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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.06.2025

Durchwachsen

Ghosted
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Emily wurde von ihrem Traummann plötzlich geghostet. Nach einigen Monaten erfährt sie durch Zufall, dass er sie nicht verlassen hat, sondern verstorben ist. Andy, spukt seitdem in ihrer Wohnung und lässt ...

Emily wurde von ihrem Traummann plötzlich geghostet. Nach einigen Monaten erfährt sie durch Zufall, dass er sie nicht verlassen hat, sondern verstorben ist. Andy, spukt seitdem in ihrer Wohnung und lässt sie nicht in Ruhe, bis sie herausfindet, was passiert ist. Coole, neue Idee dachte ich mir. Sicherlich witzig und romantisch, da ich gerne zu Lübbe Romanen greife und sie mich meist überzeugen.

Ich habe mich so auf den Roman gefreut, weil es so erfrischend innovativ klang. Leider hat es meine Erwartungen nicht erfüllt. Es gab absolut keine Romantik, keinen Funken Humor im Roman.

Dafür war eine Spur Krimi herauszulesen, da Emily, die Protagonistin, herausfinden wollte, was Andy zugestoßen war. Dieser Handlungsstrang hätte noch das Ruder herumreißen können, aber es war mir dafür zu knapp behandelt und zu leicht gelöst.

Der Schreibstil ist einfach zu lesen, aber dadurch, dass es mich nicht packen konnte, empfand ich das Buch auch leider als zäh.

Zusammengefasst bin ich enttäuscht. Leider keine große Spannung oder Liebe zu finden, dafür dümpelt der Roman vor sich hin.

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Enttäuschend

Als ich dich traf
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Nachdem ich ihr voriges Werk gelesen habe und mir das sehr gefallen hatte, wollte ich unbedingt auch ihr neues Werk lesen. Es war eine absolute Enttäuschung. Meine Erwartungen wurden so gar nicht erfüllt.

Der ...

Nachdem ich ihr voriges Werk gelesen habe und mir das sehr gefallen hatte, wollte ich unbedingt auch ihr neues Werk lesen. Es war eine absolute Enttäuschung. Meine Erwartungen wurden so gar nicht erfüllt.

Der Roman verbreitet durchweg Propaganda und Indoktrination. Ich hatte jetzt keine große Lust auf so viel politische und religiöse Themen.

Insgesamt haben mich zudem inhaltlich zwei Punkte extrem gestört. Eine Operation kann man nicht einfach so gut verstecken in meinen Augen. Zudem wirkte der Roman insgesamt wegen des Endes komplett unstimmig, nicht rund in sich. Da habe ich mich am Ende gefragt: Ja, wozu denn dann das Ganze überhaupt erzählt, wenn das das Fazit sein soll? Es wirkt als hätte es am Anfang eine wichtige Botschaft haben sollen und das Ende hat es einfach nur komplett vermasselt.

Ich denke, dass ich auf weitere Werke von Serle verzichten werde.

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Veröffentlicht am 19.05.2025

Liebesroman mit Tiefe

Just for the Summer
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Just for the Summer weckt mit seinem bunten Cover Summervibes. Inhaltlich geht es dabei aber viel tiefer als erwartet. Emma hat eine schreckliche Kindheit durch ihre alleinerziehende Mutter, die manchmal ...

Just for the Summer weckt mit seinem bunten Cover Summervibes. Inhaltlich geht es dabei aber viel tiefer als erwartet. Emma hat eine schreckliche Kindheit durch ihre alleinerziehende Mutter, die manchmal tagelang wegbleibt. So wird sie schnell von einer Fliegefamilie zur nächsten geschickt, bis sie sich bei einer Familie mit der gleichaltrigen Tochter anfreundet. Auch im Erwachsenenleben hat Emma noch mit der Vergangenheit und ihrer Abwesenheit ihrer Mutter zu kämpfen.

Schließlich lernt sie auf lustigem Umweg Justin kennen, der ein ähnliches Schicksal zu erhalten scheint - in Sachen Dating. Beide treffen sich gerne, aber nur um kurz darauf zu erleben, wie ihre Dates ihre wahren Traumpartner finden. So beschließen sie, sich zu treffen, um ihren Schicksalen ein Ende zu bereiten. Einen Sommer lang...

Es ist humorvoll, romantisch, überzeugt aber insbesondere mit Tiefe und Realismus.

Eine klare Empfehlung von mir an alle Frauen, die gerne einen Liebesroman lesen wollen, der ein wenig im Kopf verweilt und nicht schnell wieder loslässt.

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Veröffentlicht am 17.05.2025

Negative Vibes durch und durch

Achtzehnter Stock
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Wanda, eine arbeitslose Schauspielerin im 18. Stock eines Plattenbaus in Berlin, lebt mit ihrer fünfjährigen Tochter. Ihr großes Ziel ist, aus dem Elend herauszukommen. Das klingt spannend, aber an der ...

Wanda, eine arbeitslose Schauspielerin im 18. Stock eines Plattenbaus in Berlin, lebt mit ihrer fünfjährigen Tochter. Ihr großes Ziel ist, aus dem Elend herauszukommen. Das klingt spannend, aber an der Umsetzung hapert es.

Es gibt durchweg kaum einen roten Faden, Wanda ist von vorn bis hinten unsympathisch. Versucht sich als gute Mutter und versagt. Am Anfang dachte ich, sie ist eine rücksichtslose Mutter, am Ende bekam ich das Gefühl, sie ist eine latente Helikoptermutter.

Ihre besten Freundinnen leben im gleichen Bau und heißen Ming und Aylins Mutter. Durchweg hat diese Frau keinen Namen bekommen. Das hat mich so genervt. Wer macht das? Wer geht durchs Leben und hat mit einer Person täglich Kontakt, übergibt sein eigenes Kind in die Obhut der besten Freundin/Nachbarin und kennt den Namen nicht?

Das Ende konnte mich dann auch nicht überzeugen. Im Großen und Ganzen und der Roman eine Warnung an alle, die den falschen Partner und den falschen Karriereweg einschlagen wollen.

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Veröffentlicht am 11.05.2025

Solide Liebesgeschichte

Great Big Beautiful Life
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Ich habe schon viele Emily Henry Romane gelesen und fand ein paar humorvoll. Daher habe ich mich auf den neuen Roman gefreut. Leider ist er etwas lang geraten. Es geht um Alice Scott, eine Journalistin, ...

Ich habe schon viele Emily Henry Romane gelesen und fand ein paar humorvoll. Daher habe ich mich auf den neuen Roman gefreut. Leider ist er etwas lang geraten. Es geht um Alice Scott, eine Journalistin, die endlich ihren großen Druchbruch schaffen will und so die Anerkennung ihrer Mutter sucht, die mit ihrer Berufswahl nicht sonderlich viel anfangen kann. Ihr Rivale in ihrem möglichen neuen, großen Projekt ist der Pulitzerpreisträger Hayden Anderson. Beide buhlen darum die Biographie Margarets schreiben zu dürfen. Diese wohnt in Georgia und will ihre Wahl erst nach einem Monat Kennenlernen treffen. In diesem Monat bekommen beide die Chance mit ihr alle zwei Tage zu sprechen und sie von sich zu überzeugen. Dabei lernen sich auch Alice und Hayden besser kennen... Aber sie schließen einen Pakt, der besagt, dass nichts außer Freundschaft zwischen ihnen laufen darf.

Die Geschichte wird abwechslend erzählt. In Echtzeit wierden die Erlebnisse zwischen den dreien erzählt, welches von der Erzählung der Vergangenheit Margarets durchbrochen wird. Da sie von ihren Ahnen berichtet, die in meinen Augen jetzt nicht so spektaukär wichtig und interessant waren, waren mir diese Passagen am Anfang bis zur Mitte des Romans etwas zu ausführlich und irrrelevant. Kürze hätte dem Roman hier geholfen. Stattdessen hätte ich gerne mehr über die beiden Protagonisten erfahren, mehr witzige Erlebnisse zwischen den beiden gelesen.

Insgesamt empfehle ich den Roman gerne Leserinnen und Fans von Emily Henry, aber mich haben andere Liebesromane von ihr und anderen Autoren mehr überzeugen können. Dieser verschwindet wohl bald gänzlich aus meinem Gedächtnis.

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