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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.05.2018

Ein Leseerlebnis mit sämtlichen Gefühlen

Ohne ein einziges Wort
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Ohne ein einziges Wort…

…verschwindet Eddie aus Sarahs Leben.

Auch wenn die Zwei sich erst seit sechs Tagen kennen, spüren sie, sie sind für einander geschaffen. Als am siebten Tag Eddie in den geplanten ...

Ohne ein einziges Wort…

…verschwindet Eddie aus Sarahs Leben.

Auch wenn die Zwei sich erst seit sechs Tagen kennen, spüren sie, sie sind für einander geschaffen. Als am siebten Tag Eddie in den geplanten Urlaub fliegt, verabschiedet er sich mit den Worten, er meldet sich, sobald er am Flughafen sei.

Doch nichts passierte, auch nicht später und auch nicht Wochen danach.

Sarah versteht es nicht. Es muss etwas geschehen sein. Auch wenn ihre Freunde ihr raten, Eddie zu vergessen, da er scheinbar nur ein falsches Spiel mit ihr spielte, versucht Sarah herauszufinden, was geschehen ist. Denn das, was die Zwei an sechs Tagen erlebt hatten, empfand Sarah als einzigartig. Sie war sich sicher, dass es Eddie ebenso ging.

Dies ist eine Geschichte die sehr langsam anfängt. Die sich dann steigert, weil immer mehr unbeantwortete Fragen entstehen und die sich dann so spannend entwickelt, dass man sie am Ende nicht mehr aus der Hand legen kann.

Relativ schnell war mir der Ausgang der Geschichte klar, so dachte ich. Doch die Autorin hat alles perfekt und vor allem an den richtigen Stellen eingefädelt und auch mich in die Irre geführt. Dazu kommen die toll gesetzten Cliffhanger am Kapitelende.

Nachdem ich die Geschichte beendet hatte, hielt ich ein nasses Taschentuch in den Händen und wollte Eddie und Sarah einfach nicht gehen lassen. Auch gerade muss ich wieder an sie denken.

Eine Geschichte zwischen Hoffen und Bangen, über Wut und Trauer. Alle Gefühle sind in dieser Geschichte geballt vorhanden. Vor allem hat mir ein Cliffhanger sehr zugesetzt. An dieser Stelle hielt ich unbemerkt die Luft an und musste kurz pausieren, aus Angst, wie es weiter geht.

Ein echtes Leseerlebnis!

Veröffentlicht am 28.05.2018

Wenn zwei sich streiten, freut sich die Dritte

The Wife Between Us
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Drei Frauen. Ein Mann. Viele Geheimnisse. Und nur eine Wahrheit.

In dieser Geschichte dreht sich alles um Richard und seiner Freundin Nellie. Nellie schwebt im siebten Himmel, denn die Hochzeit steht ...

Drei Frauen. Ein Mann. Viele Geheimnisse. Und nur eine Wahrheit.

In dieser Geschichte dreht sich alles um Richard und seiner Freundin Nellie. Nellie schwebt im siebten Himmel, denn die Hochzeit steht kurz bevor. Endlich wird sie Richard heiraten.

Dann haben wir noch Vanessa, die Exfrau von Richard. Die durch die Trennung nicht mehr mit ihrem Alltag klar kommt und auch Nellie stalked.

Und die dritte im Bunde. Emma, die einen Brief erhält, worin sie vor Richard gewarnt wird.

Führt Richard ein Doppelleben und was hat er alles noch zu verheimlichen?

Ich hatte einen guten Einstieg in die Geschichte. Man lernte in abwechselnden Kapiteln die beiden Frauen Vanessa und Nellie, kennen. Mit ihren ganzen Macken und in sämtlichen Alltagssituationen. Von Emma erfahren wir im ersten Teil noch nichts.

Leider ist das genau mein Kritikpunkt an der Geschichte. Für mich zog sich dieses Kennenlernen zu sehr in die Länge. Auf Seite 150 spielte ich kurzzeitig mit den Gedanken, das Buch abzubrechen oder zu überfliegen. Ich hatte so viele Fragen unbeantwortet im Kopf, bis mir hat dann eine Leserin empfohlen hat, unbedingt dran zu bleiben, weil es wirklich noch spannend werden würde. Dies geschah dann auch auf Seite 185. Dieses Kapitel habe ich tatsächlich zweimal gelesen, damit ich das wirklich toll inszenierte Geschehen auch richtig verstanden habe. Großartiger Twist! Damit begann auch der zweite Teil in dieser Geschichte, der dann endlich spannend wurde.

Auch der dritte Teil gefiel mir richtig gut. Es war überhaupt nicht mehr langweilig und nun frage ich mich, ob man anfänglich, vielleicht das Ganze, noch etwas Spannender gestalten hätte können.

Alles in allem kann ich also sagen, super Einstieg, in die Länge gezogener Mittelteil und großartiges Ende. Wem es also ähnlich ergeht wie mir, dem kann ich nur raten – durchhalten, es lohnt sich!

Veröffentlicht am 24.05.2018

Tolles Setting, tolle Geschichte und einem, für mich, überraschenden Ende

Zwischen dir und mir das Meer
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Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limoncello daraus!

Was für ein schönes Zitat, aus dem Buch „Zwischen dir und das Meer“. Erst Recht, wenn man diese Geschichte kennt.

Die ruhige und introvertierte ...

Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limoncello daraus!

Was für ein schönes Zitat, aus dem Buch „Zwischen dir und das Meer“. Erst Recht, wenn man diese Geschichte kennt.

Die ruhige und introvertierte Lena lebt zusammen mit ihrer Großmutter und ihrem Vater auf Amrum. Nachts arbeitet sie in einem Hospiz und geht darin auf, den Patienten, die letzten Tage so angenehm wie möglich zu machen. Wenn sie von der Nachtschicht heimkommt, geht sie meistens zum Strand und sammelt dort Meerglas, um daraus Schmuck herzustellen. Ihre Art, das Geschehene zu vergessen und ihrer Mutter, mit italienischen Wurzeln, besonders nah zu sein. Die ist nämlich, als Lena noch ein Kind war, zum Schwimmen ins Meer gegangen und nie zurückgekehrt. Lenas kleinere, extrovertierte Schwester Zoe war noch sehr klein, als die Mutter verschwand und hat deswegen auch nicht so den Bezug zur vermissten Mutter. Im Gegenteil, sie zieht es raus in die weite Welt und lässt sich nur an bestimmten Tagen auf Amrum blicken.

An einem Morgen, nach der Nachtschicht begegnet Lena einem jungen Mann – dem Italiener Matteo und irgendwie fühlt Lena sich direkt zu ihm hingezogen. Als der aber später bei Lena und ihrer Großmutter zu Hause ist und das Gespräch auf die Mutter kommt, verändert Matteos Verhalten sich schlagartig und plötzlich muss er weg. Am nächsten Tag möchte Lena Matteo dann aufsuchen, doch der hat die Insel bereits verlassen, ohne ein einziges Wort der Erklärung. Jedoch hat er seine Mappe vergessen, mit Fotos von Lenas Mutter, als junges, glückliches Mädchen darin. Was hat Matteo mit ihrer Mutter zu tun?

Zoe, mal wieder zu Besuch, überredet Lena nach Italien zu reisen um Matteo zu finden und dem Geheimnis ihrer vermissten Mutter auf die Spur zu kommen. So machen sich schließlich beide auf den Weg. – Den Weg nach Italien, zu Matteo und in die Vergangenheit.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, was vor allem an der wunderschönen Kulisse lag, - der Amalfiküste. Aber nicht nur das Setting, sondern auch die Charaktere waren mir sehr sympathisch, allen voran die weltoffene Schwester. Und zu guter Letzt natürlich die Story, die Suche nach der Wahrheit.

Dadurch, dass die Geschichte in zwei Zeitebenen spielte, kam man mit jedem Kapitel, aus der Vergangenheit, der Wahrheit ein Stückchen näher, was das Ganze sehr spannend machte.
Ich hatte zu Beginn der Geschichte zwar eine Vermutung, wie sie enden wird und ich dachte, sie ist dadurch etwas vorhersehbar, aber ich hatte nicht Recht und somit für mich auch eine tolle Überraschung.

Wenn ich demnächst Zitronen in den Händen halte, weiß ich was ich damit machen muss. –Limonchello!
Zumindest weiß ich, woran ich denke…

…nämlich an Lena und ihrer Mutter und das Meer zwischen den Beiden.

Veröffentlicht am 16.05.2018

Hab' ich mir mehr von erhofft

ESCAPE - Wenn die Angst dich einholt
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Zweitens ging es über die Hälfte, mehr oder weniger, um die Psyche der Hauptprotagonistin und leider nicht um das eigentliche Thema, das Kind zu retten. Der Charakter "Laine" gefiel mir auch nicht. Mit ...

Zweitens ging es über die Hälfte, mehr oder weniger, um die Psyche der Hauptprotagonistin und leider nicht um das eigentliche Thema, das Kind zu retten. Der Charakter "Laine" gefiel mir auch nicht. Mit ihm wurde ich nicht wirklich warm. Fand sie eher anstrengend und manchmal auch nicht nachvollziehbar.

Warum das Buch „Escape“, also „Flucht“ heißt, erschließt sich mir ebenso nicht. Anfänglich ging es zwar darum, aber eher kurz und nebensächlich.

Deswegen, leider eine Geschichte, die vielversprechend klang, für mich aber nicht allzu gut umgesetzt wurde.

Veröffentlicht am 09.05.2018

Eine kurzweilige und vor allem süße Geschichte

When it's Real – Wahre Liebe überwindet alles
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Ein normales Mädchen. Ein weltberühmter Popstar. Ist es Liebe oder Lüge?

Selten, aber manchmal eben doch, schafft es ein „joung/new adult Roman“ mich zu überzeugen…

…und dieser hat es geschafft! Was ...

Ein normales Mädchen. Ein weltberühmter Popstar. Ist es Liebe oder Lüge?

Selten, aber manchmal eben doch, schafft es ein „joung/new adult Roman“ mich zu überzeugen…

…und dieser hat es geschafft! Was für eine süße Geschichte!

Es geht um die 17jährige Vaughn, die seit dem Tod ihrer Eltern, gemeinsam mit ihrer älteren Schwester, sich um ihre beiden Geschwister kümmert. Dafür hat sie extra ein Jahr Auszeit genommen und das Studium hinten angestellt.

Eines Tages bekommt sie eine Einladung vom Management der Firma, wo ihre Schwester arbeitet.
Das Angebot, welches ihr dort gemacht wird, kann sie finanziell eigentlich nicht ausschlagen, doch mit ihrem Gewissen sieht es da ganz anders aus.

Sie soll für ein Jahr die Freundin von Oakley Ford, dem weltberühmten Popstar spielen, um sein Image zu verbessern. In letzter Zeit hat Oakley nämlich nicht gerade positive Schlagzeilen geschrieben und um nun wieder besser dazustehen, um Plattenverträge zu ergattern, hat das Management sich diese verrückte Idee halt ausgedacht.

Wird Vaughn darauf eingehen? Wie findet Oakley selbst das Ganze und wie wird vor allem Vaughns Freund darauf reagieren?

Ich bin durch diese Seiten einfach nur so durchgeflogen, weil der Schreibstil toll ist und es einem damit auch leicht gemacht wird immer weiter zu lesen und zuletzt, weil die Geschichte wirklich süß ist.

Obwohl die Idee jetzt nicht großartig anders oder neu war, kann ich behaupten, dass diese Geschichte nie langweilig wird. Außerdem kann ich sagen, dass sie nicht nur für die jüngere Generation etwas ist, denn auch ich, als Mutter von zwei erwachsenen Töchtern, habe diese Story genossen.

Von mir aus, eine klare Leseempfehlung!