Am Anfang wurde ich nicht so warm mit der Story. Es hat was Zeit gebraucht, um sich darauf einzulassen, daß Vampire lila Blut haben und Werwölfe grünes. Und das Werwölfe auch grün anlaufen, wenn sie sich ...
Am Anfang wurde ich nicht so warm mit der Story. Es hat was Zeit gebraucht, um sich darauf einzulassen, daß Vampire lila Blut haben und Werwölfe grünes. Und das Werwölfe auch grün anlaufen, wenn sie sich schämen etc.
Irgendwann hatte es aber dann doch Spaß gemacht. Es ist jetzt keine super krasse, spannende Story. Viele Dinge sind auch vorhersehbar, aber der Humor war ganz gut und somit ließ sich das Buch flüssig und schnell lesen. Allerdings, was mir gar nicht gefiel, waren die Spicy-Szenen. Die fand ich teils etwas seltsam und hätte sie so, einfach nicht gebraucht. Daher gebe ich gut gemeinte 2,5☆
Ich muss gestehen, das ich das Buch wegen der Optik gekauft habe. Ich finde, es macht sich super im Regal.
Also bin ich auch hier, ohne Erwartungen rangegangen. Am Anfang hat es kurz seine Zeit gebraucht, ...
Ich muss gestehen, das ich das Buch wegen der Optik gekauft habe. Ich finde, es macht sich super im Regal.
Also bin ich auch hier, ohne Erwartungen rangegangen. Am Anfang hat es kurz seine Zeit gebraucht, bis ich in der Story drin war und mich mit allen Charakteren zurechtgefunden habe. Zum Schluss, konnte ich das Buch, aber dann gar nicht aus der Hand legen. Mir hat es super gefallen. Ja, das Buch hat schwere Themen (habe dies teilweise als Kritik gelesen, da eine Cozy-Story erwartet wurde), aber ich wüsste nicht, ob die Story, ohne gewisse Parts, halt nicht schlüssig gewesen wären... Wenn man selber allerdings davon betroffen ist und von solchen Szenen, wie z.B. Gewalt, Krieg getriggert wird, so sollte man sich überlegen, ob das Buch für einen etwas ist. Ich finde das super wichtig. Ich müsste auch Lügen, wenn ich sage, dass das Buch keine Trigger-Warnung enthält, da ich die ersten Seite von Natur aus skippe und direkt zum Prolog/1 Kapitel springe. Das Buch sollte, meiner Meinung nach aber eine enthalten.
Das Buch hat aber auch schöne und magische Momente. Ab einem bestimmten Punkt, wusste man auch in etwa, welche Richtung das Buch nimmt, aber das finde ich bei manchen Story gar nicht verkehrt, wenn man sie teils vorhersehen kann :)
Ich bin selber noch unschlüssig, was genau ich in das Ende und den magischen Aspekt genau hineininterpretiere und ob ich das Ende richtig deute/verstehe. Daher gibt es 4,5 von 5 Sterne von mir!
Ich musste das Buch nach 115 Seiten leider abbrechen.
In diesen 115 Seiten ist so dermaßen viel passiert... das ich echt überfordert war. Eine Sache folgt direkt auf die nächste und alles wird super schnell ...
Ich musste das Buch nach 115 Seiten leider abbrechen.
In diesen 115 Seiten ist so dermaßen viel passiert... das ich echt überfordert war. Eine Sache folgt direkt auf die nächste und alles wird super schnell abgefrühstückt und dann passiert direkt schon das Nächste. Ich finde leider auch, daß die Autorin wirklich alles, was in der Kpop Welt abgeht, versucht hat, hier mit einzubetten. Also wirklich alles. Ja, das gehört nun mal auch dazu und die, die sich mit Kpop beschäftigen wissen, was dq alles abgeht... aber alles bereits auf 115 Seiten zu quetschen... war mir dann doch etwas zu viel des Guten... :( auch der zu einfache und plumpe Schreibstil gefiel mir nicht... hier weiß ich natürlich nicht, ob es nicht vielleicht auch an der Übersetzung liegt... mir sind auch paar Fehler aufgefallen, wie das Satzzeichen fehlen oder ein koreanischen Wort falsch geschrieben wurde. Hier wurde z.B. das Wort "Geonbae!" (koreansich 건배! - das sagen die Koreaner, wenn sie anstoßen, also wie wir "Prost!"), wurd hier "Genobae!" geschrieben. Kann auch ein Tippfehler sein, aber das hat mich beim Lesen stolpern lassen und irritiert (ich selber lerne koreanisch).
