Profilbild von Jacky_Me

Jacky_Me

Lesejury Star
offline

Jacky_Me ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Jacky_Me über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.08.2025

Buch für ein paar schöne und entspannte Lesestunden

Disney Villains 2: Das Biest in ihm
0

Inhaltsangabe:
„Wie wurde aus dem schönen Prinzen das furchterregende Monster? Das Märchen von der Schönen und dem Biest kennen alle. Warum jedoch verändert sich der von seinem Volk einst so geliebte ...

Inhaltsangabe:
„Wie wurde aus dem schönen Prinzen das furchterregende Monster? Das Märchen von der Schönen und dem Biest kennen alle. Warum jedoch verändert sich der von seinem Volk einst so geliebte Prinz zu einem verbitterten, zurückgezogen lebenden Biest? Sein königlich vergoldetes Leben in Prunk und Schönheit zerfällt und er wird zutiefst böse - zu seinem eigenen Leid. In dieser Geschichte wird das Märchen erstmals aus Sicht des Prinzen erzählt. In einem spannenden, psychologisch einfühlsamen Fantasy-Roman.“



Meinung (Achtung – könnte Spoiler enthalten):
Das Cover ist genauso wie beim ersten Band gestaltet- nur das hier logischerweise unser Biest auf der vorderen Seite zusehen ist. Auf der Rückseite sieht man den Prinzen in seiner menschlichen Gestalt.

Ja – wo soll ich anfangen? Ich kam sehr gut in das Buch rein. Es fängt direkt dort an, wo Belle bereits im Schloss ist. Dann wechselt das Buch schnell zu den Rückblenden aus der Vergangenheit unseres Prinzen und uns wird nach und nach erzählt, wie er so scheußlich wurde.

Gaston war einst sein bester Freund, unser Prinz geliebt von Jedem und sehr beliebt in der Frauenwelt. All dies steigt unserem guten irgendwann zu Kopf. Dann lernt er eine wunderschöne Frau Namens Circe kennen. Da sie in seinen Augen die Schönste ist, soll sie die Frau des Prinzen werden.
Circe verliebt sich in den Prinzen – was dieser aber nicht weiß, dass sie auf einem Bauernhof „lebt“.
Gaston findet , dass Circe keine Dame aus reichem und wohlhabendem Hause ist.

Der Prinz glaubt Gaston zu erst nicht, aber er überredet ihn und so reiten sie gemeinsam zu Circe. Dort kann er seinen Augen nicht trauen und ist außer sich vor Wut. Hier merkt man, wie oberflächlich und egoistisch unser lieber Prinz eigentlich ist. Wie Circe tickt, wie sie wirklich ist, das ist ihm total egal. Sein ansehen könnte schaden nehmen, wenn der Prinz eine Schweinehirtin zur Frau nimmt.
Somit löst er mit ihr alles auf und ist heilfroh, dass sein bester Freund ihm vor diesem „Leid“ bewahrt hat.

Plötzlich steht Circe eines Tages vor der Türe und wen hat sie im Schlepptau? Genau – unsere 3 Schwestern. Bzw. ihre 3 Schwestern. Circe ist die 4. und jüngste (und normalste) von ihnen.
Er ist erst wieder total von ihr hingerissen, da Circe wunderschön in diesem Moment aussieht und bereut seine Entscheidung. Doch sie hat seinen wahren Charakter gesehen und hat keinerlei Interesse zu ihm zurück zu gehen. Sie entscheidet ihm eine Lektion zu verpassen und verflucht ihn.
Der Prinz kommt sich veralbert vor und lacht sie erstmal aus.
Lange passiert auch nichts, sodass der Prinz weiterhin so Mies drauf ist und nicht an den Fluch glaubt.

Er veranstaltet einen Ball und lädt alle Frauen des Landes ein, um seine Prinzessin zu finden. Dort ist auch Belle zu Gast. Gaston redet sie aber direkt schlecht, sodass dem Prinzen gar nicht die Möglichkeit bleibt, mit ihr zu reden und sie sich richtig anzuschauen. Denn er hat selber Interesse an ihr. Dann stößt er auf Tulip, eine junge Frau aus gutem Hause und hübsch. Somit wird sie die Auserwählte. Die Geschichte nimmt weiter seinen Lauf. Der Prinz fängt an sich zu verändern, behandelt Tulip immer schlechter. Gibt ihr für seine Veränderung die Schuld. Er erkennt das der Fluch Wirklichkeit ist und gibt ihr auch dafür die Schuld, sie würde ihn nicht lieben. Dabei liebt ER sie nicht.

So läuft die Geschichte über bis zu dem Punkt, als sich alle Bediensteten verwandelten und so auch unser Prinz.
Zwischenzeitlich gab es noch einen Sichtwechsel zu unseren Schwestern, was ich nicht wirklich als nötig empfunden habe. Hier merkt man aber das Circe die normalste ist.

Das Ende des Buches kam dann doch sehr schnell und ist so, wie wir es aus dem Disney-Film kennen. Einziger Zusatz ist das man sieht wie Circe und ihre Schwestern das Drama um das Biest, Gaston und Belle beobachten und Circe dann entschließt den Fluch aufzulösen.



Fazit:
Sehr interessant zu lesen, wie der Prinz zu dem fiesen Menschen überhaupt wurde. Mir hat das Buch gut gefallen. Gut – aber es hat mich auch nicht vollends umgehauen. Auch hier kann ich sagen, wer Disney, Märchen und vor allem die Schöne und das Biest mag, wird hier ein paar schöne und entspannte Lesestunden erleben.
Ich vergebe aus der ganzen Mischung 4 Sterne und ziehe den einen ab, wegen dem ständigen Sprüngen, Sichtwechseln und dem doch plötzlichen Ende.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.08.2025

Nett - aber kein Muss

Auge um Auge
0

Inhaltsangabe:

Lange haben sie geschwiegen und still gelitten. Als Lillia, Kat und Mary im neuen Schuljahr aufeinandertreffen, sind sie sich einig: Sie wollen es denen heimzahlen, die sie schlecht behandelt ...

Inhaltsangabe:

Lange haben sie geschwiegen und still gelitten. Als Lillia, Kat und Mary im neuen Schuljahr aufeinandertreffen, sind sie sich einig: Sie wollen es denen heimzahlen, die sie schlecht behandelt haben. Die schüchterne Mary ist bereit, sich gegen Reeve aufzulehnen, der sie in der 7. Klasse wegen ihres Übergewichts
gemobbt hat. Kat ist entschlossen, mit Rennie abzurechnen, die Lügen über sie verbreitet hat, nur um sich
mit einem Mädchen aus besseren Kreisen zu befreunden. Und die schöne Lillia will Alex zur Rechenschaft
ziehen, der eine Partynacht mit ihrer kleinen Schwester verbracht hat. Doch was als süßer Racheakt
beginnt, wirft bald die Frage auf, was
wahre Freundschaft, Loyalität und Liebe ausmacht.



Meinung (Achtung, könnte Spoiler enthalten):

Das Cover des Buches ist ganz in Ordnung. Es soll unsere 3 Protagonistinnen zeigen. Was mir am besten an den Covern jedoch gefällt, sind die Pastelfarben.

Die Kapitel sind Abwechseln aus den Perspektiven unserer 3 Protagonistinnen Kat, Lilia und Mary geschrieben.

