Cover-Bild Als ich dich traf
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: btb
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 14.05.2025
  • ISBN: 9783442774968
Rebecca Serle

Als ich dich traf

Roman - Von der Autorin des SPIEGEL-Bestsellers »In fünf Jahren«
Judith Schwaab (Übersetzer)

Single zu sein ist wie Lotto spielen. Es besteht immer die Chance, alles zu gewinnen.

Daphne Bell glaubt, dass das Universum einen Plan für sie hat. Jedes Mal, wenn sie einen neuen Mann kennenlernt, erhält sie einen Zettel mit seinem Namen und einer Zahl darauf – die Zeit, die sie zusammen sein werden. Die Zettel sagen ihr, dass sie drei Tage mit Martin in Paris verbringen wird, fünf Wochen mit Noah in San Francisco und drei Monate mit Hugo, ihrem Ex-Freund, der jetzt ihr bester Freund ist. Daphne erhält die Zettel seit ihrer Abschlusszeit in der High School und fragt sich immer wieder, wann sie wohl einen ohne Verfallsdatum finden wird. Am Abend eines Blind Dates in ihrem Lieblingsrestaurant in Los Angeles steht schließlich nur ein Name auf dem Papier: Jake.

Doch während Jake und Daphne sich immer näherkommen, ringt sie mit der Frage, wie viel Wahrheit die Liebe verträgt. Denn Daphne hat ein Geheimnis, das Jake ganz sicher das Herz brechen würde.

Ein leidenschaftlicher und herzzerreißender Roman darüber, was es bedeutet, Single zu sein.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.06.2025

Gibt es sie, die große Liebe- oder existiert sie nur im Film, der hier in Hollywood, L.A. produziert wird?

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Nach „In fünf Jahren“ und „Ein Sommer in Italien“ ist dies nun der dritte Roman von Rebecca Serle, den ich gelesen habe - ich wusste also gewissermaßen, worauf ich mich einließ: eine gefühlvolle, nicht ...

Nach „In fünf Jahren“ und „Ein Sommer in Italien“ ist dies nun der dritte Roman von Rebecca Serle, den ich gelesen habe - ich wusste also gewissermaßen, worauf ich mich einließ: eine gefühlvolle, nicht immer wirklich rationale Geschichte mit dem zentralen Thema Liebe…
Daphne ist die Hauptperson in diesem Buch und wohnt in Los Angeles - das amerikanische Setting zeigt sich meinem Empfinden nach oft bei der detaillierten Beschreibung der Outfits, die zum Ausgehen getragen werden. (Ein Button-Down-Hemd wird ebenso beschrieben wie die Clutch - man kann sich die Szenen also bildlich vorstellen 😊 vielleicht fällt es mir aber auch nur so auf, da meine letzten Dates nicht nur lange her sind, sondern vor allem nicht im Umfeld der Filmindustrie Hollywoods stattfanden 😅) hervorzuheben ist auch diese Charaktierisierung des Handlungsortes:
„… L.A. gebe es nur im Film. Ich dachte, es hätte keinen Charakter - wie konnte denn etwas so Schönes auch interessant sein?“ (S. 132) 😀
Doch zurück zum Inhalt: Daphne ist auf der Suche nach dem Mann ihres Lebens; nach der großen Liebe ohne Verfallsdatum… jedoch findet sie zu jedem Mann einen Zettel, auf dem die Dauer ihrer Beziehung vorhergesagt ist. (Das meinte ich eingangs mit „nicht wirklich rational“ 😉) kann man wirklich lieben und sich lieben lassen, wenn das Ende bereits absehbar ist? Was bestimmt das Schicksal; was kann man selbst beeinflussen? Und dann wäre da noch ein Geheimnis, das sie bisher nur ihrem besten Freund anvertraut hat….
Mit bewegenden Worten wird diese gefühlsbetonte Geschichte erzählt und lässt nachdenken… Formulierungen wie „Du kannst davonlaufen, aber entkommen kannst du nicht.“ (S. 180) dürften alle Lesenden an einen bedeutsamen Punkt im eigenen Leben erinnern. Daphnes (Liebes-)Leben in ihren Zwanzigern wird durch Rückblenden auf die Männer erzählt, die sie mal kurze, mal etwas längere Zeiten begleiteten - aber alle durch die so verschiedenen Begegnungen prägten…
Gibt es sie, die große Liebe- oder existiert sie nur im Film, der hier in Hollywood, L.A. produziert wird?

Finde es mit Daphne heraus und „Du machst einfach das, was dein Herz dir sagt.“ (S. 281)

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Veröffentlicht am 06.06.2025

Zwischen Schicksal und Selbstbestimmung

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Stell dir vor, du wüsstest von Anfang an, wie lange eine Beziehung dauert - würdest du dich trotzdem darauf einlassen? Daphne erhält seit ihrer Jugend auf mysteriöse Weise kleine Zettel mit einem Namen ...

Stell dir vor, du wüsstest von Anfang an, wie lange eine Beziehung dauert - würdest du dich trotzdem darauf einlassen? Daphne erhält seit ihrer Jugend auf mysteriöse Weise kleine Zettel mit einem Namen und einer Zahl - Hinweise auf kommende Beziehungen und deren Dauer. Mal sind es nur Tage, mal Wochen oder Monate. Doch als sie eines Abends den Namen Jake ganz ohne Zeitangabe auf dem Zettel findet, gerät ihre Welt gehörig ins Wanken - ist er der Richtige?
Rebecca Serle hat es wieder geschafft: Ihr magischer Realismus hat mich fasziniert, die Plot-Twists haben mich überrascht, berührt - und ja, da flossen am Ende auch wieder Tränchen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, man fliegt nur so durch die Seiten. Mit Daphne hat sie eine Figur erschaffen, die genau die richtigen Knöpfe bei mir gedrückt hat. Selten habe ich mich so sehr mit einer Protagonistin identifiziert. Ihre Gedanken und ihr emotionaler Konflikt waren so nachvollziehbar, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die Handlung zieht sich stellenweise ein wenig, aber das ist kaum spürbar - und darüber sehe ich auch gerne hinweg. Der bereits erwähnte magische Realismus verknüpft die Geschichte auf ganz feine Weise mit psychologischen Fragen: Wie viel investiert man in eine Beziehung, wenn man von Anfang an weiß, wann sie endet? Was macht das mit Nähe, mit Vertrauen, mit Hoffnung und Erwartungen? Genau diese Gedanken beschäftigen mich auch über das Ende des Buches hinaus. Okay, ich gebe zu: Das Ende habe ich ganz grob erahnt. Aber das schmälert das Leseerlebnis kein bisschen - im Gegenteil. Es war stimmig, emotional und einfach genau richtig.
Ein wunderschöner, kluger und bittersüßer Roman, den ich von Herzen gerne empfehle.

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Veröffentlicht am 27.05.2025

Diesmal endlich für immer?

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„Ich dachte immer, wenn es passiert, steht da vierzig Jahre oder so.“ (S. 35)
Wenn Daphne einen neuen Mann kennenlernt, bekommt sie einen Zettel mit seinem Namen und der Zeit, wie lange sie mit ihm zusammen ...

„Ich dachte immer, wenn es passiert, steht da vierzig Jahre oder so.“ (S. 35)
Wenn Daphne einen neuen Mann kennenlernt, bekommt sie einen Zettel mit seinem Namen und der Zeit, wie lange sie mit ihm zusammen sein wird. Das können Stunden, Tage, Monate oder Jahre sein. Am Anfang hat sie sich trotzdem ganz auf ihre Partner eingelassen, hat gehofft, dass sich der Zettel irrt, aber irgendwann ist sie nur noch halbherzig auf die Beziehungen eingegangen, hatte immer den Endpunkt im Blick und gewartet, wie es passiert. Als sie Jake kennenlernt, steht auf dem Zettel nur sein Name. Bedeutet das, dass es diesmal endlich für immer ist?

Wie schon in den vorangegangenen Büchern von Rebecca Serle, hat auch „Als ich dich traf“ eine mystische Komponente, die mir sehr gefallen hat. Daphne glaubt, dass ihr Leben vorbestimmt ist und sie durch die Zettel auf den nächsten Lebensabschnitt bzw. den Abschluss der Beziehung vorbereitet wird, damit es ihr nicht so schwer fällt, diese loszulassen. Allerdings haben diese Zeiträume noch eine andere, unerwartet emotionale Bedeutung, die nicht zu früh verraten wird und Daphnes anscheinend perfektes Leben in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt. Sie hat einen tollen Job, gute Freunde und eine sehr gute Beziehung zu ihren Eltern. Nur die ganz große Liebe für immer war noch nie dabei.

Ich habe mich beim Lesen gefragt, warum Daphne die Zettel nie ignoriert, sondern ihr angebliches Schicksal widerspruchslos hingenommen hat. Denn es gab mind. zwei Beziehungen, bei denen sie bis zuletzt gehofft hatte, dass die Vorhersage nicht stimmt. Einer der Männer ist Hugo, mit dem sie seit ihrer kurzen Beziehung eine tiefe Freundschaft verbindet. Er ist der Einzige, der wirklich alle ihr Geheimnisse kennt, ihre erste Anlaufstelle, ihr Seelentröster.
Und jetzt ist da Jake, lt. ihrem der Zettel der perfekte Mann. Aber warum kann sie ihm dann nicht alles über sich erzählen? Er hätte doch die ganze Wahrheit verdient. „Manchmal habe ich das Gefühl, du hast da noch ein anderes Leben, über das ich nichts weiß.“ (S. 217)

Daphnes Story hat mich so gepackt, dass ich das Buch wieder am Stück durchgelesen habe. Es ist schön und zugleich traurig, philosophisch und macht nachdenklich. Ein Herzensbuch über unseren freien Willen und den Mut zu Entscheidungen.

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Veröffentlicht am 26.05.2025

befristete Liebe

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Wie ist es wohl, wenn man bereits vor dem richtigen Beginn einer Beziehung schon weiß, wann sie wieder endet?
So ergeht es Daphne Bell. Vor jeder ihrer Beziehung erhält sie auf mysteriöse Art und Weise ...

Wie ist es wohl, wenn man bereits vor dem richtigen Beginn einer Beziehung schon weiß, wann sie wieder endet?
So ergeht es Daphne Bell. Vor jeder ihrer Beziehung erhält sie auf mysteriöse Art und Weise Zettel, auf denen sowohl der Name ihrer neuen Liebe, als auch die Dauer ihrer Beziehung steht.
Doch was macht das mit Daphne?
Irgendwie wartet sie immer auf "das Ende".
Aber nun ist es soweit, sie erhält einen Namen ihres neuen Freundes - jedoch ohne Zeitangabe.
Was bedeutet dies für sie? Ist Jake der Mann ihres Lebens? Der Partner bis zum Ende?
Oder hat Daphne so fest an die Zettel geglaubt, dass sie ihre große Liebe hat bereits ziehen lassen?

Eine schöne, außergewöhnliche Lovestory. Die Seiten sind nur so verflogen und ich habe Daphne gerne durch ihre Beziehungen und dessen Ende begleitet.
Der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 24.05.2025

Rührende Geschichte

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Daphne weiß schon vorher, wie lange ihre Beziehungen halten. Jedes Mal, wenn sie einen netten Mann trifft, schickt das Universum ihr einen Zettel, auf dem Namen und Dauer der Beziehung stehen. Doch dieses ...

Daphne weiß schon vorher, wie lange ihre Beziehungen halten. Jedes Mal, wenn sie einen netten Mann trifft, schickt das Universum ihr einen Zettel, auf dem Namen und Dauer der Beziehung stehen. Doch dieses Mal ist alles anders, weil auf ihrem Zettel nur ein Name steht. Findet sie endlich ihr Happy End?

Das Cover von Als ich dich traf leuchtet in einem kräftigen pink und vermittelt einen unbeschwerten und fröhlichen Eindruck. Die Geschichten von Rebecca Serle haben immer ein wenig Magie in sich. In diesem Fall beschränkt sich das auf die Zettel, was ich sehr gelungen finde. Mir gefällt die Idee, da sie auch ein bisschen nachdenklich macht. Akzeptiert man das, was einem vorgeschrieben wird? Im Laufe des Buchs lernt man Daphne und ihre vorangegangenen Beziehungen sehr gut kennen und versteht, wie diese sie geprägt haben. Wie immer schafft es Serle, eine rührende Liebesgeschichte und ein wenig Weisheit zu vereinen. Ich habe das Buch super gerne gelesen.