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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.06.2025

Band 1 ist besser

Hidden Tracks 2. All Our Secret Melodies
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Nachdem mir Band 1, All your secret songs, vor Monaten gefallen hatte, wollte ich auch unbedingt den folgenden Band lesen. In diesem geht es erneut um einen Bad Boy. Diesmal ist es der beste Freund des ...

Nachdem mir Band 1, All your secret songs, vor Monaten gefallen hatte, wollte ich auch unbedingt den folgenden Band lesen. In diesem geht es erneut um einen Bad Boy. Diesmal ist es der beste Freund des Protagonisten von Band 1. Conor ist in die Schwester seines besten Freunds verliebt, der aber ihn gewarnt hat, sich nun aber in London befindet. Weit weg von Kian und seiner Schwester Leia... Leia schwärmt ebenfalls schon lange für Conor, denkt aber, dass sie seinen Affären nicht reichen kann...

Leia wird als naive, etwas dicke Brillenträgerin sehr klischeebelasted porträtiert, die kaum Erfahrung hat, wohingegen Kian als Rocksster, ebenfalls in Stereotypen badend, nichts anbrennen lässt und Gerüchte kursieren, jede Frau zu kriegen, die er will.

Sein Problem ist, dass er seine Bandkonstellation mit der Liebe nicht zerstören will und ihr Problem, dass sie nicht genug Selbstbewusstsein hat und zudem von seinen vielen Bettgeschichten eingeschüchtert und manchmal sogar angewidert ist (so klang es in manchen Szenen für mich heraus). Da dachte ich mir: Entscheide dich endlich, das ganze Pingpong ist nicht sehr unterhaltsam. Seine Vergangenheit kannst du nicht ausradieren, entweder akzeptierst du sie oder nicht...

Am Ende gab es dann noch plötzlich ein ganz neues Drama, was am Anfang bisschen angeteasert wurde, aber dann wieder vergessen wurde. Daher hat mich das überrascht, konnte mich aber emotional nicht mehr berühren. Dafür wirkten die Protagonisten leider etwas zu kindisch und nicht reif. Immerhin sind sie Anfang 20 und keine Teenager mehr...

Ich würde den Roman aber dennoch an alle empfehlen, die Band 1 geliebt haben und vom Alter her tendenziell zwischen 16-20 sind.

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Veröffentlicht am 09.06.2025

Grumpy x Naive

Maybe this is how it starts
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Der Roman ist ein Roadtrip an der Westküste der USA Richtung Miami. Er überzeugt mit vielen Anekdoten zu den 80ern, sowohl in Filmen als auch in Musik. Ist nicht meine Zeit, aber das mögen sicherlich einige ...

Der Roman ist ein Roadtrip an der Westküste der USA Richtung Miami. Er überzeugt mit vielen Anekdoten zu den 80ern, sowohl in Filmen als auch in Musik. Ist nicht meine Zeit, aber das mögen sicherlich einige andere. Daher konnte ich mit vielen Anspielungen nichts anfangen, obwohl ich im Alter der Protagonisten bin.

Millie, die zwei Liebende wiedervereinen will, trifft auf Hollis auf dem Flughafen, wo beide nach Miami fliegen wollten. Der Flug wird aber kurzfristig wegen eines Sturms gecancelt, sodass sie entschließen, gemeinsam mit dem Auto zu fahren. Auf dem Weg lernen sie sich langsam besser kennen. Hollis, ein absoluter Grumpy, der sich aber als wahrer Gentleman und romantischer Held entpuppt, trifft auf vollkommen naives Sunshine.

Es ist bis zur Hälfte des Romans voll süß und slowburn. Dann geht es aber ab und an dem Punkt wurden es mir zu viele Bettszenen. Da hätte ich mich mehr über die Ausführlichkeit des Roadtrips gefreut, mehr Pannen und romantische Ausflüge, insgesamt einfach mehr Inhalt und humorvolle Situationscomedy hätten das Buch auf 5 Sterne gebracht.

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Veröffentlicht am 09.06.2025

Durchwachsen

Ghosted
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Emily wurde von ihrem Traummann plötzlich geghostet. Nach einigen Monaten erfährt sie durch Zufall, dass er sie nicht verlassen hat, sondern verstorben ist. Andy, spukt seitdem in ihrer Wohnung und lässt ...

Emily wurde von ihrem Traummann plötzlich geghostet. Nach einigen Monaten erfährt sie durch Zufall, dass er sie nicht verlassen hat, sondern verstorben ist. Andy, spukt seitdem in ihrer Wohnung und lässt sie nicht in Ruhe, bis sie herausfindet, was passiert ist. Coole, neue Idee dachte ich mir. Sicherlich witzig und romantisch, da ich gerne zu Lübbe Romanen greife und sie mich meist überzeugen.

Ich habe mich so auf den Roman gefreut, weil es so erfrischend innovativ klang. Leider hat es meine Erwartungen nicht erfüllt. Es gab absolut keine Romantik, keinen Funken Humor im Roman.

Dafür war eine Spur Krimi herauszulesen, da Emily, die Protagonistin, herausfinden wollte, was Andy zugestoßen war. Dieser Handlungsstrang hätte noch das Ruder herumreißen können, aber es war mir dafür zu knapp behandelt und zu leicht gelöst.

Der Schreibstil ist einfach zu lesen, aber dadurch, dass es mich nicht packen konnte, empfand ich das Buch auch leider als zäh.

Zusammengefasst bin ich enttäuscht. Leider keine große Spannung oder Liebe zu finden, dafür dümpelt der Roman vor sich hin.

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Enttäuschend

Als ich dich traf
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Nachdem ich ihr voriges Werk gelesen habe und mir das sehr gefallen hatte, wollte ich unbedingt auch ihr neues Werk lesen. Es war eine absolute Enttäuschung. Meine Erwartungen wurden so gar nicht erfüllt.

Der ...

Nachdem ich ihr voriges Werk gelesen habe und mir das sehr gefallen hatte, wollte ich unbedingt auch ihr neues Werk lesen. Es war eine absolute Enttäuschung. Meine Erwartungen wurden so gar nicht erfüllt.

Der Roman verbreitet durchweg Propaganda und Indoktrination. Ich hatte jetzt keine große Lust auf so viel politische und religiöse Themen.

Insgesamt haben mich zudem inhaltlich zwei Punkte extrem gestört. Eine Operation kann man nicht einfach so gut verstecken in meinen Augen. Zudem wirkte der Roman insgesamt wegen des Endes komplett unstimmig, nicht rund in sich. Da habe ich mich am Ende gefragt: Ja, wozu denn dann das Ganze überhaupt erzählt, wenn das das Fazit sein soll? Es wirkt als hätte es am Anfang eine wichtige Botschaft haben sollen und das Ende hat es einfach nur komplett vermasselt.

Ich denke, dass ich auf weitere Werke von Serle verzichten werde.

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Veröffentlicht am 19.05.2025

Liebesroman mit Tiefe

Just for the Summer
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Just for the Summer weckt mit seinem bunten Cover Summervibes. Inhaltlich geht es dabei aber viel tiefer als erwartet. Emma hat eine schreckliche Kindheit durch ihre alleinerziehende Mutter, die manchmal ...

Just for the Summer weckt mit seinem bunten Cover Summervibes. Inhaltlich geht es dabei aber viel tiefer als erwartet. Emma hat eine schreckliche Kindheit durch ihre alleinerziehende Mutter, die manchmal tagelang wegbleibt. So wird sie schnell von einer Fliegefamilie zur nächsten geschickt, bis sie sich bei einer Familie mit der gleichaltrigen Tochter anfreundet. Auch im Erwachsenenleben hat Emma noch mit der Vergangenheit und ihrer Abwesenheit ihrer Mutter zu kämpfen.

Schließlich lernt sie auf lustigem Umweg Justin kennen, der ein ähnliches Schicksal zu erhalten scheint - in Sachen Dating. Beide treffen sich gerne, aber nur um kurz darauf zu erleben, wie ihre Dates ihre wahren Traumpartner finden. So beschließen sie, sich zu treffen, um ihren Schicksalen ein Ende zu bereiten. Einen Sommer lang...

Es ist humorvoll, romantisch, überzeugt aber insbesondere mit Tiefe und Realismus.

Eine klare Empfehlung von mir an alle Frauen, die gerne einen Liebesroman lesen wollen, der ein wenig im Kopf verweilt und nicht schnell wieder loslässt.

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