Profilbild von Jiskett

Jiskett

Lesejury Star
offline

Jiskett ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Jiskett über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.05.2026

Teilweise zäh

Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind
0

Ich hatte bereits mitbekommen, dass einige Leser nicht unbedingt von "Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind" begeistert waren, doch da mir die anderen Bücher des Autors gut ...

Ich hatte bereits mitbekommen, dass einige Leser nicht unbedingt von "Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind" begeistert waren, doch da mir die anderen Bücher des Autors gut gefallen hatten, wollte ich mir meine eigene Meinung bilden. Leider muss ich mich den eher negativen Rezensionen anschließen; ich fand das Buch zwar nicht schlecht, es ist für mich aber das schwächste Werk des Autors.

Zunächst einmal hatte ich große Schwierigkeiten damit, die Charaktere sympathisch zu finden. Es kommt mir zwar so vor, als hätte der Autor dies (zumindest teilweise) beabsichtigt, aber wenn ich mit den Figuren nichts anfangen kann, fällt es mir auch immer schwer, mich für ihre Erlebnisse zu begeistern und mit ihnen zu fiebern. Zugute halten muss man Jonasson, dass er es tatsächlich geschafft hat, dass ein Mörder für mich der sympathischste Charakter war. Ich konnte mich zwar nicht in ihn hineinversetzen und sein Verhalten ist oft fragwürdig, doch meiner Meinung nach war es nicht wirklich gerechtfertigt, wie seine Kumpanen ihn behandelt haben, wodurch ich diese Figuren unsympathisch fand und durchaus Mitleid mit Andersson hatte (selbst wenn er die Situationen nie zu durchschauen schien). Dies könnte auch daran liegen, dass man direkt mitverfolgen kann, wie die beiden sich im Lauf der Handlung entwickeln und was in ihnen vor sich geht, während die Verbrechen des Mörders und seine Gewaltbereitschaft vergleichsweise kurz und irgendwie humorvoll geschildert wurden.

Die Geschichte selbst konnte mich nicht richtig fesseln, da einige Passagen in meinen Augen eher zäh waren und in ihnen kaum etwas zu passieren schien, sodass die Handlung fast schon stagnierte, doch es gab durchaus ein paar recht lustige Stellen und das Grundkonzept war interessant, sodass ich die Lektüre weithin angenehm fand. Wie man es von dem Autor gewohnt ist, überspitzt er sehr viel, doch ich muss sagen, dass ich einige Ereignisse zu absurd fand, gerade gegen Ende oder in Bezug auf die Wahrnehmung der Öffentlichkeit. Außerdem war die Entwicklung von bestimmten Charakteren für mich zu abrupt, selbst wenn ich verstehen kann, wieso es dazu gekommen ist.

Trotz reiflicher Überlegung bin ich nach wie vor unsicher, wie ich das Buch bewerten soll. Spontan tendierte ich zu 2,5 oder 3 Sternen und für ersteres habe ich mich letztlich entschieden (obwohl ich immer noch nicht ganz zufrieden damit bin). Das Ende konnte mich nicht überzeugen und ich fand die meisten Hauptpersonen unsympathisch, ganz zu schweigen davon, dass die Geschichte selbst teilweise zäh und etwas langatmig war, doch es gab humorvolle Momente und die Erzählung hat mich gerade im Mittelteil recht gut unterhalten. Zudem ist es irgendwie interessant, dass der titelgebende Mörder der am wenigsten unsympathische Protagonist ist...

Veröffentlicht am 12.05.2026

Hat mich nicht ganz überzeugt

All die verdammt perfekten Tage
0

Ich war sehr auf "All die verdammt perfekten Tage" gespannt. Von Niven kannte ich bereits "Stell dir vor, dass ich dich liebe", was mir ziemlich gut gefallen hatte, und die Inhaltsangabe dieses Buches ...

Ich war sehr auf "All die verdammt perfekten Tage" gespannt. Von Niven kannte ich bereits "Stell dir vor, dass ich dich liebe", was mir ziemlich gut gefallen hatte, und die Inhaltsangabe dieses Buches versprach eine emotionale, mitreißende Erzählung. Diese Erwartungen wurden aber leider nicht erfüllt.

Von Anfang an ist es mir sehr schwer gefallen, mich in die Charaktere hineinzuversetzen. Vermutlich lag dies unter anderem daran, dass der Leser direkt in die Geschichte geworfen wird und die Figuren sowie das, was sie beide belastet, erst kennen lernen muss, doch auch im Lauf der Handlung hatte ich nicht den Eindruck, einen besseren Zugang zu Violet und Finch zu haben. Ihre Gefühlslage wird zwar recht gut beschrieben, aber ich hatte trotzdem die ganze Zeit eine gewisse Distanz zu ihnen. Da die Erzählung sehr stark auf das Innenleben der Protagonisten fokussiert ist, fand ich sie folglich oftmals zäh und muss sagen, dass sie mich nicht richtig packen konnte.

Tatsächlich ist es mir schließlich leichter gefallen, mich in Violet hineinzuversetzen (wobei dies auch erst nach knapp der Hälfte des Buches der Fall war), doch mit Finch bin ich leider nie ganz warm geworden. Er ist zweifellos ein interessanter, komplexer Charakter, aber da lange unklar blieb, woran er leidet und wie ihn dies konkret beeinflusst, war es für mich fast unmöglich, ihn und sein oftmals widersprüchliches Verhalten zu verstehen. Das fand ich schade, da ich durchaus wissen wollte, was er hat, wie es ihm geht und wieso er so handelt. Zwar wird nach und nach mehr enthüllt, doch für mich war er lange zu undurchschaubar. Dennoch war ich der Ansicht, dass die Autorin seinen Gemütszustand realistisch und recht feinfühlig geschildert hat.

Obwohl das Buch ernste Themen wie den Tod, Trauer, Krankheit und Selbstmordgedanken behandelt, gibt es schöne, leichte Momente. Die Entwicklung der Liebesgeschichte zwischen den Protagonisten hat mir alles in allem gut gefallen und Niven hat glaubwürdig dargestellt, dass sie sich zueinander hingezogen fühlen und einander gut tun, aber auch, dass diese neue Nähe zwischen ihnen nicht automatisch alle Probleme löst, was ich sehr wichtig fand. Die Botschaft hinter der Geschichte ist ebenfalls bedeutsam und die Autorin ist sensibel damit umgegangen.

Das Ende an sich betrachte ich zwiespältig. Ich hatte eine ähnliche Entwicklung erwartet und die Umsetzung war recht gelungen, doch selbst hier fiel es mir noch schwer, mich ganz auf die Figuren einzulassen, sodass die Ereignisse mich nicht richtig berühren konnten. Außerdem hat das allerletzte Kapitel für mich nicht ganz funktioniert, obwohl ich verstehe, was Niven damit ausdrücken wollte.

Bei der Bewertung schwankte ich lange zwischen 2,5 und 3 Sternen, aber schließlich habe ich mich knapp für letzteres entschieden, da "All die verdammt perfekten Tage" durchaus schöne Momente enthielt, die mir gefallen haben. Zudem wurden die Probleme der Protagonisten realistisch, aber dennoch einfühlsam dargestellt, selbst wenn die Schilderungen für mich zu distanziert waren.

Veröffentlicht am 12.05.2026

Humorvoll, aber feinfühlig

Propeller-Opa
0

"Propeller-Opa" war mein erstes Buch von Walliams, aber bestimmt nicht das letzte. Es geht um Jack, einen Jungen, der seinen Großvater und dessen Geschichten über seine Zeit als Pilot bei der Royal Air ...

"Propeller-Opa" war mein erstes Buch von Walliams, aber bestimmt nicht das letzte. Es geht um Jack, einen Jungen, der seinen Großvater und dessen Geschichten über seine Zeit als Pilot bei der Royal Air Force im Zweiten Weltkrieg über alles liebt. Im Alter wird sein Opa aber vergesslich, wenn es um sein alltägliches Leben geht, weshalb er in ein Heim gebracht werden soll; es fällt ihm sehr schwer, in der Gegenwart zu bleiben, und er glaubt, nach wie vor im aktiven Dienst zu sein, obwohl der Krieg bereits seit einigen Jahrzehnten vorbei ist. Er lebt in seiner eigenen Welt, nicht im Jahr 1983 (in dem die Geschichte spielt), weshalb es verständlich ist, wieso Jacks Eltern wollen, dass er betreut wird... doch für den Protagonisten ist es eben nicht nachvollziehbar und es hilft auch nicht, dass das Altersheim Twilight Towers irgendwie mysteriös und fast schon bedrohlich wirkt. Aus diesem Grund entschließt er sich, seinem Großvater bei der Flucht zu helfen, doch dabei erleben die beiden so einiges.

Obwohl das Buch sich mit ernsten Themen befasst, ist der Autor sehr gut mit ihnen umgegangen. Der geistige Zustand von Jacks Großvater wird verständlich erklärt und zwar keineswegs beschönigt, aber es wird auch gezeigt, dass sein Enkel mit ihm umzugehen weiß und dass er ihn dennoch liebt und bewundert, selbst wenn andere Menschen in ihm nur den senilen, alten Mann sehen. Dabei erzählt Walliams voll (teils schwarzem, aber dennoch kindgerechtem) Humor von den Erlebnissen der beiden Figuren, sodass die Stimmung leicht, lebendig und fast schon unbeschwert bleibt, trotz einiger durchaus dramatischer Momente. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und auch die Figuren selbst wurden gut ausgearbeitet. Im Mittelpunkt stehen Jack und sein Opa, doch die Nebencharaktere - die zu Beginn bereits alle vorgestellt werden - spielen ebenfalls eine große Rolle und sie bereichern die Geschichte auf ihre Art.

Die großen und kleinen Abenteuer, die bestritten werden, mochte ich ebenfalls sehr, aber obwohl einiges passiert, liegt der Fokus klar auf den Charakteren und ihrer Beziehung zueinander. Natürlich sind die Vorkommnisse nicht immer realistisch, aber sie wurden spannend und unterhaltsam geschildert, weshalb das Buch mich von Anfang bis Ende gefesselt und durchaus amüsiert hat. Das letzte Kapitel hat mich tatsächlich auch emotional berührt und die vorhandene sentimentale Komponente, die sich durch das Zurückerinnern an den Krieg und die damaligen Erlebnisse entsteht, hat sich gut in den Rest der Handlung eingefügt. Die schönen Illustrationen sind ein weiterer Bonus und sie ergänzen den Text perfekt.

"Propeller-Opa" bekommt von mir 4 Sterne. Die eigentlich ernste Grundidee wird hier sehr humorvoll, aber dennoch feinfühlig und kindgerecht erzählt und die Erlebnisse der beiden Protagonisten sind oftmals einfach nur komisch. Auch die ernsten Momente wurden angemessen behandelt und der Autor hat diese Aspekte der Handlung sehr gut kombiniert.

Veröffentlicht am 12.05.2026

Fast durchgehend fesselnd

Die Hüter der Rose
0

Da der erste Band der "Waringham"-Saga zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehört, war ich sehr gespannt auf den zweiten Teil und hatte auch entsprechend hohe Erwartungen an das Buch. Diese wurden zum ...

Da der erste Band der "Waringham"-Saga zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehört, war ich sehr gespannt auf den zweiten Teil und hatte auch entsprechend hohe Erwartungen an das Buch. Diese wurden zum Glück nicht enttäuscht; zwar hat "Das Lächeln der Fortuna" mir besser gefallen, aber auch "Die Hüter der Rose" konnte mich überzeugen und fast durchgehend fesseln.

In diesem Buch geht es um John of Waringham, den Sohn des vorherigen Protagonisten, dessen Leben der Leser über mehrere Jahrzehnte hinweg begleitet. Im Laufe der Zeit verändert er sich durch seine Erlebnisse, er wird erwachsen und hat Erfahrungen, die ihn beeinflussen, doch diese persönliche Entwicklung ist sehr gut in den historischen Kontext eingebettet. Die Autorin liefert durch seine Lebensgeschichte entscheidende Einblicke in die letzte Phase des sogenannten Hundertjährigen Krieges und dabei ist ihr die Mischung aus Fakten und Fiktion sehr gut gelungen; Johns Erlebnisse fügen sich nahtlos in die Ereignisse der englischen Geschichte ein und die Darstellungen der damaligen Zeit kamen mir sehr authentisch vor. Man merkt auf jeden Fall, dass Gablé gut recherchiert hat. Zum einen spielen die herausragenden Ereignisse wie der Tod des Königs, die kriegerischen Auseinandersetzungen und die politischen Schachzüge eine große Rolle, doch zum anderen wendet die Autorin viel Zeit dafür auf, die Lebensumstände der Figuren vorzustellen und zu zeigen, wie sie leben, welche Konflikte es in ihrem Alltag gibt und auch, wie der Hundertjährige Krieg alles beeinflusst. Die vielen Details, die eingearbeitet wurden, haben mir sehr gefallen und die Geschichte wirkte dadurch lebendig.

Positiv zu erwähnen ist auch, dass man beim Lesen zwar eine sehr englische Perspektive auf die Vorkommnisse hat, da ein großer Teil der handelnden Personen und auch der Protagonist selbst entweder für dieses Land kämpfen oder zumindest dort leben, wodurch ihre Sichtweise beeinflusst wird, es aber auch Einblicke in die französische Perspektive gibt. Es wurde auf jeden Fall deutlich, wie komplex der Konflikt und auch die Charaktere selbst waren, sodass es bis auf wenige Ausnahmen keine vollkommen sympathischen oder unsympathischen Figuren gibt, selbst wenn man mit einigen mehr mitfühlen kann als mit anderen. Die Charaktere machen Fehler, sie treffen Entscheidungen, die nur schwer nachvollziehbar sind und John selbst hat einige ausgeprägte Schwächen, was ihn menschlich und greifbar gemacht hat. In diesem Sinne fand ich auch das Nachwort interessant, in dem Gablé die Hintergründe der Charakterisierung einiger historischer Persönlichkeiten erklärt.

Die Handlung an sich ist abwechslungsreich und fast durchgehend fesselnd, aber gerade zu Beginn gab es ein paar Passagen, die ich ein wenig zäh fand. Später war dies nicht mehr der Fall, da dann sehr viel passierte und es unterschiedliche Konflikte gab, doch der Einstieg in Johns Geschichte ist mir ein bisschen schwer gefallen. Davon abgesehen hat das Buch mir sehr gut gefallen und deshalb vergebe ich gerne 4,5 Sterne.

Veröffentlicht am 12.05.2026

Sehr emotional

Verliebt in Mr. Daniels
0

Obwohl ich bereits zwei Bücher der Autorin kenne und diese mir gut gefallen hatten, war ich ein bisschen skeptisch, ob "Verliebt in Mr. Daniels" mir zusagen würde. Dies liegt daran, dass es um die Liebe ...

Obwohl ich bereits zwei Bücher der Autorin kenne und diese mir gut gefallen hatten, war ich ein bisschen skeptisch, ob "Verliebt in Mr. Daniels" mir zusagen würde. Dies liegt daran, dass es um die Liebe einer Schülerin zu ihrem Lehrer geht und es schwer sein kann, dieses Thema angemessen und feinfühlig darzustellen. Letztlich hat das Buch mich aber von Anfang an so gefesselt und berührt, dass diese Sorgen schnell vergessen waren.

"Verliebt in Mr. Daniels" erzählt eine Liebesgeschichte, aber es geht um so viel mehr. Im Mittelpunkt der Handlung steht die allumfassende Trauer, die beide Protagonisten empfinden und die ihr komplettes Leben in verschiedener Hinsicht beeinflusst. Die Autorin zeigt die verschiedenen Facetten dieser Trauer sehr gut und es wird eindringlich dargestellt, wie sehr die Verluste Daniel und Ashlyn geprägt haben. Es gab mehrere Passagen, die mich zu Tränen gerührt haben und die Gefühle der Charaktere wirkten beinahe greifbar und sehr echt. Dadurch ist es sehr leicht, sich in die Figuren hineinzuversetzen und mit ihnen zu fühlen. Zugleich zeigt Cherry aber auch, dass Ashlyn und Daniel die Emotionen des jeweils anderen verstehen und dass sie einander trotz aller Umstände Nähe und sogar Trost spenden können, was ein Aspekt ist, der ihre sich entwickelnde enge Bindung zeigt.

Auch darüber hinausgehend haben die beiden einige Gemeinsamkeiten (insbesondere ihre Liebe zu Shakespeare) und es wird deutlich, dass sie sich gut verstehen, sich vertrauen und über fast alles miteinander reden können. Man spürt als Leser beinahe, wie sehr sie sich zueinander hingezogen fühlen und wie schwer es ihnen fällt, dass sie in der Öffentlichkeit nicht zeigen können, wie wichtig der jeweils andere ihnen geworden ist. Der innere Konflikt wurde gut herausgearbeitet, auch wenn er teilweise fast schon im Hintergrund stand, da die Gefühle der beiden allumfassend waren und sie sich nicht vorstellen konnten, sich vollständig voneinander fern zu halten. Das wurde schön beschrieben und diese großen Emotionen wirkten auf mich trotz der recht kurzen Zeit, die sie sich kannten, glaubwürdig. Dazu hat beigetragen, dass es Kapitel aus der Sichtweise beider Protagonisten gab.

"Verliebt in Mr. Daniels" kann in vielerlei Hinsicht als Achterbahnfahrt der Gefühle bezeichnet werden, sowohl für den Leser als auch für die Figuren. Ashlyn, Daniel und auch den Nebencharakteren wird viel zugemutet, doch es gab auch schöne, gefühlvolle Momente und die Balance war meiner Meinung nach gelungen. Die Geschichte ist auf jeden Fall sehr emotional und gerade weil sie mich so mitgenommen hat, habe ich 4,5 Sterne vergeben, obwohl es ein paar Entwicklungen gibt, die mich nicht hundertprozentig überzeugen konnten. Die Erzählung war teilweise etwas kitschig und stellenweise vielleicht zu dramatisch, das Ende war ein bisschen zu glatt und ich hätte gerne einen größeren Fokus auf gewissen Aspekten gehabt, doch letztlich sind das im Vergleich alles Kleinigkeiten, die meinen Lesespaß nicht getrübt haben.