Super, für zwischendurch
Goddess of Fury 1: Dein Herz so steinernAchtung, enthält teilweise Spoiler!!!
Inhaltsangabe:
*Die Ewigkeit des Hades vor Augen*
Angeblich sucht Euryale in London nur einen Ehemann. In Wahrheit ist sie die Tochter einer Göttin.
Styx – ...
Achtung, enthält teilweise Spoiler!!!
Inhaltsangabe:
*Die Ewigkeit des Hades vor Augen*
Angeblich sucht Euryale in London nur einen Ehemann. In Wahrheit ist sie die Tochter einer Göttin.
Styx – der Fluss der Unterwelt – ist durchlässig geworden und gefährdet die Welt der Sterblichen. Nun ist es an Euryale, das Leck zu versiegeln. Es soll ihr letzter Auftrag sein. Erfüllt sie ihn, wird aus ihr eine Furie. Ausgerechnet Deacon, angehender Geschichtsprofessor und Euryales größter Kritiker, ist ihre einzige Hoffnung. Denn er kann die Lebensfäden der Menschen sehen. Gemeinsam stürzen sie sich in die Londoner Gesellschaft und plötzlich muss Euryale sich fragen, ob ein Leben im Hades den Preis ihrer Liebe wirklich wert ist …
Daten:
•Autorin: Teresa Sporrer
•Seitenanzahl: 409 Seiten
•Verlag: loomlight
•Erscheinungsdatum: 30.08.2024
Schreibstil:
Lockerer Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt.
Meinung:
Ich lese und schaue super gerne Bücher/Serien rund um die griechische Mythologie. Irgendetwas fasziniert mich schon, seit meiner Jugend daran.
Man wird direkt ins Geschehen geworfen und somit beginnt die Story sehr turbulent. Man lernt Euryale (Halbgöttin, man erfährt nicht direkt von welchem Gott) und ihre Tanten (die 3 Schwestern) grob kennen. Auch wird unsere Protagonistin schnell auf eine neue Mission geschickt. Dieser sprung war mir etwas zu heftig, da wir uns dann superschnell von Griechenland nach London bewegt haben. Ich habe mich etwas verloren gefühlt, weil ich irgendwie nicht richtig verstanden habe, was genau jetzt die Aufgabe ist. Ich weiß nicht, ob ich da was überlesen habe.. . Eury (werde den Namen ab jetzt so abkürzen) kommt zu ihrer „Schwester“ Callisto, einer anderen Halbgöttin und soll sich dort nun um ihre Mission kümmern. Die Mission rückt nun ziemlich oft in den Hintergrund, da die Charaktere nun mehr im Vordergrund stehen. Eury ist eine sehr taffe und kesse Prota – sie lässt sich nichts gefallen, ist stark und gibt nicht viel darauf, was Andere von ihr denken. In der viktorianischen Zeit ist es ja eher verpönt gewesen, wenn Frauen Haut gezeigt haben oder ihre Sexualität ausgelebt haben. Dies macht Eury allerdings dennoch einfach. Man lernt dann noch Cecilia und Deacon kennen. Cecilia ist eine gute Freundin geworden, seitdem Eury in London ist. Man bekommt von Anfang an, hier und da, Hinweise zugeworfen, das Cecilia wohl kein Mensch ist. Mir kam recht schnell der Gedanke „hm…. Kalte Haut? Tagsüber geht es ihr nicht gut, aber nachts schon? Vampir? Aber was haben Vampire mit der griechischen Mythologie zu tun? (mir waren Lamien tatsächlich bis dato kein Begriff) Aber wir sind in England, vllt gibt es hier eben andere Wesen?“. Ziemlich am Ende bestätigt sich meine Vermutung dann auch. Deacon ist ein wissbegieriger Geschichtsprofessor. Die beiden haben sich auf einem Ball (ich glaube es war ein Ball…?) kurz kennengelernt und seitdem gehen sie sich beide nicht mehr so richtig aus dem Kopf. Eury versucht dies aber tunlichst zu unterdrücken. Als die beiden sich wieder treffen, ist unsere Prota ziemlich gemein und versucht sehr uninteressiert zu wirken. Jedoch geschieht bei diesem treffen etwas, woraufhin sie ihn nicht mehr ignorieren und von sich wegdrücken kann.
Es passiert noch einiges mehr und auch eine Lovestory entwickelt sich, die leider doch stark den Hauptfokus der Mission und der Mythologie in den Hintergrund drückt und sehr penetrant ist.
Auch spice ist in der Story vorhanden. Ich muss dazu sagen, ich bin kein großer Fan von spice… Wenn er zu dominierend ist, es gefühlt nur darum geht und nicht in den Kontext passt, so überblättere ich diese Seiten oder lese Bücher erst gar nicht, wenn ich sowas vorher von Rezensionen oder Freunden weiß. Hier in dem Buch gab es vereinzelt Szenen, die aber, für mich, vollkommen okay waren. Sie waren nicht zuuu aufdringlich und nicht zuuu explizit geschrieben und ausgedehnt.
Das Ende war teils vorhersehbar und teils überraschend. Der Cliffhänger ist da, aber nicht so extrem, dass man vor verschlossenen Türen steht. Sondern man weiß, in welche Richtung, Band 2 gehen wird. Ich könnte noch weitaus mehr erzählen und mehr ins Detail gehen. Allerdings möchte ich auch nicht zu viel verraten 😊
Fazit:
Das Buch hat mir unerwartet gut gefallen. Unerwartet, da ich von der Autorin noch nicht so viel gehört und gelesen hatte. Vor Jaaaahren hatte ich mal ein Buch von ihr gewonnen - „Verliebe dich nie in einen Rockstar“. Bei dem Buch ging es mir ähnlich, wie jetzt bei „Goddess of fury“. Es war unterhaltsam und hat mir gut gefallen, mit ein paar Schwächen. Wirklich umgehauen haben mich ihre Bücher aber nicht, dass ich sie unter meine Top-Bücher listen würde. Allerdings möchte ich den 2. Und auch abschließenden Band von „Goddess of Fury“ lesen, um zu wissen, wie die Reise enden wird. Bei ihrer anderen Reihe hatte ich das Bedürfnis nicht (die Reihe hatte dann aber auch zu viele Bände bekommen…).
Ich vergebe dennoch auch hier sehr gut gemeinte 3,5☆ mit leichter Tendenz zu 4.