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Veröffentlicht am 03.11.2022

Eine geheimnisvolle, mitreißende Vergangenheitsforschung mit Gänsehautgarantie.

Das Geheimnis der verborgenen Bibliothek
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„Geheimnis“ und „Bibliothek“. Beides Worte, die meine volle Aufmerksamkeit gezogen haben, und so musste ich das Buch von Felicity Whitmore einfach lesen und durfte so, die darin niedergeschriebene Geschichte ...

„Geheimnis“ und „Bibliothek“. Beides Worte, die meine volle Aufmerksamkeit gezogen haben, und so musste ich das Buch von Felicity Whitmore einfach lesen und durfte so, die darin niedergeschriebene Geschichte um ein ziemlich beängstigendes Familiengeheimnis entdecken.

Im Jahr 1839 wird der Pfarrer Gerald, der den Beinamen „Der Gütige“ trug, ermordet. Doch war er wirklich so gütig wie man sich erzählt?

Zoe, die Nachfarin eben jenes Pfarrers, stößt während ihrer Recherche für ihre Doktorarbeit, welche Gerald und seine Heiligsprechung zum Thema hat, auf längst vergessene und gut verborgene Geschichten, die auf ein wirklich gut gehütetes Geheimnis in ihrer Familie schließen lassen. Je mehr sie sich in das Thema einarbeitet und je weiter sie in ihren Nachforschungen kommt, desto größer werden ihr Staunen und ihre Erkenntnis, mit was sie es genau zu tun bekommen hat.
Sie stößt auf eine Geschichte, die absolut grausam, verstörend und so gar nicht gütig ist. Definitiv hat sie damit nicht gerechnet.

Während Zoe in der Gegenwart fleißig recherchiert, wird man durch einen Sprung zurück in die Vergangenheit Teil der Geschichte und lernt das Leben von Madeleine kennen, einer Frau, die dank eines wohlbetuchten Gönners, nicht wie ihre Freundinnen auf ein Leben an der Straße angewiesen ist, sondern in Luxus schwelgt. Doch als nach und nach eben jene Freundinnen getötet aufgefunden werden und niemand sich um den Grund des Ablebens von diesen Prostituierten schert, beginnt Madeleine selbst der Sache auf den Grund zu gehen - es wird mysteriös und gefährlich.

Großartig geschrieben, mit eindrucksvollen Worten und so bildhaft erzählt, bin ich durch die Seiten geflogen und habe zusammen mit Madeleine gebangt und gehofft und mit Zoe ein Geheimnis ums andere aufgedeckt. Teilweise war ich fasziniert von der Vielfalt der Möglichkeiten, die alle hätten richtig sein können. Am Ende hingegen war ich wirklich schockiert von der Grausamkeit, die die Recherche um diese Familiengeschichte tatsächlich ans Licht gebracht hat. Felicity Whitmore weiß, wie man die Spannung hält und sie sogar noch weiter antreibt. Für mich waren es sehr kurzweilige Lesestunden mit dem gewissen Nervenkitzel und Gänsehautmomenten, die so eine, doch eigentlich längst vergessene Geschichte, definitiv auslöst.

Hin und wieder habe ich mir ein wenig tiefere Einblicke in die Vergangenheit gewünscht. Mehr Details in Bezug auf diese, längst vergessene Zeit und doch bin ich noch immer fasziniert, was, durch Wissensdurst und Stöbern in sämtlichen Archiven, doch alles auch nach einer so langen Zeit, noch ans Tageslicht kommen kann.

Empfehlenswerte Lektüre für gemütliche Stunden mit dem gewissen Etwas.

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Veröffentlicht am 03.11.2022

Eine magische Erinnerung an die Geschichten der Kindheit

Land of Stories: Das magische Land – Eine Schatztruhe klassischer Märchen
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Was für eine wundervolle Erinnerung an die Vorleseabende als ich noch ein kleines Kind war. Fast alle Märchen, die in Chris Colfers neuem Buch liebevoll nacherzählt wurden, habe ich gekannt und wiederentdeckt. ...

Was für eine wundervolle Erinnerung an die Vorleseabende als ich noch ein kleines Kind war. Fast alle Märchen, die in Chris Colfers neuem Buch liebevoll nacherzählt wurden, habe ich gekannt und wiederentdeckt. Ein bisschen wie „Nachhausekommen“ hat es sich während des Lesens angefühlt und ich denke, genau das, war auch der Wunsch des Autors, sobald man dieses magische Buch aufschlägt. Für mich ist dieses Märchenbuch ein Stück Kindheit und eine Reise zurück in das magische Land, dass mich über so lange Zeit begleitet hat.

Egal ob Goldlöckchen, Rotkäppchen, Jack, Pinocchio oder Dornröschen, sie alle sind auf diesen Seiten vereint und Mutter Gans hat wie immer ein Auge auf alles.