Die Story fängt wie ein gewöhnlicher Teeni-Roman an. Es geht um Party´s, Jungs und Spaß.
Man lernt nach und nach unsere Mädels kennen, wie die einzelnen Charaktere zu einander stehen oder standen, bzw. in welchen Cliquen sie zugehörig sind oder waren. Alle Geschichten sind irgendwie durch irgendwelche Cliquen-Mitglieder verbunden oder sie waren mal Freunde. Auch die Probleme der Mädels werden nach und nach offen gelegt. So wurde Mary damals sehr heftig von jemandem Namens Reeve gemobbt. Dieser ist mit in der Clique von Lilia. Mit dabei in der Clique sind unter anderem Reenie und Alex. Lilia fühlt sich irgendwann von Alex betrogen, weil er wohl was mit ihrer jüngeren Schwester Nadia am Laufen hat. Auch unser drittes Mädel ist sauer auf Alex, weil sie dachte das aus ihnen beiden mehr wird. Aber ihr größeres Problem ist Reenie. Sie, Lilia und Reenie waren früher gute Freunde, bis Reenie angefangen hat, sich eher nur für Lilia zu interessieren (da diese aus einem reichen Eltern Haus kommt) und anfing über Kat schlechte Dinge zu erzählen, die gar nicht stimmten. Wir sehen, alles ist irgendwie miteinander verbunden.

Kat beschließt, als sie Alex mit Nadia sieht, Rache zu nehmen und möchte Lilia mit ins Boot nehmen. Mary lernt sie durch Zufall kennen und diese rutscht da dann mit hinein und möchte sich im Endeffekt dann an Reeve rächen.

Ich kann Kat schon verstehen, dass sie sauer ist. Aber die Zukunft und das leben eines Menschen so zu schädigen nur aus Rache, finde ich schon heftig. Ich denke das viele schon mal in so einer Situation steckten… . Persönlich war ich aber nie ein Fan davon, mich auf das gleiche Niveau hinab zu lassen. „Wie du mir- so ich dir“ war nie mein Motto.
Ich kann wie gesagt, Kat schon verstehen. Ich hätte aber eher mit Alex und mit Reenie gesprochen. Hätte Reenie gefragt was denn ihr Problem wäre und warum ich nicht mehr gut genug bin.

Lilias Grund finde ich am unnötigsten. Sie kennt Alex sehr gut und sie hätte ihn direkt zur rede stellen können. Dann wäre ihr einiges erspart geblieben. Schwesterliche Fürsorge ist gut – aber in diesem Fall hat ihre Wut auf Alex sie nicht richtig denken lassen.
Die einzige die für mich den triftigsten Grund hat ist Mary. Sie hat sehr unter der Schikane gelitten. Hat die Schule verlassen, war in der geschlossenen, weil es bei ihr so weit ging, dass sie sich nach einem einschneidenden Erlebnis mit Reeve, umbringen wollte. Aber auch hier bin ich kein Fan des vorher genannten Mottos.

Nun hängen unsere Mädels zusammen fest in ihren Racheplänen, die teilweise schon grenz wertig sind – wie z.B. das Alex was in seine Sonnencreme gemischt bekommt und er starken Sonnenbrand bekommt. Dies ist Körperverletzung und überhaupt nicht mit zu spaßen. Die einzige die ab und an Gewissensbisse verspürt ist Lilia. Aber es ist zu spät und leider rudert sie dann auch wieder schnell in die falsche Richtung.

Die Story lässt sich sehr flüssig lesen und ist auch an manchen Punkten recht amüsant oder etwas spannend. Alles in allem aber kein umhauendes Buch. Allerdings zum Ende hin, geht die Story ein wenig in eine Richtung, die ich sehr unpassend finden würde und auch nicht mitgerechnet hätte. Ob es so eintrifft weiß ich nicht, aber es wurde angedeutet das die liebe Mary, wohl übernatürliche Fähigkeiten besitzt… Sollte das wirklich der Fall sein, weiß ich nicht, ob ich die Story weiterverfolgen werde, da es für mich, wie bereits erwähnt, einfach nicht passt.



