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Hanali_92

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.12.2025

Kalt, düster und verdammt spannend

Das Ganymed-Fragment
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Ich bin ohne große Erwartungen an das Buch gegangen und war dann ziemlich schnell komplett drin. Die Zukunft, die hier gezeigt wird, fühlt sich dreckig, kalt und erschreckend glaubwürdig an. Raumstationen ...

Ich bin ohne große Erwartungen an das Buch gegangen und war dann ziemlich schnell komplett drin. Die Zukunft, die hier gezeigt wird, fühlt sich dreckig, kalt und erschreckend glaubwürdig an. Raumstationen sind keine Orte der Hoffnung mehr, sondern knallharte Industriehöllen – und genau das mochte ich.

Alan Bishop ist kein strahlender Held, sondern müde, kaputt und irgendwie trotzdem sympathisch. Einer von denen, die eigentlich schon zu viel gesehen haben, aber trotzdem weitermachen. Der Fall auf Ganymed wirkt erst klein, aber man merkt sehr schnell: Da steckt etwas viel Größeres dahinter. Und ab dem Punkt wollte ich einfach wissen, was dieses Fragment ist und wer am Ende die Finger davon bekommt.

Was mir besonders gefallen hat: die Stimmung. Dieses permanente Gefühl, dass gleich alles kippen könnte. Konzerne, die über Leichen gehen, Gerüchte, die immer bedrohlicher werden, und das Gefühl, dass niemand wirklich sauber ist – auch der Ermittler nicht.

Klar, man muss sich ein bisschen auf die Welt einlassen, aber wenn man einmal drin ist, zieht es einen richtig rein. Für mich war das Buch spannend, düster und stellenweise richtig unangenehm – im guten Sinne.

Fazit:
Hat mich überrascht, gefesselt und nicht mehr losgelassen. Würde ich definitiv weiterempfehlen

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Veröffentlicht am 12.11.2025

Ein schönes Buch mit kleinen Schwächen

Das Lied der Tiefe
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Das Buch hatte wirklich viel Potenzial. Die Idee mit den Sirenen und der geheimnisvollen Macht in Imogen fand ich super spannend, und auch die Dynamik zwischen ihr und Theo hat mir gefallen. Da steckt ...

Das Buch hatte wirklich viel Potenzial. Die Idee mit den Sirenen und der geheimnisvollen Macht in Imogen fand ich super spannend, und auch die Dynamik zwischen ihr und Theo hat mir gefallen. Da steckt so viel Gefühl und Spannung drin, dass ich wirklich wissen wollte, wie es weitergeht.



Aber ehrlich gesagt, hat mir das Worldbuilding gefehlt. Ich konnte mir vieles nicht richtig vorstellen und hatte manchmal das Gefühl, aus der Geschichte rauszufallen. Es war, als würde sie mich fast packen – aber eben nur fast.



Trotzdem ist es ein schönes Buch für zwischendurch, mit einer interessanten Idee und Charakteren, die man gern noch besser kennenlernen würde. Ich bin auf jeden Fall neugierig, wie es in der Fortsetzung weitergeht.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Leuchttürme, Blumen-Tattoos und Nervenkitzel

Garden Girls
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Am Anfang hatte ich ehrlich gesagt ein bisschen Schwierigkeiten, in die Geschichte reinzukommen. Es war etwas zäh und ich musste mich erst an die vielen Details und Figuren gewöhnen. Aber nach den ersten ...

Am Anfang hatte ich ehrlich gesagt ein bisschen Schwierigkeiten, in die Geschichte reinzukommen. Es war etwas zäh und ich musste mich erst an die vielen Details und Figuren gewöhnen. Aber nach den ersten Kapiteln hat die Spannung deutlich zugenommen, und ich wollte unbedingt wissen, wer hinter den Morden steckt. Die Idee mit den Leuchttürmen und den Blumen-Tattoos fand ich richtig interessant und auch ein bisschen gruselig – das hat die Geschichte für mich besonders gemacht.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und flüssig, auch wenn es zwischendurch mal langatmige Passagen gab, die sich gezogen haben. Ich mochte vor allem die persönliche Verbindung von Tiberius Granger zu Bexley Hemmingway und wie sich das in die Ermittlungen und die Gefahr für die Personen in seinem Umfeld einwebt. Der drohende Hurrikan gegen Ende hat die Spannung noch einmal richtig angeheizt und für eine tolle, düstere Atmosphäre gesorgt.

Alles in allem war Garden Girls für mich ein solider Thriller. Kein absoluter Favorit, aber genug Spannung und interessante Ideen, um dranbleiben zu wollen. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, auch wenn der Einstieg etwas holprig war.

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Veröffentlicht am 17.09.2025

Spannende Liebesgeschichte

Queens Cartel (Band 1) - With All Your Scars
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Ich habe das Buch richtig gerne gelesen! Cillian ist so ein faszinierender Charakter – gefährlich, düster, aber irgendwie auch total verletzlich. Florie mochte ich auch sehr, weil sie nicht das typische ...

Ich habe das Buch richtig gerne gelesen! Cillian ist so ein faszinierender Charakter – gefährlich, düster, aber irgendwie auch total verletzlich. Florie mochte ich auch sehr, weil sie nicht das typische naive Mädchen ist, sondern echt mutig handelt, obwohl sie Angst hat.

Am Anfang war es für mich ein bisschen ungewohnt, weil ich erst in die ganze Gang-Story reinkommen musste, aber danach konnte ich es kaum noch weglegen. Die Spannung war wirklich durchgehend da, und ich mochte, dass die Romance langsam aufgebaut wird – das hat das Ganze für mich viel echter gemacht.

Es gab ein paar Stellen, wo ich mir vielleicht noch mehr Einblick in Cillians Gedanken gewünscht hätte, aber insgesamt hat mich die Story total gepackt.

Fazit: Spannend, emotional, ein bisschen düster – genau so mag ich es.

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Veröffentlicht am 09.09.2025

Ein Roman, der mich verzaubert hat

Unbeugsam wie die See
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Das Buch hat mich von Anfang an neugierig gemacht. Drei verschiedene Zeiten, drei Geschichten, die irgendwie miteinander verbunden sind – und immer dieses geheimnisvolle Meer im Hintergrund.

Am spannendsten ...

Das Buch hat mich von Anfang an neugierig gemacht. Drei verschiedene Zeiten, drei Geschichten, die irgendwie miteinander verbunden sind – und immer dieses geheimnisvolle Meer im Hintergrund.

Am spannendsten fand ich die Gegenwart mit Lucy, weil man sofort mitten in die Handlung geworfen wird. Ihr Albtraum, ihre Flucht und dann die ganzen merkwürdigen Ereignisse an der Küste – das war schon richtig packend. Aber auch Jess als Jugendliche im Jahr 1999 hat mich berührt, weil sie so anders ist und sich so einsam fühlt. Und die Geschichte der Schwestern Mary und Eliza war für mich fast schon ein bisschen mystisch, wie ein altes Märchen.

Emilia Hart schreibt sehr atmosphärisch. Man hat beim Lesen fast das Gefühl, das Meer rauschen zu hören. Ich mochte, dass die Kapitel nicht zu schwer sind, sondern sich leicht lesen lassen, obwohl es trotzdem geheimnisvoll bleibt.

Fazit:
Ein wunderbar magisches Buch, das einen sofort in den Bann zieht. Es war für mich genau die richtige Mischung aus Spannung, Gefühl und ein bisschen Fantasy.

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