Platzhalter für Profilbild

Jenny_Colditz

Lesejury Star
offline

Jenny_Colditz ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Jenny_Colditz über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.10.2021

Wie gewohnt sehr spannend

Abgetrennt
0

Ein typischer Tsokos hätte ich gesagt.
Dr. Michael Tsokos weiß wie man Spannung aufbaut und diese so lange auch aufrecht erhält. Gespickt mit einer Priese Sarkasmus und viel, sehr viel Fachwissen machen ...

Ein typischer Tsokos hätte ich gesagt.
Dr. Michael Tsokos weiß wie man Spannung aufbaut und diese so lange auch aufrecht erhält. Gespickt mit einer Priese Sarkasmus und viel, sehr viel Fachwissen machen das gelesene immer auch sehr Lehrreich.
Als Gerichtsmediziner hat er unfassbar viele Einblicke in reelle Kriminalfälle und bringt diese sehr anschaulich dem Leser näher. Oftmals frag ich mich beim Lesen schon was von den Storys im buch auch wirklich schon so passiert ist. Welche betrifft den Bereich der True Crime und was hat sich Hr. Tsokos ausgedacht.

Mit dem Vorliegenden Band befinden wir uns bereits in Band 3 der Paul Herzfeldreihe und wohl auch dem letzten Teil. Man konnte zwar schon früh erahnen wer denn der Täter ist, aber der Weg ist bekanntlich das Ziel. So dass Herr Tsokos seinen Protagonisten wieder einmal auf eine sehr rasante Reise schickte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.10.2021

Ich hatte mehr erwartet

Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann
0

Das Cover ist ein wahrer Blickfang. Wunderschön und detailverliebt. Wenn die Autorin auf den Inhalt genauso viel Wert legt wie der Designer auf sein Cover, kann es nur grandios werden.

Aber so sieht man ...

Das Cover ist ein wahrer Blickfang. Wunderschön und detailverliebt. Wenn die Autorin auf den Inhalt genauso viel Wert legt wie der Designer auf sein Cover, kann es nur grandios werden.

Aber so sieht man mal wieder, das ein hübsches Äußere nicht automatisch auch ein schönes Inneres hat.
Der Schreibstil ist wie gewohnt toll. Denn das hat Frau Gier definitiv drauf. Sie zieht einen in den Bann und man würde durch die Seiten fliegen. Wenn denn der Inhalt auch wirklich spannend wäre. Das ist er leider hier nicht wirklich. Denn die Erwartungen blieben weit zurück. Ich hoffte auf eine neue Fantasywelt, großartig gezeichnete Figuren und spannende Abenteuer. Bekommen habe ich Teenies, welche nicht nachvollziehbare Handlungen begehen und schwach und blass daher kommen, inklusive einer sehr detaillierter Lovestory. Ich persönlich mag keinerlei Lovestory, und hier war sie schon arg im Vordergrund. So dass die schöne Welt völlig blass daher kommt, von Erklärungen und Beschreibungen ignoriert. Somit bekam ich kein Bild der Umgebung. Dies war schon recht enttäuschend. Es war gut für zwischendurch, eine x-beliebige Lovestory ohne große Tiefe. Vielleicht wird es in den Folgebänden besser. Ich hoffe doch sehr

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.09.2021

Grandios, bedrückend, spannend

Das Tagebuch der Jenna Blue
0

Wie bei allen bisherigen Büchern war ich ab Zeile eins gefangen in dem einmaligen Schreibstil. Dieser entwickelt beim lesen seine ganz eigene Melodie, welche einen gefangen nimmt und nicht mehr loslässt. ...

Wie bei allen bisherigen Büchern war ich ab Zeile eins gefangen in dem einmaligen Schreibstil. Dieser entwickelt beim lesen seine ganz eigene Melodie, welche einen gefangen nimmt und nicht mehr loslässt. So erging es mir auch mit diesem Buch. Einmal begonnen habe ich es nicht weg legen können und alles in 5 Stunden beendet.

Als aller erstes ist es bedrückend. Die Grundstimmung sehr bedrückend. Und das fand ich einmalig, denn diese Düsternis konnte die gesamte Zeit aufrecht erhalten werden ohne das die Spannung nachlässt oder unnötige Längen entstehen. Die Charakterdarstellung ist sehr gut und tiefgründig, wird mit zunehmendem aufdecken des Geheimnisses klarer, aber auch noch einmal bedrückender. Was die beiden Schwestern jeder für sich, aber auch miteinander, erlebt haben ist beängstigend. Albtraumhaft, und ihre Reaktionen nachvollziehbar, bedrückend. Zum Schluss wusste man nicht mit wem man mehr Mitleid haben sollte.

Für die Autorin das erste mal innerhalb dieses Genres. Aber ich hoffe nicht das letzte Mal. Ohne das Szenen genaustens beschrieben wurden, konnte man sich diese gut vorstellen. Es muss nicht Literweise Blut fließen um zu erkennen das etwas sehr grausam ist. Die Autorin hat dies verstanden und mit leisen Tönen gut umgesetzt.


"Jeder Serienmörder hatte eine schlechte Kindheit, aber nicht jeder der eine schlechte Kindheit hatte wird zum Serienmörder."

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.09.2021

spannend anders

Die Tote mit der roten Strähne
0

Das Cover besticht durch seine Schlichtheit. Und wirkt dadurch nur noch eindrücklicher,trotz der hellen Farben, düster.

Betty, die Hauptprota, ist ein angenehm neuer Typ als Ermittlerin. Durchbricht gekonnt ...

Das Cover besticht durch seine Schlichtheit. Und wirkt dadurch nur noch eindrücklicher,trotz der hellen Farben, düster.

Betty, die Hauptprota, ist ein angenehm neuer Typ als Ermittlerin. Durchbricht gekonnt typische Klischees. Dies gefällt mir sehr gut. Sie ist gut dargestellt, so dass man ihren Gedankengänge folgen kann. Auch wenn mir die Ich-Perspektive in Thrillern nicht ganz so gut gefällt.
Bei den weiteren Charakteren bin ich zwiegespalten. Einige sind recht interessant, andere bleiben blass. Im allgemeinen waren es mir persönlich zu viele, so dass ich ab und an den Überblick verloren habe.

Der Fall selber ist zu Anfang für mich verworren. Ich brauchte eine Weile um zu verstehen worauf es hinauslaufen wird. Einiges war vorhersehbar, anderes wiederum hat mich echt überrascht. Es war spannend anders.

Alles in allem wurde ich gut unterhalten und kann das Buch nur empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.09.2021

Wie gewohnt grandios

Die Rückkehr der Zwerge 1
0

Lang, lang mussten wir Fans auf einer Fortsetzung warten.
Jetzt endlich ist sie da, zum einen bin ich sehr glücklich zum anderen sehr wehmütig.

Wer die Vorgänger wie ich mehrfach inhaliert hat, hat "Freunde" ...

Lang, lang mussten wir Fans auf einer Fortsetzung warten.
Jetzt endlich ist sie da, zum einen bin ich sehr glücklich zum anderen sehr wehmütig.

Wer die Vorgänger wie ich mehrfach inhaliert hat, hat "Freunde" zwischen den Seiten gefunden. Auf diese müssen wir nun verzichten. Es sind immerhin mehr als 1000 Zyklen vergangen, so lang überlebt kein Zwerg. Dafür lernen wir neue kennen und lieben. Die Abenteuergruppe wächst zunehmend, mit völlig neuen Figuren. Jeder wurde wieder sehr bildhaft beschrieben und ausgeleuchtet. Ich mochte die Zusammenstellung und bin gespannt wie die Gruppe sich im zweiten Teil weiterentwickelt. Die Story als solches war ziemlich gut. Viele neue Aspekte wurden dem bekannten hinzugeschrieben. Man fühlte sich von Seite 1 an wieder wie zu Hause, konnte es trotzdem neu kennen lernen. Ein neues Magiesystem wurde eingeführt, was richtig interessant ist. Man lernte neue Völker kenn, traf alte wieder, und erfuhr teilweise was in den vergangenen Zyklen passierte. Und dann das Ende... Ich habe in meinem Leben schon mehrere 100 Bücher gelesen, aber noch nie. Noch nie hatte ich so einen Cliffhanger :)
Der war / ist echt fies. und lässt mich umso neugieriger für die Fortsetzung zurück.

Auch mochte ich die größere Einbindung "der Bösen". Man bekam einen besseren Einblick in deren Gedankenwelt, als in den Vorgängerbänden. Das zu den Albae auch noch die Drachen hinzukamen ist sehr interessant. Mit dieser Reihe des Autoren hatte ich bisher keinen Kontakt, werde dies aber wohl ändern müssen. Da es schon recht interessant klingt.

Allerdings bin ich ein wenig wehmütig. Da ich die ganze Zeit auf einen Zwischenruf der alten Bekannten hoffte. Eventuell wird es ja einen Zwischenband geben, ähnlich der vergessenen Schriften der Albae. Was bisher geschah. Nachdem man die Helden über diese vielen Abenteuer begleitet hat und mit ihnen litt, können sie nicht einfach so sang und klanglos in den tiefen der Geschichten verloren gehen. Gerade der Großkönig aller Zwerge muss mindestens den Witz von dem Ork zu ende erzählen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere