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Veröffentlicht am 14.03.2026

Slasher der anderen Art

A Killer Crush
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Ich habe mich sofort in dieses Buch verliebt! Die roten und leuchtend pinken Farben des Covers haben mich gleich total angesprochen und wie ich finde, zusammen mit der schwarzen Person die Stimmung der ...

Ich habe mich sofort in dieses Buch verliebt! Die roten und leuchtend pinken Farben des Covers haben mich gleich total angesprochen und wie ich finde, zusammen mit der schwarzen Person die Stimmung der Handlung gut widergegeben. Die angepassten Filmzitate als Kapitelüberschriften waren eine clevere und witzige Ergänzung.

Das Buch ist eine Mischung aus Romantikkomödie und Slasher. Mir hat die Geschichte gut gefallen und besonders die weibliche Hauptfigur Jamie hat es mir angetan. Sie ist witzig, stark, glänzt mit ihrem Wissen über Slasher und Romcoms und ihre Schwesternfreundschaft mit Laurie ist wunderbar erfrischend. Ich war von Anfang bis Ende total gefesselt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen, was vor allem den Teilen mit dem Killer zu verdanken ist. Die Spannung ist spürbar und man bekommt regelmäßig Gänsehaut beim Lesen.

Anfangs hatte ich noch Bedenken, dass der Romantikteil zu kitschig sein könnte, aber die Balance zwischen Romantik und Slasher ist perfekt und funktioniert unglaublich gut. Die Szenen, wenn Jamie mit ihrem Speed-Dating Favoriten unterwegs ist, bescheren einem Herzklopfen, bleiben aber mit Ausnahme eines Parts eher relativ zahm. Ich war total hin und weg von Jamie's Schwarm. Er war einfach umwerfend beschrieben und hat in seiner Rolle des Retters neben Jamie geglänzt.

Die Slasher-Atmosphäre war wirklich großartig! Es gab viele Anspielungen auf (alte) Slasher-Filme und die dort geltenden Überlebensregeln. Es war schon fast komödiantisch, wie die Filme von Jamie benutzt wurden, um den Killer zu durchschauen und die Überlebenden durch die labyrinthischen Gänge des Clubs zu führen. Großartig war dabei auch der Einsatz der vorherrschenden Rollenklischees, wie das "Final Girl" oder die "Leading Lady".

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne ältere Horrorfilme schaut und manchmal dieses Retro-Gefühl von Gruselfilm-Abenden mit Freunden und jeder Menge Popcorn nochmal erleben möchte.

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Veröffentlicht am 13.03.2026

Alte Bücher & Bento

Das kleine Antiquariat von Tante Sango-san
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Hika Harada hat mit „Das kleine Antiquariat von Tante Sango-san“ ein kurzes, leicht zugängliches, aber zugleich tief berührendes Buch geschrieben. Es gab Momente, die mich zum Lachen gebracht haben, Szenen, ...

Hika Harada hat mit „Das kleine Antiquariat von Tante Sango-san“ ein kurzes, leicht zugängliches, aber zugleich tief berührendes Buch geschrieben. Es gab Momente, die mich zum Lachen gebracht haben, Szenen, die mich zu Tränen rührten, und viele Passagen, die mir ein warmes, wohliges Gefühl vermittelt haben.

Die Figuren wirken allesamt freundlich, herzlich und ein wenig eigen — Menschen mit kleinen und größeren Sorgen, die dennoch eines verbindet: der verstorbene Antiquar Jiro Takashima. Sein Antiquariat wird zu einem Treffpunkt, an dem man über Jiro-san, über Literatur, über Träume und Probleme spricht. Immer begleitet von gutem Essen aus dem Jimbocho-Bezirk und der passenden Lektüre.

Besonders beeindruckt hat mich, wie lebendig Hika Harada das Leben im Stadtteil Jimbocho einfängt. Die vielen Buchläden, Antiquariate, Cafés und Restaurants werden so anschaulich beschrieben, dass man das Gefühl hat, selbst durch die Straßen zu schlendern. An manchen Stellen konnte ich förmlich den Staub der alten Bücher in der Nase kitzeln spüren oder das Rindercurry riechen, das einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Ich habe sogar Google benutzt, um den Figuren auf ihrem Spaziergang durch Jimbocho zu folgen — und dabei eine Menge spannender Dinge über den Bezirk gelernt.

Am Ende des Buches findet sich eine Liste der erwähnten Literatur. Einige der genannten Werke und Autor:innen werde ich mir definitiv noch genauer ansehen. Auch andere Bücher von Hika Harada haben mein Interesse geweckt. „Dinner at the Night Library“ wandert auf jeden Fall auf meine Leseliste.

Fazit
„Das kleine Antiquariat von Tante Sango-san“ ist ein leises, aber tief berührendes Buch über Freundschaft, Literatur und die kleinen Glücksmomente des Alltags. Hika Harada gelingt es, mit wenigen Worten eine Atmosphäre zu schaffen, die lange nachhallt. Wer Bücher liebt, wird sich in Jimbocho und seinem Antiquariat sofort zuhause fühlen.

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