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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.03.2018

Wieder eine schöne Geschichte

Die Perlenschwester
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In "Die Perlenschwester" geht es um die vierte der sieben Schwestern, CeCe. Vor dem Lesen war ich ein bisschen skeptisch, ob ich mit der Protagonistin warm werden würde, aber tatsächlich war sie mir hier ...

In "Die Perlenschwester" geht es um die vierte der sieben Schwestern, CeCe. Vor dem Lesen war ich ein bisschen skeptisch, ob ich mit der Protagonistin warm werden würde, aber tatsächlich war sie mir hier sehr sympathisch. Schon in "Die Schattenschwester" war es leicht, mit ihr mitzufühlen, da man sehen konnte, dass die Situation für sie alles andere als einfach war, und hier hat man ganz andere Seiten an ihr kennen gelernt. Ich konnte ihr Handeln und Fühlen nachvollziehen und fand es schön zu sehen, wie sie langsam ihren Platz gefunden und mehr über ihre leibliche Familie und zugleich über sich selbst erfahren hat; ihre Entwicklung im Laufe der Handlung hat mir sehr gefallen - und noch besser fand ich, dass ihre Reise am Ende noch nicht abgeschlossen war, sondern in mancher Hinsicht erst begonnen hat. Ich hoffe, in den nächsten Bänden wird man noch mehr über ihr neues Leben erfahren.

Dass die Geschichte Australiens eine große Rolle spielte, fand ich gut und meiner Meinung nach hat man recht realistische Einblicke bekommen. Die Kapitel, die in der Vergangenheit spielten, waren interessant und die Autorin lässt ihre Figuren wirklich ein Wechselbad der Gefühle durchleiden, sodass ich ihr Schicksal gespannt verfolgt habe. Allerdings ist es mir manchmal schwer gefallen, wirklich mit Kitty zu sympathisieren und ihre Entscheidungen zu verstehen, selbst wenn sie aus ihrer Sicht wohl nachvollziehbar waren. Davon abgesehen war ihre Geschichte fesselnd, Kitty ist auf jeden Fall ein starker Charakter und die Nebenfiguren waren ebenfalls gut ausgearbeitet und interessant.

Am Ende gab es wieder einen kurzen Ausblick auf den nächsten Band und auf Tiggys Erlebnisse bin ich bereits gespannt.

Veröffentlicht am 25.03.2018

Liefert nicht viel neues Material, hat mich aber gut unterhalten

Weil wir uns lieben
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Ich wusste bereits vor dem Lesen, dass "Weil wir uns lieben" zu großen Teilen die Ereignisse des ersten Bandes aus Wills Sicht wiedergeben würde und dementsprechend waren meine Erwartungen; ich finde alternative ...

Ich wusste bereits vor dem Lesen, dass "Weil wir uns lieben" zu großen Teilen die Ereignisse des ersten Bandes aus Wills Sicht wiedergeben würde und dementsprechend waren meine Erwartungen; ich finde alternative Sichtweisen auf bereits bekannte Geschichten normalerweise ganz interessant und dieses Buch war keine Ausnahme, da Wills Wahrnehmung der Situation nicht immer mit der von Layken identisch war und ich es schön fand zu sehen, wie stark seine Gefühle für sie schon damals waren. Zudem gab es auch ein paar neue Szenen, die ein ganz anderes Licht auf einiges geworfen haben und alleine schon deshalb hat mir dieses Buch ganz gut gefallen.

Laykens Reaktionen auf seine 'Enthüllungen' waren für mich ein bisschen überflüssig und ich hätte eine durchgängige Erzählung seinerseits besser gefunden, aber andererseits waren die Szenen der beiden in der Gegenwart ebenfalls schön und es hat besonders verdeutlicht, wie weit sie in der Zwischenzeit gekommen sind. Ebenso fand ich den Epilog irgendwie kitschig, zugleich war es jedoch ein emotionaler Abschluss der Liebesgeschichte der beiden.

Von mir gibt es 3,5/5 Sternen. Obwohl es nicht viel neues Material gibt, habe ich das Buch gerne gelesen und mich gut unterhalten gefühlt.

