Verschwundene Mädchen
TokyoDie Polizei steht vor einem Rätsel: An einem Fluss wird die Leiche eines Kindes gefunden. Schnell wird eine Sonderkommission gegründet, denn der Verdacht liegt nahe, dass der Fall mit dem Verschwinden ...
Die Polizei steht vor einem Rätsel: An einem Fluss wird die Leiche eines Kindes gefunden. Schnell wird eine Sonderkommission gegründet, denn der Verdacht liegt nahe, dass der Fall mit dem Verschwinden eines weiteren Mädchens zusammenhängt. Trotz intensiver Ermittlungen tappt die Polizei lange im Dunkeln und findet kaum greifbare Hinweise.
Parallel begleitet man einen Vater, der nach dem Tod seiner Tochter innerlich zerbrochen ist. Die Leere in ihm versucht er durch verschiedene Religionen und Glaubensrichtungen zu füllen. Doch tief in seinem Inneren sucht er eigentlich nur nach einem Weg, seine Tochter zurückzubringen und den Verlust ungeschehen zu machen.
Das Buch ist keine leichte Lektüre. Die beiden Handlungsstränge wechseln sich kapitelweise ab und als Leser versucht man ständig, die Zusammenhänge zu erkennen. Doch egal welche Vermutungen man aufstellt, vieles scheint zeitlich nicht zusammenzupassen. Erst gegen Ende werden die Verbindungen und die tragische Wahrheit hinter allem deutlich.
Gerade diese Erzählweise macht das Buch besonders intensiv und beklemmend. Nach dem Ende hat mich die Geschichte nicht sofort losgelassen und das unangenehme Gefühl blieb noch lange bestehen.