen auf kleinstem Raum und  unter oft erbärmlichen Umständen.  Zudem sind die Mieter der Willkür der geldgierigen  Vermieter ausgeliefert , werden die Mieten grundlos erhöht oder  man muß von heute auf morgen ausziehen,  auch wenn der Vertrag eigentlich noch gültig wäre. Selbst wenn  man ein eigenes kleines Grundstück sein  eigen nennt, ist man nicht sicher,  wenn ein Immobilienspekulant genau  dort eine Mietskaserne für viele Menschen  bauen will.  So erging es auch Elise und ihrer Familie,  als ihr Vater bei einem Unglück ums Leben kam.  Seitdem  wohnt sie mit ihrer Mutter und den zwei jüngeren Geschwistern Willy und Marie  beengt in einem Mietshaus.  Ihr  Lohn als gelernte Schneiderin  reicht so gerade für das Nötigste.  Ihr großer Traum ist es , eines Tages bei einem renommierten Modeatelier zu arbeiten. Bis dahin ist sie der Schikane und Ausbeutung ihrer Chefin ausgesetzt. 

Auch der Architekt Johann kommt mit seinen Aufträgen nur so gerade eben über die Runden.  Als er einen lukrativen Auftrag erhalten kann, lehnt er ihn ab. Denn eine Mietskaserne zu bauen,  kann er mit seinem Gewissen nicht vereinbaren.  Mit seinem Freund , dem Professor Louis D'Arnaud , der an der Charité tätig ist, hat er  stattdessen  ein genossenschaftliches Wohnprojekt.  Mit potentiellen Geldgebern und den eigenen Anteilen der zukünftigen Bewohnern möchten  sie bezahlbares , komfortables  und sicheres Wohnen möglich machen.  Das will Baronin  Leonora von Rienäcker,  Louis Mutter, aus eigenem Interesse auf jeden Fall verhindern und dafür ist ihr jeder Weg recht. 

Nachdem Elise  und Johann mehrmals zufällig aufeinander treffen,  entwickeln sich nicht nur  zarte Gefühle,  sondern auch eine wunderbare Freundschaft mit Louis, auch wenn sie aus so unterschiedlichen Gesellschaftsschichten stammen.  Das Wohnprojekt  fasziniert Elise  von Beginn an, da sie nie wieder in ihrem Leben ihr Zuhause verlieren möchte. Mit Eifer und Elan  lassen  sich die Freunde auch bei  Rückschlägen nicht von dieser Vision abbringen. Wird ihr Traum vom Genossenschaftlichen Wohnen in Erfüllung gehen und damit den Menschen sicheren und zugleich  bezahlbaren Wohnraum bescheren ? 

Beate Sauer hat mich mit dieser Geschichte und ihrem hervorragend bildhaften Schreibstil von der ersten Seite an in den Bann gezogen.  Die abwechslungsreichen Erzählperspektiven von Elise, Johann und auch Leonore von Rienäcker ließen mich tief in die Gedanken und Gefühle der Protagonisten eintauchen.  Die Spannung wie es weitergeht  steigerte sich mit jedem weiteren Kapitel,  so daß ich das Buch gar nicht mehr aus dem Hand legen konnte.  Es war wie ein Rausch, die Verstrickungen , Intrigen und unerwarteten Wendungen ließen mein Herz vor Aufregung klopfen. Bei einigen Situationen konnte ich die Tränen nicht zurück halten oder musste vor Freude lächeln . Die Charaktere sind liebevoll,  detailliert und realistisch ausgearbeitet,  mit allen Facetten  von sympathisch, herzlich  und liebenswert bis unheimlich und skrupellos. 