Fazit:
Ich werde Band 2 lesen und bin sehr gespannt, was da noch kommt und ob die Story wirklich diese Richtung nimmt. Alles in allem gebe ich Band 1 gut-gemeinte 3 Sterne (eigentlich lieber 2,5 Sterne- hier nur nicht auswählbar). Ein Muss ist diese Reihe bis zum jetzigen Zeitpunkt, aber absolut nicht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.08.2025

Für Disney-Fans und Sammler ein muss

Disney Villains 1: Die Schönste im ganzen Land
0

Inhalt:

„Das Märchen von Schneewittchen und ihrer bösen Stiefmutter ist weltbekannt. Nicht bekannt ist hingegen, warum die Königin in ihrem Wesen so böse geworden war. Immer schon gab es viele Vermutungen: ...

Inhalt:

„Das Märchen von Schneewittchen und ihrer bösen Stiefmutter ist weltbekannt. Nicht bekannt ist hingegen, warum die Königin in ihrem Wesen so böse geworden war. Immer schon gab es viele Vermutungen: weil sie die Schönheit der Stieftochter nicht ertrug. Oder weil sie eifersüchtig auf die verstorbene, erste Frau des Königs war? In diesem Märchen werden erstmals die wahren Gründe erzählt... In einem spannenden, magischen Fantasy-Roman.“

Meinung (könnte Spoiler enthalten):

Das Cover finde ich einfach hübsch. Es ist Matt-Schwarz (ja, sehr anfällig für Flecken, aber mich stört es nicht), die Silberne Schrift und die Abbildung von der Königin vorne und auf der Rückseite als Hexe, gefallen mir einfach gut. Das Buch wirkt so etwas hochwertiger.

Die Kapitel sind sehr überschaubar, die Schrift ist relativ groß und der Schreibstil einfach gehalten.
So hat man das Buch schnell durchgelesen

Ich liebe Disney – Schneewitchen und die Sieben Zwerge gehört allerdings tatsächlich nicht zu meinen liebsten Klassikern. Dennoch wollte ich dieses Buch unbedingt haben, um die Reihe vollständig zu besitzen und zu lesen. Ich habe mit diesem Teil begonnen, auch wenn die Story erst ab Band 2 fortlaufend ist.

Mir hat es sehr gut gefallen, auch mal die Sicht der Bösen Königin zu lesen.
Sie ist die Tochter eines Spiegelmachers, der sie allerdings nicht sonderlich gut behandelte. Im Gegenteil. Er machte sie fertig und sagte ihr immer wie hässlich sie doch sei.
Eines Tages lernt sie den König kennen und verliebt sich. Auch der König ist angetan von ihr. Ab da hat die Königin auch eine kleine Stieftochter, die sie wie ihr eigenes Kind liebt. Das kleine Mädchen ist wie nicht anders zu erwarten – Schneewittchen. Die beiden bauen ein inniges Verhältnis auf und auch Schneechen (wie sie von der Königin genannt wird) ist glücklich und froh, da sie ihre eigene Mutter verloren hat. In der ersten hälfte lern man die Personen ein wenig kennen, die 3 Schwestern (3 Hexen?) tauchen auf, die Königin erhält den Spiegel, der jedem Bekannt ist usw.
Die Seiten ziehen sich ein wenig, da gebe ich den anderen Lesern recht. Auch ich finde, dass man ruhig ein paar Seiten hätte auslassen können.
Als der König in einer Schlacht fällt, ändert sich alles schlagartig. Unsere Königin wird depressiv und entwickelt einen Krankhaften Wahn was ihre Schönheit anbelangt. Ich finde die Verhaltensweisen ein wenig übertrieben, aber in Anbetracht dessen, dass die 2 Schwestern ihr ständig Flausen in den Kopf setzten und sie quasi nötigen und wie ihr Vater sie damals behandelt hat, kann ich schon verstehen, das man da irgendwann Wahnsinnig wird.
Das Ende schließt wieder an der Disneystory an und sollte jedem bekannt sein. Der Epilog war wieder neu geschrieben.
Mehr möchte ich aber nicht verraten, denn es soll ja auch noch etwas spannend bleiben 😊



Fazit: Nett zu lesen. Vor allem für Disney-Fans und erst recht für diejenigen die Schneewittchen-Liebhaber sind. Ich werde es nicht nochmal lesen, bin aber froh es in meiner Sammlung zu haben.