Kennt ihr alle Märchen? Oder werdet ihr wie ich, das eine oder andere neu entdecken?
Mit diesem wertvollen Märchenbuch, habt ihr die Chance dazu und ich denke, es wird für jeden von euch etwas Neues dabei sein. Ich wünsche euch schon jetzt eine magische Zeit mit diesem Buch. Schafft Erinnerungen, bei euch und euren Liebsten!

Eine von Herzen kommende Empfehlung!

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Veröffentlicht am 01.11.2022

Ein weiterer, gefühlvoller Einblick in die Liebesgeschichte von Nick und Charlie.

Nick & Charlie (deutsche Ausgabe)
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Endlich erfahren wir mehr über Nick und Charlies Beziehung weit nach den Anfängen der Heartstopper - Comics. Zwei Jahre sind seitdem vergangen und die beiden sind glücklich wie am ersten Tag. Trotzdem ...

Endlich erfahren wir mehr über Nick und Charlies Beziehung weit nach den Anfängen der Heartstopper - Comics. Zwei Jahre sind seitdem vergangen und die beiden sind glücklich wie am ersten Tag. Trotzdem schleichen sich gerade bei Charlie die ersten leisen Zweifel ein, denn Nick wird zum Studium an die Uni gehen - ein neues aufregendes Leben fernab der Oberstufe beginnen und das ganz ohne Charlie. Klar, dass dieser es mit der Angst zu tun bekommt. Was, wenn Nick ihn einfach vergisst, oder er nicht mehr gut genug für ihn ist. Gedankengänge die durchaus nachvollziehbar sind und doch gehört zu jeder Beziehung Aufrichtigkeit und natürlich Vertrauen. Vertrauen in sich und in den Partner.

In diesem Roman erlebt man ganz nah mit, wie ein kleiner Funke zu etwas ganz Großem wird, und beinahe die Beziehung zwischen den beiden zerstört. Doch Nick und Charlie wären nicht Nick und Charlie, wenn sie nicht gegen jede noch so kleine Widrigkeit ankämpfen würden.

Einfach süß die Beiden.

Ich fand es so schön, wieder einmal zu Nick und Charlie zurückkehren zu dürfen und zu sehen, dass die Liebe zwischen den beiden auch nach 2 Jahren noch immer so großartig ist.
Das Lesen hat mir richtig viel Spaß gemacht, denn auch die Gestaltung des Buches bringt gute Laune. Jede Menge Illustrationen, Handynachrichten in Bubbleform und Heartstopper-typische Kapitelanfänge lockern den Text auf und machen das Lesen zu einem kleinen Erlebnis. Wieder einmal eine gelungene Geschichte in einer wunderbar passenden Hülle.

Meine Empfehlung, auch wenn man „Nick und Charlie“ eigentlich unabhängig von den Heartstopper-Büchern lesen könnte, lernt vorher die beiden schon einmal kennen und ihr werdet noch ein bisschen mehr Spaß an dieser Geschichte haben!

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Veröffentlicht am 31.10.2022

Eine beeindruckende, großartige Welt voller Geheimnisse,Gefahren und Fantasie.

Ich bin dein Schicksal
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Kleine süße Flauschewesen, gruselige Monster, Zahnfeen, geflügelte Wesen und eine komplett neue beeindruckende Parallel-Welt namens Obskuris, in der die Angst der Menschen das Überleben der dort lebenden ...

Kleine süße Flauschewesen, gruselige Monster, Zahnfeen, geflügelte Wesen und eine komplett neue beeindruckende Parallel-Welt namens Obskuris, in der die Angst der Menschen das Überleben der dort lebenden Noctua sichert und somit für sie das höchste Gut ist. Hört sich doch wirklich fantastisch an und verspricht jede Menge wundervolle, kurzweilige Lesestunden. Doch ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich absolut keine Ahnung habe, wie ich das Buch denn jetzt wirklich finden soll. Ich möchte es so gern so sehr mögen, wie ich bisher alle Bücher der Autorin gemocht habe, aber es fällt mir dieses Mal schwer. Einerseits finde ich den Weltenbau, ja generell die Idee die hinter allem steckt so richtig stark, eine Idee, die Abenteuer verspricht und Emotionen hervorruft, die einen Seite um Seite verschlingen lässt. Andererseits fehlt mir das typische Feuer, der rote Faden, der, einmal begonnen, sich unaufhörlich durch das gesamte Buch zieht. Mir ist vieles einfach zu schwammig und absolut nicht greifbar beschrieben, jede Menge inhaltliche und auch zeitliche Sprünge werfen die Gedanken förmlich hin und her und doch hat die Geschichte, vor allem durch die letzten Seiten, ziemlichen Eindruck bei mir hinterlassen. Denn dieses Ende ist wirklich überraschend gemein und war für mich absolut nicht vorhersehbar. Ich bin sogar richtig schockiert und kann es noch immer nicht fassen. Wann kommt nochmal Band 2?

Inhaltlich lässt sich „Ich bin dein Schicksal“ kurz folgendermaßen zusammenfassen:
Erin ist eine junge Frau mit einer ganz besonderen Gabe, sie sieht Dinge, die anderen verborgen bleiben und taucht so immer weiter in eine Welt, die sowohl fantastisch als auch gefährlich ist, ein. Parallel zur Menschenwelt existieren Wesen, die sich von den Ängsten der Menschen ernähren. Von ihnen unbemerkt tauchen sie immer dann auf, sobald das mulmige Gefühl die Kontrolle übernimmt, sobald auch nur ein Fünkchen Angst entsteht. Das alles ist nicht weiter schlimm. Die Wesen namens Noctua existieren ganz normal neben den Menschen und keiner kommt sich in die Quere. Doch plötzlich passieren eigenartige Dinge und Erin beschließt gemeinsam mit Cal, ein sogenannter Alpha, den Dingen auf die Spur zu gehen. Ihnen werden jedoch so einige Steine in den Weg geworfen und nur ganz langsam bemerkt Erin, dass nicht alles so ist, wie es zu sein scheint.

Ich habe mich überwiegend gut unterhalten gefühlt, freue mich auch darauf, den zweiten Band in den Händen zu halten und zu erfahren wie es weitergeht und trotzdem ist der Funke doch nicht gänzlich übergesprungen. Ein Highlight ist es leider nicht, aber ein tolles Buch, um seine Sorgen und Ängste einmal zu vergessen und gemeinsam mit Erin Obskuris zu entdecken.

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Veröffentlicht am 29.10.2022

Spannung von der ersten bis zur letzten Seite

Lupus Noctis
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Habt ihr euch schon einmal ein Spiel ausgedacht und es zusammen mit euren Freunden gespielt?

Erdacht als Rollenspiel und gespielt in Nächten, die dunkel und düster sind, sind die Jugendlichen Marcel, ...

Habt ihr euch schon einmal ein Spiel ausgedacht und es zusammen mit euren Freunden gespielt?

Erdacht als Rollenspiel und gespielt in Nächten, die dunkel und düster sind, sind die Jugendlichen Marcel, Lena, Theo, Jakob, Eileen und dieses Mal neu dabei Josefine, immer auf der Suche, nach dem perfekten Spielort für Lupus Noctis. Für diese Session soll es ein altes, verlassenes Bunkerkrankenhaus, ein Lost Place, dessen Gruselfaktor schon am Komplex allein liegt, sein. Völlig abgeschottet von der Außenwelt, ohne Handyempfang oder einer anderen Möglichkeit der Kommunikation nach außen, beginnen die sechs ihr gruseliges Wolfsspiel.
Doch dieses Mal scheint alles ein wenig anders zu sein und die Jugendlichen verlieren mehr und mehr die Fäden aus der Hand. Plötzlich wird aus einem Spiel, tödlicher Ernst.

Von der ersten bis zur letzten Seite war ich komplett im Buch gefangen. Gänsehaut auf meinen Armen, aufgestellte Nackenhaare und ein Puls jenseits von Gut und Böse waren während des Lesens bei mir keine Seltenheit und doch ist dieser Thriller, für mich zum Glück, eher etwas für die sanfteren Gemüter. Wir befinden uns noch immer im Jugendbuchbereich und somit werden einige gruselige Szenen wirklich abgemildert dargestellt, wobei der Fantasie auch hier natürlich keine Grenzen gesetzt sind. Für mich war es perfekt so und ich könnte tatsächlich Gefallen daran finden, hin und wieder einen Thriller dieser Art in meinen Lesealltag zu integrieren.

Das Thema Rollenspiele und Lost Places trifft momentan genau den Puls der Zeit und macht definitiv Lust sich selbst ein wenig mit diesen Themen zu beschäftigen. Lost Places bieten, wie ich finde, unheimlich viel Platz für Entdeckungen, machen Lust auf eine Reise in längst vergangene Zeiten und haben ein riesiges Potenzial für alle möglichen Ideen. Genau deshalb finde ich die Umsetzung, das Spiel an genau so einem Platz zu integrieren, wahnsinnig spannend. Leicht verständlich und fließend im Schreibstil, ohne komplizierte Passagen, kann man sich geradewegs in den Text fallen lassen und wird durch einige gut platzierte Stellen immer und immer wieder angespornt. Faszinierend, angsteinflößend, aber auch interessant, macht der Inhalt Lust auf eine Fortsetzung.

Klare Leseempfehlung mit dem Hinweis auf mögliche triggernde Inhalte.

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