Veröffentlicht am 25.03.2018

Etwas zu dramatisch, aber trotzdem gut

Weil ich Will liebe
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"Weil ich Will liebe" hat mir nicht so gut gefallen wie der erste Band. Die Charaktere waren mir nach wie vor sympathisch und es war auch hier leicht, mit ihnen mitzufühlen, aber mir ist es schwerer gefallen, ...

"Weil ich Will liebe" hat mir nicht so gut gefallen wie der erste Band. Die Charaktere waren mir nach wie vor sympathisch und es war auch hier leicht, mit ihnen mitzufühlen, aber mir ist es schwerer gefallen, sie wirklich zu verstehen. Im ersten Band hatte mir gefallen, dass beide Fehler machen und sich auch mal falsch verhalten, aber hier treffen sie Entscheidungen, die für mich unverständlich waren und reagierten teilweise einfach nur über. Natürlich sind beide noch jung und es ist normal, dass sie nicht immer wissen, wie sie sich verhalten sollen, aber die Missverständnisse hätten sehr leicht vermieden werden können und das war ein bisschen frustrierend. Zudem fand ich, dass es auch in diesem Band etwas zu viel Drama gab, doch Hoover hat die Emotionen der Figuren, die aus den Ereignissen hervorgingen, wieder sehr echt dargestellt, sodass ich trotzdem mit ihnen mitgelitten habe. Das Buch konnte mich berühren, selbst wenn ich mit dem Verlauf der Handlung nicht immer hundertprozentig glücklich war.

Von dieser Kritik abgesehen ist "Weil ich Will liebe" eine gelungene Fortsetzung und die Geschichte ist trotzdem auf jeden Fall gut. Die weitere Entwicklung der Beziehung von Layken und Will fand ich überzeugend, es gab wieder einige tolle Momente zwischen ihnen und es war schön zu sehen, wie sie mit ihrer Situation umgehen und dass alle zusammen gewachsen sind. Dass dieser Band nun aus der anderen Sichtweise erzählt wird, fand ich ebenfalls interessant, da man so einen besseren Einblick in Wills Gedanken- und Gefühlswelt bekommen hat und deshalb verstehen kann, wieso er Entscheidungen trifft, die nicht besonders gut zu sein scheinen. Man konnte die ganze Zeit sehen, wie sehr er Lake liebt und das war definitiv ein Plus, ebenso wie die Gedichte, die in diesem Band erneut eine Rolle spielten.

Veröffentlicht am 24.03.2018

Eine schöne Geschichte, die zum Nachdenken anregt

Für immer ist die längste Zeit
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In "Für immer ist die längste Zeit" erzählt Abby Fabiaschi eine Geschichte, in der der Tod und Trauer eine große Rolle spielen. Maddy ist erst vor kurzem verstorben und beim Blick auf ihre Tochter und ...

In "Für immer ist die längste Zeit" erzählt Abby Fabiaschi eine Geschichte, in der der Tod und Trauer eine große Rolle spielen. Maddy ist erst vor kurzem verstorben und beim Blick auf ihre Tochter und ihren Ehemann muss sie feststellen, dass die beiden ohne sie nicht gut zurechtkommen und distanziert miteinander umgehen. Deshalb versucht sie, aus dem Jenseits heraus Einfluss auf die beiden zu nehmen und sie einander wieder näher zu bringen.

Die Vorstellung, dass geliebte verstorbene Menschen noch die Macht haben, unser Leben zu beeinflussen, fand ich schön und es hat etwas beruhigendes an sich. Maddy kann vielleicht nicht viel tun, aber ihre Gedanken und Gesten sind von großer Bedeutung für die Menschen, die sie lieben und um sie trauern. Die Autorin hat das sehr gut dargestellt und ich fand es auch interessant, dass man nicht nur die Perspektive der Hinterbliebenen zu lesen bekommen hat, sondern dass auch die Tote selbst zu Wort kam. Ihre Sicht auf die Dinge ist eine ganz andere als die ihrer Familie und das hat das Buch für mich bereichert. Sie war mir sehr sympathisch und das hat wirklich verdeutlicht, welchen Verlust Eve und Brady erlitten haben. Die beiden sind mir ebenfalls ans Herz gewachsen, trotz - oder vielleicht gerade wegen - aller Ecken und Kanten, den manchmal hässlichen Emotionen und schmerzhaften Reaktionen auf Ereignisse.

Die Trauer ist in dem Buch meiner Meinung nach sehr echt dargestellt, ohne etwas zu beschönigen. Es ist ein langer Prozess, mal gibt es bessere, mal schlechtere Tage, und man empfindet dem Toten gegenüber manchmal auch negative Gefühle, fühlt sich verlassen und fragt sich, ob man irgendetwas anders hätte machen können. Gerade letzteres ist für die Geschichte wichtig und es war beklemmend zu sehen, wie Eve und Brady mit der Lage umgegangen sind, aber dafür war es auch schön, wenn es ihnen ein bisschen besser ging oder sie füreinander da waren.

Trotz des Themas und der realistischen Darstellung von Trauer ist "Für immer ist die längste Zeit" kein deprimierendes Buch. Es ist eine eher ruhige Geschichte, die einen großen Fokus auf die emotionale Lage der Figuren und ihre Entwicklung legt, doch es gibt ebenfalls schöne, liebevolle Momente und die Botschaft, die hinter all dem steckt, ist auf jeden Fall sehr wichtig. Das Buch regt zum Nachdenken an, kann aber auch unterhalten. Diese Mischung hat mir gut gefallen.

Veröffentlicht am 22.03.2018

Eine fesselnde, emotionale Liebesgeschichte

Weil ich Layken liebe
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"Weil ich Layken liebe" ist ein Buch, zu dem es viele begeisterte Meinungen gibt, weshalb ich sehr gespannt darauf war, es zu lesen - und auch mir hat die Geschichte von Layken und Will gefallen.

Das ...

"Weil ich Layken liebe" ist ein Buch, zu dem es viele begeisterte Meinungen gibt, weshalb ich sehr gespannt darauf war, es zu lesen - und auch mir hat die Geschichte von Layken und Will gefallen.

Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt; der Schreibstil der Autorin lässt sich gut lesen, die Protagonistin war mir gleich sympathisch und die Chemie zwischen ihr und Will stimmte sofort. Ihre Annäherung war schön beschrieben und obwohl sie sich erst kennen gelernt hatten, fand ich die beiden zusammen toll, sodass es leicht war, mit ihnen mitzufühlen, als sich ihnen Probleme in den Weg stellten. Hoover hat die Emotionen der beiden überzeugend und lebensecht beschrieben und es ihnen wirklich nicht leicht gemacht. Dabei hat mir gefallen, dass Layken und Will sich nicht perfekt verhalten; sie reagieren negativ, machen Fehler und sind dem anderen gegenüber nicht immer hundertprozentig fair. Das war für mich sehr realistisch, zum einen, weil die Situation für beide einfach nur schrecklich war und zum anderen, weil es gezeigt hat, dass sie Menschen mit Ecken und Kanten sind.
Neben den Protagonisten gibt es noch einige Nebencharaktere, die ich ebenfalls interessant fand. Gerade Eddie ist mir schnell ans Herz gewachsen und ich mochte die Freundschaft zwischen ihr und Layken sehr, doch auch die anderen Figuren waren sympathisch.

Die Geschichte selbst hat mich auf jeden Fall bewegt; ich muss zwar zugeben, dass es mir nach einer Weile etwas zu viel Drama gab, aber das Buch hat mir trotzdem gut gefallen und bei ein paar Szenen sind mir sogar die Tränen gekommen. Besonders gelungen fand ich, wie Poetry Slams in die Handlung eingebaut wurden. Die Texte waren alle kleine Highlights und alleine schon dafür hätte es sich gelohnt, "Weil ich Layken liebe" zu lesen. Ich hoffe, sie werden im zweiten Band wieder eine Rolle spielen.