Cover-Bild Als ich dich traf
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: btb
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Ersterscheinung: 14.05.2025
  • ISBN: 9783641321222
Rebecca Serle

Als ich dich traf

Von der Autorin des SPIEGEL-Bestsellers »In fünf Jahren«
Judith Schwaab (Übersetzer)

Single zu sein ist wie Lotto spielen. Es besteht immer die Chance, alles zu gewinnen.

Daphne Bell glaubt, dass das Universum einen Plan für sie hat. Jedes Mal, wenn sie einen neuen Mann kennenlernt, erhält sie einen Zettel mit seinem Namen und einer Zahl darauf – die Zeit, die sie zusammen sein werden. Die Zettel sagen ihr, dass sie drei Tage mit Martin in Paris verbringen wird, fünf Wochen mit Noah in San Francisco und drei Monate mit Hugo, ihrem Ex-Freund, der jetzt ihr bester Freund ist. Daphne erhält die Zettel seit ihrer Abschlusszeit in der High School und fragt sich immer wieder, wann sie wohl einen ohne Verfallsdatum finden wird. Am Abend eines Blind Dates in ihrem Lieblingsrestaurant in Los Angeles steht schließlich nur ein Name auf dem Papier: Jake.

Doch während Jake und Daphne sich immer näherkommen, ringt sie mit der Frage, wie viel Wahrheit die Liebe verträgt. Denn Daphne hat ein Geheimnis, das Jake ganz sicher das Herz brechen würde.

Ein leidenschaftlicher und herzzerreißender Roman darüber, was es bedeutet, Single zu sein.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.06.2025

Unerwartet berührt

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Ich bin echt überrascht, wie sehr mich dieses Buch gepackt hat – ehrlich gesagt hatte ich gar nicht so viel erwartet. Die Idee mit den Zetteln, auf denen steht, wie lange man mit jemandem zusammen sein ...

Ich bin echt überrascht, wie sehr mich dieses Buch gepackt hat – ehrlich gesagt hatte ich gar nicht so viel erwartet. Die Idee mit den Zetteln, auf denen steht, wie lange man mit jemandem zusammen sein wird, klang erst mal ein bisschen schräg. Aber irgendwie hat mich das Ganze total berührt.

Daphne war mir direkt sympathisch – ein bisschen verträumt, aber auch ziemlich verletzlich. Und man fiebert richtig mit ihr mit, weil sie sich so sehr wünscht, dass irgendwann mal jemand bleibt. Jake mochte ich auch, er war nicht so der typische “Love Interest”, sondern irgendwie echt und greifbar. Und dann ist da noch ihr Ex, Hugo – den mochte ich fast am meisten, weil da so viel Geschichte mitschwingt.

Was mir besonders gefallen hat: Es geht nicht nur um Romantik, sondern auch um die Frage, wie viel wir in Beziehungen wirklich offenlegen. Was passiert, wenn man etwas verschweigt, das alles verändern könnte? Das hat mich echt zum Nachdenken gebracht.

Fazit:
Ich hätte nie gedacht, dass mir das Buch so gut gefallen würde

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Veröffentlicht am 01.06.2025

Ablaufdatum für die Liebe

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Daphne weiß - aufgrund kleiner Nachrichten - immer genau wie lange ihre Beziehungen dauern werden. Eine Nacht, drei Wochen oder sechs Monate - sie kann sich darauf einstellen, die Zeit so wie sie ist genießen ...

Daphne weiß - aufgrund kleiner Nachrichten - immer genau wie lange ihre Beziehungen dauern werden. Eine Nacht, drei Wochen oder sechs Monate - sie kann sich darauf einstellen, die Zeit so wie sie ist genießen ohne viele Gefühle zu investieren und meist tut ihr der Abschied dann auch nicht so weh. Meist.

Nun aber steht auf ihrem Zettel nur ein Name - ohne Zeitbegrenzung. Ist er derjenige "für immer"? Worüber viele Menschen sich freuen würden - endlich dem Menschen zu begegnen, mit dem man den Rest des Lebens teilt - macht Daphne aber auch ein bisschen Angst. Zumal die kleinen Zettelchen auch noch eine 2. Bedeutung für Daphne haben, die wir LeserInnen allerdings erst in der Hälfte des Buches erfahren.

Und dann ist da ja auch noch ihr bester Freund Hugo, bei dem ich immer das Gefühl hatte dass er "der eine" ist, wenn sie von ihren Treffen und sonntäglichen Ritualen spricht. Sie waren auch mal zusammen, aber leider stand auf dem Zettel mit seinem Namen lediglich '3 Monate', obwohl sich Daphne in diesem Fall gern mehr Zeit gewünscht hätte.

Ich fand die Romanidee unglaublich spannend (würde sowas aber selbst wohl nie wissen wollen). Genau so etwas gab es in einer Folge der TV-Serie "Black Mirror" auch mal. Die Frage hierbei ist ja, ob das Schicksal wirklich alles schon vorher bestimmt hat, oder ob sich in dem Fall Daphne so verhält, wie es auf dem Zettel steht und somit die Prophezeiung erst zur Realität werden lässt.

Von der Autorin habe ich bereits ein anderes Buch gelesen - "In fünf Jahren" - das ebenfalls einen Ausblick in die Zukunft zum Thema hat. Schon das Buch gefiel mir sehr gut, und auch hier hat mich Rebecca Serle nicht enttäuscht. Ich habe Daphne sehr gerne begleitet, und obwohl sie und ich ja wussten was auf dem letzten Zettel stand, war der Verlauf dieser Beziehung spannend.

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Veröffentlicht am 23.05.2025

Ich bin durch die Seiten geflogen!

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Das Cover des Buches hat mich direkt angesprochen und auch die Thematik hat mich direkt gecatcht. Dieses leicht mysteriöse Element mit den Zetteln ist mal etwas anderes und wie diese im Buch aufgelöst ...

Das Cover des Buches hat mich direkt angesprochen und auch die Thematik hat mich direkt gecatcht. Dieses leicht mysteriöse Element mit den Zetteln ist mal etwas anderes und wie diese im Buch aufgelöst wird, hat mich mehr als beeindruckt. Ich habe dieses Buch nur so verschlungen und an einem Tag gelesen. Und weil es mein erstes Buch der Autorin war, habe ich direkt am nächsten Tag ein weiteres von ihr gelesen und am darauffolgenden, das Dritte gestartet. Ich liebe den Schreibstil von Rebecca Serle und die Tatsache, dass es immer ein Element in ihren Büchern gibt, das ein bisschen fantastisch ist.
Ich mochte die Protagonistin Daphne sehr gerne und ebenso ihre Geschichte und am allermeisten mochte ich Hugo, der beschließt Daphne ein bisschen aus ihrer Komfortzone zu locken. Und genau das ist im Endeffekt die Message, die ich aus zwei einhalb Büchern von Rebecca Serle mitgenommen habe, "Es ist nie zu spät neu anzufangen", "Es kann sich immer alles ändern" und "Nur weil etwas festgeschrieben scheint, hat man am Ende seine eigene Zukunft immer noch selbst in der Hand"!
Definitiv eine Überraschung und ein Highlight! Für alle, die einen guten Roman mit Suchtpotential suchen und Charakteren, die über 30 sind.

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Veröffentlicht am 04.08.2025

Coole Idee, aber inhaltlich absehbar wie die Dauer der Beziehungen ...

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Daphne lebt in der nicht immer schillernden Welt von Hollywood, in der man sich schnell eine kinoreife Romanze erträumen kann. Allerdings ist Daphne Single, ihr Dahinleben samt der Misserfolge ...

Daphne lebt in der nicht immer schillernden Welt von Hollywood, in der man sich schnell eine kinoreife Romanze erträumen kann. Allerdings ist Daphne Single, ihr Dahinleben samt der Misserfolge ist sehr reparable. (Ich habe eine Beschreibung vom Anfang meinen Freundinnen vorgelesen und heftiges Nicken erhalten.) Trotzdem ist ihr Leben Stoff für Hollywood, wegen einer ziemlichen Besonderheit: Daphne weiß, wie lange ihre "Beziehungen" dauern werden, denn sie erhält stets einen Zettel mit einer genauen Angabe. Seit ihrer Teenagerzeit weiß sie, dass ihre Beziehungen ein Ablaufdatum haben. Jetzt erhält sie einen Zettel, auf dem nichts steht ...

Die Idee finde ich wirklich cool und es wurde gut umgesetzt, nicht irgendwie mystifiziert, sondern einfach hingenommen in der Existenz. Das hätte auch nicht gepasst, das noch einmal tiefer zu hinterfragen. Obwohl diese Ablaufdaten ja durchaus Raum für tiefere Fragen lassen: Wer hat in der Hand, wie lange die Beziehungen gehen? Verhält Daphne sich mit dem Wissen vielleicht auch einfach entsprechend? Und: Haben die Beziehungen überhaupt die Chance, etwas anderes als die begrenzte Zeit zu erreichen?

Absehbar war für mich auch leider schnell, wie sich das noch entwickeln wird. Und irgendwie hat mir auch noch was gefehlt. Ich mochte Daphne zwar, aber so ganz ist mir ihre Persönlichkeit nicht durchgedrungen. So witzig wie ihr Gegenüber habe ich sie z.B. nicht empfunden.

Außerdem eine Kleinigkeit, die ich unfassbar nervig fand: Das Wort "Button-Down-Shirt" kam ungefähr alle zwei Seiten (!).

Coole Idee, aber das gewisse Etwas hat mir gefehlt, und es war für mich absehbar, wie es endet.

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Veröffentlicht am 18.06.2025

Ein Zettel, ein Name – und vielleicht die große Liebe?

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Daphne Bell lebt nach einem ganz besonderen Prinzip: Seit dem Ende ihrer Schulzeit erhält sie bei jeder neuen Bekanntschaft mit einem Mann einen mysteriösen Zettel – darauf stehen sein Name und eine Zahl. ...

Daphne Bell lebt nach einem ganz besonderen Prinzip: Seit dem Ende ihrer Schulzeit erhält sie bei jeder neuen Bekanntschaft mit einem Mann einen mysteriösen Zettel – darauf stehen sein Name und eine Zahl. Diese Zahl gibt an, wie lange ihre Beziehung dauern wird. Drei Tage mit Martin in Paris. Fünf Wochen mit Noah in San Francisco. Drei Monate mit Hugo, ihrem Ex-Freund, der mittlerweile ihr bester Freund ist. Diese Zettel bestimmen seit Jahren Daphnes Liebesleben – und zugleich wartet sie sehnsüchtig auf den einen Zettel, der kein Ablaufdatum trägt.
Dann, an einem Abend in ihrem Lieblingsrestaurant in Los Angeles, trifft sie bei einem Blind Date auf Jake. Auf dem Zettel steht nur sein Name – keine Zahl, kein Hinweis auf ein Ende. Ist er der Eine? Daphne lässt sich auf Jake ein und verliebt sich langsam in ihn. Doch während ihre Gefühle wachsen, wächst auch ihre Unsicherheit. Denn Daphne trägt ein Geheimnis mit sich, das – ihrer Meinung nach – alles zerstören könnte. Die Frage ist nur: Ist das Geheimnis wirklich so schlimm, wie sie denkt?



Die Grundidee fand ich sehr spannend – eine Art magischer Liebeskompass, der einem sagt, wie lange eine Beziehung hält. Leider konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen. Die Geschichte zieht sich über weite Strecken, und das große Geheimnis, um das so viel Aufhebens gemacht wird, ist letztlich enttäuschend und nicht besonders schockierend. Es wirkte eher, als ob die Hauptfigur das Problem selbst unnötig dramatisiert. Auch der Schreibstil war für mich verwirrend – ich habe oft den Faden verloren, da manche Gedanken oder Rückblicke nicht klar voneinander getrennt waren. Erst im letzten Viertel kam endlich Spannung auf, und ich war dann doch neugierig, wie es ausgeht. Insgesamt hat mich das Buch leider nicht überzeugt – die Idee hatte Potenzial, das leider nicht ausgeschöpft wurde.