Profilbild von Jacky_Me

Jacky_Me

Lesejury Star
offline

Jacky_Me ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Jacky_Me über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.08.2025

Für Disney-Fans und Sammler ein muss

Disney Villains 1: Die Schönste im ganzen Land
0

Inhalt:

„Das Märchen von Schneewittchen und ihrer bösen Stiefmutter ist weltbekannt. Nicht bekannt ist hingegen, warum die Königin in ihrem Wesen so böse geworden war. Immer schon gab es viele Vermutungen: ...

Inhalt:

„Das Märchen von Schneewittchen und ihrer bösen Stiefmutter ist weltbekannt. Nicht bekannt ist hingegen, warum die Königin in ihrem Wesen so böse geworden war. Immer schon gab es viele Vermutungen: weil sie die Schönheit der Stieftochter nicht ertrug. Oder weil sie eifersüchtig auf die verstorbene, erste Frau des Königs war? In diesem Märchen werden erstmals die wahren Gründe erzählt... In einem spannenden, magischen Fantasy-Roman.“

Meinung (könnte Spoiler enthalten):

Das Cover finde ich einfach hübsch. Es ist Matt-Schwarz (ja, sehr anfällig für Flecken, aber mich stört es nicht), die Silberne Schrift und die Abbildung von der Königin vorne und auf der Rückseite als Hexe, gefallen mir einfach gut. Das Buch wirkt so etwas hochwertiger.

Die Kapitel sind sehr überschaubar, die Schrift ist relativ groß und der Schreibstil einfach gehalten.
So hat man das Buch schnell durchgelesen

Ich liebe Disney – Schneewitchen und die Sieben Zwerge gehört allerdings tatsächlich nicht zu meinen liebsten Klassikern. Dennoch wollte ich dieses Buch unbedingt haben, um die Reihe vollständig zu besitzen und zu lesen. Ich habe mit diesem Teil begonnen, auch wenn die Story erst ab Band 2 fortlaufend ist.

Mir hat es sehr gut gefallen, auch mal die Sicht der Bösen Königin zu lesen.
Sie ist die Tochter eines Spiegelmachers, der sie allerdings nicht sonderlich gut behandelte. Im Gegenteil. Er machte sie fertig und sagte ihr immer wie hässlich sie doch sei.
Eines Tages lernt sie den König kennen und verliebt sich. Auch der König ist angetan von ihr. Ab da hat die Königin auch eine kleine Stieftochter, die sie wie ihr eigenes Kind liebt. Das kleine Mädchen ist wie nicht anders zu erwarten – Schneewittchen. Die beiden bauen ein inniges Verhältnis auf und auch Schneechen (wie sie von der Königin genannt wird) ist glücklich und froh, da sie ihre eigene Mutter verloren hat. In der ersten hälfte lern man die Personen ein wenig kennen, die 3 Schwestern (3 Hexen?) tauchen auf, die Königin erhält den Spiegel, der jedem Bekannt ist usw.
Die Seiten ziehen sich ein wenig, da gebe ich den anderen Lesern recht. Auch ich finde, dass man ruhig ein paar Seiten hätte auslassen können.
Als der König in einer Schlacht fällt, ändert sich alles schlagartig. Unsere Königin wird depressiv und entwickelt einen Krankhaften Wahn was ihre Schönheit anbelangt. Ich finde die Verhaltensweisen ein wenig übertrieben, aber in Anbetracht dessen, dass die 2 Schwestern ihr ständig Flausen in den Kopf setzten und sie quasi nötigen und wie ihr Vater sie damals behandelt hat, kann ich schon verstehen, das man da irgendwann Wahnsinnig wird.
Das Ende schließt wieder an der Disneystory an und sollte jedem bekannt sein. Der Epilog war wieder neu geschrieben.
Mehr möchte ich aber nicht verraten, denn es soll ja auch noch etwas spannend bleiben 😊



Fazit: Nett zu lesen. Vor allem für Disney-Fans und erst recht für diejenigen die Schneewittchen-Liebhaber sind. Ich werde es nicht nochmal lesen, bin aber froh es in meiner Sammlung zu haben.