Eindrucksvoll und erschreckend  realistisch sind die Lebensumstände der ärmeren Bevölkerung in Berlin dargestellt,  der Willkür von  Vermietern und Arbeitgebern ausgesetzt.  Wer sich zur Wehr setzt,  hat mit dramatischen Konsequenzen zu rechnen.  Im Gegensatz zur gehobenen Gesellschaftsschicht, in der auch der Adel eine große Role einnimmt, die in prächtigen Villen ihr sorgloses Leben genießen . Auch wenn  der ein oder andere als Gönner  darstellt, ist es doch  meist mit Hintergedanken und  dient zum eigenen Vorteil.  Hervorragende recherchiert  zeichnet Beate Sauer ein  absolut authentisches und lebendiges Bild der Zeit.  So wird Geschichte lebendig und beim Lesen lerne ich immer noch etwas dazu.  Im Nachwort geht die Autorin nochmals auf die historischen Fakten ein, was ich zusätzlich immer sehr spannend finde. 

Beate Sauer hat mich mit dieser großartigen Geschichte auf eine spannende und gefühlvolle Zeitreise nach Berlin entführt,  mich in die Gefühle,  Träume und Visionen aber auch in die tiefen Abgründe , Intrigen und Verbrechen der Personen gezogen . Ein absolutes Lesehighlight,  welches ich von ganzem Herzen empfehle.  






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Veröffentlicht am 05.03.2026

Großartige Geschichte über Papierherstellung im 15..Jahrhundert

Die Papierschöpferin
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Mit ihrem historischen Roman,, Die Papierschöpferin " nimmt die Autorin Anna Thaler den Leser mit auf eine großartige und spannende Zeitreise ins 15. Jahrhundert.  

Sofia di Maderno lebt mit ihrem Vater ...

Mit ihrem historischen Roman,, Die Papierschöpferin " nimmt die Autorin Anna Thaler den Leser mit auf eine großartige und spannende Zeitreise ins 15. Jahrhundert.  

Sofia di Maderno lebt mit ihrem Vater und den jüngeren Geschwistern in einem engen Tal am Gardasee. Wie auch andere Familien betreiben sie dort eine Papiermühle.  Sie führt den mutterlosen Haushalt und auch bei der Herstellung des Papiers darf sie mitarbeiten.  Doch das Handwerk zu erlernen und ein maestro  zu werden,  ist ihr als Frau nicht möglich.  Ihr vielseitig und wissenschaftlich interessierter Vater ist häufiger geschäftlich  unterwegs. Von einer  Reise  nach Venedig kehrt er unerwartet nicht zurück, Sofia wird mitgeteilt,  daß er an der Pest verstorben sei. Von nun an kümmert sie sich um den Betrieb der Papiermühle. Frate Sebastiano ,ein guter Freund ihrers Vaters unterstützt sie und ihre Geschwister, auch als Vornund . Sofia hat es im Tal nicht leicht, einige Konkurrenten haben es auf ihre Mühle abgesehen und  auch als Heiratskandidatin  ist sie begehrt. Doch dagegen kann  sie sich eine Weile wehren. Als seltsame Dinge passieren und ihre Arbeiter abgeworben werden, entschließt sie sich , mit Frate Sebastiano und seinem Novizen Gianluca  nach Augsburg zu reisen, um dort Arbeiter anzuwerben und dort  eventuell etwas über die Geschäfte ihres Vaters  zu erfahren.  

Anna Thaler hat mich mit ihrem hervorragend bildhaften Erzählstil von der ersten Seite an in den Bann gezogen , mitten ins aufregende Leben von Sofia. Sie ist  eine sympathische und starke  junge Frau, die sich nicht einschüchtern lässt und für dem Erhalt ihrer Papiermühle diese ungewöhnliche Reise auf sich nimmt.  

Die Beschreibungen des engen Tals am Gardasee,,das Leben dort und die Reise nach Augsburg und Venedig sind so anschaulich beschrieben, daß ich das Gefühl hatte , mit Sofia , Sebastiano und Gianluca und den späteren Weggefährten unterwegs zu sein, die ungewohnte Umgebungen und Landschaften mit großen,  neugierigen Augen zu betrachten und zu genießen.  Die Personen sind liebevoll und authentisch dargestellt,   lebendig und die meisten auf Anhieb sympathisch.  

