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Veröffentlicht am 06.06.2025

toller Reihenauftakt

To Tempt a God
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Ich muss ehrlich sagen: To Tempt a God war für mich ein tolles Leseerlebnis!

Inhaltlich hat mich dieses Buch absolut abgeholt. Ich liebe Fantasy, ich liebe Romantasy, und ich liebe es, wenn Autor*innen ...

Ich muss ehrlich sagen: To Tempt a God war für mich ein tolles Leseerlebnis!

Inhaltlich hat mich dieses Buch absolut abgeholt. Ich liebe Fantasy, ich liebe Romantasy, und ich liebe es, wenn Autor*innen komplexe Welten erschaffen – und genau das ist Anna Benning hier wieder einmal gelungen. Silver City, die Stadt der Götter, mit ihrer vertikalen Gesellschaftsstruktur, hat mich sofort fasziniert. Die Idee, dass Licht ein Privileg ist, je höher man wohnt, je näher man den Göttern ist – einfach großartig umgesetzt. Das Worldbuilding war so bildlich und atmosphärisch, dass ich mich schnell in der Welt verloren habe. Die Parallelen zu Midgar aus Final Fantasy VII waren für mich ein absolutes Highlight – düster, dystopisch, dabei aber durchzogen von Licht und Hoffnung.

Aurora als Protagonistin ist mir sofort ans Herz gewachsen. Sie ist mutig, kämpferisch, nicht perfekt – und gerade deshalb so greifbar. Ihre Beziehung zu Colden, dem Gott, dem sie zugeteilt wird, entwickelt sich langsam, glaubwürdig und mit vielen emotionalen Momenten. Es ist keine kitschige Insta-Liebe, sondern eine vorsichtige Annäherung zwischen zwei sehr unterschiedlichen Wesen – und das hat mich begeistert. Colden ist ebenfalls ein komplexer Charakter: ein Gott, der gegen das System rebelliert, der Gefühle zeigt, wo eigentlich keine sein dürften – das hat mich berührt. Die Lovestory ist zwar ruhig, aber intensiv, und hat mir wirklich gut gefallen.

Auch stilistisch hat mich das Buch überzeugt. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und emotional. Ich habe das Buch teilweise gelesen und parallel das Hörbuch gehört – und was Pia-Rhona Saxe als Sprecherin abliefert, ist einfach nur top! Sie hat Auroras Gefühle greifbar gemacht, ohne jemals übertrieben zu wirken. Ich war komplett im Bann.

Trotzdem möchte ich die inhaltlichen Aspekte nicht abwerten. Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt. Die erste Hälfte des Buches ist ruhig und konzentriert sich auf das Worldbuilding – das fand ich gut. Die zweite Hälfte zieht dann ordentlich an, mit Plot-Twists, Enthüllungen und einem richtig starken Finale. Ich hatte mehrfach Gänsehaut und das Bedürfnis, direkt weiterzulesen. Der Cliffhanger am Ende war fies – aber im besten Sinne. Ich kann es kaum erwarten, wie es weitergeht.

Fazit:
To Tempt a God ist ein starker Auftakt einer neuen Fantasytrilogie, die mit Tiefe, Atmosphäre und starken Figuren überzeugt. Ich war begeistert von der düsteren, komplexen Welt, der leise aufkeimenden Liebesgeschichte und dem politischen Unterton, der Machtstrukturen und Privilegien thematisiert. Inhaltlich eine klare Empfehlung für alle, die Fantasy mit Substanz suchen.

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Veröffentlicht am 06.06.2025

toller zweiter Band

The West Wind – Reich aus Licht und Dornen (The Four Winds 2)
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Ich habe mich wahnsinnig auf diesen zweiten Band der Four Winds-Reihe gefreut – besonders, weil ich Zephyr schon aus dem ersten Teil kannte und seine düstere, verschlossene Art dort sehr neugierig auf ...

Ich habe mich wahnsinnig auf diesen zweiten Band der Four Winds-Reihe gefreut – besonders, weil ich Zephyr schon aus dem ersten Teil kannte und seine düstere, verschlossene Art dort sehr neugierig auf mehr gemacht hat. Und jetzt, nachdem ich The West Wind gelesen habe, kann ich sagen: Auch wenn der Einstieg für mich nicht ganz leicht war, hat sich das Dranbleiben definitiv gelohnt.

Die Geschichte beginnt im Kloster von Thornbrook, wo Brielle seit ihrer Kindheit lebt. Ich fand ihre Ausgangssituation direkt spannend: eine junge Frau, die als Schmiedin arbeitet, ihrem Glauben tief verbunden ist, aber dennoch innerlich mit Zweifeln kämpft. Ihre starke, bodenständige Art hat mir gut gefallen – auch wenn ich anfangs nicht ganz mit ihrem klösterlich-geprägten Denken warm wurde. Der religiöse Kontext war nicht unbedingt mein Thema, aber ich finde, das macht die Geschichte sogar interessanter, weil es etwas anderes ist als das typische „Waisenmädchen entdeckt Magie“-Setting.

Der Moment, in dem Brielle den verletzten Fremden im Wald findet, ist der Wendepunkt. Natürlich ahnt man schnell, dass dieser geheimnisvolle Mann etwas Besonderes ist – aber als klar wird, dass es sich um Zephyr handelt, den Gott des Westwinds, hatte mich das Buch dann doch gepackt. Ab da beginnt die eigentliche Reise – sowohl im geografischen als auch im emotionalen Sinne.

Zugegeben: Die erste Hälfte zieht sich stellenweise etwas. Es passiert wenig, und ich hatte manchmal das Gefühl, dass die Handlung auf der Stelle tritt. Vor allem die Szenen im Kloster empfand ich als langatmig. Aber als Brielle schließlich nach Untererden gelangt, ändert sich alles. Die düstere, geheimnisvolle Welt der Feen ist einfach grandios beschrieben – mit all ihren Gefahren, ihrer Magie und den vielen unheimlichen Gestalten. Das Worldbuilding fand ich richtig gelungen. Es ist atmosphärisch dicht, nie zu überladen und wirkt dennoch lebendig.

Brielle als Protagonistin hat mich immer mehr überzeugt. Sie ist nicht das typische zarte, unschuldige Mädchen, sondern groß, kräftig, selbstständig und handwerklich begabt. Ihre Entwicklung im Verlauf der Geschichte fand ich beeindruckend: von der stillen, gläubigen Klosterschülerin zur mutigen, selbstbestimmten jungen Frau, die für das kämpft, woran sie glaubt – und das, obwohl sie immer wieder an sich selbst zweifelt.

Zephyr war für mich lange schwer greifbar – wie schon im ersten Band blieb er verschlossen, manipulativ und voller Schatten. Es hat gedauert, bis ich Zugang zu ihm fand. Aber genau das macht seinen Charakter auch so spannend: seine Wandlung, sein Ringen mit sich selbst, seine Entwicklung weg vom egoistischen Gott hin zu jemandem, der wirklich liebt. Seine Beziehung zu Brielle ist ein echtes slow burn – keine stürmische Romanze, sondern ein schleichendes, fragiles Band, das sich über viele Seiten hinweg aufbaut. Und genau das hat es so glaubwürdig gemacht.

Besonders gelungen fand ich auch die Nebenfiguren. Harper, Brielles Konkurrentin aus dem Kloster, war anfangs eine echte Nervensäge – arrogant, überheblich, alles andere als sympathisch. Doch auch sie bekam im Lauf der Geschichte Tiefe und Komplexität, was ich nicht erwartet hätte. Schön, dass auch Nebenfiguren hier so viel Aufmerksamkeit bekommen.

Natürlich gab es auch ein paar Punkte, die für mich nicht perfekt waren: Das Magiesystem wird eher angedeutet als erklärt. Es gibt viele faszinierende Elemente – wie Brielles geheimnisvolle Gabe –, aber ich hätte mir gewünscht, dass manche Dinge klarer definiert werden. Und wie gesagt: Die ersten hundert Seiten waren für mich eher zäh.

Aber das alles wurde im letzten Drittel mehr als wettgemacht. Die Handlung wird intensiver, emotionaler, überraschender. Ich habe mitgefiebert, gehofft, gezweifelt – und am Ende war ich einfach nur zufrieden. Der Spannungsbogen war gut aufgebaut und hat sich zum Schluss wirklich entfaltet.

Mein Fazit:
The West Wind ist eine märchenhaft-düstere Romantasy mit komplexen Figuren, einer glaubwürdigen Liebesgeschichte und einer faszinierenden Welt. Der Einstieg war für mich etwas schleppend, aber ab dem Moment, wo Brielle nach Untererden gelangt, hat mich das Buch vollkommen abgeholt. Wer slow burn Romance, vielschichtige Charaktere und atmosphärisches Worldbuilding liebt, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen. Und ich? Ich freue mich jetzt schon riesig auf den Südwind!

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Veröffentlicht am 24.05.2025

4,5 von 5 Sternen – nur wegen der etwas schwachen Magie-Logik nicht die volle Punktzahl, aber trotzdem eine klare Leseempfehlung!

In Deeper Waters
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Ich bin so froh, dass ich dieses Buch entdeckt habe! Was wie eine klassische Coming-of-Age-Fantasygeschichte beginnt, entpuppt sich schnell als queeres, emotionales und herzerwärmendes Abenteuer mit einem ...

Ich bin so froh, dass ich dieses Buch entdeckt habe! Was wie eine klassische Coming-of-Age-Fantasygeschichte beginnt, entpuppt sich schnell als queeres, emotionales und herzerwärmendes Abenteuer mit einem ganz eigenen Zauber. Vor allem aber: mit Figuren, die mich wirklich berührt haben – allen voran Tal und Athlen.

Tal war für mich sofort ein Charakter, den ich ins Herz geschlossen habe. Einerseits so freundlich und empathisch, andererseits unsicher in Bezug auf seine Kräfte und seine Rolle im Königshaus. Es hat mich tief bewegt, mitzuerleben, wie er nach und nach seinen Platz in der Welt findet – wie er beginnt, sich selbst zu vertrauen, statt sich zu verstecken. Seine Entwicklung vom verunsicherten Jüngsten der Königsfamilie zum selbstbestimmten jungen Mann war wirklich gelungen.

Und dann ist da Athlen – charmant, freiheitsliebend, ein bisschen geheimnisvoll und so wunderbar offen. Seine Art, die Welt zu sehen, steht oft im Kontrast zu Tal, und genau das macht ihre Dynamik so schön. Die Beziehung der beiden war für mich das emotionale Herzstück der Geschichte. Sie beginnt mit vorsichtiger Faszination, entwickelt sich zu Freundschaft und schließlich zu zarter, ehrlicher Liebe – ohne großes Drama, dafür mit viel Gefühl.

Was das Buch für mich besonders gemacht hat, ist die Selbstverständlichkeit, mit der queere Identitäten hier dargestellt werden. Es ist einfach normal – Punkt. Das hat sich so gut angefühlt! Es geht um Liebe, um Vertrauen, um Selbstfindung – ganz unabhängig vom Geschlecht. Genau so soll es sein.

Natürlich gibt es auch Dinge, die für mich nicht ganz rund waren. Die Welt der Magie bleibt bis zum Schluss etwas schwammig. Warum ist bestimmte Magie akzeptiert, während andere verboten ist? Was genau macht Tal so gefährlich in den Augen anderer? Diese Fragen blieben für mich etwas zu offen, vor allem, weil sie eigentlich zentral für die Handlung sind. Ich hätte mir hier mehr Tiefe und Erklärung gewünscht – gerade weil Magie so ein wichtiger Aspekt in Tals Geschichte ist.

Aber davon abgesehen? War es einfach ein richtig tolles Buch. Spannend, humorvoll, berührend. Es hatte ein gutes Tempo, tolle Nebenfiguren (Tals Familie ist übrigens großartig!) und eine Atmosphäre, in die ich gern eingetaucht bin. Der Ton ist eher leicht und jugendlich, aber trotzdem nie oberflächlich.

Fazit:
In Deeper Waters ist ein queeres Jugendbuch, das Abenteuer, Magie und eine berührende Liebesgeschichte gekonnt miteinander verbindet. Wer Figuren mit Herz, zarte Romanzen und Coming-of-Age-Geschichten liebt, wird hier definitiv fündig. Ich habe es in einem Rutsch gelesen und wünsche mir sehr, dass es noch einen zweiten Band gibt – einfach, weil ich mehr Zeit mit Tal und Athlen verbringen möchte. 🌊💙

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Veröffentlicht am 24.05.2025

atmosphärisch, emotional, einfach besonders

Faebound
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Es war tatsächlich das schlichte, aber farblich außergewöhnlich gestaltete Cover, das mich zuerst neugierig gemacht hat. Und dann hat mich der Klappentext komplett überzeugt. Ich hatte keine Ahnung, was ...

Es war tatsächlich das schlichte, aber farblich außergewöhnlich gestaltete Cover, das mich zuerst neugierig gemacht hat. Und dann hat mich der Klappentext komplett überzeugt. Ich hatte keine Ahnung, was mich erwartet – aber das hier hat meine Erwartungen übertroffen.

Yeeran, eine Soldatin, die sich im gnadenlosen Ewigen Krieg ihren Rang hart erkämpft hat, verliert durch einen einzigen Fehler alles und wird ins Exil verbannt. Was sie, ihre Schwester Lettle und der ruhige, loyale Rayan dort entdecken, ist eine Welt, die sie für ausgelöscht hielten: das Volk der Fae. Und mit diesem Fund beginnt eine Geschichte, die nicht nur ihre Loyalität, sondern auch ihr gesamtes Weltbild infrage stellt.

Ich mochte Yeeran von Anfang an. Ihre Stärke, ihre Selbstzweifel, ihr Überlebenswille – all das hat sie zu einer Figur gemacht, in die ich mich sofort hineinfühlen konnte. Mit Lettle dagegen bin ich nie richtig warm geworden. Sie war mir einfach zu trotzig, zu impulsiv – manchmal fast schon naiv. Umso mehr mochte ich den ruhigen Rayan, der mit seiner Geduld das perfekte Gegengewicht war.

Die Dynamik zwischen den Schwestern, ihre Vergangenheit, ihre Gegensätze – das alles war faszinierend, aber die Geschichte gewinnt an echter Tiefe, als die Fae ins Spiel kommen. Ihr Leben wirkt wie ein Paradies – bunt, friedlich, luxuriös –, doch bald zeigt sich: Auch sie leben in Gefangenschaft, einem goldenen Käfig voller Geheimnisse, Intrigen und Flüche.

Was mich besonders begeistert hat, war die Atmosphäre. Die Autorin schreibt nicht effekthascherisch, sondern mit feinen Zwischentönen. Es geht nicht vordergründig um Schlachten oder große Magieshows – sondern um innere Kämpfe, ums Zweifeln, um Wandel. Faebound ist nicht laut – aber eindringlich.

Ja, ich hätte mir an manchen Stellen etwas mehr Tempo gewünscht, manche Passagen wirkten langatmig, und auch das ein oder andere Detail (wie etwa die Beschreibung der Obeah) wirkte widersprüchlich. Aber das sind Kleinigkeiten in einer ansonsten sehr durchdachten, vielschichtigen und bewegenden Geschichte.

Auch in Sachen Diversität setzt Faebound Maßstäbe: Queerness, POCs, körperliche Beeinträchtigungen – hier ist alles einfach da. Ohne große Erklärung, ohne Sonderbehandlung. Es ist selbstverständlich. Und das ist genau richtig so.

Besonders berührt haben mich die leisen Romanzen – die zarte Spannung zwischen Yeeran und Pila, aber auch die vorsichtigen Bande, die sich in anderen Konstellationen andeuten. Nichts dominiert die Handlung, alles fügt sich stimmig in die Gesamtgeschichte ein.

Fazit:
Faebound – Divided by Blood ist ein faszinierender Auftakt einer neuen Fantasy-Trilogie, die mehr durch Tiefe als durch Spektakel überzeugt. Es ist ein Buch über Vertrauen, Wahrheit, Freiheit – und über die Kraft, alte Muster zu hinterfragen. Ich freue mich jetzt schon riesig auf Band zwei.

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Veröffentlicht am 23.05.2025

Enemies to Lovers vom Feinsten

Egotistical Puckboy
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Ich liebe Enemies-to-Lovers-Geschichten – und Puckboy – Spiel auf Risiko hat mir genau das geliefert, was ich mir erhofft hatte: Spannung, Schlagabtausch, Funkenflug – und ganz viel Herz.

Ezra Palaszczuk ...

Ich liebe Enemies-to-Lovers-Geschichten – und Puckboy – Spiel auf Risiko hat mir genau das geliefert, was ich mir erhofft hatte: Spannung, Schlagabtausch, Funkenflug – und ganz viel Herz.

Ezra Palaszczuk war mir anfangs fast ein bisschen zu viel: laut, schrill, selbstbewusst, ein wandelnder Regenbogen mit Starallüren – eben jemand, der permanent im Rampenlicht steht und dabei so wirkt, als würde ihm nichts etwas anhaben können. Anton Hayes dagegen ist das komplette Gegenteil: ruhig, reserviert, auf seine Karriere fokussiert, und privat eher ein Eisklotz. Kein Wunder also, dass es zwischen den beiden ordentlich kracht, als sie sich auf dem Eis begegnen.

Aber genau das hat für mich den Reiz ausgemacht: diese explosiven Wortgefechte, das ständige Sticheln und Provozieren, hinter denen natürlich viel mehr steckt als bloße Rivalität. Denn je mehr Zeit Ezra und Anton miteinander verbringen (ob freiwillig oder nicht), desto klarer wird: da ist nicht nur Abneigung. Da ist auch Anziehung. Und zwar gewaltig.

Was mir besonders gefallen hat, war, dass sich die Beziehung zwischen den beiden langsam und glaubwürdig entwickelt hat. Keine plötzliche 180-Grad-Wendung, sondern echtes emotionales Wachstum. Sie behalten ihre Eigenheiten, bleiben sich selbst treu – und genau das macht ihre Geschichte so besonders. Ihre Dynamik ist ein ständiges Auf und Ab, aber immer mit einer Prise Humor, ganz viel Charme und überraschend viel Tiefgang.

Die Szenen zwischen ihnen haben mich zum Lachen, aber auch zum Nachdenken gebracht. Besonders Ezra, der auf den ersten Blick so unerschütterlich wirkt, zeigt im Laufe der Geschichte sehr verletzliche Seiten. Und Anton? Der Mann hat mein Herz mit seiner leisen Art und seinem Wunsch nach Echtheit im Sturm erobert.

Auch toll fand ich die Einbindung der queeren Community, die Unterstützung und den Rückhalt, den die beiden – trotz aller Unterschiede – bei ihren Freunden und Teamkollegen finden. Das Buch ist nicht nur unterhaltsam, sondern transportiert auch eine wichtige Botschaft: Sei du selbst, egal wie laut oder leise du bist. Liebe ist Liebe – auf und neben dem Eis.

Fazit:
Puckboy – Spiel auf Risiko ist witzig, sexy, gefühlvoll und einfach rundum gelungen. Ezra und Anton haben mich mit ihrer Rivalität, ihren Schwächen und ihrer Liebe komplett abgeholt. Wer Gay Romance mit Sports-Vibe, bissigen Dialogen und einer Prise Ernsthaftigkeit liebt, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Für mich ein echtes Wohlfühlbuch mit Message – und absoluter Lesetipp!

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