Ich vergebe, trotz dessen dass sich das Buch etwas gezogen hat, 4 Sterne :)

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.08.2025

Gute Dystopie - Jedoch wird das Potenzial nicht ganz ausgeschöpft

Zwischen uns die Flut
0

Inhalt:

Zwei Familien, zwei Schicksale. Dazwischen eine Liebe, die nicht sein darf. Als Nina und Max sich ineinander verlieben, steht ein großes Geheimnis zwischen ihnen. Es wird ihre Wege auseinanderreißen ...

Inhalt:

Zwei Familien, zwei Schicksale. Dazwischen eine Liebe, die nicht sein darf. Als Nina und Max sich ineinander verlieben, steht ein großes Geheimnis zwischen ihnen. Es wird ihre Wege auseinanderreißen und wieder zueinander führen. Doch die Wahrheit kann zerstörerisch sein. Sie sät Zorn, wo Schuld gesucht wird. Und nur allzu schnell werden aus Opfern Täter. Eine atemlose Jagd nimmt mit einer Entführung ihren Anfang, und schon bald ist klar: Nichts ist, wie es scheint.



Meinung:

Ich hatte das Buch zufällig auf Arvelle entdeckt. Es klang ansprechend und mir fehlte noch etwas bis zum freien Versand. Also bestellte ich es mit.
Das Buch finde ich optisch wirklich gut. Der Blaue Buchschnitt ist wirklich schön – ich mag so etwas sehr gerne. Das Cover passt gut zum Inhalt und harmoniert mit dem Buchschnitt.

Ich hatte mir im Vorfeld schon ein paar Rezensionen durchgelesen und muss sagen, dass ich mich denen teilweise nur anschließen kann.

Kurz zur Story:

Nach dem der größte Teil der Welt, wozu auch Holland gehört (wo unsere Geschichte spielt) überschwemmt wurde, wurden die Städte in Zonen unterteilt und die Menschen in „Trockene“ und „Nasse“. Die Trockenen leben besser, sicherer, sind wohlhabender. Die Nassen dem entsprechend leben, je nach Zone, immer nähe zum Wasser hin. Wohnen in großen Wohnkomplexen und müssen schauen wie sie über die Runden kommen. Je höher die Zahl der Zone desto schlechte die Umstände dort.

Auf den ersten Seiten lernen wir etwas über Nina und ihre Familie kennen. Ihr Vater hat das sagen und somit lebt sie sehr gut und braucht sich keine Sorgen machen.
Jedoch muss sie, nach einem weiteren Unglück, die Schule wechseln. Ihre wurde überflutet und zerstört. Dort starb auch ihre jüngere Schwester Isa…
Glücklich ist sie über den Wechsel natürlich nicht, da sie befürchtet aufgrund ihres berühmten Namens ausgegrenzt und fertig gemacht zu werden.
Somit bekommt sie einen neuen Namen und tritt ihren ersten Tag in der neuen Schule an.

Dort lernt sie andere Trockene kenne und freundet sich mit diesen erst an. Unter anderem lernt sie auch Max kennen. Die erste Zeit kommen sie nicht wirklich miteinander klar. Dies kommt aber eher von Max und nicht von Nina. Da man ihr ansieht das sie eine Trockene ist und auf diese ist Max nicht sonderlich gut zu sprechen.

Auch Max lernen wir gut kennen, da die Kapitel immer aus abwechselnder Sicht geschrieben sind.
Max selbst verlor auch jemanden. Seinen Vater – und zwar genau in derselben Katastrophe wie Nina ihre Schwester. Sein Vater war beim Rettungstrupp und hat es, wie alle anderen Helfer, nicht geschafft.
Er trägt viel Hass seitdem in sich und lebt diesen auch oft in Schlägereien aus. Vor allem mit seinem älterem Bruder Liam.