Ich habe so viel über die Papierherstellung  erfahren;   eine anstrengende und aufwendige Arbeit,  die nur mit viel Wissen zu  besten Ergebnissen führt, so daß das Papier zum Schreiben oder Drucken verwendet werden kann. Auch die Anfänge des Buchdrucks, das Für und Wider der Verbreitung von Wissen  und die Schwierigkeiten,  die damit einhergehen könnten, hat die Autorin hervorragend  recherchiert und mit der Geschichte verwoben.  Die zarte Liebesgeschichte,  die sich im Laufe der Erzählung entwickelt,  ist unaufdringlich zeigt aber wie stark und selbstbewusst und wie fortschrittlich Sofia denkt und auch handelt.  Ungewöhnlich und bewundernswert zu damaligen Zeit. 

Auch das Nachwort mit den historischen Fakten zur Papierherstellung,  den Anfängen des Buchdrucks und der Bedeutung Augsburgs und Venedigs  in diesem Prozess haben  mir zusätzlich interessante Informationen beschert.  

Anna Thaler hat mich mit dieser unglaublich atmosphärisch erzählten Geschichte absolut begeistert. Spannend vom Anfang bis zum Ende, so daß ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.  Ich musste unbedingt wissen,  ob Sofia dem Geheimnis ihres Vaters und seines  ungewöhnlichen Todes  auf die Spur kommen wird. 

Eine uneingeschränkte Leseempfehlung! 

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Veröffentlicht am 13.02.2026

Glück kommt manchmal ganz unerwartet

Meerglück, friesisch blau
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Mit  ,, Meerglück -friesisch blau " , dem Gemeinschaftsprojekt von Stina Jensen und Hannah Juli  habe ich eine wunderbare  und berührende Reise auf die schöne Insel Föhr erlebt. 

Im  Leben von Liv ist ...

Mit  ,, Meerglück -friesisch blau " , dem Gemeinschaftsprojekt von Stina Jensen und Hannah Juli  habe ich eine wunderbare  und berührende Reise auf die schöne Insel Föhr erlebt. 

Im  Leben von Liv ist nach einem schrecklichen Ereignis nichts mehr wie zuvor. Ihre Arbeit als Restauratorin von Möbeln  übt  sie nicht mehr aus  und  ihre Ehe mit Sven ist zerbrochen.  Nur langsam hilft ihr eine  Therapie, etwas Mut  zu fassen.  Als ihre beste Freundin Kristin sie fragt , ob sie zu ihr nach Föhr kommen kann , um ihr zu helfen, zögert sie einen kurzen Moment.  Denn sie bittet Liv, sich um die antiken Möbel zu kümmern,  sie zu restaurieren , damit sie das Landgut ,, Haus Nordseestern "   verschönern und attraktiver  machen,  denn die Pension braucht dringend mehr Gäste .   Auch wenn ihr der Gedanke,  Werkzeug in die Hand zu nehmen schon  jetzt Unbehagen bereitet,  macht sie sich von Hamburg aus auf den Weg.  Beim Sichten der Möbel entdeckt Liv nicht nur wunderschöne Stücke,  sondern auch eine versteckte  steinerne  Statue einer Frau .   Als sie herausfinden kann , wer dieses schöne Kunstwerk erschaffen hat ,  ist es ihr ein Anliegen,  sie dem Künstler Matthis Clasen  zurück zu geben, da sie damals von einer Ausstellung spurlos verschwand.  So lernt sie den inzwischen in Hamburg lebenden Künstler kennen.  Diese Begegnung bringt  etwas in Bewegung,  womit keiner  gerechnet hat. 

Stina Jensen und Hannah Juli  haben mich  von der ersten Seite an mit dieser  berührenden Geschichte in den Bann gezogen.  Der äußerst bildhafte und lebendige Schreibtisch haben mich direkt nach Föhr entführt,  ließen  sofort Bilder der Landschaft und der hübschen Friesenhäuser in  meinem Kopf entstehen.  Das Meer konnte ich riechen und den Wind in den Haaren spüren.  Livs tiefe Gefühle der Traurigkeit konnte ich absolut mitfühlen, freute mich  aber zugleich über  das  langsame und vorsichtige  Öffnen. Die Charaktere sind so liebevoll und authentisch ausgearbeitet,  daß  ich Liv , Kristin und  Matthis  schnell  liebgewonnen habe , genauso wie Gerda, Lisbeth  und Jonte, dessen Sprüche ich genossen habe.  Ich habe an so einigen Stellen die Tränen nicht verhindern können , aber auch häufiger lachen musste. 

Dieser Wohlfühlroman ist mehr wie eine wunderschöne Liebesgeschichte. Es ist eine Geschichte mit Tiefgang, welche ernste Themen wie Verlust , furchtbare Schicksalsschläge , Tränen und Leid  mit der Hoffnung  auf einen Neuanfang,  ein anderes, glücklicheres Leben verknüpfen.  Ein behutsames Öffnen und  sich den Ängsten zu stellen,  was hervoragend  einfühlsam,  mit allen Zweifeln , dargestellt wird. Die Geschichte ist durchgehend spannend,   mit einigen überraschenden Wendungen  , so daß ich immer weiter lesen musste.  Es gibt Aufs und Abs , Schritte vorwärts und auch wieder zurück, genauso wie im Leben von uns allen.  Es kann eben  nicht immer alles geradlinig verlaufen.  

Nur ungern habe ich das Buch beendet.  Aber schon am 14.2.26 erscheint der zweite Teil  der bezaubernden Reihe: ,,  Meerglück- muschelweiß" . Dort kann ich dann Kristins  Geschichte erleben  und auch die bereits  liebgewonnenen  Personen wieder sehen. 

Von ganzem Herzen eine absolute Leseempfehlung für diesen großartigen Wohlfühlroman mit Tiefgang,  der mich sehr berührt und  begeistert hat. 

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Veröffentlicht am 07.02.2026

Juchu, ein neuer großartiger Roman von Ellen Berg !

Gibt's das auch mit Liebe?
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Mit ,, Gibt's das auch mit Liebe - ( k)ein Beziehungsroman "  habe ich den neuesten Roman von Ellen Berg genossen.  Großartige humorvolle Unterhaltung, von der ersten bis zur letzten Seite,  die mich mit ...

Mit ,, Gibt's das auch mit Liebe - ( k)ein Beziehungsroman "  habe ich den neuesten Roman von Ellen Berg genossen.  Großartige humorvolle Unterhaltung, von der ersten bis zur letzten Seite,  die mich mit den angesprochenen ernsten Themen auch zum Nachdenken angeregt hat. 

Schon mit dem Prolog bin ich mitten in Lauras Leben gelandet,  welches in diesem Moment alles andere als glücklich und rosig ist. Frisch geschieden hadert sie mit ihrem bisherigen Leben, was sie mit mit unzähligen       ( Fake -) Insta-Posts  mit ihren Followern geteilt hat. Ihre Dates sind nicht  das , was sie sich vorstellt und ihre Arbeit als  Redakteurin ist  auch eher anstrengend als erfüllend. Daher entscheidet ihr Chef Marc van Beusten, daß sie eine Auszeit braucht  und schickt sie zu ihrer kleinen Schwester Vivi aufs Land,  um dort einen Artikel über Romantik zu schreiben. Ausgerechnet zu ihrer Schwester,  zu der sie nicht das allerbeste Verhältnis hat  und  auf Romantik hat sie nun auch gar keine Lust.  Doch was soll's.  Zumindest hinfahren muß sie, um am nächsten Tag wieder abreisen , so ist  jedenfalls der Plan.  Doch so leicht wird es wohl nicht klappen, denn die WG von Vivis Öko-Bauernhof hat Probleme. Und dafür soll der ,,böse " Nachbar Finn  mitverantwortlich sein. Was steckt dahinter?   Wird Laura bei ihrem Aufenthalt auf dem Land, inmitten der bunten Mischung aus unterschiedlichen Menschen auch  etwas für ihren Artikel,, Nachhaltige Romantik "  herausfinden?  

Ellen Berg  hat mich mit ihrer grandiosen Art zu schreiben , ihrer unnachahmlichen Art, eine  humorvolle unterhaltsame Geschichte  mit Tiefgang  und auch ernsten Themen zu verknüpfen , wieder komplett begeistert.  Die Charaktere sind authentisch und so lebendig und liebevolll gestaltet,  daß man die meisten auf Anhieb gern haben kann.  Laura ist mir auf Anhieb sympathisch, ihre Entwicklung im Verlauf der Geschichte ist wunderbar  und auch Vivi mit ihrer etwas  besonderen Lebensweise  gefällt mir sehr.  Finn ist mir  von Seite zu Seite mehr ins Herz geschlichen.  Seine Schlagfertigkeit und seine weiche gefühlvollere Seite ergänzen sich  hervorragend. Damit übt er auf  Laura  eine eigenartige Anziehung aus. 

Mit den  unvorhersehbaren Wendungen  , durchgehender Spannung und den  romantischen Momenten,  jedoch ohne Kitsch ,hat mich die Geschichte so sehr gefesselt,   daß ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte,  bevor die letzte Seite gelesen war.  Ich hätte am liebsten noch viel länger  Zeit mit Laura , Finn,  Vivi und der WG auf dem Land verbracht.  Mit ihnen gekocht, gelacht,  geweint  , in der Küche oder draußen zusammen gesessen  und den Sonnenaufgang  beobachtet.  

Ein großartiger  humorvoller und unterhaltsamer Roman mit viel Wortwitz  und Tiefgang,  der auch  zum Nachdenken und Innehalten anregt . Von ganzem Herzen eine hundertprozentige Leseempfehlung  und ganz viele  Sterne. 

Ich freue mich schon jetzt , wenn es irgendwann wieder heißt: ein neuer Ellen Berg -Roman erscheint!  Bis dahin  lese ich  die vorherigen einfach nochmals. 





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Veröffentlicht am 18.01.2026

Emotionale Spurensuche am anderen Ende der Welt

Die Magnolientochter (Die Blumentöchter 4)
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Schon ganz gespannt habe ich auf den 4. Band der ,, Blumentöchter-Saga "  von Tessa Collins gewartet,  nachdem ich die  vorherigen Teile  mit großer Begeisterung gelesen habe.  Auch wenn jeder Teil ohne ...

Schon ganz gespannt habe ich auf den 4. Band der ,, Blumentöchter-Saga "  von Tessa Collins gewartet,  nachdem ich die  vorherigen Teile  mit großer Begeisterung gelesen habe.  Auch wenn jeder Teil ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann, macht es viel größere Freude alle zu kennen und so   tiefer in die bewegte Familiengeschichten einzutauchen.   

Nach der Spurensuche mit Dalia in Mexico, Soley auf Island und Lali in Sti Lanka  geht es nun  mit Magnolia auf den nächsten Kontinent: Neuseeland.  

So wie ihre Cousinen und der Rest der Familie fühlt sich Magnolia auf dem Familienanwesen in Cormwall ,, Blooming Hall" sehr wohl . Auch nach dem Tod von Albert und Rose Carter ist es ein geliebtes Zuhause, auch wenn die Besuche der 35 jährigen  äußerst engagierten Umwelttechnikerin  Magnolia aus London nicht mehr ganz so oft möglich sind.  Da ihre Eltern Cedar und Maia schon lange in Amerika leben und  arbeiten,  ist es noch schöner , die Familienmitglieder in Cornwall zu sehen. Gerade als es Magnolias Mutter , die schon länger an Depressionen leidet, nicht gut geht ,  tut so ein Besuch gut. Als dort eine alte Quittung,  ein Foto eines Kettenanhängers und  ein Flugticket nach Neuseeland  aufgefunden wird,  kann  es nur einen Zusammenhang mit Maia geben, die in Neuseeland bei  Adoptiveltern aufgewachsen ist.   Magnolia möchte herausfinden,  was diese Unterlagen mit der Herkunft ihrer Mutter zu bedeuten haben. Ihr Chef unterstützt sie bei einer Reise nach Neuseeland, wo sie noch nie zuvor war.  Er gibt ihr den Auftrag , sich mit seinem alten Bekannten Kyle  zu treffen,  der ebenfalls in einer Umweltschutzorganisation tätig ist, und sich dort die Arbeit im Umwelt- und Klimaschutz anzusehen.  Kyle ,der in der Nähe von Queenstown ein Weingut betreibt,  hilft ihr bei der  Suche nach Hinweisen vor Ort und so ganz nebenbei lässt er ihr Herz höher schlagen.  Was wird Magnolia herausfinden  und ihrer Mutter damit zu einem  Weg aus der Depression verhelfen? 

Mit dem  großartigen lebendigen und bildgewaltigen Schreibstil  habe ich mich mit Magnolia auf eine packende,  aber auch sehr berührende Suche nach den Wurzeln ihrer Mutter gemacht.  Dabei konnte ich dank der großartigen Beschreibungen die Schönheit des Landes bewundern. Wie mit Magnolias Augen  habe ich  Queenstown, Dunedin,   Rotorua und den Lagoon Scenic Walkway mit seiner imposanten Bergkette im Hintergrund   direkt vor mir gesehen.  Eine so tolle Landschaft,  die  ich eines Tages mit eigenen Augen genießen möchte. 

In einem zweiten Erzählstrang bin ich tief in das Leben von Amiri  in den 60er Jahren eingetaucht.  Die junge Frau aus einem Maori-Stamm hat  auf der Farm von Steve Mitchell gearbeitet.  Ihre Erlebnisse , die weitreichende Folgen für ihr ganzes Leben haben,  berührten und erschütterte mich gleichermaßen, rührten mich zu Tränen.   Für ihre Stärke , dieses Schicksal zu ertragen,  bewundere ich sie sehr.  Durch Amiri und ihre Familie erhält der Leser hervorragend interessante Einblicke in die indigenen  Traditionen und Lebenweise der  Maori.  

Magnolias Mut , sich auf die Suche nach der Wahrheit und die Herkunft ihrer Mutter Maia zu machen, hat Tessa Collins so packend und mitreißend, dabei einfühlsam und berührend  , erzählt,  daß ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.  Eine großartige Geschichte über Liebe und Verlust und die Kraft den eigenen Weg zu finden. In die  Gedanken und Gefühle,  sowohl von Magnolia als auch Amiri und weiteren  Familienmitgliedern  konnte ich mich  durch die feinfühligen Beschreibungen jederzeit  hineinversetzen.  

Besonders erwähnen möchte ich die wunderschöne Gestaltung des Covers mit dem Farbschnitt, der mit den  Magnolienblüten  ein wahrer Augenschmaus ist.  Es passt hervorragend zu den weiteren Bänden und bildet zusammen einen wunderbaren Blütenreigen. 

Schon jetzt bin  ich ganz gespannt,  was mich im leider letzten Band der Reihe , Die Rosentochter "  erwartet,  wenn es im August 2026 mit Nara auf Spurensuche  nach Namibia geht. 

Von ganzem Herzen empfehle ich  diese großartige Reihe von  Tessa Collins,  mit der man auf spannende und gefühlvolle Spurensuche    von 5 Frauen auf 5 Kontinente reist.  


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