Der Wechsel von Jugend- zu einem Erwachsenenbuch ist wohl nicht so einfach wie gedacht.
Der Autor war stets bemüht...
Es war okay, aber nicht herausragend gut. Es ist gute solide Low Fantasy. Ich erwarte ...
Der Wechsel von Jugend- zu einem Erwachsenenbuch ist wohl nicht so einfach wie gedacht.
Der Autor war stets bemüht...
Es war okay, aber nicht herausragend gut. Es ist gute solide Low Fantasy. Ich erwarte keinen Brandon Sanderson, oder Bernhard Hennen, der mit Bildgewalt etwas neues schafft.
Das vorliegende wurde für mich interessant da es nach Sherlock Holmes klang, mit Orient Flair. Das klang ziemlich interessant, mal was neues. Die Story war abwechslungsreich und spannend erzählt. Der Charakter war gut gezeichnet, auch wenn er nicht sympathisch war. Er war arrogant und überheblich, hatte somit für mich manchmal nicht nachvollziehbare Handlungen. Aber auch Sherlock war kein sympathischer Mensch, weswegen ich auch dies hier nicht erwartet hatte. Und ich mag das, wenn Charaktere aus der Norm ausbrechen und nicht immer die strahlender Helden sind.
Allerdings verliert die Geschichte zunehmend an Spannung. Der Autor konnte diesen Bogen nicht aufrechterhalten. Sehr schade, denn die Story hatte viel Potential.
Puhhh, das wird schwierig.
Es war ja "nur" ein Jugend- und Kinderbuch. Ich habe gerade noch einmal nachgeschaut, der Verlag empfiehlt es ab 11 Jahren. Ich persönlich hätte es ab 0 Jahre gemacht, alleine ...
Puhhh, das wird schwierig.
Es war ja "nur" ein Jugend- und Kinderbuch. Ich habe gerade noch einmal nachgeschaut, der Verlag empfiehlt es ab 11 Jahren. Ich persönlich hätte es ab 0 Jahre gemacht, alleine vom Verhalten der Protagonisten.
Diese sollen angeblich 14 Jahre alt sein, haben jeder viel erlebt. Verhalten sich aber wie verwöhnte 4 jährige. Oh Gott waren die nervig, wie trotzige Kinder welche heulend auf dem Boden liegen und mit den Füßen aufstampfen.
Und dann passiert nicht besonders viel Spannendes. zu Anfang zieht es sich, bis man überhaupt einmal eine Ahnung erhält worum es überhaupt geht. Man begleitet die Hauptprota (welche so langweilig war das ich 5 Minuten nach beenden des Buches den Namen schon wieder vergessen habe) durch ihr langweiliges und behütetes Leben. Und dann ratz Fatz ist sie ein sehr sehr mächtige Fee, jaaa klar total logisch.
Wer sein kleines Kind am Abend ein wenig unterhalten will, ist hier gut aufgehoben.
Wer dieses Buch wirklich verstehen und interessiert lesen will, sollte sich etwas anderes suchen.
Die Story ist so lahm, Klischees dutzendweise vorhanden. Die Charaktere sämtlichst blass und nur grob gezeichnet. Jeder ist ausschließlich lieb und gut, keiner hat Ecken und Kanten, und es gelingt alles ohne irgendwelche Probleme oder Hindernisse. So rutscht man durch das Buch, ohne irgendwo anzustoßen. Spannung fehlt komplett, das Ende ist vorhersehbar.
Ich weiß das der Sprecher Rufus Beck von vielen hoch gelobt wird. Ich persönlich kannte ihn als Sprecher bis dato noch nicht. Dies war das erste Buch mit ihm, und wahrscheinlich auch das letzte. Die so schon sehr kindlich handelnden Personen wurden durch eine völlig übertriebene Änderung der Stimmlage zu schreienden jammernden Kleinkindern, das tat in den Ohren weh. Laut dem Sprecher haben die handelnden Figuren ausschließlich gejammert, was mMn unlogisch ist. Mir gefielen die unterschiedlichen Stimmen für die Figuren nicht, viele wurden dadurch ins lächerliche gezogen, was dem Buch mMn noch mehr geschadet hat als so schon.
Der Ermittler Max stellt sich interessant dar, auch wenn er nicht greifbar wird und keinerlei Tiefgang bekommt. So wie sämtlich andere Charaktere.
Die Story hingegen war zu Anfang recht interessant, wird ...
Der Ermittler Max stellt sich interessant dar, auch wenn er nicht greifbar wird und keinerlei Tiefgang bekommt. So wie sämtlich andere Charaktere.
Die Story hingegen war zu Anfang recht interessant, wird aber zunehmend absurder und gipfelt in einem Ende was mich nur den Kopf schütteln ließ. Vorhersehbar, abgedroschen, klischeebehaftet. Nichts neues oder interessantes. Und dabei auch noch recht langweilig beschrieben. Es kam für mich zu keinem Zeitpunkt Spannung auf, da alles nur so dahintröpfelte. Ein mit fiebern blieb ebenso weg, denn mit wem? Die Charaktere blieben sämtlichst blass zurück. Außer von Max weiß ich von keinem mehr den Namen, wobei es nicht einmal 12h her ist das ich es beendet habe, da keiner der Figuren irgendwie besonders war. Herausgestochen hatte oder ähnliches. Sehr schaden denn Potential hatte zum Beispiel die Beziehung von Max und dem ersten Kriminalkommisar sehr. Ein Fortsetzung wie sich zwischenzeitlich gezeichnet wurde, hätte mir gut gefallen.
Es ist mittlerweile mein zweiter Roman des Autors, und auch nun der letzte. Wenn die Charaktere immer so blass bleiben und die Geschichte vorhersehbar, finde ich bestimmt andere Autoren, welche es besser können.
Ich musste das gelesene ein paar Tage sacken lassen um passende Worte für eine Rezension zu finden. Aber immer noch fällt es mir schwer meine Gefühle in Worten auszudrücken.
Mit dem vorliegenden Band ...
Ich musste das gelesene ein paar Tage sacken lassen um passende Worte für eine Rezension zu finden. Aber immer noch fällt es mir schwer meine Gefühle in Worten auszudrücken.
Mit dem vorliegenden Band geht die Reise von Sid und Chiara zu Ende. Vorher werden sie von Mr. Tory noch einmal auf einen Roadtrip geschickt. Innerhalb Corona natürlich nicht so leicht. Aber die Autorin hat einen guten Weg gefunden um dies realistisch darzustellen. Denn Zelten mitten in der Pampa ist immer noch möglich ;) So erkunden wir unterschiedliche Orte innerhalb Deutschlands. Unter anderem auch die sächsische Schweiz, nahe meiner alten Heimat. Als das Elbsandsteingebirge und die Bastei beschrieben wurde, bekam ich ein warmes Herz und ganz viel Heimweh.
Auch Sid hatte ab und an mit seinem Herzen zu tun. Mittlerweile 18 und somit volljährig, braucht er nicht mehr die Erlaubnis von Mama um quer durch Deutschland zu fahren. Und auch das er ein eigenes Auto hat, erleichtert die Story ungemein. Natürlich ist auch Chiara sofort dabei und reist von Italien aus nach Frankfurt, wo die beiden sich in einem alten Haus wiederfinden und in alten Geschichten eintauchen. Dieser Band ist zu Beginn ruhiger als die Vorgänger, da die beiden nicht so schnell die Orte wechseln. Somit erfahren wir wieder einmal mehr über die beiden. Und vor allem Ihre "Beziehung" zueinander. Wer die 3 Bände zuvor schon gelesen hat, wartet ja nur darauf das Sid endlich damit herausrückt wie sehr er Chiara mag ;)
Und plötzlich geht es doch rasanter durch Deutschland und wir lernen unterschiedliche Menschen und ihre Vergangenheit kennen. Die Story selber ist wieder einmal gespickt mit einer sehr wichtigen Botschaft und lässt zumindest mich nachdenklich zurück.
Wie fühlt sich Zeit für mich an?
Hinterlasse ich Fußabdrücke?
Bin ich anderen wichtig?
Wenn ich zurück schaue, welche waren die schönsten Momente?
Gerade jetzt in dieser sehr schnell lebigen Zeit, ist es immer gut einmal anzuhalten. durch zu atmen und nach zudenken, was ist wirklich wichtig? Ist es das Meeting spät Abends, oder doch die Serie zusammen mit dem Partner? Ist es das überteuerte Essen, oder die Pommes bei M und die endlosen Gespräche im Anschluss?
Ich für mich habe die letzten 1 1/2 Jahre sehr genossen, die Welt hat sich entschleunigt und man konnte sich wieder auf das wichtige konzentrieren.
So fühlte sich auch die Geschichte an. Ja, eventuell weniger Spannung, aber viel mehr Herz, Gefühl und tausend Emotionen. Und das ist für mich persönlich wichtiger. Weniger Verfolgungsjagd, als Gespräche unter Sternenhimmel. Weniger Spürhundrennen, als Wanderungen durch wunderschöne Landschaft.
Für mich persönlich ist dieser Band der beste von allen 4. Achtung!!! eventuelle Spoiler Gefahr. Aber mir hat das Ende mein kleines Herz zerrissen und ich habe die letzten 5 Seiten hemmungslos geweint. Vor Rührung, vor mit fiebern, Trauer und Freude, vor viel zu viel Emotionen. Einfach weil die Autorin Punkte berührte welche einen nicht so kalt lassen können.
Leute lest es. Es ist so viel mehr als nur eine kleine Jugendstory. Es ist Erfahrung, es ist Emotionen, es ist Story, es ist Leben.
Mit "das Buch des Totengräbers" schnuppern wir in eine neue Krimireihe. Im schönen Wien, gerade erst angekommen stolpert Leo direkt in seinen ersten sehr brutalen Fall.
Ja, einige Beschreibungen sind ...
Mit "das Buch des Totengräbers" schnuppern wir in eine neue Krimireihe. Im schönen Wien, gerade erst angekommen stolpert Leo direkt in seinen ersten sehr brutalen Fall.
Ja, einige Beschreibungen sind arg brutal, aber wie einige forderten ist mMn eine Triggerwarnung nicht notwendig. Denn alleine der Klappentext gibt schon her, das die Morde nicht harmlos und friedlich waren. Und es gibt bei weiten viel extremere Beschreibungen als dies hier war. Ich persönlich sehe es noch als sehr harmlos an. Wer sich davon getriggert fühlt, ist in dem Genre eventuell nicht ganz richtig und sollte zu anderen Büchern greifen.
Setting:
Wien 1893, die Sprache im Buch schön gespickt mit Stadt Kolorit. Viele kleine Hintergrundinfos der damaligen Zeit und ihrer doch mitunter rasanten Entwicklung. Kleine verspielte Details und Erklärungen gestalten es kurzweilig.
Eine Rohrpost für Leichen? Interessante Idee ;)
Charaktere:
Die Charaktere sind unterschiedlich. Leo und Augustin sind sehr gut dargestellt. Und beide habe ich auch sofort ins Herz geschlossen. Vor allem Augustin, der ist klasse. Auf eine schöne Art und Weise verschroben und komisch, mit dem Herz auf dem rechten Fleck.
Viele andere sieht man ja nur aus der Sicht von Leo und bekommt somit dessen Gefühle über seinen Gegenüber mit. Einige hätte ich persönlich anders eingeschätzt. so dass sich unsere Meinungen hier auseinanderbewegen und ich nicht immer der Vorgehensweise folgen konnte.
Der Fall:
Oder die Fälle. Wie bei jedem Krimi rätselt man mit. Auch hier hab ich dies getan, mit mäßigem Erfolg wie sich heraus stellte. Denn von der Auflösung war ich dann doch überrascht. Man hatte Vermutungen, welche auch teilweise zutrafen, aber in einem völlig anderen Zusammenhang als gedacht. Wie alles zusammenhängt wurde ziemlich clever gelöst. Leicht zu erraten war es definitiv nicht, auch wenn man bei kleinen Zwischenstücken schon richtig lag. Sehr sehr gut gelöst.
Fazit:
Tolles Setting, schöne Erklärungen zwischendurch. Sympathische Charaktere, mit nachvollziehbaren Handlungen. Sehr spannender Fall mit durchschaubaren und völlig überraschenden, ein gelungener Mix.
Keine extrem rasante Handlung, sondern eine schöne sanfte Einführung für den ersten Teil einer neuen Reihe. Welche ich jetzt schon sehr mag und nur empfehlen kann.