Tiefer in die Story möchte ich gar nicht eingehen – ich kann mich hier nur anschließen, dass es öfters etwas langatmig war. Mich hat es jetzt nicht so gestört, dass ich abgebrochen habe, aber es hat doch etwas gedauert, bis ich das Buch ausgelesen hatte.

Die Liebesgeschichte fing für mich auch sehr plötzlich an, da sich die beiden die ganze Zeit nicht mochten und von ein auf den anderen Moment war Nina für Max dann doch in Ordnung und er musste plötzlich ständig an sie denken. Er ist davon selbst erst erschrocken, wehrt sich irgendwann aber nicht mehr dagegen.

Der weitere Ablauf ist sehr spannend. Es passiert viel, es ist Action dabei, Betrug und Gewalt.

Das Ende jedoch war für mich das schlechteste an dem Buch. Viele Dinge bleiben offen. Wie geht es mit Nina und Max weiter? Wie geht die Karriere von Ninas Vater weiter? Was passiert mit Max Mutter?
Im ganzen Buch erfahren wir gar nicht wirklich, wie es überhaupt zu diesen Lebensumständen und der Katastrophe kam. Wer hat entschieden, wer wo eingeteilt wird? Warum wurden nicht alle Menschen in den sichersten Teil des Landes gesiedelt? Wegen dem Platz? Wieso wurde dann dort nicht anders gebaut, dass alle Menschen sicher leben können? Keiner Vorteile gegenüber anderen hat, da ja genug leid und Unglück geschehen ist.
Das wären alles Fragen, die ich gerne noch beantwortet bekommen hätte. Einen zweiten Teil gibt es nicht. Der Erscheinungstermin dieses Buches liegt auch schon etwas in der Vergangenheit, sodass ich ausgehe, dass es auch keinen zweiten mehr geben wird.

Fazit:

Wer gerne Dystopien liest, wird ein wenig Lesespaß bei diesem Buch haben. Wird aber auch auf einigen Ebenen enttäuscht werden. Wer keine Bücher mit offenem Ende, ohne Folgeband mag, dem rate ich seine Zeit lieber in andere Bücher zu investieren.
Für die Idee und den Mittelteil vergebe ich 2,5☆ (hier können leider keine Halben Sterne angeklickt werden, somit sind es gut gemeinte 3☆)

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.08.2025

Eine sehr süße Geschichte für die Vorweihnachtszeit. Hat mich gut unterhalten.

Dein Leuchten
0

Schön für die Vorweihnachtszeit
Inhalt:

Jedes Jahr zu Weihnachten reist Sierra mit ihren Eltern nach Kalifornien, um dort auf der Familienplantage Weihnachtsbäume zu verkaufen. Doch diesmal wird Sierras ...

Schön für die Vorweihnachtszeit
Inhalt:

Jedes Jahr zu Weihnachten reist Sierra mit ihren Eltern nach Kalifornien, um dort auf der Familienplantage Weihnachtsbäume zu verkaufen. Doch diesmal wird Sierras Welt auf den Kopf gestellt. Sierra verliebt sich – das erste Mal, unsterblich und mit aller Macht. In Caleb, den Jungen mit den Grübchen, der Weihnachtsbäume verschenkt und eine dunkle Vergangenheit verbirgt, denn Caleb soll seine Schwester angegriffen haben. In seiner Heimatstadt ist er deshalb ein Außenseiter. Sierra`s Eltern, ihre Freunde, alle warnen sie davor, sich auf ihn einzulassen. Doch Sierra kann nicht glauben, dass Caleb gefährlich ist, und riskiert alles, um ihre große Liebe zu gewinnen …



Meinung:

Das Buch hatte mich aufgrund des schönen Covers und der Tatsache das es von Jay Asher ist, angesprochen. Damals war ich total begeistert von „Tote Mädchen Lügen nicht“ und nun hatte ich die Möglichkeit „dein Leuchten“ günstig zu erlangen.
Ich hatte mir das Buch dann für die Vorweihnachtszeit aufgehoben, was wie ich finde, sehr gut war.
Vorab – es ist ein Buch über eine Teenager-Erste-Liebe und man sollte nicht all zu hohe Erwartungen an so ein Buch haben. Das es nur so vor tiefe und Spannung Trotz. Ich finde solche Bücher sind immer super schön, um sich mal wieder Fallen zu lassen, die Seele baumeln zulassen und mal wieder in die „alten“ und „einfachen“ Probleme einzutauchen die man als Teenager so hatte. Als im Grunde Liebeskummer und Streit mit der besten Freundin die einzigen großen Probleme waren.

Ich empfand den Einstieg als sehr gut, man hat direkt Sierra in Aktion kennengelernt und gemerkt wie viel Freude ihr das Weihnachtsbaumgeschäft bereitet. Sierra mochte ich auf Anhieb irgendwie gerne. Sie was mir sympathisch und ich fand es großartig wie sie ihre Eltern unterstützt und dies auch wirklich gerne tut, obwohl sie zwischen beiden Städten hin und hergezogen ist.
Auch ihre beiden Freundinnen Rachel und Elizabeth, mochte ich. Die 3 waren eine super süße 3er-Kombo. So habe ich mir eine Freundschaft immer vorgestellt und gewünscht.
Als es dann zum Weihnachtsverkauf ging und man die Leute dort langsam kennengelernt hat, fand ich Heather als einzige etwas anstrengend bezüglich ihrer Gedanken über ihren Freund Devon. Ansonsten fand ich das Heather auch eine wirklich tolle Freundin ist.
Caleb fand ich einen sehr starken Charakter. Er hat sich nie unterkriegen lassen, hat weiter das gemacht, was er gerne tun wollte und hat jeden einfach reden und denken lassen was er wollte.


Viele kritisieren, dass das Buch teilweise sich zu lange gezogen hat und langweilig war. Dies kann ich nicht ganz unterschreiben. Ja – es drehte sich viel um die Weihnachtsbäume. Aber genau aus dem Grund ist die Geschichte ja so süß. Ihre Eltern lernten sich so kennen. Sie lernt Caleb durch die Bäume kennen. Die Bäume verbindet die Beiden und Sierra ist damit Großgeworden und verbindet allgemein sehr viel mit den Tannen. Ich fand es also gar nicht langweilig oder überflüssig, dass es so oft um die Bäume ging. Im Gegenteil, ich konnte mich gut in Sierra hineinversetzten, dass selbst so etwas für jemanden ganz viel bedeuten kann.
Für mich hat das Buch auch ein wenig die Botschaft, nicht direkt ein Schubladendenken zu haben. Nicht nur auf Gerüchte was zu geben. Nicht direkt irgendwelche voreiligen Schlüsse zu ziehen und Vorurteile zu haben. Jeder Mensch hat eine Chance verdient und wenn dieser Mensch diese nicht nutzt, dann ist es sein Problem.


Das Ende jedoch kam irgendwie doch sehr plötzlich für mich. Ich hätte gerne noch viel mehr über die beiden Erfahren, wie es nun weitergeht…. Das fand ich etwas schade, da darüber vorher so oft gesprochen wurde „was wäre, wenn…?“. Einen zweiten Teil gibt es leider auch nicht.



Fazit:

Alles in allem bin ich froh dieses Buch gelesen zu haben. Ich fand die Story wirklich unglaublich süß, unterhaltsam und ich konnte mich was fallen lassen.

Leute die zu hohe Erwartungen haben, sollten eventuell die Finger davonlassen. Wer sich aber einfach nur abends mit einem heißen Kakao oder Tee gemütlich hinsetzten mag und einfach nicht groß nachdenken und die Seele baumeln lassen möchte, dem kann ich das Buch empfehlen.

