Mitreißende Familiengeschichte am Strand von Malibu
Malibu RisingTaylor Jenkins Reid entführt ihre Leser:innen in Malibu Rising in das Jahr 1983. An einem heißen Sommertag bereiten die vier Riva-Geschwister – Nina, Jay, Hud und Kit – ihre legendäre Party vor, die jedes ...
Taylor Jenkins Reid entführt ihre Leser:innen in Malibu Rising in das Jahr 1983. An einem heißen Sommertag bereiten die vier Riva-Geschwister – Nina, Jay, Hud und Kit – ihre legendäre Party vor, die jedes Jahr die High Society anzieht. Doch hinter dem Glamour steckt eine bewegende Familiengeschichte: gezeichnet von den Eskapaden ihres Vaters, dem berühmten Sänger Mick Riva, und dem Aufwachsen mit einer überforderten Mutter, die zwischen Hingabe und Zerbrechen schwankt. Während die Party immer weiter aus dem Ruder läuft, entfaltet sich nach und nach das Leben der Rivas – voller Liebe, Verlust, Sehnsucht und Zusammenhalt.
Mich hat die Geschichte der Riva-Familie sehr mitgerissen. Besonders die Beziehungen zwischen den Geschwistern sind herzergreifend erzählt, und Nina sowie ihre Brüder und Schwester sind einfach unglaublich liebenswerte Charaktere, die man sofort ins Herz schließt. Für die Mutter empfand ich beim Lesen gleichzeitig Mitgefühl und Unverständnis – ihre Entscheidungen sind nachvollziehbar, aber auch schmerzhaft für die Kinder.
Allerdings hatte das Buch für mich zwei unterschiedliche Hälften: Während der erste Teil stark und emotional packend ist, verliert sich der zweite Teil etwas in Nebenschauplätzen. Es wird viel drumherum erzählt, obwohl man als Leser eigentlich vor allem erfahren möchte, wie es mit den Rivas selbst weitergeht. Gegen Ende wird es dann aber wieder richtig rührend – vielleicht ein wenig übertrieben, dennoch ein gelungener Abschluss, der die Familiengeschichte würdig abrundet.
Insgesamt hat mir die Story sehr gut gefallen, auch wenn sie für mich nicht durchgehend die gleiche Intensität halten konnte.