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Veröffentlicht am 20.08.2025

Ohne Erwartungen ran, sehr positiv überrascht worden!

Legends of Mictlan 1. Chosen by Death
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Ich bin ohne Erwartungen an das Buch ran gegangen. Ich hatte vorher auch so gut wie keinen Kontakt, zu diesem Thema. Ich habe nur vor Jahren mal den Disney Film "Coco" gesehen.

Vorab: der grundlegende ...

Ich bin ohne Erwartungen an das Buch ran gegangen. Ich hatte vorher auch so gut wie keinen Kontakt, zu diesem Thema. Ich habe nur vor Jahren mal den Disney Film "Coco" gesehen.

Vorab: der grundlegende Schreib- und Erzählstil hat mir sehr gut gefallen. Lediglich einen Kritikpunkt habe ich, den ich aber weiter unten genauer aufgreifen werde.

Am Anfang hat es ein klein wenig gedauert, in die Geschichte rein zu kommen. Elena war mir am Anfang noch nicht so sympathisch und ich habe mich gefragt, wieso hat sie diese Gabe? Wieso ist sie so, wie sie ist?
Marisol war mir von Anfang an sympathisch - ich mochte die Dorfälteste einfach auf Anhieb. Miguel war mit von Anfang an suspekt...

Mateo, Elenas Bruder, ist gestorben und Elena möchte gerne genau herausfinden, wieso er sterben musste und wer ihn getötet hat.

Die Story nimmt dann schnell fahrt auf und ich kam immer besser rein. Im Dorf passieren plötzlich unbekannte Todesfälle an den Dorfbewohnern. Elena erlebt einmal mit, warum sie alle sterben. Dann taucht plötzlich ein mysteriöser Fremder auf und Elena bekommt die Möglichkeit, zu helfen, ihr Dorf zu retten und dadurch eventuell den Tod ihres Bruders aufzuklären. Denn sie soll, durch ein Portal, die Totenwelt durchqueren.
Ab hier nimmt die Story wirklich an fahrt auf und ist auch wirklich teils brutal und nicht ohne. Am Anfang war ich noch so "hui...ist das nicht was too much...?", aber ich hab mich versucht auf diese Welt/Geschichte einzulassen und vieles macht dann doch durchaus Sinn. I mean... wir befinden uns auf deb verschiedenen Ebenen, die deb letzten Weg ebnen. Das dort komische, gruselige Kreaturen etc. warten, ist wohl nicht weit hergeholt.
Ich kam auch immer besser mit Elena und der Truppe allg. zurecht. Ich konnte immer besser Elenas Gefühlswelt nachvollziehen.

Im laufe der Story passieren viele Page turner von denen ich wirklich überrascht war. Das hat mir wirklich gut gefallen. Ich konnte zum Schluss das Buch nicht mehr aus den Händen legen und wollte wissen, wie es weiter geht!

Ich habe lediglich 2 Dinge auszusetzen. Einen Punkt hatte ich weiter oben kurz angeschnitten: Und zwar zum Thema Schreibstil - die Autorin hat wohl gefallen an "an die Wand drücken" bzw. Wurde Elena andauernd gegen Wände, Treppen etc. gedrückt. Das ist mir ziemlich schnell aufgefallen und kam mir doch einfach etwas zu oft vor. Auch, daß Nan plötzlich auftauchte. Das waren mir doch zu häufige Wiederholungen.

Der zweite Punkt, wäre tatsächlich das Ende der Geschichte. Ich hätte mir das Ende so nicht gewünscht. Ich hätte es gut gefunden, wenn die Story 1-2 Kapitel vorher geendet hätte und das Ende dort gelegen hätte. Das hätte, meiner Meinung nach, ziemlich gut zu gesamten Story gepasst.

Daher vergebe ich dem Buch, minus der 2 Kritikpunkte, 4☆ 😊

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Veröffentlicht am 20.08.2025

Kommt an "bleib bei mir, sam" nicht ran

Ich warte auf dich, Haru
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Achtung, Spoiler!!!

Wie viele andere auch, habe ich "Bleib bei mir, Sam" von Dustin gelesen gehabt und sehr gemocht. Das war das erste Bich wo ich wirklich weinen musste.
Daher hatte auch ich mich sehr ...

Achtung, Spoiler!!!

Wie viele andere auch, habe ich "Bleib bei mir, Sam" von Dustin gelesen gehabt und sehr gemocht. Das war das erste Bich wo ich wirklich weinen musste.
Daher hatte auch ich mich sehr auf sein zweites Buch gefreut.

Vorab - das Thema Trauerbewältigung ist super, super wichtig. Jeder Mensch geht anders mit Trauer um. Verarbeitet den Schmerz anders und braucht unterschiedlich lange, bis man wieder in seinem Leben ankommt. Und das ist vollkommen in Ordnung! Solltest du betroffen sein, so trauere so lange und so oft du es möchtest!

Das Buch allerdings hat mir leider nicht gefallen...
Am Anfang war noch alles soweit in Ordnung. Es hatte auch noch einen roten Faden. Allerdings verlor dieser sich irgendwann sehr extrem...
Es gab Situation und Geschehnisse, die ich super seltsam fand und halt künstlich hervorgerufen wurden sind. Ich saß oft da und dachte "was trägt diese Szene jetzt zur Story bei...?". Also vieles hatte irgendwie für mich keine Bedeutung.
Auch die Gespräche zwischen den Charakteren fand ich manchmal total merkwürdig und dachte hier "wer redet so und wer redet über sowas?".
Eine Bindung konnte ich zu keinem einzigen Charakter aufbauen. Ich fand tatsächlich alle Charas, die man öfter oder länger gehört hat, super unsympathisch...
Auch zu unserem Prota konnte ich leider keine Bindung aufbauen... ich fand das Buch auch kaum bis gar nicht emotional. Es kam einfach nichts bei mir an, im Gegensatz zu seinem ersten Buch.

Das Ende war ein Page turner und hat mich überrascht. Das Eric auch seine Schwester verloren hat, damit habe ich nicht gerechnet. Das war auch der einzige, minimale emotionale Moment, den ich etwas gefühlt habe. Fand es aber auch gleichzeitig etwas viel, das er direkt 2 Memschen kurz hintereinander verliert. (Ich weiß, daß Leben spielt manchmal leider so..., aber für das Buch kam es so rüber, daß es nochmal mehr dramatisiert werden muss und man noch einen Page turner hat).

Ich verstehe, warum Eric sich diede Welt aufgebaut hat. Ich selbst habe damals wie in einer Vlase gelebt, als ich einen sehr wertvollen Mneschen verloren habe. Allerdings konnte ich das ganze Buch über aber nicht die Aufgabe von Haru nachempfinden. Eric trifft Haru 1x in Japan, kennt ihn kaum und verbringt nur ein paar Stunden mit ihm.
Wieso hat er dann quasi Wahnvorstellungen von Haru? Ich hätte eher damit gerechnet, daß er sich Daniel vorstellt und er ihn begleitet. Wieso Haru?
Weil Eric hat ja im "wahren Leben" genug Menschen kennen gelernt, deswegen brauchte er ja nicht einen Haru, den er sich einbildet und mit ihm kommuniziert. Zumal er mit "Haru" auch auch Streitigkeiten hat usw. Wieso sollte er sich solche Szenarien ausdenken, wenn haru eher dafür dasein sollte, damit er sich besser fühlt und er seine Verluste bewältigen/besser verarbeitet kann? Verstehe das leider wirklich nicht ganz...
Man erfährt auch über genaueres zu Daniels Tod erst relativ spät etwas und auch die Szene ist sehr kurz gehalten. Genauso wie mit der Schwester... hier erfährt man nicht, woran sie gestorben ist. Klar, man kann es sich denken aber.... hätte mir auch hier, eine deutlichere Erklärung erhofft.

Es tut mir wahnsinnig leid, aber mich hat das Buch sehr enttäuscht und ich kann nicht mehr wie 2 Sterne vergeben :(

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Veröffentlicht am 20.08.2025

Hat mich leider etwas enttäuscht und nicht ganz packen können

Das Juwel - Die Gabe
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Puuuh... ich glaube, wenn ich das Buch damals, als es erschienen ist, gelesen hätte, hätte es mir vermutlich etwas besser gefallen.
Ich war neugierig auf die Thematik. Ich habe sonst in der Art mit Leihmutter- ...

Puuuh... ich glaube, wenn ich das Buch damals, als es erschienen ist, gelesen hätte, hätte es mir vermutlich etwas besser gefallen.
Ich war neugierig auf die Thematik. Ich habe sonst in der Art mit Leihmutter- und Schwangerschaften noch nichts gelesen.
Auch sagen ja viele, wenn man Selection mochte, dann wird man diese Reihe auch mögen. Nun ja... dies kann ich leider nicht bestätigen.
Das Thema mit der Leihmutterschaft ist so gar nicht meins. Auch fand ich manche Sachen etwas unlogisch oder Violet sehr naiv. Sie weiß, was auf dem Spiel steht und riskiert sehr oft ihr Leben. Am Ende des Buches, sieht man ja, was sie davon hat...
Auch die Liebesgeschichte zwischen ihr und Ash fand ich überstürzt und nicht nachvollziehbar. Es ging alles so schnell und es wird von Liebe gesprochen, obwohl Ash erst abgeneigt scheint und dann hieß es, er hat sich noch die so gefühlt, wie bei Violet...
Ich überlege aktuell wirklich, ob ich überhaupt weiterlesen werde.
Was mich allerdings neugierig gemacht hat, war die letzte Szene, als Garet statt Lucien mit Violet kommuniziert und ihr sagt, das sie sie da herausholen werden. Da Garet seine Mutter hast und alles verachtet, kann ich mir vorstellen, das er sich gegen sie stellt und deswegen Violet helfen möchte.
Sollte ich mich dazu entscheiden weiter zu lesen, werde ich aber eine kurze Pause machen.

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Veröffentlicht am 20.08.2025

Nette Crime-Fantasy für zwischendurch

All the Hidden Monsters 1: All The Hidden Monsters
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Kurze Einleitung:

Wir lesen aus 2 Sichten - einmal aus der Sicht von Oren. Er ist Hexenmeister und arbeitet bei Arcanum, einer Eliteeinheit, die für Ordnung sorgt. Er wirkt etwas kühl und verhält sich ...

Kurze Einleitung:

Wir lesen aus 2 Sichten - einmal aus der Sicht von Oren. Er ist Hexenmeister und arbeitet bei Arcanum, einer Eliteeinheit, die für Ordnung sorgt. Er wirkt etwas kühl und verhält sich auch des Öfteren etwas arschig. Es kursieren Gerüchte um ihn und einige aus dem Arcanum wirken so, als hätten sie Angst vor ihm.

Die zweite ist aus der Sicht von Sage. Einer Werwölfin, die in frühen Jahren leider ihre Familie bei einem Werwolf-Angriff verlor. Eine alte Freundin von ihr, wird tot aufgefunden, was sie ziemlich erschüttert. Leider hatten sie und Lucy (ebenfalls ein Werwolf) länger keinen Kontakt mehr, seit Lucy ins Oben gezogen ist. Hier werden die "Welten" nämlich in das Oben (dort leben überwiegend Menschen, bis auf Ausnahmen) und Unten geteilt (hier leben jegliche Art von Wesen. Werwölfe, Meerjungfrauen usw..). Sage wollte Lucy besuchen, da sie ständig Verabredungen absagte und dem ganzen Mal auf den Zahn fühlen wollte. Sie riecht bereits das Blut, ohne in der Wohnung zu sein und direkt wirbeln ihre Gedanken umher.
Oren ist bereits am Tatort und somit treffen hier unsere beiden Protas das erste Mal direkt aufeinander. Sage erkennt einen wichtigen Hinweis (sie nimmt in Lucys Wohnung den Geruch von Silber wahr und Silber ist gefährlich/tödlich für Werwölfe) und verlangt dann, als sie ins Arcanum geht, um eine Aussage zu tätigen, dass sie bei der Suche nach dem Mörder, helfen möchte. Sie möchte herausfinden, warum ihre alte Freundin sterben musste. Wir lernen außerdem P kennen. Sie ist ein Poltergeist, der sich an Sage gebunden hat und somit nicht an einen Ort gebunden ist und sich deswegen frei bewegen kann. Sage und Oren beziehen sie mit ein, da P anbietet im Oben etwas zu schnüffeln, da sie von Menschen nicht gesehen werden kann.
Sie können heraus finden, das Lucy wohl einen Partner hatte, der ein Mensch war. Dieser ist aber ihr Ex und ins Ausland gezogen und somit relativ schnell als Verdächtiger wegfällt. Außerdem erfahren sie von einer Person, dass sie sich in einem Café mit einem Mann namens Rob getroffen hat und sehr vertraut wirkte. Daher wollen sie diese Spur mehr verfolgen…

Meinung:

Das Buch hat mich zu Anfang sehr neugierig gemacht und begann auch spannend. Man wurde direkt ins kalte Wasser geworfen und befindet sich umgehend am Tatort. Da wollte man direkt mehr wissen. Allerdings verlor sich der Fokus der Ermittlungen etwas mit der Zeit und die Spannung geht auch verloren. P arbeitet im Hintergrund und versucht Hinweise zu findet etc. . Sage und Oren konzentrieren sich mehr auf sich selbst. So hatte ich zumindest das Gefühl, dass das eher im Vordergrund stand. Am Ende hin wurde es wieder spannend, da auch etwas Action dazu kam. Die Auflösung der Morde kam dann doch schon in diesem Teil (hatte gedacht, da es eine Trilogie wird, dass wir den Täter noch nicht herausfinden werden), was mich sehr erstaunt hatte. P hatte nämlich, ohne mit Oren und Sage zu sprechen, Hinweise verbunden und hatte schon länger einen Verdacht, der sich dann zum Schluss bestätigte.
Ich selbst hab tatsächlich gar nicht an Harland gedacht, dass er der Täter sein könnte. Daher war ich, was das angeht, doch etwas überrascht. Ich vermute mal, dass es in den beiden anderen Teilen der Reihe dann um andere Mordfälle gehen wird, da Sage nun endlich ins Arcanum aufgenommen wird! Zwischen Oren und Sage bahnt sich auch so ganz langsam etwas an. Sie öffnen sich immer mehr gegenüber und fangen an sich zu vertrauen.
ich persönlich mochte es sehr, dass hier kein Fokus auf Spice und die Romance gelegt wurde. Andere Leser/-innen hatten die fehlende Tension kritisiert – mich hat es gar nicht gestört.
Die Charaktere lernt man auch besser, im verlauf der Geschichte, kennen. Das hat mir auch gut gefallen. Mein Lieblingscharakter ist aber auf jeden Fall P und ich hoffe sehr, das sie auch in den Folgebänden eine wichtige Rolle spielen wird.

Fazit:

Nette Crime-Fantasy für zwischendurch. Man sollte nicht zu viel Crime erwarten. Es ist hauptsächlich Fantasy. Einen noch tieferen Eindruck in die Welt würde ich mir im zweiten Band wünschen. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen. Ob ich mir nun Band 2 kaufen oder als Hörbuch hören werde 😊 Das Buch würde ich auf jeden Fall eher jüngeren Lesern empfehlen, die gerade mit Fantasy und sachten Crime Büchern beginnen wollen.


Von mir gibt es 3 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 20.08.2025

Hat mich total überrascht und überzeugt - wo ist Band 2?!

To Tempt a God
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Inhaltsangabe:

»Es heißt, nur diejenigen können unter den Göttern überleben, die ihr Herz zu Stein verwandeln. Doch diese Fähigkeit hast du mir genommen. Mein Herz schlägt für dich, und ich will dich ...

Inhaltsangabe:

»Es heißt, nur diejenigen können unter den Göttern überleben, die ihr Herz zu Stein verwandeln. Doch diese Fähigkeit hast du mir genommen. Mein Herz schlägt für dich, und ich will dich deshalb hassen – aber ich kann es nicht.«

In Silver City herrschen die Götter. Menschen dürfen in der Stadt des Lichts zwar leben, aber schon ein falscher Schritt kann für sie den Tod bedeuten. Als Aurora an den Hof der Götter berufen wird, muss sie sich plötzlich in einer Welt voller Grausamkeiten und Machtspiele behaupten. Denn ausgerechnet Colden, der Sohn des gefürchteten Gottkönigs, bindet sie als seine Dienerin für immer an sich. Doch anders als die anderen Götter will Colden Aurora nicht besitzen und verabscheut die barbarischen Regeln, die den Menschen auferlegt werden. Gefangen zwischen Misstrauen, unausgesprochenen Gefühlen und einer verbotenen Anziehung kommen sich Aurora und Colden näher – während die Welt der Götter auf einen Krieg zusteuert, der die fragile Ordnung Silver Citys ein für alle Mal in Stücke reißen könnte …

Daten:

•Autorin: Anna Benning
•Seitenanzahl: 544 Seiten
•Verlag: Fischer Sauerländer
•Erscheinungsdatum: 28.05.2025

Schreibstil:

Bildlicher und flüssiger Schreibstil, der einen packt

Meinung:

Der Start ist gut gelungen – man lernt nach und nach verschiedene Charaktere kennen. Unteranderem unsere Protagonistin Aurora. Tristan – ihr bester Freund, ihr Ziehvater Julien und ihr Bruder Varian, sind für den weiteren Verlauf auch wichtig und werden gut eingeleitet. Varian lernen wir von den dreien am wenigsten kennen, da dieser nach einem Unfall im Koma liegt.
Aurora versucht auch alles Mögliche, um ihm zu helfen, was leider nicht zu gelingen scheint.

Die geht wieder auf Jagt nach dem sogenannten Himmelslicht (ich habe leider nicht ganz verstanden, wie es fang bar ist und sich als Kugel einfangen und transportieren lässt.

Ein wenig später begegnen wir auch einer weiteren, sehr wichtigen Person – und zwar einem Einbrecher, der etwas in Juliens Tresor aufbewahrt. Sein Name ist Colden. Man merkt direkt, dass Colden und Aurora irgendetwas verbindet. Man hat schon eine Vorahnung, wer oder was Colden sein könnte, und diese wurde mir später auch bestätigt. Nach diesem Überfall will Julien umgehend flüchten. Aurora weiß nicht so recht wieso, weil sie Varian nicht mit in tiefere Ebenen mitnehmen kann.

Wie sollte es auch anders sein, wird Aurora just in diesem Moment Berufen. Wie sich später herausstellen wird, nicht auf normalem Wege.

So beginnt die Reise ins Divine District der Götter, wo die sogenannten Valets (Menschen) zur Auktion bereitgestellt werden und dann den Göttern auf verschiedene Weise Dienen sollen. Dabei erhalten sie einen Ring um den Hals und sind an ihren Gott gebunden. Dieses Band kann dann auch nicht mehr gelöst werden, außer mit dem Tod einer der beiden Parts.

Wie es in der Welt der Götter abgeht, finde ich hart. Das sie in die Welt der Menschen eindringen, weil sie in ihrer nicht mehr leben können und dann nur wegen der Macht, die sie besitzen, die Menschen quasi zu ihrem Spielzeug machen und deren Welt komplett auf den Kopfstellen. Den von unserer alten Welt, ist sehr wenig übrig und die Menschen wissen kaum noch was über alte Städte, Technik usw.
Den Aufbau der Welt, fand ich eigentlich auch super interessant, aber ich habe mir die verschiedenen Ebenen, durch die Beschreibungen, komischerweise wie so einen Turm vorgestellt, mit verschiedenen Plattformen nach oben und unten. Was aber natürlich auch wenig Sinn macht, wenn das auf unserer alten Welt aufgebaut ist. Auf der Karte, die vorne im Buch abgebildet ist, sieht es aber eher wie ein „Berg“ aus, auf dem einfach immer, je höher man kommt, eine neue, bessere Ebene erbaut wurde.

Wenn wir dann im Divine District angekommen Sinn, lernen wir dort erst mal neue Charaktere und den Ort besser kennen und auch Colden ist, wie oben angeteasert, hier. Und er ist nicht irgendwer, sondern der Sohn des Exarchen. Wir erfahren dann auch, was genau es ist, was Colden gesucht hat, als er bei Julien eingebrochen ist. Und zwar ein altes Götter Relikt, was er benötigt, um bei einem möglichen Krieg, gewinnen zu können. Colden möchte das ganze Leid nämlich auch nicht mehr. Er rettet sogar Valets, wie wir später erfahren. Man kommt dann aber leider auch recht schnell, im Laufe der Story, darauf „wo“ das Relikt sich befindet.

Von da an passiert Verrat und die Spannung lässt selten nach. Aber auch Freundschaften entstehen im, für Aurora, neuen District.

Das Ende hat einen fiesen Cliffhanger und es ist schwer, nun bis November auf Band 2 warten zu müssen.

Dies war mein erstes Buch der Autorin und auch nicht mein letztes. Da mir persönlich der Schreibstil sehr zugesagt hat und ich auch von ihren vorherigen Reihen, überwiegend nur gutes gehört habe.

Fazit:

Bis auf ein, zwei Kleinigkeiten, die für mich nicht ganz logisch oder zu vorhersehbar waren, ein wirklich sehr gelungener Auftakt und ich freie mich sehr auf Band 2! Das Buch bekommt 4,7 von 5 Sternen von mir.

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