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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.10.2018

Ganz nett, aber ohne Tiefgang

Die Liebe schreibt die schönsten Geschichten
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Happy End gesucht!

Grace schreibt Geschichten, stets mit Happy End und das auch sehr erfolgreich. Seit ihrer Scheidung allerdings vor zwei Jahren, will ihr nichts mehr so richtig gelingen.

Das war der ...

Happy End gesucht!

Grace schreibt Geschichten, stets mit Happy End und das auch sehr erfolgreich. Seit ihrer Scheidung allerdings vor zwei Jahren, will ihr nichts mehr so richtig gelingen.

Das war der Moment, als ihr Manager und gleichzeitig bester Freund ihr eine Auszeit verschreibt. Einfach mal runter kommen, Selbstvertrauen tanken und wieder glücklich werden.

Als ihre Haushälterin ihr mitteilt, sie wolle einige Wochen ihre Schwester in Spanien besuchen und dringend eine Vertretung braucht, kommt Grace das gerade recht. Sie möchte sie vertreten und versuchen somit auf andere Gedanken zu kommen.

Ab da vertritt die Bestsellerautorin, ihre eigene Putzfrau, inkognito versteht sich, in dem Haus von James.

Besondere Merkmale: reich, gutaussehend, aber ziemlich arrogant!



Dies klang für mich nach einer sehr witzigen Geschichte und wer mich kennt, der weiß, wie gerne ich herzhaft lache, auch in Büchern.

Leider muss ich sagen, dass mich die Geschichte nicht komplett überzeugen konnte, was den Humor anging. Und auch der Rest der Geschichte wirkte zwar nett erzählt, aber zwang mich nicht zum pausenlosen Weiterlesen. Es gab hin und wieder mal lustige Szenen, die auch dieses „Fremdschäm Gefühl“ in mir hervorgerufen haben, was ich in Geschichten liebe, aber die Stellen waren leider zu selten. Auch das, was sich zwischen Grace und James anbahnte konnte ich nicht richtig nachvollziehen, da kam von Anfang an nicht das Gefühl auf, dass die Zwei sich wahnsinnig lieben, warum die Geschichte dann so verlief.

Das Ganze wirkte auf mich eher wie gewollt und nicht gekonnt. Vielleicht waren meine Erwartungen aber auch einfach nur zu hoch. Zumindest was die Gefühle und den Humor angingen.

Also kurz: Eine ganz nette Geschichte für Zwischendurch, ohne Tiefgang, mit ein paar Lachern, sympathischen Freunden und einem vorhersehbaren „gefundenen“ Happy End.

Veröffentlicht am 15.10.2018

Lange wurde man im Unwissen gelassen, aber das Ende kam dann mit einer Wucht

Nichts als Liebe
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Was ist dein Lieblingswort?

Dies ist wieder so ein Buch, wo mich als erstes das wunderschöne Cover angesprochen hat und mich daraufhin erst der Inhalt interessierte, der unglaublich traurig klang.

Es ...


Was ist dein Lieblingswort?

Dies ist wieder so ein Buch, wo mich als erstes das wunderschöne Cover angesprochen hat und mich daraufhin erst der Inhalt interessierte, der unglaublich traurig klang.

Es geht um Macy, die mit gerade mal 11 Jahren ihre Mutter an Krebs verloren hat. Ihr Vater und sie versuchen die Sache irgendwie zu meistern. Dank der Liste, die Macys Mutter dem Vater im Sterbebett noch geschrieben hat, worin er ein paar Erziehungstipps für die Zukunft erhält, gelingt es den Beiden auch recht gut.

Um aber ein bisschen dem Alltag zu entfliehen, kaufen die Zwei ein Wochenendhaus in den Weinbergen außerhalb von San Francisco.

Inzwischen ist Macy 13 Jahre alt und trotz des Abstandes zum Tod der Mutter, ist es schwer sich wie ein normaler Teenager zu verhalten, denn so zu sein wie sie ist, kann sie nur an den Wochenenden und in den Ferien, bei dem 14 jährigen Nachbarsjungen Elliot. Er ist genauso ein Büchernarr wie sie selbst und fasst sie eben nicht nur mit Samthandschuhen an.
Die Jahre vergehen und aus den Beiden entsteht eine einzigartige Freundschaft. Manchmal aber auch irgendwie „Etwas“ darüber hinaus.

Diese Geschichte ist in zwei Zeitebenen geschrieben. Da haben wir zum einen „Damals“, was die Zeit beschreibt, als Macy und Elliot noch Jugendliche waren und da haben wir das „Heute“, als Macy im Begriff ist zu heiraten. - Sean, den alleinerziehenden Vater einer Tochter.

In der Gegenwart, als Macy mit ihrer Freundin Sabrina die Mittagspause verbringt, trifft sie nach 15 Jahren zufällig auf ihren damals besten Freund Elliot, ihrer ersten, großen und einzigen Liebe.

Als Leser hat man sofort eine Frage im Kopf. Was ist damals geschehen, dass die Zwei sich so lange nicht gesehen haben, obwohl scheinbar Beide noch immer das Gleiche füreinander empfinden?

Ab da beginnt die eigentliche Spannung, denn man möchte unbedingt wissen, was geschehen ist. Von Kapitel zu Kapitel kommt man der Antwort zwar ein Stück weit näher, aber gelüftet wird das Rätsel erst ziemlich zum Schluss.

Ich muss sagen, mir hat die Geschichte unglaublich gut gefallen, obwohl ich auch zugeben muss, dass ca. ab der Hälfte eine kurze Phase kam, wo das Ganze sich etwas hinzog.

Als dann die Auflösung endlich kam, war ich fast ein wenig enttäuscht, weil es die Antwort war, die ich die ganze Zeit vermutet hatte. Bloß hatte ich auf den letzten Seiten nicht damit gerechnet, mit welcher Wucht die Geschichte eine Wendung nimmt. Einfach nur großartig! Absolutes Gänsehautgefühl!

Für mich eine sehr traurige, aber auch eine Geschichte, wo ich oft schmunzeln musste, da ich Elliot als Charakter nicht nur toll, sondern auch unheimlich witzig fand. Lieblingswort: Liebe <3

Klare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 11.10.2018

Nicholas Sparks ist zurück - so schön!

Wo wir uns finden
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Glaubst du noch an deine Träume?

Ich gestehe, dass ich ein wenig Angst vor dieser Geschichte hatte, nachdem ich vom Vorgänger Buch, allerdings mit Ausnahme, enttäuscht war. Da ich aber ein eingefleischter ...

Glaubst du noch an deine Träume?

Ich gestehe, dass ich ein wenig Angst vor dieser Geschichte hatte, nachdem ich vom Vorgänger Buch, allerdings mit Ausnahme, enttäuscht war. Da ich aber ein eingefleischter Nicholas Sparks-Fan bin, kam ich nicht an diesem Buch vorbei. Und ich kann jetzt schon sagen, „Gott sei Dank!“

Gleich zu Beginn der Geschichte erzählt uns der Autor, dass Geschichten nicht nur geheimnisvolle, unbekannte Ursprünge haben, es gibt auch solche, die entdeckt werden.

Dies ist so eine Geschichte, denn im Frühling 2016 fuhr Nicholas Sparks nach Sunset Beach, North Carolina. Er parkte seinen Pick-up in der Nähe des Piers und wanderte zum Strand hinunter zu einem unbewohnten Naturschutzgebiet. Sein Ziel war ein Ort, wovon Einheimische ihm erzählt haben. – Ein Briefkasten, mit der Aufschrift Seelenverwandte.

Jeder darf dort einen Brief, eine Postkarte oder was auch immer einen bewegt, hineintun. Anonym oder auch mit Namen, aber jeder hatte auch gleichzeitig die Möglichkeit all diese Dinge zu lesen. Tausende tun dies auch jedes Jahr. Im Laufe der Zeit wurde „Seelenverwandte“ ein Ort der Hoffnung und Träume in schriftlicher Form.

Das Schicksal wollte es, dass Nicholas Sparks einen sehr bewegenden Brief mit Absender fand. Er suchte denjenigen auf und fragte ihn, ob er darüber ein Buch schreiben könne.

Es geht um Tru, der als Guide in Simbabwe arbeitet. Er ist geschieden und hat einen 10jährigen Sohn, den er regelmäßig sieht. Eines Tages erhält er unbekannterweise einen Brief von seinem leiblichen Vater, der schwer krank sei und ihn unbedingt kennenlernen möchte.

So macht er sich auf nach North Carolina, Sunset Beach. Das Schicksal hatte auch hier seine Finger im Spiel, denn er begegnet Hope, die sich eine Auszeit genommen hat, weil es in ihrer Beziehung gerade mal wieder kriselt. Für Beide ist es Liebe auf den ersten Blick, doch sie wissen auch, ihnen bleibt nicht viel Zeit, denn nach dem Treffen mit seinem Vater ist auch Hopes Urlaub vorbei und sie müssen ihrem gewohnten Alltag nachgehen. Doch was ist, wenn das Band, was die Beiden verbindet stärker ist, als Familie, Örtlichkeiten und die eigentliche Vorstellung von der Zukunft?

Ein sehr bewegender und berührender Roman. Innerhalb von zwei Tagen habe ich diese Geschichte verschlungen. Ich konnte sie nicht aus den Händen legen, da ich zu Beginn eine Ahnung hatte, wohin mich diese Geschichte bringen könnte. Die Angst vor dieser Antwort, ließ mich durch die Kapitel huschen, die abwechselnd aus der Sicht der beiden geschrieben sind. Die Story führte dann aber in eine ganz andere Richtung, die für mich aber genauso schlimm war.

Wieder einmal konnte mich Nicholas Sparks überzeugen und hat es erneut geschafft, mich zu Tränen zu rühren und am Ende, mit der Anmerkung des Autors, nochmals zu überraschen.

Klare Leseempfehlung!!

Veröffentlicht am 09.10.2018

Spannend und nicht vorhersehbar

Escape Room - Nur drei Stunden
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Ein Hotelzimmer, fünf Verdächtige, eine Leiche –
und nur drei Stunden Zeit, um den Mörder zu finden.

Als mich dieses Buch erreichte, hatte ich schon direkt Lust diese Geschichte anzufangen, denn nicht ...

Ein Hotelzimmer, fünf Verdächtige, eine Leiche –
und nur drei Stunden Zeit, um den Mörder zu finden.

Als mich dieses Buch erreichte, hatte ich schon direkt Lust diese Geschichte anzufangen, denn nicht nur das Cover sieht großartig aus, mit seiner optischen Täuschung und dem nassen Blutfleck, sondern auch der Klappentext klang vielversprechend.

Es geht um Morgan Sheppard, der als Kind bereits den Mord an seinem Klassenlehrer aufgedeckt hat. Inzwischen ist er ein gefeierter TV Star, der leider immer öfter über die Stränge schlägt, in Form von Alkohol und Pillen. Das war auch der Grund, warum ihm sein Freund und Manager eine Auszeit verschrieben hat.

Die nutzt er auch, - in Frankreich. Doch leider wieder nur an der Bar. Eine junge Französin begleitet ihn wenig später auf sein Zimmer. Als sie Eis holen will, schläft er ein und der Albtraum beginnt…

Wach wird er in einem Hotelzimmer, mitten in London City, gefesselt an einem Bett. Als er aufhorcht, stellt er fest, es sind noch 5 weitere Personen im Zimmer und es gibt sogar eine Leiche in der Badewanne.

Der Fernseher geht an und eine Pferdemaske meldet sich zu Wort und erklärt, ein Mitarbeiter von ihm hat diesen Mord begangen und genau dieser Mitarbeiter sei unter ihnen.

Morgan Sheppard hat nun drei Stunden Zeit, den Mord aufzuklären, sonst fliegt das Hotel in die Luft.

Die Uhr tickt…. 2:59 min, 2:58 min, 2:57 min…

Klingt das nicht nach einem außergewöhnlichen Thriller?

Für mich war er das! Wenngleich auch mal kurzzeitig eine Flaute kam, wo nicht viel passierte, kann ich am Ende sagen, mir hat die Story richtig gut gefallen.
Das lag vor allem daran, dass man Hirngespinste entwickelte, wie alles zusammenhängt. Nach 97 Seiten hatte ich meine Theorie aufgestellt, die sich aber letztendlich als falsch herausgestellt hat. Was dafür spricht, dass die Geschichte ganz und gar nicht vorhersehbar ist.

Auch die Kritik die Mitwirkenden seien zu schwach dargestellt und man würde keinen Bezug aufbauen, kann ich nicht teilen, denn gerade diese Unnahbarkeit lässt hinter jeder Person den Mörder vermuten, was natürlich Spannung aufkommen lässt.

Für mich ein toller Thriller, der trotz der kleinen Flaute empfehlenswert ist.

Veröffentlicht am 05.10.2018

Gefühlsmäßig nicht so gut wie der erste Band

Redwood Love – Es beginnt mit einem Kuss
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Alte Freunde,
neue Liebe?

…und weiter geht’s in Redwood, mit Flynn & Gabby.

Hierbei handelt es sich um eine Trilogie und es ist der zweite Band, wo Flynn O’Grady die Hauptrolle spielt. Einer der drei ...

Alte Freunde,
neue Liebe?

…und weiter geht’s in Redwood, mit Flynn & Gabby.

Hierbei handelt es sich um eine Trilogie und es ist der zweite Band, wo Flynn O’Grady die Hauptrolle spielt. Einer der drei Tierarztbrüder aus Redwood.

Sein Handicap? Er ist taub!

Für Gabby, die Assistentin, war das nie ein Problem. Schon als kleines Kind hat sie Gebärdensprache gelernt, um mit ihrem besten Freund zu kommunizieren.

Die Geschichte beginnt, als Gabby mal wieder ein Date hat, was sich als Reinfall herausstellt. Warum betrachten sie alle immer nur als die gute alte Gabby, die immer freundlich und hilfsbereit ist? Mit der jeder befreundet sein möchte, aber eben nicht, wie sie es sich wünscht, - geliebt und begehrt zu werden.

Auch an diesem Abend rettet sie quasi ihr bester Freund Flynn vorm Alleinsein. Zusammen gucken sie einen Film, wobei die zwei sich gefühlsmäßig irgendwie näher kommen. Doch keiner von beiden möchte sich diese Gefühle eingestehen oder womöglich das, was die zwei verbindet aufgeben, nämlich die allerbeste Freundschaft auf der Welt.

Eigene Meinung

Der erste Band war für mich ein Highlight, weil ich mich absolut wohlgefühlt habe. Da war es klar, obwohl ich von Anfang an sagte, ich bin Team Drake (letzter Band der Trilogie), dass ich mich natürlich auch auf Flynn freue, denn noch nie habe ich eine Geschichte gelesen, worum es um eine Liebe geht, wo jemand taub war.

Als ich zu lesen begonnen habe, lag meine Erwartung in erster Linie darin, erstmal weiter etwas über Cade und Avery zu erfahren. Als es aber gleich mit Gabby losging, war ich tatsächlich ein wenig enttäuscht. Doch die Autorin hat mich mit den ersten Dialogen zwischen Flynn und Gabby direkt überzeugt. Gekonnt setzt sie die Hauptcharaktere in Szene und lässt die anderen Bewohner dezent in den Hintergrund rücken, sodass man als Leser gar nicht mehr traurig ist.

Trotzdem muss ich aber am Ende sagen, kam diese Story gefühlsmäßig nicht mehr ganz an die erste heran. Was vermutlich daran liegt, dass Flynn zwar ein Makel hatte, für mich aber, zu wenig Ecken und Kanten, im Gegensatz zu Cade aus dem ersten Band, der einfach ein Playboy war. Flynn war einfach zu lieb und nett. Was an sich nicht schlimm ist, aber so eine Geschichte braucht einfach etwas mehr, als die Tatsache ein Risiko zu wagen.

Wie gut, dass man nicht lange auf die Fortsetzung warten muss… um alle Bewohner, allen voran Drake, bald wieder zu treffen. Der erscheint mir nämlich am interessantesten, da er ziemlich unnahbar und verletzt ist und deswegen freue ich mich, ob die ausgeflippte Zoe es schafft, sein Herz zu erweichen.