Erwachsenwerden mitten im Krieg
Vergiss nicht zu tanzen, HannaDie kleine Hanna wächst in Westpommern auf. Als überall der zweite Weltkrieg tobt, bleibt es in ihrem kleinen Ort recht friedlich. Und doch gilt sie als Katholikentochter als Außenseiter...ähnlich wie ...
Die kleine Hanna wächst in Westpommern auf. Als überall der zweite Weltkrieg tobt, bleibt es in ihrem kleinen Ort recht friedlich. Und doch gilt sie als Katholikentochter als Außenseiter...ähnlich wie die anderen Siedler.
Hanna wächst in einem Haus mit ihren Eltern, ihrem Opa und ihren zwei älteren und einen jüngeren Brüdern auf. Der Vater hat einige bewirtschaftete Ländereien und Alle helfen auf den Feldern und auf dem Hof. Als die Zeiten schon angespannt sind, bringt ihre Mutter ein kleines, weiteres Mädchen auf die Welt und Hanna übernimmt irgendwie die Mutterrolle. Ihre kleine Schwester Roswitha, von allen Rosa genannt, kommt mit einer Gaumenspalte zur Welt und scheint auch sonst Entwicklungsverzögert. Umso wichtiger ist es, dass alle die kleine Rosa vor den Machenschaften der Nazis beschützen.
Als das Schlimmste scheinbar vorbei war und Russen ihr Dorf einnehmen, wird der Krieg offiziell für beendet erklärt. Und Hanna muss ihr Elternhaus verlassen. Wieder einmal müssen sie fliehen. Doch wohin?
Mitten auf der Reise wird der Mutter Hilfe angeboten und das Unvorstellbare trifft ein: Rosa wird entführt.
Wird man sie jemals wieder finden? Was kann ein Mensch alles ertragen?
Eine so schöne Geschichte rund um Flüchtlinge, dem zweiten Weltkrieg, der Befreiung, Familie, Freunde und den inneren Disput.
Wirklich richtig toll geschrieben. Ich bin sehr begeistert.