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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.01.2023

Ewiger Planer

Mein Fitness Bullet Journal. Der Planer für Sport und Achtsamkeit.
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Mittels dieses Planers hat man immer einen guten Überblick über seine eigenen (sportlichen) Ziele und Vorhaben.

Pro Monat gibt es fünf leere Wochen, sodass man auch gern mitten im Jahr starten kann und ...

Mittels dieses Planers hat man immer einen guten Überblick über seine eigenen (sportlichen) Ziele und Vorhaben.

Pro Monat gibt es fünf leere Wochen, sodass man auch gern mitten im Jahr starten kann und dann das Datum 1.6.23 z. B. einträgt. Die Aufteilung der einzelnen Tage finde ich breiter besser. Da kann man mehr in einer Linie schreiben. Die länglichen sehen nicht so vorteilhaft aus, da muss ich nach jedem Wort eine Zeile nach unten gehen. Das Gute ist aber, dass die breiteren an der Anzahl definitiv überwiegen.

Im Anhang gibt es einen Abschnitt zu eigenen Übungen: Bei "wie ging das nochmal?" hätte ich gern mehr Platz gehabt, um die Übungen ausführlicher schreiben zu können.

Es gibt zudem noch eine Outfit-Seite, auf der ich Sommer/Winteroutfits für verschiedene Sportarten zusammenschreiben kann. Das ist für mich eher unnötig.

Das Buch hat nach jedem Monat zudem eine weibliche Figur, in die man seine Maße etc. am Ende des Monats eintragen kann, um einen Überblick zu haben, was man schon erreicht hat. Das finde ich gut, aber das grenzt nun natürlich auch die männliche Kundschaft aus (für die das Buch aber sicher sowieso nicht gedacht ist).

Die Motivationssprüche für jede Woche sind toll!!! Die Farbgebung ist ebenfalls klasse gehalten. Hell und leuchtend. Das bringt voll die positive vibes!

Fazit: Ein wunderschöner Planer, der einen über das ganze Jahr hinweg motiviert und den man auch am Ende des Tages gern in die Hand nimmt, um seine überlebten Trainingseinheiten einzutragen.

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Veröffentlicht am 30.01.2023

Anfang großartig, Ende nicht

Die Zeit zwischen uns
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Der Roman findet in zwei Zeitebenen statt. Eine in der Vergangenheit von 1937 startet und eine aus dem Jahr 2009.

1937 ist die Französin Elise 16 und lernt durch ihren nichtsnutzigen Bruder den Amerikaner ...

Der Roman findet in zwei Zeitebenen statt. Eine in der Vergangenheit von 1937 startet und eine aus dem Jahr 2009.

1937 ist die Französin Elise 16 und lernt durch ihren nichtsnutzigen Bruder den Amerikaner William kennen. So starten sie eine Liebesbeziehung per Brief, bis der Krieg ausbricht... 2009 will die Amerikanerin Lucy nach Frankreich reisen, um mehr über ihre Vergangenheit zu erfahren und lernt da den Tourguide Rob kennen...

Der Roman ist bis zum letzten Viertel etwa wirklich großartig! Man lernt alle Charaktere kennen und diese sind sehr fein gezeichnet. Da gibt es den Netten, den Hilfsbereiten, den Vorsichtigen, den Zurückgezogenen... Allerdings schlägt dann eine Bombe in die Handlung ein, die ich nicht kommen sehen habe und von da an wurde mir das ganze Drama zu tragisch und erweckte keine Hoffnungen mehr. Und auch der Abschluss, der weitestgehend offen für Lucy bleibt, erweckte in mir keine große Sympathie für sie, da sie ihre Reise vor allem planlos gestartet hat und daher auch nicht viel in Erfahrung bringen konnte. Aber dieser zweite Handlungsstrang, der unwichtigere, wurde ab der Hälfte des Roman sowieso sehr komplett außen vor gelassen, was ich wiederum als etwas irritierend empfand. Warum wurde sie dann überhaupt eingebaut? Lucy und Rob tauchten dann nur noch im Schlusskapitel auf und das war sehr unbefriedigend.

Fazit: Anfangs ein toller Roman, den eine tragische Wendung nimmt und den Leser hoffnungslos zurücklässt.

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Veröffentlicht am 25.01.2023

Vegan auf die Schnelle?

Schnell mal vegan
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Nach einer relativ langen Einleitung, die 29 Seiten lang ist und Tipps und Extrawissen zum Thema Veganismus und zur Küche allgemein sagt, folgen die Rezepte. Diese sind in 5 Kategorien unterteilt. Jederzeit ...

Nach einer relativ langen Einleitung, die 29 Seiten lang ist und Tipps und Extrawissen zum Thema Veganismus und zur Küche allgemein sagt, folgen die Rezepte. Diese sind in 5 Kategorien unterteilt. Jederzeit und in die vier Jahreszeiten, sodass man gut saisonal kochen kann.

Bei den Rezepten handelt es sich vor allem um Reis, Pasta und Salate. Ein paar Suppen gibt es auch. Von den Zutaten her sind zudem Bohnen, Linsen und Kichererbsen im Vordergrund.

Mich haben die Rezepte mit Kichererbsen und die Pastasaucen überzeugt. Ich liebe einfaches Essen und hier gingen die meisten Rezepte wirklich leicht von der Hand und waren auch schnell zubereitet. Allerdings sind die meisten auch kalt, da es sich vermehrt um Salate handelt.

Wer gern vegan kocht oder ab und zu etwas Veganes auf den Tisch zaubern will, dem empfehle ich das Kochbuch. Es ist wirklich sehr einfach zu nachzukochen. Es fehlt leider eine Rubrik zu Süßem.

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Veröffentlicht am 25.01.2023

Eine bewegende Geschichte über die falsche Liebe

Feldpost
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Während ich das Cover hässlich finde und das womöglich nie meine Aufmerksamkeit erregt hätte, hat es umso mehr der Klappentext und die vielen positiven Rezensionen zu diesem Buch, sodass ich dennoch zugriff, ...

Während ich das Cover hässlich finde und das womöglich nie meine Aufmerksamkeit erregt hätte, hat es umso mehr der Klappentext und die vielen positiven Rezensionen zu diesem Buch, sodass ich dennoch zugriff, da ich das Genre Kriegsgeschichte mit einer Geschichte aus der heutigen Zeit verwoben, sehr mag.

Inhaltlich geht es um die Zeit des 2. Weltkriegs, das kapitelweise noch mit einer Geschichte aus dem Jahr 2000 abwechselnd erzählt wird.

Im Jahr 2000 erhält die Anwältin Cara per Zufall eine Tasche mit interessanten Dokumenten aus dem 2. Weltkrieg. Schnell ist sie auf die Hintergrundgeschichte gespannt und beginnt zu recherchieren. So findet sie rasch den Empfänger der Briefe und fragt ihn nach den weiteren Unterlagen aus und er beginnt seine Geschichte zu erzählen.

Was mir besonders an diesem Roman gefallen hat, ist, dass die Liebesgeschichte aus dem Jahr 2000 nicht im Vordergrund steht. Der Handlungsstrang von 2000 dient nur dem Zweck der Recherche und Auflösung des Falls. Die tragische Geschichte rund um die Familie Kuhn, dessen Oberhaupt sich gegen den Nationalsozialismus auflehnt und daher die Konsequenzen spürt und fliehen muss, ist im Vordergrund. Es ist eine Geschichte der Liebe, der Treue, des Verlusts, des Bedauerns und es ist großartig erzählt worden. Eine Familie ist über ganz Westeuropa auseinandergerissen worden und es berührt und regt zum Denken an.

Absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 23.01.2023

Durchwachsen

The Man I Never Met – Kann man lieben, ohne sich zu kennen?
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Ich habe mich so sehr auf diesen Roman gefreut, weil er innovativ und süß klang. Man verwählt sich und findet auf der anderen Leitung die große Liebe! Was für eine schicksalshafte Fügung!

Dieser traumhafte ...

Ich habe mich so sehr auf diesen Roman gefreut, weil er innovativ und süß klang. Man verwählt sich und findet auf der anderen Leitung die große Liebe! Was für eine schicksalshafte Fügung!

Dieser traumhafte Abschnitt währte dann auch wunderbar die ersten 100 Seiten. Etwa einen Monat lang haben sich Hannah in London und Davey in Austin, Texas, regelmäßig geschrieben und telefoniert und so entstand ein wundervoller, unsichtbarer Faden zwischen ihnen. An dem Tag, als sie sich endlich begegnen sollten, kommt es zu einer großen Katastrophe und die Beziehung wird schnell abgebrochen. So geht der Hauptteil dann vor allem über das Leben Hannahs nach der Trennung. Allerdings wirkte das Buch so leider nicht rund, sondern eher wie zwei Romane. Die Einleitung und der Schluss waren eins und der Hauptteil ein weiteres.

Der Roman erinnerte mich schließlich vom Geschehen her sehr an "Miss You" von Kate Eberlen. Wer diesen mochte, wird sicher "The man I never met" auch gern lesen.

Mein großer Kritikpunkt ist aber, dass der Verlag gar nicht kennzeichnet, dass es hier vor allem um das wirklich schwer zu verdauendes Thema Krebs geht. Weder der Text auf dem Buchrücken noch das Cover haben mich auf diese große Bombe gefasst gemacht. Da fühlte ich mich schon ein wenig über den Tisch gezogen. Denn ich hatte mit einem lockeren, süßen Roman gerechnet, den ich dann leider nicht bekommen habe.

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