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Veröffentlicht am 17.10.2025

ein wunderbares Buch

Mein Name ist Emilia del Valle
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„Mein Name ist Emilia de Valle“ ist mein erstes Buch der Autorin Isabel Allende, aber sicherlich nicht mein letztes.
Das Buch ist ein tolles Buch über das südamerikanisches Land Chile , seine Landschaft ...

„Mein Name ist Emilia de Valle“ ist mein erstes Buch der Autorin Isabel Allende, aber sicherlich nicht mein letztes.
Das Buch ist ein tolles Buch über das südamerikanisches Land Chile , seine Landschaft und deren Bevölkerung.

In ihrem aktuellen Buch geht es um eine starke Frau Emilia de Valle.
Aufgewachsen in sehr einfachen Verhältnissen mit einem Stiefvater, der sie über alles liebt. Ihr Mutter wollte eigentlich Nonne werden, lässt sich aber von einem reichen Mann verführen, der sie dann mit dem Kind allein lässt. Dieses Ereignis prägt das Leben ihrer Mutter und auch das von Emilia.
Sie entwickelt sich zu einem aufgeweckten , sprachlich begabten Mädchen, das schon früh anfängt zu schreiben. Später arbeitet sie als Journalistin und reist nach Chile, um über den dortigen Bürgerkrieg zu berichten, aber auch , um ihren leiblichen Vater zu finden.

Isabel Allende hat eine lebhafte und interessante Art ihre Geschichten zu erzählen. Man taucht als Leser in den chilenischen Bürgerkrieg ein, lernt die Bevölkerung, die gesellschaftlichen Unterschiede, aber auch durch die Schilderungen der Autorin die wunderbare Natur und die Landschaften dieses Landes kennen.

Es hat sehr viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen.

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Veröffentlicht am 04.10.2025

gelungener 2. Teil

Die Farbe des Schattens
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" Die Farbe des Schattens" ist der zweite Teil einer Krimiserie, die im Osten Deutschlands spielt und Kommissara Arno Groth als Ermittler hat.
Schon der erste Teil " Das Schweigen des Wassers" hat mir ...

" Die Farbe des Schattens" ist der zweite Teil einer Krimiserie, die im Osten Deutschlands spielt und Kommissara Arno Groth als Ermittler hat.
Schon der erste Teil " Das Schweigen des Wassers" hat mir gut gefallen und so begab ich mich voller Vorfreude an den zweiten Teil

Dieser Spielt in einer fiktiven Stadt im Osten Deutschland in einer Plattenbausiedlung. Der elfj#ährige Matti Beck kehrt nicht vom Einkaufen nach Hause und die Eltern beginnen zu suchen. Nach einer Zeit wird die Politzei an der Suche beteiligt, doch ohne Erfolg . Einige Tage später findet man den Jungen tot in einem leerstehenden Haus. Kommissar Groth, der nach jahrelanger Berufstätigkeit in Hamburg in den Osten zurückgekehrt ist, steht vor einem schweren Fall. Die Aufklärung gestaltet sich schwierig und da Groth kommissarische die Leitung des Kommissariats übernimmt, bittet er einen alten Kollegen hinzu, der wegen Stasiverdacht freigestellt wurde. Gerstacker und Groth finden Hinweise zu einem alten Fall aus der DDR und nachdem sie erst eine falsche Person festgenommen haben, kommen sie dem Täter immer näher.

Der Krimi ist genauso wie der erste Teil sehr atmosphärisch ,geschrieben. Man meint den alten Mief der DDR zu spüren, die Leute sind misstrauisch und versuchen Gesprächen mit der Politzei aus dem Weg zu gehen. Dadurch gestaltet sich die Aufklärung des Falles sehr schwierig. Auch das Privatleben von Groth spielt wieder eine Rolle, der Tod seiner Tochter lastet noch schwer auf ihm.

Der Autorin gelingt es sehr gut, die agierenden Figuren zu beschreiben und auch Bilder des Ortesin dem der Krimi spielt vor den Augen des Lesers entstehen zu lassen.
Das Tempo des Krimis ist eher gemächlich, doch auch Spannungselemente fehlen nicht.

Ich habe das Buch wieder gerne gelesen und freue mich auf Teil 3.

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Veröffentlicht am 24.09.2025

eine beührende Geschichte

Was du siehst
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„Was du siehst“ von Lara Maaß ist das Debüt der Autorin und ist im @Gutkind Verlag erschienen.

Die Geschichte spielt zum großen Teil in der ehemaligen DDR auf verschiedenen Zeitebenen.
1967 verläßt Ruth ...

„Was du siehst“ von Lara Maaß ist das Debüt der Autorin und ist im @Gutkind Verlag erschienen.

Die Geschichte spielt zum großen Teil in der ehemaligen DDR auf verschiedenen Zeitebenen.
1967 verläßt Ruth hochschwanger Ostberlin. Sie hat ihre Verlobung gelöst , hat sich Hals über Kopf in Tom verliebt, der aber plötzlich verschwindet und sie bittet, auf ihn zu warten. Dass sie schwanger ist, erfährt er nicht.
Ruth kommt bei ihrem Onkel unter in einem kleinen Dorf nahe der Grenze in Mecklenburg Vorpommern.
Jule, Ruth‘s Tochter wächst zusammen mit dem Sohn ihrer Freundin Hannah auf,mit Andi.Die beiden sind unzertrennlich trotz ihrer verschiedenen Charaktere, Andi eher ruhig und besonnen und Jule, neugierig temperamentvoll.Im Jugendalter verlieben sie sich ineinander, doch nach dem Mauerfall sucht Jule die Freiheit in der sich ihr öffnenden Welt und Antworten und Andi bleibt zu Hause und wartet.

Laura Maaß erzählt ihre Geschichte ruhig und unaufgeregt , mit Wiederholungen und ohne großen Spannungsbogen. Sie erzählt von dem kleinen Dorf und den Bewohnern und ihrem Leben in der DDR, seinen Tücken, aber auch vom Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft.Wir können die Liebesgeschichte von Jule und Andi miterleben und deren weitere Entwicklung beobachten.
Diese Geschichte berührt das Herz, ist sie doch sicherlich kein Einzelfall gewesen , denn der Mauerfall hat Beziehungen und Familien entzweit.

Trotzdem konnte mich die Geschichte nicht ganz überzeugen, was zum Teil an den Wiederholungen, der fehlenden Spannung und dem Schreibstil lag. Zum Ende flacht die Geschichte auch etwas ab und ließ mich etwas unzufrieden zurück.

Wer aber ruhige Geschichten mag,die Emotionen hervorrufen und sich vor Augen führt, dass dies ein Debüt ist, dem sei dieses Buch empfohlen, das sich auf jeden Fall zu lesen lohnt.

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Veröffentlicht am 24.09.2025

lesenswert

Wir schreiben unsere Namen in den Wind
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„Wir schreiben unsere Namen in den Wind“ von Jodi Picoult, erzählt die Geschichte von zwei Frauen, die um Sichtbarkeit und Anerkennung kämpfen.
Im16/17. Jahrhundert lernen wir Emilie Bassano kennen, deren ...

„Wir schreiben unsere Namen in den Wind“ von Jodi Picoult, erzählt die Geschichte von zwei Frauen, die um Sichtbarkeit und Anerkennung kämpfen.
Im16/17. Jahrhundert lernen wir Emilie Bassano kennen, deren ganze Liebe dem Schreiben gilt das sie mit Leidenschaft und Scharfsinn betreibt. Da es Frauen aber untersagt ist ihre Schriften auf die Bühne zu bringen,werden mit einer List unter William Shakespeares Namen herausgebracht.

Hat sich an dieser Praxis etwas verändert? Wenig!

Auch die Geschichte in der Gegenwart, die von Melina Green handelt offenbart, dass es Frauen schwer haben ,nicht nur in der Kunst ,anerkannt zu werden.Denn auch Melina,um die es in. Der Geschichte der Gegenwart geht ist Schriftstellerin und will ihr Stück über eben diese „Emilia Bassano“ veröffentlichen und es gelingt ihr erst, als sie es unter einem männlichen Pseudonym herausbringt.

Jodi Picoult gelingt es immer wieder mich mit ihren Büchern zu fesseln. Sie spricht Themen an, die Lücken in unserer Gesellschaft aufzeigen und die auch häufig eine soziale oder gesellschaftliche Komponente haben. Hier geht es um das jahrelange Ringen von Frauen mit Männern gleichgestellt zu werden, wie hier in der Literatur.Offenkundig ist, dass Frauen das Können haben und man sich fragt, welcher Genuss der Gesellschaft entgangen ist, weil man sie über Jahrhunderte nicht hat sichtbar werden lassen und auch heute noch Frauen mehr leisten müssen, um anerkannt zu werden.Ist es die Angst der Männer Privilegien und Macht zu verlieren ?

Jodi Picoult findet eine sehr feinfühlige Art die Geschichten der beiden Frauen zu erzählen,wobei mir die Geschichte in der Vergangenheit etwas besser gefallen hat, da der Charakter der Emilia interessanter beschrieben war.
Schreibstil und Charaktere haben mir gut gefallen und so spreche ich eine große Leseempfehlung aus.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

wieder ein Lesevergnügen

Es bleibt doch in der Familie
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Christiane Wünsche ist eine Lieblingsautorin von mir. Ich habe alle ihre Bücher gelesen und war natürlich erfreut zu lesen, dass sie einen neuen Roman herausgebracht hat. " Es bleibt doch in der Familie.".

In ...

Christiane Wünsche ist eine Lieblingsautorin von mir. Ich habe alle ihre Bücher gelesen und war natürlich erfreut zu lesen, dass sie einen neuen Roman herausgebracht hat. " Es bleibt doch in der Familie.".

In diesem Buch spielt eine Rheininsel " Hohenwerth" ein große Rolle. Hier lebte Tante Klara bis kurz vor ihrem Tod, hier traf sich die Familie lange Zeit jeden Sommer, verlebte schöne Tage und führte die Familie noch enger zusammen. Die Insel hatte Tante Klara von ihrem Mann geerbt, mit dem ihr aber nur eine kurze Ehe vergönnt war. Diese Insel und das Haus darauf und noch einige andere Dinge, befinden sich in der Erbmasse, da werden natürlich Begehrlichkeiten wach und Charaktereigenschaften , die nicht unbedingt angenehm sind, denn" bei Geld hört die Freundschaft auf".

Als nach dem Tod von Klara die Erbangelegenheiten geklärt werden müssen, erfahren die Erben, Marlene; Nicole, Esther, Andi und zwei Cousins, dass noch eine ihnen fremde Person erbt und zwar die große Liebe von Tante Klara.Wer ist diese Person und warum große Liebe? Marlene, die den engsten Kontakt zu ihrer Tante hatte und sie bis zu ihrem Tod betreut hat ist verletzt, glaubte sie doch, Tante Klara am nächsten zu stehen. Als sie dann ein altes Tagebuch ihrer Tante findet und feststellt, dass ihre Tante ihrer Familie noch viel mehr verheimlicht hat, vor allem auch eine Stiftung, von deren Existenz die ganze Familie nichts wusste, ist die Verwirrung , aber auch die Empörung groß in der Familie.

Als ich dieses Buch zu lesen anfing , wusste ich nicht was mich erwartet. Die Geschichte fing recht ruhig an und ich dachte ok, ganz nett. aber dann offenbart die Autorin das Geheimnis von Tante Klara und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ein Thema, was an Aktualtität und Wichtigkeit nicht nicht zu unterschätzen ist, gerade in der heutigen Zeit, wo Randgruppen immer mehr in den Fokus der Populisten geraten und sich fürchten müssen angegriffen zu werden.

Christiane Wünsche versteht es sehr emphatisch mit diesem Thema umzugehen und zeigt auch noch mal sehr klar auf,wie wichtig es ist in seiner Individualtität angenommen zu werden, aber auch welche Eigenschaften die Aussicht auf Geld in einem Menschen hervorbringt. Neid, Missgunst und Egoismus, auch in einer Familie, die sich doch eigentlich so nahe steht.
Was mich aber am Ende der Geschichte versöhnt hat war die Einsicht der Familienmitglieder, dass manche Ereignisse im Leben den Fokus auf die Prioritäten im Leben lenken und die liegen ganz sicherlich nicht auf dem Geld, sondern auf Zufriedenheite, Gesundheit und dem Zusammenhalt der Familie.

Ein tolles Buch und eine dicke Leseempfehlung !

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