Große Enttäuschung
Like Fire We BurnVor zwei Jahren hat Aria Aspen verlassen. Damals hat ihr Freund Wyatt sie nach sechs Jahren Beziehung auf einer Party betrogen und sie hat entschieden aus der Stadt zu fliehen. Doch jetzt kehrt sie zurück ...
Vor zwei Jahren hat Aria Aspen verlassen. Damals hat ihr Freund Wyatt sie nach sechs Jahren Beziehung auf einer Party betrogen und sie hat entschieden aus der Stadt zu fliehen. Doch jetzt kehrt sie zurück um ihrer kranken Mutter mit dem Bed and Breakfast zu helfen. Doch in der kleinen Stadt Aspen kann man sich nicht ewig aus dem weg gehen und sie muss sich Wohl oder Übel mit der Vergangenheit und somit auch mit Wyatt auseinandersetzen...
Ich habe letzte Jahr "Like Snow we Fall", den ersten Band der Winter Dreams Reihe gelesen und geliebt. Daher habe ich mich sehr auf "Like Fire we burn" gefreut. Doch ich wurde leider sehr enttäuscht und weiß gar nicht wo ich anfangen soll...
Eigentlich mag ich Second Chance Romance, aber diese hier? Ne, echt nicht. Fangen wir mal bei Wyatt an. Ein junger Mann, der in Selbstmitleid ertrinkt, sich aber alles selbst eingebrockt hat. Wyatt ist übergriffig, manipuliert Aria und ist absolut toxisch. Er lügt, verschweigt die Wahrheit und dreht sich alles so wie es ihm passt. Und ganz Aspen steht dabei hinter ihm?
Und dann zu Aria. Sie redet sich alles schön, weiß was Wyatt getan hat und rechtfertigt es einfach nachdem er ihr die genauen Umstände geschildert hat, die ich nicht genauer spoilern möchte. Beide wollen, dass es "wie früher" wird. Doch es kann nicht wie früher werden, nachdem man betrogen worden ist.
Die Beziehung zwischen den beiden ist eine super ungesunde Unabhängigkeit, wird aber so verpackt, als wären die beiden füreinander bestimmt. Dabei haben sie ohneeinander einfach keinen eigenen Charakterzug. Ich hatte noch nie ein Paar, für die ich mir kein Happy End wünsche, doch bei den beiden war es so.
Ich hatte 50 Seiten vor Schluss echt keine Lust mehr und war froh, als ich durch war. Ich war am Ende richtig sauer auf die beiden und f den Ausgang des Buchs.
Und dann ist auch noch komplett offen geblieben, was eigentlich mit Wyatts Schwester los ist, was der einzige Punkt gewesen wäre, der mich tatsächlich interessiert hätte.
Eine positive Sache hatte das Buch dann aber doch und daher kommt dann auch der eine Stern. Wie schon in Band 1 mochte ich das winterliche Setting und auch die anderen Charaktere fand ich wieder sehr sympathisch.
Auch wenn mir dieser Band echt nicht gefallen hat, werde ich die Reihe weiterlesen und hoffe, dass es ab jetzt wieder besser wird.