Ich vergebe, trotz dessen dass sich das Buch etwas gezogen hat, 4 Sterne :)

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.08.2025

Gute Dystopie - Jedoch wird das Potenzial nicht ganz ausgeschöpft

Zwischen uns die Flut
0

Inhalt:

Zwei Familien, zwei Schicksale. Dazwischen eine Liebe, die nicht sein darf. Als Nina und Max sich ineinander verlieben, steht ein großes Geheimnis zwischen ihnen. Es wird ihre Wege auseinanderreißen ...

Inhalt:

Zwei Familien, zwei Schicksale. Dazwischen eine Liebe, die nicht sein darf. Als Nina und Max sich ineinander verlieben, steht ein großes Geheimnis zwischen ihnen. Es wird ihre Wege auseinanderreißen und wieder zueinander führen. Doch die Wahrheit kann zerstörerisch sein. Sie sät Zorn, wo Schuld gesucht wird. Und nur allzu schnell werden aus Opfern Täter. Eine atemlose Jagd nimmt mit einer Entführung ihren Anfang, und schon bald ist klar: Nichts ist, wie es scheint.



Meinung:

Ich hatte das Buch zufällig auf Arvelle entdeckt. Es klang ansprechend und mir fehlte noch etwas bis zum freien Versand. Also bestellte ich es mit.
Das Buch finde ich optisch wirklich gut. Der Blaue Buchschnitt ist wirklich schön – ich mag so etwas sehr gerne. Das Cover passt gut zum Inhalt und harmoniert mit dem Buchschnitt.

Ich hatte mir im Vorfeld schon ein paar Rezensionen durchgelesen und muss sagen, dass ich mich denen teilweise nur anschließen kann.

Kurz zur Story:

Nach dem der größte Teil der Welt, wozu auch Holland gehört (wo unsere Geschichte spielt) überschwemmt wurde, wurden die Städte in Zonen unterteilt und die Menschen in „Trockene“ und „Nasse“. Die Trockenen leben besser, sicherer, sind wohlhabender. Die Nassen dem entsprechend leben, je nach Zone, immer nähe zum Wasser hin. Wohnen in großen Wohnkomplexen und müssen schauen wie sie über die Runden kommen. Je höher die Zahl der Zone desto schlechte die Umstände dort.

Auf den ersten Seiten lernen wir etwas über Nina und ihre Familie kennen. Ihr Vater hat das sagen und somit lebt sie sehr gut und braucht sich keine Sorgen machen.
Jedoch muss sie, nach einem weiteren Unglück, die Schule wechseln. Ihre wurde überflutet und zerstört. Dort starb auch ihre jüngere Schwester Isa…
Glücklich ist sie über den Wechsel natürlich nicht, da sie befürchtet aufgrund ihres berühmten Namens ausgegrenzt und fertig gemacht zu werden.
Somit bekommt sie einen neuen Namen und tritt ihren ersten Tag in der neuen Schule an.

Dort lernt sie andere Trockene kenne und freundet sich mit diesen erst an. Unter anderem lernt sie auch Max kennen. Die erste Zeit kommen sie nicht wirklich miteinander klar. Dies kommt aber eher von Max und nicht von Nina. Da man ihr ansieht das sie eine Trockene ist und auf diese ist Max nicht sonderlich gut zu sprechen.

Auch Max lernen wir gut kennen, da die Kapitel immer aus abwechselnder Sicht geschrieben sind.
Max selbst verlor auch jemanden. Seinen Vater – und zwar genau in derselben Katastrophe wie Nina ihre Schwester. Sein Vater war beim Rettungstrupp und hat es, wie alle anderen Helfer, nicht geschafft.
Er trägt viel Hass seitdem in sich und lebt diesen auch oft in Schlägereien aus. Vor allem mit seinem älterem Bruder Liam.

Tiefer in die Story möchte ich gar nicht eingehen – ich kann mich hier nur anschließen, dass es öfters etwas langatmig war. Mich hat es jetzt nicht so gestört, dass ich abgebrochen habe, aber es hat doch etwas gedauert, bis ich das Buch ausgelesen hatte.

Die Liebesgeschichte fing für mich auch sehr plötzlich an, da sich die beiden die ganze Zeit nicht mochten und von ein auf den anderen Moment war Nina für Max dann doch in Ordnung und er musste plötzlich ständig an sie denken. Er ist davon selbst erst erschrocken, wehrt sich irgendwann aber nicht mehr dagegen.

Der weitere Ablauf ist sehr spannend. Es passiert viel, es ist Action dabei, Betrug und Gewalt.

Das Ende jedoch war für mich das schlechteste an dem Buch. Viele Dinge bleiben offen. Wie geht es mit Nina und Max weiter? Wie geht die Karriere von Ninas Vater weiter? Was passiert mit Max Mutter?
Im ganzen Buch erfahren wir gar nicht wirklich, wie es überhaupt zu diesen Lebensumständen und der Katastrophe kam. Wer hat entschieden, wer wo eingeteilt wird? Warum wurden nicht alle Menschen in den sichersten Teil des Landes gesiedelt? Wegen dem Platz? Wieso wurde dann dort nicht anders gebaut, dass alle Menschen sicher leben können? Keiner Vorteile gegenüber anderen hat, da ja genug leid und Unglück geschehen ist.
Das wären alles Fragen, die ich gerne noch beantwortet bekommen hätte. Einen zweiten Teil gibt es nicht. Der Erscheinungstermin dieses Buches liegt auch schon etwas in der Vergangenheit, sodass ich ausgehe, dass es auch keinen zweiten mehr geben wird.

Fazit:

Wer gerne Dystopien liest, wird ein wenig Lesespaß bei diesem Buch haben. Wird aber auch auf einigen Ebenen enttäuscht werden. Wer keine Bücher mit offenem Ende, ohne Folgeband mag, dem rate ich seine Zeit lieber in andere Bücher zu investieren.
Für die Idee und den Mittelteil vergebe ich 2,5☆ (hier können leider keine Halben Sterne angeklickt werden, somit sind es gut gemeinte 3☆)

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.08.2025

Eine sehr süße Geschichte für die Vorweihnachtszeit. Hat mich gut unterhalten.

Dein Leuchten
0

Schön für die Vorweihnachtszeit
Inhalt:

Jedes Jahr zu Weihnachten reist Sierra mit ihren Eltern nach Kalifornien, um dort auf der Familienplantage Weihnachtsbäume zu verkaufen. Doch diesmal wird Sierras ...

Schön für die Vorweihnachtszeit
Inhalt:

Jedes Jahr zu Weihnachten reist Sierra mit ihren Eltern nach Kalifornien, um dort auf der Familienplantage Weihnachtsbäume zu verkaufen. Doch diesmal wird Sierras Welt auf den Kopf gestellt. Sierra verliebt sich – das erste Mal, unsterblich und mit aller Macht. In Caleb, den Jungen mit den Grübchen, der Weihnachtsbäume verschenkt und eine dunkle Vergangenheit verbirgt, denn Caleb soll seine Schwester angegriffen haben. In seiner Heimatstadt ist er deshalb ein Außenseiter. Sierra`s Eltern, ihre Freunde, alle warnen sie davor, sich auf ihn einzulassen. Doch Sierra kann nicht glauben, dass Caleb gefährlich ist, und riskiert alles, um ihre große Liebe zu gewinnen …



Meinung:

Das Buch hatte mich aufgrund des schönen Covers und der Tatsache das es von Jay Asher ist, angesprochen. Damals war ich total begeistert von „Tote Mädchen Lügen nicht“ und nun hatte ich die Möglichkeit „dein Leuchten“ günstig zu erlangen.
Ich hatte mir das Buch dann für die Vorweihnachtszeit aufgehoben, was wie ich finde, sehr gut war.
Vorab – es ist ein Buch über eine Teenager-Erste-Liebe und man sollte nicht all zu hohe Erwartungen an so ein Buch haben. Das es nur so vor tiefe und Spannung Trotz. Ich finde solche Bücher sind immer super schön, um sich mal wieder Fallen zu lassen, die Seele baumeln zulassen und mal wieder in die „alten“ und „einfachen“ Probleme einzutauchen die man als Teenager so hatte. Als im Grunde Liebeskummer und Streit mit der besten Freundin die einzigen großen Probleme waren.

Ich empfand den Einstieg als sehr gut, man hat direkt Sierra in Aktion kennengelernt und gemerkt wie viel Freude ihr das Weihnachtsbaumgeschäft bereitet. Sierra mochte ich auf Anhieb irgendwie gerne. Sie was mir sympathisch und ich fand es großartig wie sie ihre Eltern unterstützt und dies auch wirklich gerne tut, obwohl sie zwischen beiden Städten hin und hergezogen ist.
Auch ihre beiden Freundinnen Rachel und Elizabeth, mochte ich. Die 3 waren eine super süße 3er-Kombo. So habe ich mir eine Freundschaft immer vorgestellt und gewünscht.
Als es dann zum Weihnachtsverkauf ging und man die Leute dort langsam kennengelernt hat, fand ich Heather als einzige etwas anstrengend bezüglich ihrer Gedanken über ihren Freund Devon. Ansonsten fand ich das Heather auch eine wirklich tolle Freundin ist.
Caleb fand ich einen sehr starken Charakter. Er hat sich nie unterkriegen lassen, hat weiter das gemacht, was er gerne tun wollte und hat jeden einfach reden und denken lassen was er wollte.


Viele kritisieren, dass das Buch teilweise sich zu lange gezogen hat und langweilig war. Dies kann ich nicht ganz unterschreiben. Ja – es drehte sich viel um die Weihnachtsbäume. Aber genau aus dem Grund ist die Geschichte ja so süß. Ihre Eltern lernten sich so kennen. Sie lernt Caleb durch die Bäume kennen. Die Bäume verbindet die Beiden und Sierra ist damit Großgeworden und verbindet allgemein sehr viel mit den Tannen. Ich fand es also gar nicht langweilig oder überflüssig, dass es so oft um die Bäume ging. Im Gegenteil, ich konnte mich gut in Sierra hineinversetzten, dass selbst so etwas für jemanden ganz viel bedeuten kann.
Für mich hat das Buch auch ein wenig die Botschaft, nicht direkt ein Schubladendenken zu haben. Nicht nur auf Gerüchte was zu geben. Nicht direkt irgendwelche voreiligen Schlüsse zu ziehen und Vorurteile zu haben. Jeder Mensch hat eine Chance verdient und wenn dieser Mensch diese nicht nutzt, dann ist es sein Problem.


Das Ende jedoch kam irgendwie doch sehr plötzlich für mich. Ich hätte gerne noch viel mehr über die beiden Erfahren, wie es nun weitergeht…. Das fand ich etwas schade, da darüber vorher so oft gesprochen wurde „was wäre, wenn…?“. Einen zweiten Teil gibt es leider auch nicht.



Fazit:

Alles in allem bin ich froh dieses Buch gelesen zu haben. Ich fand die Story wirklich unglaublich süß, unterhaltsam und ich konnte mich was fallen lassen.

Leute die zu hohe Erwartungen haben, sollten eventuell die Finger davonlassen. Wer sich aber einfach nur abends mit einem heißen Kakao oder Tee gemütlich hinsetzten mag und einfach nicht groß nachdenken und die Seele baumeln lassen möchte, dem kann ich das Buch empfehlen.

Super Geschichte, um die Tage bis Weihnachten zu verkürzen.

Ich vergebe „nur“ 4 Sterne, da mir das Ende etwas zu offen war und ich gerne mehr noch erfahren hätte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere