„Was macht ein Zuhause zum Zuhause?“
Wie viel von diesen Hügeln ist GoldDie beiden Waisenkinder Lucy und Sam werden von einem Schicksalsschlag nach dem anderen heimgesucht. Auf dem Rücken vom gestohlenen Pferd Nellie, mit der alten Truhe von Ma auf ihrem Rücken und darin Bas ...
Die beiden Waisenkinder Lucy und Sam werden von einem Schicksalsschlag nach dem anderen heimgesucht. Auf dem Rücken vom gestohlenen Pferd Nellie, mit der alten Truhe von Ma auf ihrem Rücken und darin Bas Leiche machen sich die Geschwister auf die Suche nach einem neuen Zuhause.
Die Autorin schafft es ab Seite 1 uns im Leben der beiden mitzunehmen, als würden wir direkt neben ihnen stehen. Mit ihrem lebhaften und bildschaffenden Schreibstil spürt man regelmäßig den Staub der Prärie im eigenen Mund. Ebenfalls schafft sie es, aktuelle Themen in die Vergangenheit zu setzen und aufzuzeigen, dass oft schon dort ihre Wurzeln liegen.
Man lernt die Geschichte der Familie in unterschiedlichen Abschnitten und auch Jahreszahlen kennen. Selten bekommt man so diverse Seiten von den gleichen Personen in einem Buch zu Gesicht.
Ich merkte ziemlich schnell, dass ich Menschen oft zu schnell in eine Schublade stecke ohne seine Vorgeschichte richtig zu kennen.
Das Ende und der letzte Teil des Buches war für mich leider etwas ernüchternd. Zu viel Geschichte auf zu wenigen Seiten in meinen Augen…
Für mich ist es trotzdem ein Buch, worüber ich unglaublich froh bin es gelesen zu haben!