Hatte mich sehr drauf gefreut, aber mir hat es leider wirklich keinen Spaß gemacht...😭
„Tief unter den Gassen von Paris schlummert ein uraltes Mysterium, das das fragile Gleichgewicht der Welt bewahrt: die Weltenbibliothek Mondia, ...
Achtung, die Rezension könnte dich spoilern!
Inhaltsangabe
„Tief unter den Gassen von Paris schlummert ein uraltes Mysterium, das das fragile Gleichgewicht der Welt bewahrt: die Weltenbibliothek Mondia, ein verborgener Ort voller Bücher, die über das Schicksal der Menschheit wachen. Davon ahnt die 19-jährige Remy jedoch nichts, die ein normales Leben führt und ihre Zeit am liebsten in der Werkstatt im Blumenladen ihrer Schwester verbringt. – Bis eines Tages Kasimir in den Laden stolpert und ein magisches Kästchen verlangt, das in Remys Besitz sein soll. Denn sie ist die letzte Erbin der Ripari, einer Familie, deren Blutlinie seit Jahrhunderten die Bibliothek beschützt. Und nun liegt es in ihren Händen, die Mondia vor den Schatten der Zerstörung zu bewahren. Doch während Remy und Kasimir sich den drohenden Gefahren stellen, lauern ihre Feinde bereits im Verborgenen, entschlossen, die Welt, wie wir sie kennen, für immer zu vernichten … „
Daten
Erscheinungsdatum: 27.09.2024
Autor/in: Alexandra Flint
Seitenanzahl: 473
Verlag: Planet!
Schreibstil
Einfacher, leicht verständlicher und flüssiger Schreibstil. Die Autorin konnte Szene gut Beschreiben, sodass man sich diese Bildlich gut vorstellen konnte. Es gab hier und da vereinzelt Wiederholungen, diese haben mich hier aber nicht gestört, da es sich absolut im Rahmen hilt.
Meinung
Ich hatte vorher noch nie etwas von der Autorin gelesen. Das Thema hatte mich aber angesprochen (Thema Weltenbibliothek) und daher war ich gespannt, was es damit auf sich hat. Ich bin sehr neutral an die Story ran.
Sie beginnt im Prolog ziemlich heftig und dramatisch mit einer Szene von einer Familie (die Eltern und 2 Kinder), die zu dem Zeitpunkt noch, aus unerklärlichen Gründen aus Paris fliehen mag. Bzw. Jeanne, möchte schleunigst raus aus Paris. Es kommt zu einem Unfall und die Eltern und der ältere Bruder sterben bei diesem Unglück, jedoch das Baby (Genevieve) überlebt. Ein Panther erscheint plötzlich und nimmt das Baby mit. Dies hatte mich stutzen lassen und ich war neugierig, was es genau mit dem Panther auf sich hat.
Das erste Kapitel startet dann aus der Sicht einer jungen Erwachsenen Namens Aramena, Spitzname Remy. Jedoch wird dem Leser super schnell klar, das es sich bei ihr nur um das Baby, das den Unfall damals überlebt hat, handeln kann. Man lernt ihre Vorliebe fürs reparieren von Geräten kennen und ihre Beutefreundin Ninnie. Sowie ihre Familie und wo sie arbeitet.
Das zweite Kapitel ist aus der Sicht eines jungen Mannes Namens Kasimir, Spitzname Sim, geschrieben. Die Kapitel sind auch immer jeweils aus der Sicht von den Beiden. Sim ist ein Weltenschreiber und lebt aktuell in London und reist zurück nach Paris, in seine Heimat, da es dort ein Problem mit der Mondia gibt. Der Weltenbibliothek.
Sim soll den Duplicator zurück in den sogenannten Pariser Untergrund, der Heimat der Weltenschreiber holen.
Dabei trifft er auf Remy, die diesen besitzt, da eine Dame ihr diesen gebracht hat und ihn repariert haben wollte. Sie kam ihn aber nie abholen und erkundigte sich auch nie wieder nach ihm.
Die erste Begegnung unserer Protas ist distanziert und ungewöhnlich, da Sim einen Seitenspringen an seiner Seite hat, den nur Menschen aus der Welt der Mondia sehen konnten. Komischerweise kann Remy diesen sehen und ist verwirrt und verwundert, da er aussieht wie ein zu groß geratener weißer Fuchs/Wolf. Sim macht das stutzig und kann sie vorerst mit einer Ausrede, das Dot (der Name des Seitenspringers) eine außergewöhnliche Hunderasse sei.
Remy möchte die seltsame kleine Kiste nicht rausgeben, da die Box ja von einer Dame abgegeben wurde und diese auch noch gar nicht repariert ist, da sie die Kiste nicht aufbekommen hat. Als Sim sich diese einfach nimmt, Remy ihm diese abnehmen will, berühren sich die beiden und Beide trifft ein Schlag. Sim weiß nun, das Remy eine Ripari sein muss, was nicht sein kann, da Cassandra, die letzte Ripari, vor kurzem verstorben war. Der Tod der Ripari ist ein riesen Problem, da die Mondia sich zu schließen droht, was eine Katastrophe für die Welt bedeuten würde. Remy überlässt ihm die Box und Sim kehrt zurück. Verwirrt, was er davon halten soll.
Später trifft Remy Sim in der Ubahn und möchte ihn nochmal mit dem „Diebstahl“ konfrontieren. Jedoch entsteht eine Verfolgungsjagt, da Sim in der Bahn auf Zella, einer Nova (die Feinde der Weltenspringer) trifft. Sie entkommen und Sim nimmt Remy mit in den Untergrund und sie verlangt nun antworten. Denn Sim hat die große Hoffnung, das wenn Remy wirklich eine Ripari ist, die Schließung der Mondia verhindert werden kann. Ab hier startet dann so richtig unsere Story.
Im Laufe der Story, haben sich viele Frage in mir aufgetan. Z.B. läuft es in der Mondia so ab, das die Weltenspringer dafür zuständig sind, das alle Bücher, die auf der Welt verteilt sind, in die Mondia, an einen bestimmten Platz kommen. Wenn die Bücher nicht an den vorhergesehen Platz stehen, kommt es schon zu großen Ungleichgewichten in der Welt. Die Weltenschreiber müssen die Bücher ausfindig machen, Kopien davon erstellen und diese gegen die Originale austauschen, da die Bücher auch oft in Museen stehen. Hier zu benötigen sie den, bereits oben angesprochenen, Duplicator. Ausfindig machen können sie die Bücher mit einem Lucator. Hier Frage ich mich – Wieso steht sie genau in Paris? Wie sind die Bücher entstanden? Wieso sind sie so verteilt? Wie kommt der genau Platz in der Mondia zustanden? Den es wurde als Beispiel genannt, das wenn das Buch der Finanzen nicht an Ort und stelle steht, das DAX einbrechen könnte. Den DAX gibt es aber ja nicht schon immer... wie also ist dieses Buch entstanden, bzw. wie ist der Teil mit dem DAX im Buch ergänzt worden?
Dann die Frage, wie es sein kann, das es so wenig Riparis gibt, wenn diese so wichtig für die Mondia ist?
Was genau hat es mit den Novas auf sich? Wieso sind so so darauf erpicht, die Weltenschreiber auszuschalten?
Was genau hat es mit Remys Kette auf sich, die sie von Geburt an bei sich trägt? Es ist ein Zahnrad und das „Herz“ der Mondia besteht aus einem Uhrwerk und somit auch aus Zahnrädern. Aber die Kette hat nicht einmal einen „wichtigen“ Auftritt im Buch. Es kann aber doch kein Zufall sein, das Remy diese Kette besitzt?
Irgendwann denkt man, man erfährt den Grund, warum Jeanne damals aus Paris flüchten wollte. Und zwar ist sie eine Blindgängerin und hat die Ripari Fähigkeiten nicht geerbt, sondern eben Remy. Man dachte, sie wolle ihre Tochter von allem fernhalten, weil Jeanne weiß, was für ein Druck auf Remy in Zukunft lasten würde. Jedoch hatte ich mich auch da gefragt, wenn es so wenig Riparis gibt, warum Jeanne flüchtet. Am Ende des Buches erfährt man allerdings, das es wohl einen anderen, bzw. zusätzlichen Grund gibt. Und zwar kommt das Geheminis zur Sprache, das Remys Vater gar nicht ihr Vater ist. Sondern das Jeanne eine Affäre hatte. Es wird nicht gesagt mit wem, sondern nur, das sie weg muss, um die Kleine zu schützen, da sie die Befürchtung hat, das man sie nicht akzeptieren würde.
Ich dachte zuerst, Jeannes bester Freund wäre es vielleicht. Das hat aber nicht ganz gepasst. Dann kam mir der Gedanke, ob es ein Nova ist. Aber wieso sollte Jeanne mit einem Nova eine Affäre haben?
Also ihr merkt, Fragen über Fragen und wenn man denkt, man hat die Antwort, ergeben sich neue Fragen.... Dies muss man mögen und mir war es ehrlich gesagt, etwas zu viel, da man am Ende von Band 1 wirklich mit vielen Fragen zurück bleibt und hoffen muss, das sie im zweiten und somit dem Abschluss Band, alle beantwortet werden.
Das Buch wird unter anderem mit einer so beworben „eine magische Liebesgeschichte, die Herzen brechen wird“. Ich hatte einige Meinungen gelesen, wo kritisiert wird, das die Romance aber sehr zu kurz kommt. Die Kritik kann ich gut nachvollziehen, da eben damit geworben wurde.
Es handelt sich allerdings um eine Slow-burn romance die wirklich sehr langsam aufgebaut wird und es relativ spät zum ersten Kuss kommt. Ich persönlich, fand das aber sehr passend für den Fluss der Geschichte und den Geschehnissen. Ich hätte, bei allem, was passiert ist, eine zu übertriebene oder früh aufgebaute Romanze, als unpassend empfunden.
Was allerdings auch noch ein Kritikpunkt meinerseits ist, ist das der Ablauf, ob sehr ähnlich ablief. Sim und Remy müssen im laufe der Geschichte oft reisen. Immer haben die Novas die Nase vorn und erst spät, kommen ihnen Gedanken wie, „Sind wir gehackt worden?“. Noch später erst „Gibt es einen Maulwurf?“. Und am Ende ist es ein Sender, den sie Sim und Remy unter geschmuggelt haben. Auf die Idee sind sie nie gekommen. Wo war dieser Sender? Wieso ist der nie aufgefallen? Wie können die Novas aber immer VOR den Beiden am Ziel sein, bevor sie durch den Sender feststellen konnten, wo Sim und Remy sind? Oder hat der Sender auch eine Abhör-Funktion?
Wieder Fragen, über Fragen. Und die Begegnungen sind wirklich immer ähnlich. Verfolgungsjagt und/oder Kampf wo Remy verletzt wird. Dann wird Remy einmal entführt und am Ende, womit das letzte Kapitel auch endet, wird dann Sim entführt. Somit wissen wir, wie Teil 2 weiter gehen wird. Denn Remy möchte natürlich unter allen Umständen, Sim zurückholen.
Fazit
Alles in allem eine solide Fantasygeschichte. Es hat mir, trotz meiner Kritikpunkte, spaß gemacht, das Buch zu lesen. Ich werde Band 2 auf jeden Fall lesen und hoffe sehr, das ALLE oder wenigsten die wichtigen Fragen, beantwortet werden.
Ich würde dem Buch eher 3,5 Sterne geben, da hier aber keine halben Sterne möglich sind, vergebe ich 4, da ich 3 Sterne dann doch zu wenig fände.
Tella war zwar nie einer meiner favorite Charaktere, da ich sie oft naiv und nervig fand. Auch hier wirkt sie wie ein rebellischen Teenider nur liebe im Kopf hat.
Aber ...
Wieder magisch und schön geschrieben.
Tella war zwar nie einer meiner favorite Charaktere, da ich sie oft naiv und nervig fand. Auch hier wirkt sie wie ein rebellischen Teenider nur liebe im Kopf hat.
Aber das drum herum hat es wettgemacht. Es hat Spaß gemacht, die Charaktere nochmal zu treffen und ein kleines Abenteuer zu erleben.
Außerdem ist die Aufmachung des Buches mega schön. Es ist toll illustriert und macht das ganze irgendwie noch magischer