Starke Lovestory mit sympathischen Charakteren und einer unerwarteten Wendung
Only One SongTheodora -genannt Theo- jobbt halbtags in einer Tierklinik und stundenweise in einem Londoner Club. Eines Abends lernt sie dort Winston, den Schlagzeuger einer Band, kennen. Schon bald erfährt sie, dass ...
Theodora -genannt Theo- jobbt halbtags in einer Tierklinik und stundenweise in einem Londoner Club. Eines Abends lernt sie dort Winston, den Schlagzeuger einer Band, kennen. Schon bald erfährt sie, dass Winston demnächst auf Europatour geht. So beschließt sie, einfach ihren Spass zu haben und ihn nicht näher an sich ranzulassen. Doch gegen ihre aufkeimenden Gefühle können nicht mal ihre selbst aufgestellten Regeln etwas ausrichten.
"Only One Song" ist der erste Teil der "Only One" Reihe. Jeder Teil kann aber unabhängig von den anderen gelesen werden. Anne Goldberg hat hier auf knapp 300 Seiten nicht nur eine liebenswerte Rockstarromance geschrieben, sondern gleichzeitig eine Geschichte über Tierliebe, starke Gefühle und wichtige Freundschaften. Die dramatische Wendung kam unerwartet für mich und ließ mich voller Ehrfurcht zurück. Toll fand ich, wie die Spannung im Verlauf der Geschichte immer weiter aufgebaut wurde. Auch waren mir die Charaktere allesamt sehr sympathisch. Mit Witz und Charme haben sich besonders Winston und der Großvater Alfi in mein Herz geschlichen.
Einzig den Schreibstil muss ich etwas bemängeln. Besonders in der ersten Hälfte ist mir aufgefallen, dass ich beim Lesen immer mal wieder über die Sätze stolperte. Der Schreibstil ist an sich gut, jedoch bereiteten mir die manchmal sehr langen und verschachtelten Sätze Probleme beim flüssigen Lesen. Da es sich jedoch um ihren Debütroman handelt, verzeihe ich es der Autorin und bin deshalb auch sehr gespannt auf die Folgebände.