Super Geschichte, um die Tage bis Weihnachten zu verkürzen.

Ich vergebe „nur“ 4 Sterne, da mir das Ende etwas zu offen war und ich gerne mehr noch erfahren hätte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.08.2025

Am Anfang hat es sich, wie ich finde, etwas gezogen. Aber zum Schluss wurde es wirklich spannend und hat spaß gemacht zu lesen.

Lillesang - Das Geheimnis der dunklen Nixe
0

Für mich zum Ende hin eine gelungene Story
Inhalt:

Als Jo und ihre Familie das alte Haus an der dänischen Küste erben, erzählt die kauzige Nachbarin Bente die Geschichte von dem Gongur, der an Land kommt ...

Für mich zum Ende hin eine gelungene Story
Inhalt:

Als Jo und ihre Familie das alte Haus an der dänischen Küste erben, erzählt die kauzige Nachbarin Bente die Geschichte von dem Gongur, der an Land kommt und Menschen ins Meer zieht. Anders als ihre Mutter, die das Wasser meidet, lässt Jo sich von der Alten nicht ins Bockshorn jagen. In der Nacht jedoch wird sie tatsächlich von einer Stimme an den Strand gelockt. Bente kann das schlafwandelnde Mädchen in letzter Minute retten. Was hat es mit dem Nixen-Wesen auf sich? Und warum versteckt Jos Mutter alte Fotos, auf denen Gesichter herausgekratzt sind?

Meinung:

Vorab – Ich liebe alles was mit Nixen u.ä. zu tun hat. Arielle-Die kleine Meerjungfrau ist einer meiner absoluten Favoriten von Disney. Daher habe ich bereits einige Bücher, die das Thema enthalten, gelesen und auch noch ein paar ungelesen im Regal stehen. Unteranderem gehörte Lillesang dazu.
Ich habe seit längerem eine extreme Leseflaute und dachte ich lese mal wieder ein Buch mit einem Thema, das ich sehr gerne mag.


Als ich anfing zu lesen, wirkte alles irgendwie sehr kindlich. Klar, die Charaktere waren auch noch sehr jung, aber dennoch hatte mich der Umgangston und der Schreibstil, der etwas auf das Kindliche angepasst wurde, gestört. Die ersten Seiten liefen daher sehr schleppend. Auch ist für mich persönlich nichts wirklich Spannendes passiert. Durch die Geheimniskrämerei ihrer Mutter, habe ich mir schon ziemlich schnell denken können, was Sache ist. Auch wer der „Böse“ ist war mir schon sehr schnell klar. Lange habe ich gewartet, bis endlich mal was mit Meerjungfrauen kam… irgendwann war es dann endlich so weit und von da an, fing es auch an, dass die Story für mich spannender wurde und ich das Buch nicht mehr weglegen wollte. Jo fand ich als Hauptcharakter voll in Ordnung. Ihre beste Freundin Tanja nervte mich sehr oft und viele Züge konnte ich nicht nachvollziehen und fand ich übertrieben. Mad´s und Julie mochte ich auch von Anfang an.
Wie alles im Endeffekt seinen Lauf nahm, trotz dass ich mir fast alles vorher schon gedacht habe, hat mir gefallen und auch das Kindliche lies etwas nach und hat mich aber dann auch nicht mehr wirklich gestört. Wie Blazon das alles mit Andersen verpackt hat fand ich auch wirklich gut. Hierzu erklärt sie auch im Anhang an die Geschichte, was der Wahrheit entspricht und was die Gute sich dazu gedichtet hat.

Fazit:

Am Anfang etwas schleppend, aber zum Schluss hin wirklich eine verzaubernde Geschichte. Für alle die Geschichten mit Meerjungfrauen und alles was dazu gehört mögen, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen.

Es gibt von mir ★★★★☆

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.08.2025

Mein erstes Buch zu diesem Thema. Auch wenn es langatmig ist, zieht es einen doch ganz schön mit.

Feuerrot
0

Feuerrot, mal wieder ein Buch von Nina Blazon das mir gefallen hat
Inhalt:
„Spätsommer 1884. Ein mysteriöser Gast kommt ins Haus des Ravensburger Kaufmannes Humpis. Schon am ersten Tag flirtet Lucio mit ...

Feuerrot, mal wieder ein Buch von Nina Blazon das mir gefallen hat
Inhalt:
„Spätsommer 1884. Ein mysteriöser Gast kommt ins Haus des Ravensburger Kaufmannes Humpis. Schon am ersten Tag flirtet Lucio mit der schönen Magd Magdalene. Doch er ist ihr nicht geheuer, in seinen Bernsteinaugen lodert ein gefährliches Feuer. Ihre Ahnung soll sie nicht täuschen: Als sie nicht auf Lucios Verführungskünste hereinfällt, nennt er sie eine Hexe. In Zeiten der Inquisition kommt dies einem Todesurteil gleich ...“

Meinung:
Zuvor habe ich noch nie ein Buch dieses Themas gelesen. Es war auch mehr ein Cover Kauf und weil ich es günstig mitnehmen konnte.
Da ich zurzeit mein Bücherregal etwas am Verkleinern bin, wollte ich wenigsten einen dicken Schinken schon mal lesen um diesen dann auszusortieren. Und somit entschied ich mich für Feuerrot.
Der Einstieg war etwas schwierig… Das habe ich bei so dicken Büchern aber meistens, da man noch sooo viel vor sich hat…
Es war etwas gewöhnungsbedürftig, da es schon sehr lang her ist, als ich „Wolfszeit“ der Autorin gelesen habe, welches ja auch ein historisches Buch war.
Daher musste ich mit der Sprache und dem Schreibstil erstmal wieder warm werden.
Dies ging auch relativ schnell. Jedoch hat sich durch die dicke das Buch wirklich arg gezogen…. Ich habe ganze 2 Monate gebraucht….
Das lag nicht daran, dass das Buch langweilig oder schlecht war und auch nicht ausschließlich an der Dicke. Ich komme aus meiner Leseflaute leider nur sehr erschwert raus und da brauche ich für Bücher die letzte Zeit einfach unglaublich lange…

Nichtsdestotrotz, fand ich das Buch wirklich hart und intensiv. Aber nicht im negativen Sinne. Es gab zwar stellen, wo es weniger spannend war und es sich etwas gezogen hat, aber diese Stellen sind im Nachhinein trotzdem wichtig.
Das Thema Hexenverfolgung ist/war ein reales Thema und somit hatte man schon Bauchschmerzen beim Lesen. Im Nachwort erklärt Blazon auch wie Sie recherchiert hat und das hat Sie wohl sehr gut. Viele der Personen im Buch gab es wirklich, einige wurden erfunden. Zu wissen das diese Menschen existiert haben und so was mitmachen mussten…. Da läuft es einem Eiskalt den Rücken runter. Nur konnte ich dennoch keine wirkliche emotionale Bindung zu den Personen um Buch aufbauen.
Es ist heftig zu wissen und etwas unverständlich, dass Menschen damals an solche Dinge geglaubt haben.
Ich möchte gar nicht zu viel über das Buch erzählen, da ich auch gar nicht wirklich wüsste wo ich anfangen sollte.
Feuerrot war bis jetzt, nach „Wolfszeit“, mal wieder ein Buch der Autorin das ich mochte und gern gelesen habe. Der Winter der schwarzen Rosen fand ich auch gut, war aber etwas anstrengend zu lesen. Außerdem gelesen habe ich „Zweilicht“ und „Liebten wir“. Beide Bücher fand ich überhaupt nicht gut und musste ich leider abbrechen.
Fazit:
Wer kein Problem mit dicken Schinken hat und gerne Bücher zu diesem Thema liest oder es gern probieren mag, dem kann ich das Buch empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere