Interessant, düster und neu
MENONEine Zweiklassengesellschaft, die Einen leben im Licht, die Anderen in Dunkelheit. Melina lebt in der Stadt Menon und möchte es in den Machtzirkel der Metropole schaffen. Dafür muss sie nur das Ritual ...
Eine Zweiklassengesellschaft, die Einen leben im Licht, die Anderen in Dunkelheit. Melina lebt in der Stadt Menon und möchte es in den Machtzirkel der Metropole schaffen. Dafür muss sie nur das Ritual bestehen, bei dem Eine aufsteigt und Eine andere sterben wird. Doch es kommt alles anders als erwartet.
Ich finde die Idee dieser Geschichte sehr gut und kreativ. Die Gesellschaft wird in Seelie und Unseelie gteilt, und damit ist eine Zweiklassengesellschaft entstanden, die die an der Macht sind und die die keine Macht haben. Es wird definitiv sehr düster und der Leser wird mit jeder Seite mehr in die Geschehnisse reingezogen und erfährt mehr über die Welt und ihr Konstrukt. Bis zu dem Punkt an dem ein ganzes System hinterfragt wird. Ein Hauch Dystopie spielt für mich auch in dieser High Fantasy eine Rolle. Ich empfand es nicht als Buch für Zwischendurch, denn um den Gedankengängen der Protagonistin folgen zu können muss man dabei bleiben, der Leser bekommt sehr detailliert die Gefühle und Gedanken der Protagonistin zu spüren. Ein interessanter Auftakt und ich bin gespannt auf Band 2.